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Öldruckmessung kalter Motor... Ergebnisse bewerten
Hallo,
habe im den 90ern einen 1300er F Motor als VW Austauschmotor mit Mexiko Gehäuse gekauft und bin seither etwa 100000 Km gefahren.
Aktuell bin ich nach dem Austausch von Kolben und Zylindern noch in der Einfahrphase.
Dieses Frühjahr ist mir aufgefallen daß die Öldruckkontrolleuchte bei warmem Motor in der Kurve manchmal aufleuchtet.
Öl ist genug drin.
Eine improvisierte Druckmessung mit einem Kompressionsmesser (keine gute Idee) brachte bei warmem Motor einen Maximaldruck von 3Bar.
Habe jetzt ein passendes Manometer anstelle des Öldruckschalters angeschlossen und bei kaltem Motor Messergebnisse erhalten die ich so nicht erwartet hätte.
Durch Startautomatik erhöhte Leerlaufdrehzahl 3Bar
Drehzahlerhöhung ... Druck geht kurzzeitig auf 4-6 Bar, fällt dann wieder ab auf etwa 3 Bar
nach ein paar Minuten mit etwas wärmerem Öl
Drehzahlerhöhung ... Druck erhöht sich auf 3,5 - 4 Bar, fällt aber auch bei gehaltener höherer Drehzahl wieder auf 3 Bar.
Der Öldruck schwankt auch bei gleichbleibender Motordrehzahl um etwa ein halbes Bar um die 3 Bar herum.
Öl ist ein 20W50 für historische Fahrzeuge, Ölstand aktuell etwa auf Minimum (1. Druckmeßversuch)
Fährt jemand einen vergleichbaren Serienmotor mit Öldruckmesser und hat vergleichbare Beobachtungen in der Warmlaufphase gemacht?
Ich messe die Tage auch noch mal bei warmem Öl, hätte aber jetzt schon gerne etwas Unterstützung bei der Interpretation der bisherigen Ergebnisse.
Grüße
Werner
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24 Antworten
Hast Du sicher den richtigen Meßstab?
Wenns in der Kurve aufleuchtet, ist das eines der sichersten Anzeichen, daß der Füllstand zu gering ist...
Normaler weise geht die Lampe in kurven Fahrten an wenn der olstand nicht stimmt
Edit
Da war naxel schneller
Zu niedriger Ölstand als Ursache für das aufleuchten der Öldruckkontrollampe ist der Klassiker aber laut dem bisher die letzten 20 Jahre verwendenten Peilstab lag der Ölstand recht mittig zwischen Min. und Max.
Deshalb suche ich ja nach einer Ursache.
Meine bisherigen Überlegungen zu den aktuellen Meßergebnissen:
3 Bar sind zu wenig für einen kalten Motor.
Eine Druckregelung findet statt.
Mögliche Ursachen für den zu geringen Druck sind die Ölpumpe oder Motorlager.
Ölpumpe zeigte geringste Einlaufspuren auf dem Deckel und wurde mit neuen Dichtungen wieder verbaut.
Letzten Herbst bis ca. 200 Km Laufleistung nach den neuen Kolben/Zylindern kam die Öldruckleuchte nicht während der Fahrt.
Eventuell kommt da also ein Lager...
Wenn der Druck bei warmem Motor deutlich niedriger ist (wie niedrig ist ok?) muss er vermutlich wieder raus und das Gehäuse gespalten werden.
Das will ich natürlich vermeiden, auch weil der Ausbau eine mittlere Katastrophe ist (das hintere Abschlußblech wurde nach einem Unfall suboptimal ersetzt).
Zitat:
@wst18 schrieb am 10. Mai 2020 um 08:18:20 Uhr:
Ölpumpe zeigte geringste Einlaufspuren auf dem Deckel und wurde mit neuen Dichtungen wieder verbaut.
ganz sicher die richtige Dichtung verbaut? Muss eine sehr dünne sein. Auf dem Markt gibt es da viele verschiedene (meist zu dicke) Dichtungen für die Pumpe
Ganz sicher bin ich natürlich nicht. Ich habe die Dichtung vor dem Einbau nicht vermessen. Aber das lässt sich ja bei eingebautem Motor überprüfen wenn ich den Auspuff abnehme.
Wenn die dicker als 15 Hundertstel ist, würde ich mir eine neue besorgen.
Habe ihn heute etwa 10km warmgefahren, Öldruck danach 1,5 Bar bei Leerlaufdrehzahl, auf halber Strecke 2 Bar, nach dem Anlassen wieder 3 Bar.
Sieht für mich jetzt nicht so übel aus. Ich werde das Öl ablassen, die Dichtung der Ölpumpe überprüfen und gegebenenfalls tauschen (habe eine 0,1mm da), Ventilspiel prüfen und mit frischem Öl vorsichtig weiter einfahren.
Heute habe ich das Öl abgelassen, das Ölsieb ausgebaut und mal die Schrauben für die Öldruckkolben gelöst.
Der an der Keilriemenseite geht schon mal nicht von selbst raus, da muß ich also mit einem M10 Gewindebohrer nachhelfen.
Wie jetzt im Nachhinein befürchtet liegt um das Ölsieb einiger gröberer Aluabrieb vom Kolben, mal sehen ob ich das aus den Echen vom Motorgehäuse halbwegs herausbekomme. Die Ölpumpe kommt morgen dran ich habe aber in einem billigen Dichtungssatz Made in Brazil eine Olpumpendichtung mit 0,12mm Stärke gefunden, bei Elring hat sie 0,1mm.
Hat jemand die Abmessungen der Federn der Oldruckregelkolben parat?
Meine Federn habe ich leider letztes Wochenende eingebaut.
Aber als Werkzeug für die Kolben funktioniert bei mir ein Fensterrahmendübel.
Ich bekomme die Teile vermutlich am Freitag und werde dann vergleichen.
Die Dichtung der Ölpumpe ist wohl nicht das Problem, 0,11mm und wieder durch eine gleichstarke ersetzt.
Der Deckel war neu und hatte wieder leichte Einlaufspuren.
Den Kolben habe ich erst mal nicht herausbekommen, der Innendurchmesser ist größer als erwartet.
In einer Reparaturanleitung habe ich 62-65mm als Maß für die ungespannte Feder gefunden, bei zwei Kolben sind die Federn wohl deutlich unterschiedlich lang...
@germgerm, hast Du ein Mass für den Innendurchmesser der Kolben? Dann kann ich mir was bauen zum rausziehen...
Leider schon gebaut, aber ich denke es waren 12mm. Könnte später meinen Dübel abmessen.
Und bei zwei Kolben habe ich die kurze Feder halb so lang in Erinnerung.
Vielen Dank, Ich sehe gerade die Teile sollen heute schon kommen, dann kann ich direkt abmessen.
Teile sind da, die längere Feder ist 81mm und die kürzere 32mm lang. Innendurchmesser der neuen Kolben 12mm.
Hört sich gut an.