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Ob das zu elektrischen Wohnmobilen führt?
Mit jeweils bis zu 40.000 Euro soll der Kauf von Elektro-Lastern künftig staatlich gefördert werden. Das gab das Verkehrsministerium am Montag in Berlin bekannt – insgesamt würden bis Ende 2020 10 Millionen Euro pro Jahr zur Förderung für den Kauf von Gas-, Brennstoffzellen-, oder batteriebetriebenen Lastwagen zur Verfügung stehen, hieß es weiter. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Dirk Engelhardt, sieht diese neuen Richtlinien positiv, warnt aber auch, dass es auf dem Markt nur wenige solch schwerer E-Fahrzeuge zu kaufen gäbe. Zudem fordert er eine Aufstockung der Mittel, 40.000 Euro würden den Preisunterschied zu einem vergleichbaren Dieselfahrzeug lediglich mindern.
(faz.de)
Beste Antwort im Thema
Warum sollte man Freizeit(luxus)güter subventionieren?:confused:;)
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452 Antworten
Die WLTP Reichweite ist völlig unrealistisch (noch mehr wie beim Verbrenner) bei Langstrecke. Bei flotter Autobahnfahrt kann man mit 200km rechnen...
…maximal!
Tja, da hilft langsamer und vorausschauender fahren.
Da wird man auch langsamer nicht viel weiter kommen, um die 100 ist nicht schnell, dann noch ein paar „Berge” und gut voll beladen, Klima an, Kühlschrank an, dann bist du froh, wenn du 200 km hinbekommst.
Also Minimum für mich wäre eine reale Reichweite, also inkl Kühlschrank und Klima, sowie ein paar Steigungen und Tempo 100 von wenigstens 500 km. Gerade bei weiten Strecken sollte das schon als Etappenziel machbar sein, ansonsten wäre man nach Andalusien min 1 Woche unterwegs, wenns reicht.
Bei 3 Wochen Urlaub bist du dann mehr auf der Autobahn und an Ladesäulen als sonstwas.
Bis vollelektronische Wohnmobile richtig Fuß fassen werden vergeht noch ein bisschen Zeit. Da gibt's noch mehr Probleme, als nur die Reichweite. Alleine das Thema Platz ist schon sehr akut. Mit Unterflur Wassertanks usw. Wird's da nämlich problematisch. Bei den aktuellen elektrischen Basisfahrzeugen ist unten kein Platz mehr. Da ja tendenziell noch größere Batteriepacks benötigt werden, aufgrund der angesprochenen Reichweite, wird sich da auch künftig kein Platz mehr für sonstige Ausstattungsteile finden.
Das Gewicht wird auch eine Rolle spielen, bei einem 3,5 Tonner bleibt dann nicht mehr viel Nutzlast
Da gibt's/gab's aber schon eine Ausnahmeregel bei den Führerscheinen für E Transporter.
Zitat:
@viper gts coupé schrieb am 8. Januar 2022 um 18:41:26 Uhr:
Da gibt's/gab's aber schon eine Ausnahmeregel bei den Führerscheinen für E Transporter.
Soweit ich weiß, ist das zwar im Gespräch, aber noch nichts beschlossen.
Meines Erachtens schon länger tatsächlich ungesetzt. Der ADAC schreibt:
Zitat:
Die Fahrerlaubnis der Klasse B berechtigt im Inland, sofern der Inhaber diese seit mindestens zwei Jahren besitzt, auch zum Führen von Fahrzeugen, die ganz oder teilweise mit Strom, Wasserstoff, Flüssig- bzw. Erdgas oder mechanischer Energie alternativ angetrieben werden, wenn diese eine Gesamtmasse von mehr als 3500 kg, jedoch nicht mehr als 4250 kg aufweisen und für die Güterbeförderung und ohne Anhänger geführt werden. Die überschreitende Masse muss hierbei ausschließlich dem zusätzlichen Gewicht des Antriebssystems geschuldet sein.
Quelle:
https://www.adac.de/verkehr/rund-um-den-fuehrerschein/klassen/pkw/
Na dann mal auf zu den elektrischen Zeiten.
Wohnmobile mit Güterbeförderung?? Reicht ein Kasten Bier? Oder Wasser, wenn's sein muss?
Wohnmobile nicht mehr unter der Mautgrenze von 3500kg?? Oder werden die Mautsysteme angepasst?
Viel Spass bei Preisen von an/über 1€ pro kw/h, die momentan schon vor der Tür stehen!
Keine Aufladung auf Campingplätzen, auch keine auf Womo-Stellplätzen?
Amortisation von Solaranlagen und Speicher nach 40 Jahren? Dann kann ich mich mit 106 Jahren endlich über kostenlosen Strom freuen.
Los geht's.
Genau so sieht es aus
Zitat:
@viper gts coupé schrieb am 08. Jan. 2022 um 20:21:32 Uhr:
Meines Erachtens schon länger tatsächlich ungesetzt. Der ADAC schreibt:
Und nur in DE gültig - macht Sinn....
Sorry, aber Alles noch unausgegoren und praxisfremd, von den Preisen die da aufgerufen werden ganz zu schweigen.
Vielleicht fährt man später auch zum nächsten Bahnhof
Lässt sein elektrisches Gespann / e-womo auf ein Zug Verladen und verreist dann damit bis in die Nähe vom ziel
Nur eine Gedankenspiel
:D
Falls es einige nicht wissen:
Es gibt sogenannte Schellladestationen an denen man ein Fahrzeug wie den EQV mit maximal 110 kW laden kann. Man macht also nach 200 - 300 km ein Pause von 45 Minuten und kann weitere 200 km fahren. Damit kann man auch problemlos 500+ km am Tag fahren. :rolleyes:
Und wenn man Glück hat kann man an dem Ort an dem man übernachtet das Fahrzeug über die Nacht laden.
Es hängt letztlich vom eigenen Reiseverhalten ab. Für den Einen passt es, für den anderen nicht. Aber wenn man mit den ersten Fahrzeugen vergleicht, haben die Fahrzeuge immer mehr Reichweite und können immer schneller laden.
Bisher ist noch niemand ist gezwungen so ein Fahrzeug zu kaufen. Ich kann mir aber vorstellen dass mit der Verbesserung der Fahrzeuge der Trend immer stärker wird.
Wer sich über den EQV (und auch andere E-Autos) in der Praxis informieren will, kann sich die beliebten Videos von Bjorn Nyland ansehen.