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Ob das zu elektrischen Wohnmobilen führt?
Mit jeweils bis zu 40.000 Euro soll der Kauf von Elektro-Lastern künftig staatlich gefördert werden. Das gab das Verkehrsministerium am Montag in Berlin bekannt – insgesamt würden bis Ende 2020 10 Millionen Euro pro Jahr zur Förderung für den Kauf von Gas-, Brennstoffzellen-, oder batteriebetriebenen Lastwagen zur Verfügung stehen, hieß es weiter. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Dirk Engelhardt, sieht diese neuen Richtlinien positiv, warnt aber auch, dass es auf dem Markt nur wenige solch schwerer E-Fahrzeuge zu kaufen gäbe. Zudem fordert er eine Aufstockung der Mittel, 40.000 Euro würden den Preisunterschied zu einem vergleichbaren Dieselfahrzeug lediglich mindern.
(faz.de)
Beste Antwort im Thema
Warum sollte man Freizeit(luxus)güter subventionieren?:confused:;)
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452 Antworten
Zitat:
@Nepumuk924 schrieb am 7. Februar 2021 um 14:22:21 Uhr:
Da bin ich aber mal gespannt. Dann erzähl uns doch mal, was das für ein Wunderantrieb sein soll.
wenn ich das wüsste, würde ich noch reich auf meine alten Tage.
Aber sagen wir mal so, bevor das erste Auto mit Verbrenner erfunden wurde, konnte man Benzin nur in der Apotheke kaufen, weil kaum Jemand Benzin brauchte.
Bevor die Elektrizität erfunden wurde hatte man Kerzen, und Öllampen.
Bevor es Kraftwerke und Motoren gab nutzte man Wasserkraft, Windkraft und die Kraft der Tiere, Pferde, Ochsen, Esel, usw...
Wer hätte vor etwas über 100 Jahren an einen Jumbojet, oder großen Airbus gedacht?
Irgendwann wird immer wieder Neues entdeckt das hört wahrscheinlich nie auf, der Mensch bleibt Forscher und neugierig
Zitat:
@Taxler222 schrieb am 7. Februar 2021 um 16:06:19 Uhr:
Zitat:
@Nepumuk924 schrieb am 7. Februar 2021 um 14:22:21 Uhr:
Da bin ich aber mal gespannt. Dann erzähl uns doch mal, was das für ein Wunderantrieb sein soll.
wenn ich das wüsste, würde ich noch reich auf meine alten Tage.
Aber sagen wir mal so, bevor das erste Auto mit Verbrenner erfunden wurde, konnte man Benzin nur in der Apotheke kaufen, weil kaum Jemand Benzin brauchte.
Bevor die Elektrizität erfunden wurde hatte man Kerzen, und Öllampen.
Bevor es Kraftwerke und Motoren gab nutzte man Wasserkraft, Windkraft und die Kraft der Tiere, Pferde, Ochsen, Esel, usw...
Wer hätte vor etwas über 100 Jahren an einen Jumbojet, oder großen Airbus gedacht?
Irgendwann wird immer wieder Neues entdeckt das hört wahrscheinlich nie auf, der Mensch bleibt Forscher und neugierig
Und genau aus diesem Grund kommt jetzt die eMobilität. Du erkennst nur den Fortschritt nicht, wo du direkt dabei bist. Es gibt keine Wunder, das ist alles richtig Arbeit und Fleiß.
Wasserstoffpaste ist ja jetzt der neuste Schrei.
Bleibt natürlich auch ein Stromer. Mit Brennstoffzelle halt.
Aber die hohen Drücke, welche beim komprimierten Wasserstoff benötigt wurden werden nicht mehr gebraucht.
Und vernünftige Reichweiten werden dann auch möglich!
Auf Seite 18 und dazu erst auf der letzten Seite hatte ich darum gebeten, beim Thema zu bleiben und sich hier nicht in Grundsatzdiskussionen zu alternativen Antrieben / E-Mobilität zu verzetteln.
Das Thema lautet: "Ob das zu elektrischen Wohnmobilen führt?"
Der Thread war deswegen längere Zeit gesperrt.
Für Grundsatzdiskussionen und abschweifende Unterhaltungen zum Thema e-Mobilität empfehle ich erneut einen Wechsel zu diesem Thema im MT H&E Forum
Die Nächsten, die den Thread zu Grundsatzdiskussionen nutzen, werden ohne weitere Vorwarnung nicht über Los gehen, keine 4000€ einziehen und direkt eine Runde aussetzen.
Der Thread ist "auf Bewährung" erneut geöffnet. Bitte bleibt jetzt beim Thema.
Mit freundlichen Grüßen
NoGolf
MT-Team | Moderation
Mittlerweile gibt es auch immer mehr Transporter mit Elektroantrieb.
Leider haben viele davon keine richtige Schnelllademöglichkeit. Wenn diese mal mit CCS mit über 200 kW (100 km Laden in 5 min) geladen werden, wie z.B. der Ionic 5, dann wird es langsam interessant.
Ich finde das ist ein pfiffig aufgebautes Wohnmobil für das sogenannte Van Life.
Ich sehe auf Langstrecken immer noch die Wasserstoff-Brennstoffzelle vorne. Die Technologie entwickelt sich zwar stetig weiter dennoch glaube ich nicht, dass reiner E-Antrieb sich für Vielfahrer durchsetzen wird. Auch nicht wenn man in 5min 100km nachladen kann.
Die Chinesen gehen ab 2025 vom Elektro Automarkt weg, dann fällt eh alles bei uns zusammen... Wer glaubt das der E-Antrieb bei uns Zukunft hat....
Na ja, DHL, DPD, UPS und Co stellen immer mehr auf Lieferwagen mit D-Antrieb um, was mir verweist, dass es in der Entwicklung weiter geht. Was mich etwas unsicher macht: Was passiert mit den Gebrauchten? Oft sind die Akkus nach einigen Jahren so platt, dass sie getauscht werden müssen und dann hat man einen wirtschaftlichen Totalschaden…
Ich weiß ja nicht, aber wer sich dazu entscheidet ein Wohnmobil anstatt eines Wohnwagens zu kaufen und somit also das 2x3 fache in die Hand nimmt, der wird mehr Vorhaben, als von dem einen 0815 Campingplatz zum anderen zu dingeln.
Und man muss sich ja klar werden, dass für die Durchsetzung von e-Wohnmobilen der Neuwagenmarkt interessant. Die Frage ist also wer gibt 60.000€ aufwärts für ein Wohnmobil aus und was macht er damit?
Aus meiner Sicht sind das Leute die viel und lang verreisen sowie autark sein wollen. Ich stell mir nicht so ein Fahrzeug auf den Hof um dann 2-3 im Jahr damit wegzufahren.
Wenn diese These also stimmt muss das Thema Effizienz (Verbrauch des Wohmobils), Ladeinfrastruktur, Lade- und Akkukapazitäten gelöst werden. Das ganze muss natürlich auch wirtschaftlich interessant sein - stichwort 80 Cent die kwh.
Dabei besteht also dann der Anspruch, dass von man ganz entspannt von Porto nach Stavanger kommt oder von Stavanger nach Sofia. Wirtschaftlicher als beim Diesel und auch autarker. Und da reden wir nur von Europa.
Und dann gucke ich auf Europa und überlege, was Europa getan hat, um diese Einsatzvoraussetzungen zu erfüllen und stelle fest: da ist nichts und ich seh da auch die nächste 10-15 Jahren nicht.
- Verbrauch e-Wohnmobil? 40-50kwh/100km bei 100km/h? Auch im Winter? Auch in nördlichen Gefilden?
- Ladeinfrastruktur. Ein Katastrophe und das schon, wenn ich nur nach D schaue. Von Europa brauchen wir garnicht erst zu babbeln.
- Akku-/Ladetechnologie Ja gut, wir brauchen also vermutlich ein Akku in der Größenordnung 250-300kw/h um akzepable Reichweite auch im Winter zu erzielen. Geladen werden muss dass dann in - sind wir großzügig - 10 Minuten. Bedeutet eine Ladegeschwindigkeit von ca. 1800kw. Da sind wir ebenfalls sehr sehr weit von entfernt.
- Preislich bewegen wir uns dann bei 30-40€ / 100km. Also vermutlich dem dreifachen, was ein Diesel sich nehmen würde. Der Anschaffungspreis dürfte auch entsprechend höher sein
Kurz um das wird nichts. Wir haben nach 13 Jahre es gerade mal geschafft die ersten halbwegs vernünftigen PKW zu bauen. Die halbwegs vernünftig verbrauchen und große Akkus haben. Und das zum akzeptablen, aber immer noch teureren Preis. Ladeinfrastruktur und Ladeleistung ist immernoch Mau.
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 7. Juni 2021 um 00:13:52 Uhr:
Ich weiß ja nicht, aber wer sich dazu entscheidet ein Wohnmobil anstatt eines Wohnwagens zu kaufen und somit also das 2x3 fache in die Hand nimmt, der wird mehr Vorhaben, als von dem einen 0815 Campingplatz zum anderen zu dingeln.
Und man muss sich ja klar werden, dass für die Durchsetzung von e-Wohnmobilen der Neuwagenmarkt interessant. Die Frage ist also wer gibt 60.000€ aufwärts für ein Wohnmobil aus und was macht er damit?
Aus meiner Sicht sind das Leute die viel und lang verreisen sowie autark sein wollen. Ich stell mir nicht so ein Fahrzeug auf den Hof um dann 2-3 im Jahr damit wegzufahren.
Wenn ich mir ansehe was an teuren Wohnmobilen auf Camping- und Stellplätzen steht, so sehe ich das Problem mit der Zielgruppe nicht. Die ein Wohnmobil wenig nutzen sind auch diejenigen, die in der Regel mieten.
Tatsächlich muss die Infrastruktur dazu passen. Die hat sich zumindest auf den Fernstrecken deutlich gebessert. Mit Ionity, EnBW, FastNet, ... hat man in großen Teilen von Europa auf den Fernstrecken schon eine gute Abdeckung. Und man muss auch nicht gleich den Extremfall heranziehen. Nicht jeder Wohnmobilfahrer ist vom Nordkap bis Sizilien unterwegs, und schon gar nicht mit Strecken von 1000+ km.
Bei Reichweiten von 200 - 300 km wird für viele Wohnmobilfahrer der Tagesbedarf mit 1x Schnellladen gedeckt sein. Wenn dann auch noch auf Camping- und Stellplätzen Lademöglichkeiten hinzukommen, damit man das Fahrzeug über die Nacht voll laden kann, dann wäre das schon mal ein Einstieg.
Vielleicht werden wir solche Mobile auch erst Mal als Vermietfahrzeuge sehen, da sich dort der Mehrpreis amortisieren lässt.
Also ich bin immer noch hin und her gerissen. Auf der einen Seite brauchen wir saubere Luft was für die E-Autos spricht, man darf aber auch nicht vergessen, welche Emissionen bei der Produktion entstehen. Und dann sind die Akkus früher oder später hinüber und es kostet mehrer Tausender um neue einzusetzen, was sich dann meist nicht lohnt.
Aber man muss auch irgendwie mal irgendwann anfangen sonst kommt man nie zum Ziel. Allerdings muss schnell auch was bei der Produktion der Autos passieren sonst bleibt das nur Augenwischerei…
In einem Bericht habe ich gesehen, dass es Nachhaltiger ist ein Fahrzeug 25 Jahre zu fahren als alle 3 Jahre ein neues zu bekommen, trotz der schlechteren Abgaswerte.
Es lohnt sich so oft nicht mehr etwas zu reparieren, dass man oft neu kauft und wegwirft obwohl nur eine Kleinigkeit defekt ist (wie jetzt bei unserer Waschmaschine)…
Nur weil die Emissionen nicht mehr aus dem Auspuff kommen heißt es ja nicht, dass keine entstehen (Kraftwerk). Und es entstehen weitere beim „Recycling“ der Akkus, was da noch auf uns zu kommt kann ich auch nicht abschätzen, für mich ist das so ein bisschen wie mit der Kernenergie: Da kommt auch erst mal nichts dreckiges aus dem Schornstein aber am Ende sitzt man auf Fässern…
Mal ganz abgesehen davon, dass wir den Strom für die E-Autos auch noch irgendwie produzieren müssen, wir bekommen bis heute hin nur einen Bruchteil der weltweiten Energie sauber produzieren, wie sollen dann noch die Autos dazu kommen?
Fazit: Ich bin nicht gegen die E-Autos aber es gibt vorher noch sehr sehr viel zu klären und zu tun, bis man mit dem elektrischen Camper mit gutem Gewissen durch die Natur fährt.
Bitte nicht wieder in die allgemeine E-Auto Diskussion abdriften. Dazu gibt es schon genügend andere Threads hier im Forum.
Es geht hier rein um elektrische Wohnmobile, die Angebote dazu, und Diskussion zur Nutzung. Danke.
Sorry aber die Probleme, die ich bei E-WoMos sehe sind die Gleichen… Bitte einfach E-Autos gegen E-WoMos tauschen und dann passt alles wieder!?!?!
Ich möchte als Camper gerne nachhaltig sein, damit auch -den Umständen entsprechend- gut zur Natur, so gut es geht. Und das sehe ich derzeit bei E-WoMos nicht. Weil es nicht nur auf (nicht vorhandene) Emissionen aus dem Auspuff ankommt sondern auch auf das, was bei der Fertigung und der Entsorgung und der Produktion für den Strom entsteht. Es kann doch keiner so blauäugig sein, dass man nur den nicht vorhandenen Auspuff sieht! Weil dann sollten wir auch noch mal über die Atomkraft nachdenken (Scherz!). Mit genügend Reichweite und Nachhaltigkeit wäre aber darüber nachzudenken.
Eben, weil dies kein Camper spezifisches Thema ist gehört es zur Diskussion nicht in diesen Thread.
Lies Dir bitte dazu nochmal die Beiträge des Moderators durch!
Jetzt gibt es einen Camper auf Basis des EQV.
Mit einer WLTP Reichweite von 340 km ist man langsam in einem brauchbaren Bereich. Allerdings ist der Preis von 135.000 Euro in der vorgestellten Variante, nichts für den kleinen Geldbeutel.