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Norwegen will ab 2025 Benzin und Dieselautos verbieten!

Themenstarteram 26. März 2016 um 4:04

Norwegen will als erstes Land der Welt Autos mit Verbrennungsmotoren verbieten.

Ab 2025 sollen nur noch Neuwagen mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle verkauft werden.

Radwege und öffentliche Verkehrsmittel sollen massiv ausgebaut werden.

In den Ausbau der Radwege will das Land fast eine Milliarde Euro investieren.

http://www.salzburg.com/.../

Verschläft Deutschland und die deutsche Automobilindustrie die Zukunft der Mobilität?

 

Beste Antwort im Thema

Elektroantrieb wird erst sinnvoll wenn der Strom dazu aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Alles andere ist Augenwischerei.

 

Viele Grüße

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Bei manchen Beiträgen frage ich mich, ob die betreffenden User nicht besser in Kuba oder Venezuela aufgehoben wären. Dort müssten sie ja paradiesische Zustände vorfinden.

cheerio

Warum ? Nur weil so langsam die Mär vom ach so tollen sauberen Diesel zur Geschichte wird ? Nun, ganz offensichtlich schaffen es die Hersteller ja nicht den Diesel "sauber" zu kriegen; zumindest nicht zu von Käufern akzeptierten Kosten oder Aufwand.

Der Elon Musk hat eine neue Runde eingeläutet. Der neueste Tesla kostet nur mehr ~ 30.000 Euro.

Vielleicht kommt da tatsächlich eine Welle auf uns zu und wir sehen sie noch nicht. Die alten Konzerne habe gar kein Interesse an einer Änderung vom Status Quo, die jungen Wilden wie Tesla Google und Co schon. Sogar unsere Post hat sich bei einem Elekktrofahrzeuganbieter beteiligt.

http://www.t-online.de/.../...s-bestaetigt-rekord-vorbestellungen.html

am 5. April 2016 um 18:56

Zitat:

@Genie21 schrieb am 5. April 2016 um 20:44:13 Uhr:

Der Elon Musk hat eine neue Runde eingeläutet. Der neueste Tesla kostet nur mehr ~ 30.000 Euro.

Aber das ist der amerikanische Preis vor Steuern.

Nach Steuern und Zöllen gehe ich von ca. 40.000€ hierzulande aus.

Am Ende ist das alles nicht so weit weg von dem, was wir jetzt schon sehen.

Der wesentliche Unterschied zu ein E-Kompaktwagen ist der rund 50% größere Akku. Aber das ist keine Revolution, das ist Peanuts. Da können die etablierten innerhalb weniger Monate nachziehen, von jetzt an gerechnet (wo das Model 3 noch rund 2 Jahre hin ist).

Das einzige was Tesla ganz gut rüberbringt ist, an sich billigen Autos den Charme der Oberklasse einzuhauchen, aber das geht auch nicht ewig gut.

Zu den Vorbestellungen:

Die Tesla-Jünger sind ähnlich den Apple-Jüngern. Wenn die erst einmal die Ansage bekommen, dass sie nicht im ersten Auslieferungsjahr ihren Tesla bekommen (und das wird 70-80% treffen), dann sind die raus. Wer ist schon noch auf ein IPhone geil, welches ein Jahr am Markt ist? Niemand und das ist bei Tesla nicht anders (siehe Modell S). Unterm Strich wird das erste Jahr gut laufen und dann bricht der Markt ein.

am 5. April 2016 um 21:18

Der Passat TDI kostet im Ammiland auch nur 17000 USD. Das fährt man mit Elektromotoren in 10 Jahren nicht raus. Für den Tesla 3 muß man hier definitiv 40000€ hinlegen. Das war schon immer so.

Der Tesla ist für mich nach wie vor nur ein Auto mit Laptop-Technik. Der Fortschritt besteht anscheinend nur darin, daß man mehr Akkus ins Auto gebaut hat. Ich sehe auch keinen einzigen Vorteil.

am 6. April 2016 um 1:54

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 5. April 2016 um 23:18:32 Uhr:

...

Der Tesla ist für mich nach wie vor nur ein Auto mit Laptop-Technik. Der Fortschritt besteht anscheinend nur darin, daß man mehr Akkus ins Auto gebaut hat. Ich sehe auch keinen einzigen Vorteil.

Moderne Elektroautos haben sehr wohl große Vorteile gegenüber Autos wie dem Passat TDI.

Z.B:

# Der Antrieb ist sehr viel komfortabler, leiser und kultivierter als jeder Verbrennungsmotor und jedes noch so tolle Automatikgetriebe.

# Man hat eine sehr gute Kraftentfaltung mit viel Drehmoment direkt vom Start weg.

# Kein zusätzliches Abgas mit Rußpartikeln, NOx, ... in den Smog belasteten Innenstädten

# In Verbindung mit Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie ergibt sich die Möglichkeit den CO2 Ausstoß im Verkehrswesen wirklich zu reduzieren.

# Weiters eröffnen sich Möglichkeiten im Rahmen von Smart Grid Leistungspeaks zu glätten und somit Solar und Windenergie optimaler zu nutzten

# Weniger bewegte Teile. Fahrmotoren + Batterien dürften weitgehend wartungsfrei sein. (z.B. kein Ölwechsel -> niedrigere Wartungskosten).

#...

Wenn man ein Fahrprofil hat das zur E-Mobilität passt (überwiegend Kurzstrecken im Nahbereich), die Infrastruktur zum Laden und das nötige "Kleingeld" verfügbar sind, kann man moderne Elektoautos schon heute empfehlen.

Es wird zur Zeit sehr viel Geld in die Entwicklung der Elektromobilität gepumpt und nicht zuletzt wegen des Hypes den Tesla im wichtigsten Automobilmarkt der Welt entfacht hat ist der globale Trend zur E-Mobilität nicht mehr zu stoppen. Ich bin davon überzeugt das sich die E-Mobilität auf breiter Front durchsetzen wird sobald das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

Das ein E-Auto im dünn besiedelten ländlichen Raum am Polarkreis bei -30° im Winter 2025/2026 gut funktionieren wird halte ich allerdings im Moment nicht unbedingt für sicher.

Zitat:

@dsc001 schrieb am 6. April 2016 um 03:54:06 Uhr:

Ich bin davon überzeugt das sich die E-Mobilität auf breiter Front durchsetzen wird sobald das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

Oder sobald die Politik "jetzt" sagt:

http://www.focus.de/.../...benzin-und-dieselfahrzeugen_id_5409152.html

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 5. April 2016 um 23:18:32 Uhr:

Der Passat TDI kostet im Ammiland auch nur 17000 USD. Das fährt man mit Elektromotoren in 10 Jahren nicht raus. Für den Tesla 3 muß man hier definitiv 40000€ hinlegen. Das war schon immer so.

Der Tesla ist für mich nach wie vor nur ein Auto mit Laptop-Technik. Der Fortschritt besteht anscheinend nur darin, daß man mehr Akkus ins Auto gebaut hat. Ich sehe auch keinen einzigen Vorteil.

Das ändert sich, wenn der Sprit mit Steuern belegt wird oder man mit dem Benziner überall Fahrverbote bekommt. Dennoch, ich sehe das auch entspannt.

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 5. April 2016 um 23:18:32 Uhr:

Der Passat TDI kostet im Ammiland auch nur 17000 USD. Das fährt man mit Elektromotoren in 10 Jahren nicht raus.

Wie ich schon geschrieben habe: Diese Rechnung funktioniert, solange Benzin und Diesel so traumhaft billig bleiben wie sie es bis heute sind.

Auch ich habe z.B. bis heute keine Wärmedämmung an meinem Haus anbringen lassen.

Der Grund ist simpel: Es rechnet sich ganz einfach nicht.

Zitat:

@Matsches schrieb am 6. April 2016 um 06:59:15 Uhr:

Zitat:

@dsc001 schrieb am 6. April 2016 um 03:54:06 Uhr:

Ich bin davon überzeugt das sich die E-Mobilität auf breiter Front durchsetzen wird sobald das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

Oder sobald die Politik "jetzt" sagt:

http://www.focus.de/.../...benzin-und-dieselfahrzeugen_id_5409152.html

Am besten mit dem Verbot von Verbrennungsmotoren dann gleich noch Tempo 120 auf der Autobahn einführen. Macht den Kohl dann auch nicht mehr fett weil die nächste Wahl ist für die Regierung eh verloren. :D

Es braucht in Absehbarer Zeit solche konsequenten Entscheidungen in vielen Bereichen, allerdings traue ich keiner Partei/Regierung den Mut zu so etwas zu beschließen.

2025 wäre für Deutschland meiner Meinung nach auch zu früh. 2030 oder 35 sollte man aber anpeilen.

Gruß Tobias

Letzteres kann ja unter Umständen ganz schnell gehen. Der Rohölpreis wird auch wieder steigen. Ich denke letztendlich wird der "Treiber" auch die Politik sein, die aber wieder teils getrieben von den Bürgern. Die "schleichende" Vertreibung des Autos aus Innenstädten ist überall zu beobachten. Aus Sich des Autofahrers gut ausgebaute Straßen werden, zu Gunsten von Radwegen oder ÖPNV "rückgebaut". Da fällt halt mal ein Fahrstreifen weg und wird zum Radweg. Selbst der Einzelhandel ist inzwischen nicht mehr automatisch auf der "Schiene" nach mehr Parkplätzen und breiteren Straßen zu schreien, vielmehr wird einfach ein guter ÖPNV gefordert oder allenfalls noch P+R Plätze am Stadtrand. Die Einwohner in den Städten fordern weniger Verkehr und mehr Grün bzw. "Bewegungsflächen". Die klagen der Bürger wegen Verletzung irgendwelcher Grenzwerte oder Feinstaub werden zunehmen. Da ist dann der schrittweise Weg dorthin für, zumindest kraftstoffbetriebene Fahrzeuge, die Innenstädte zu sperren nicht mehr weit. Auch ein allgemeines Tempolimit auf BABs wird kommen. Vielleicht nicht morgen, vielleicht nicht nächstes Jahr, aber ich denke in 5-8 Jahren ist es da. Und im Endeffekt hat die Politik ein ganz einfaches Mittel, welches auch schon öfters auf der Agenda war, quasi schlagartig Diesel- und Benziner in einen Bereich zu führen in dem diese wirtschaftlich auch nicht mehr sinnvoll sind: Abschaffung der Pendlerpauschale. Da sind wir wieder am Anfang. Je länger der Rohölpreis so niedrig bleibt desto schneller werden die Verlockungen sein diese Abszuschaffen mit der Begründung dass ja der Rohölpreis so niedrig ist.

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 6. April 2016 um 07:31:26 Uhr:

 

Am besten mit dem Verbot von Verbrennungsmotoren dann gleich noch Tempo 120 auf der Autobahn einführen. Macht den Kohl dann auch nicht mehr fett weil die nächste Wahl ist für die Regierung eh verloren. :D

Es braucht in Absehbarer Zeit solche konsequenten Entscheidungen in vielen Bereichen, allerdings traue ich keiner Partei/Regierung den Mut zu so etwas zu beschließen.

2025 wäre für Deutschland meiner Meinung nach auch zu früh. 2030 oder 35 sollte man aber anpeilen.

Gruß Tobias

Schon völlig klar, in den nächsten 10 Jahren passiert das (hier) nicht.

Aber damit es irgendwann passiert müssen (und werden) irgendwann eben auch solche vordergründig unpopulären Entscheidungen getroffen werden.

Und auch mit dem anderen Punkt gebe ich dir recht: Ich glaube nicht, dass unsere lobbygesteuerte Regierungsklüngel eine solche trifft, / treffen kann.

Dazu brauchts eine neue Ölkrise oder ein Ereignis wie ein "Fukushima des Erdöls".

Wahrscheinlicher ist für mich daher eine Mibilitätswende durch die Hintertür:

Der Betrieb verbrennungsmotorisch angetriebener Fahrzeuge wird so teuer (gemacht), dass er sich nicht mehr rechnet.

am 6. April 2016 um 7:19

In Norwegen können Sie meinetwegen alles verbieten. Is eh ein Land das keiner braucht und wo ich niemals hinfahren werde. :D

am 6. April 2016 um 8:13

Zitat:

@Matsches schrieb am 6. April 2016 um 08:29:37 Uhr:

Dazu brauchts eine neue Ölkrise oder ein Ereignis wie ein "Fukushima des Erdöls".

Wahrscheinlicher ist für mich daher eine Mibilitätswende durch die Hintertür:

Der Betrieb verbrennungsmotorisch angetriebener Fahrzeuge wird so teuer (gemacht), dass er sich nicht mehr rechnet.

Die zwei Wege sind denkbar. Abwarten bis das Öl von allein so teuer wird, dass es sich nicht mehr rechnet oder eben durch staatliche Eingriffe.

Das Problem ist, am Ende wird die Mobilität dadurch enorm teuer, so oder so. Das ist natürlich höchst unpopulär. Kommt es von außen und niemand kann es ändern ... ja dann ist das so. Wenn es aber von staatlicher Seite kommt, dann lässt sich das die Bevölkerung eben kaum gefallen.

Zu Fahrverboten in Großstädten:

Da verhält es sich für mich ähnlich. Man kann immer den Eindruck gewinnen, dass diese Fahrverbote in erster Linie den Bewohnern der Großstadt helfen und irgendwer ominöses dann halt nicht mehr fährt. Aber schaut man genau hin (ein Blick auf das Kennzeichen genügt), dann fahren in aller erster Linie die Bewohner der Stadt durch ihre Stadt. Für mich hat das am Ende immer etwas Schizophrenes. Auf der einen Seite stört einen der Nachbar und man kämpft dafür lauthals, dass dieser sich doch bitte so zu verhalten hat, als wäre er nicht da, auf der anderen Seite kommt etwas anderes als urbane Lebensführung nicht in Frage.

Hi,

wenn sich alle Länder an die Pariser Verträge halten dürfte der Ölpreis eigentlich nicht mehr so exorbitant ansteigen.

Denn schließlich müssten alle Länder ihren Ölverbrauch in den nächsten Jahrzehnten kontinuierlich nach unten fahren. Das erschließen neuer Ölquellen lohnt sich dadurch nur bedingt so das auch die Fördermenge sinkt aber das müsste durch den geringer werdenden Bedarf eigentlich kompensiert werden.

Gruß Tobias

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