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Nötigung im Straßenverkehr

Themenstarteram 16. Juni 2012 um 0:15

Guten Abend, liebe Forum-Kollegen!

Ich habe gerade heute einen Brief von Polizei gekriegt. Dort steht, dass der Fahrer meines Autos mit einer vor einer Woche begangener "Nötigung im Straßenverkehr" beschuldigt wird. Da die Polizei noch ermittelt, wer hinter dem Steuer war, bittet man mich in dem Brief, den Fahrer zu nennen, damit die Ermittlung gegen ihn fortgesetzt wird.

Ich weiß ja, dass ich gemeint bin, weil ich alleine mein Auto benutze. Ich vermute auch, dass ich mich wirklich um die angegebene Zeit an den angegebenen Ort befinden konnte (auf dem Weg zur Arbeit). Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemanden "genötigt" habe...

Meine frage ist die folgende: Was ist am Besten zu machen? Wahrscheinlich werden Sie sagen, dass man einen Anwalt zur Hilfe holen soll... Oder gibt es auch andere Möglichkeiten?

Ich habe (zum Glück oder auch leider) noch nie einen Anwalt kontaktiert. Kann ich wirklich zu jeden gehen, oder gibt es bestimmte Anwälte, die sich mit solchen Fragen beschäftigen? Und wie kann man diese finden? Wenn ich den Anwalt einbeziehe, heißt es, dass ich ihn in allen Fällen selber bezahlen muss, oder macht es die Versicherung, und wenn ja, welche Art von Versicherung ist dafür zuständig...? Oder trägt die Seite, die mich beschuldigt, die Kosten für meinen Anwalt?

Ich entschuldige mich für solche (wie manche denken werden) simple und selbstverständliche Fragen, aber wie ich gesagt habe, habe ich überhaupt keine Erfahrung auf diesen Gebiet und ich würde für Ihre Antworten sehr dankbar sein!

Vielen Dank im Voraus!

Beste Antwort im Thema
am 17. Juni 2012 um 10:51

Vielleicht ist der Fall "Kachelmann" noch halbwegs im Gedächtnis. Auf die Anschuldigung einer Frau hat der Herr Kachelmann vier Monate Knast und ein einjähriges Strafverfahren über sich ergehen lassen müssen. Indizien, Beweise oder Zeugen gab es keine, nur die Aussage der Klägerin.

Daraus kann man, wenn man nicht absolut lernresistent ist, nutzbringende Schlüsse ziehen. Wer es trotzdem richtig findet, sich ohne Not selbst zu belasten, sollte darüber nochmal nachdenken. Und, weil auch das Verständnisprobleme bereitet, um zu lügen muß man etwas sagen. Wer nichts sagt, der kann nicht lügen. Ganz abgesehen davon, daß es das Recht des TE ist eine Aussage zu verweigern.

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