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Nockenwelle verdreht beim Zahnriemenwechsel
Hallo zusammen,
Beim Zahnriemenwechsel bzw. beim abziehen des Nockenwellenrades ist leider passiert was hätte nicht passieren dürfen...die Rechte Nockenwelle hat sich verdreht.
Reicht es aus wenn ich sie wieder zurück drehe und wieder abstecke mit dem Lineal ?
Fahrzeug ist ein Audi A4 B6 Cabrio 2,4 V6 ( BDV )
Schöne Grüße aus NRW
Manuel
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7 Antworten
Sofern Du einen Nockenwelle verdreht hast, sollte das VAG 3391 zur Nockenwellenfixierung jetzt nicht mehr paarig passen.
Das Arretierwerkzeug ansetzen bis es bei beiden Nockenwellen perfekt passt, damit arretierst du die Wellen gegeneinander. Dann sind beide Nockenwellen auf OT.
Guten Morgen ? und Danke für die schnelle Antwort...
Hab beide wieder zu einander passend arretiert.
Zahnriemen drauf gemacht mit gelösten Nockenwellenräder das ganze gespannt.
Beim durchdrehen per Hand kommt es auf der Bank die sich verdreht hat jetzt zu einem Geräusch das hört sich an als würde eine Feder springen...
Ok Ventildeckel runter gemacht noch mal gedreht und da habe ich dann gesehen das Geräusch nicht von den Federn oder Ventilen ist sondern der Steuerkettenspanner zieht sich beim drehen erst runter und schnallt dann wieder hoch was dann auch dieses Geräusch erzeugt....
Jetzt weiß ich nicht ob der Spanner defekt ist oder erst wieder richtig funktioniert wenn einmal wieder Öl Druck da war....
Markierung passen alle an der Nockenwelle und auch die 16 Glieder passen beim abzählen...
Zitat:
@Manuel007 schrieb am 20. September 2023 um 12:29:08 Uhr:
Guten Morgen ? und Danke für die schnelle Antwort...
Hab beide wieder zu einander passend arretiert.
Zahnriemen drauf gemacht mit gelösten Nockenwellenräder das ganze gespannt.
Beim durchdrehen per Hand kommt es auf der Bank die sich verdreht hat jetzt zu einem Geräusch das hört sich an als würde eine Feder springen...
Ok Ventildeckel runter gemacht noch mal gedreht und da habe ich dann gesehen das Geräusch nicht von den Federn oder Ventilen ist sondern der Steuerkettenspanner zieht sich beim drehen erst runter und schnallt dann wieder hoch was dann auch dieses Geräusch erzeugt....
Jetzt weiß ich nicht ob der Spanner defekt ist oder erst wieder richtig funktioniert wenn einmal wieder Öl Druck da war....
Markierung passen alle an der Nockenwelle und auch die 16 Glieder passen beim abzählen...
Der Spanner wird beim Tausch immer mit gewechselt. Es ergibt ja kinen Sinn einen neuen ZR zu verbauen und einen alten Spanner drin zu lassen. Wenn der irgendwann nicht mehr richtig spannt, springt Dir der ZR über oder reißt. Der Spanner ist genau wie der Zahnriemen ein Verschleißteil.
Wenn man es richtig macht, tauscht man neben dem Zahnriemen alle Spannrollen, das Thermostat, den Spanner und die Wapu. Das gibt es bis auf das Thermostat alles von Conti im Set zu kaufen.
Das ist richtig hab ich auch....es geht mir um den Kettenspanner weil ich jetzt nicht weiß ob der defekt ist oder nicht wegen dem Vorfall wie oben beschrieben.
Zitat:
@Manuel007 schrieb am 20. September 2023 um 12:29:08 Uhr:
Ok Ventildeckel runter gemacht noch mal gedreht und da habe ich dann gesehen das Geräusch nicht von den Federn oder Ventilen ist sondern der Steuerkettenspanner zieht sich beim drehen erst runter und schnallt dann wieder hoch was dann auch dieses Geräusch erzeugt....
Ist normal. Der Grund ist ja, dass sämtliche Ventilfedern beim NW drehen sich spannen und dann wieder entspannen. Würdest Du die Nockenwelle von Hand drehen, dann würdest Du merken, dass es Federrückstellwirkungen gibt, die die NW nur in ganz bestimmten Winkellagen stabil ihre Lage von alleine hält. Würdest Du die NW dann ein Stück weiter drehen, dann würde sie höchstwahrscheinlich entweder durch diese Federkräfte wieder zurückkehren oder bis zum nächsten stabilen Position von alleine weiterdrehen. Wenn jetzt eine Kette eine NW mitschleppt, dann tritt dort der Effekt auch auf. Auch dort würde den geschleppte NW an bestimmten Winkellagen in Drehrichtung von alleine ein Stück weiterdrehen, und unter Umständen dann schneller, als der Motor von Hand durchgedreht wird. Dadurch wird der konstruktiv vorgesehene Leertrum des Kettentriebs kurzzeitig zum Zugtrum und der Kettenspanner wird reingefahren (weil er nicht unter Öldruck steht).
Siehe hier zu Zugtrum und Leertrum:
https://upload.wikimedia.org/.../Trum_%28Maschinenbau%29.svg
Wenn weiter gedreht wird, dann kommt es wieder zum Tausch der Trum-Seiten und am Spanner liegt dann wieder der Leertrum an. Die Feder im Spanner schafft es nun, den Spanner auszufahren. Usw. Dadurch kommt es zu diesen Spannen und Entspannen, also Schlackern des Spanners. Wenn der Motor läuft, dann gibt es Öldruck, welcher dieses Hin- und Her stark abmildert.
Edit:
Hier im V6-TDI-Video gucke mal bitte auf die rechte Bankseite, er dreht den Motor langsam in eine Richtung und trotzdem wird periodisch der Kettenspanner ein- und wieder ausgefahren:
https://youtu.be/5NzrhccVRzc?si=MS4KPrduE_egjUmo&t=1826
Auf der linken Bank sieht man das beim Spanner aber auch.
Super das heißt sobald der Motor einmal gelaufen ist wieder dann ist wieder Öldruck drauf und alles beim alten....Mega ich Danke dir.
Zitat:
@Manuel007 schrieb am 20. September 2023 um 15:33:37 Uhr:
Super das heißt sobald der Motor einmal gelaufen ist wieder dann ist wieder Öldruck drauf und alles beim alten....
Sehr gerne. :) Ich habe ja bei meinem V6 TDI ab und wann das Problem, dass ich Spannergeräusche unmittelbar nach dem Motorstart höre. Daher habe ich mich mit der Thematik etwas befasst. Das verlinkte Youtube-Video fand ich besonders spannend, beim Ansehen wurde mir klar, was ich da eigentlich höre. ;)
Beim Alten bleibt es auch nur, wenn die Winkellagen Deiner vier NW wieder korrekt sind. ;) Und wenn die Ketten zu lang werden, verstärken sie damit den Kettenspanner-Effekt.