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Next-Gen-Sensus auf Basis Android Automotive: Google Services integriert! Und der Datenschutz?

Volvo XC90 2 (L)
Themenstarteram 24. April 2020 um 8:05

Die Diskussionen in einigen anderen Threads (und insbesondere in diesem hier) haben deutlich aufgezeigt, dass nicht jeder mit dem Weg, den Volvo mit der Sensus-Weiterentwicklung geht, glücklich ist. Abseits von Fanboy-Ansichten (Apple <-> Google) gibt es durchaus Dinge in der Geschäftspraktik der Android-Konzernmutter Alphabet, die man absolut auch NICHT mögen bzw. akzeptieren kann.

Die kommende Sensus Generation basiert auf Android Automotive statt wie bisher QNX als Plattform für das Betriebssystem und wird direkt wesentliche Google Services (u.a. Google Maps, einen entsprechenden Play Store, Google Assistant) an prominenten Stellen integrieren und wirft damit von Volvo noch unbeantwortete Fragen auf:

  • Wie steht es mit dem Datenschutz? Brauche ich ein Google Konto?
  • Wenn ich mich mit meinem vorhandenen Google Konto im Fahrzeug anmelde - welche Daten sieht Google dann? Kann ich Bewegungsprofile und deren Aufzeichnung klar von den eigentlichen GPS-Daten des Fahrzeugs trennen?
  • Welche weiterführenden Informationen (Telemetriedaten? Kameradaten? Sensordaten?) werden Google in welcher Form zugänglich?
  • Welche Authentifizierungstechniken werden verwendet? Was passiert, wenn ich meine Auto mit anderen Fahrern teile?
  • ...

Ich persönlich bin Apple Nutzer, verwende aber sein Anbeginn div. Google Services, die ich so gut wie es eben geht versuche in Sachen Datenschutz unter Kontrolle zu halten. Beispielsweise habe ich die Aufzeichnung von Standortdaten auf allen meinen Geräten deaktiviert. In einem PKW sind Standortdaten aber nun mal essentiell und es bleiben im Detail aktuell viele Fragen offen, wie ggf. widersprüchliche Ansätze hier zusammengreifen sollen. Ich stelle mir vor, dass eine eigene, neue Google ID für das Fahrzeug derzeit den besten Kompromiss darstellen könnte.

Lasst uns diesen Thread dazu nutzen, die vorliegenden Informationen zusammenzutragen und zu diskutieren.

Spätestens wenn der erste Polestar oder der erste XC40 P8 verfügbar sind sollten sich einige noch unklare Dinge deutlicher zeigen. Aber bis dahin ist es ja noch ne Weile....

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5 Antworten

Also ich muss sagen,. mir ist es so etwas von Wampe, was Google über mich sammelt. Ich habe nichts zu verbergen.

Ich glaube kaum, dass es bei Steve Jobs anders ist.

Denkst du, dass Google wirklich nichts sammelt, wenn du deine Standortdaten deaktiviert hast? Woher willst du wissen, dass das nicht nur ein Fake-Knopf ist?

PS: Es könnte natürlich in Zukunft mal sein, dass eine Google-Drohne dich abschießt, weil du etwas schräges über Google gesagt hast und, Google trotz Deaktivierung aller möglichen Daten dich aus der Menge heraus pickt.

Mir ist es keinesfalls egal wer was über mich weis, ob das nun Apple, Google oder mein Nachbar ist. Ich finde @Peppino101 deine Grundeinstellungen etwas blauäugig und meiner Ansicht nach sollte jeder einzelne sehr gut nachdenken was er preisgeben möchte.

Zum Thema:

Ein möglichst anonymisierters Konto halte ich ebenfalls für sinnvoll - falls man nicht beim Kauf gleich eines aufdiktiert bekommt :confused:

Das Leben besteht aus geben und nehmen. Wir geben Daten und bekommen kostenlos u.a. Navigation. Und über unsere Bewegung werden Staus gemeldet. Wie sollte es sonst gehen?

Alternative wäre pay-per-use, aber das will keiner. Es darf das nichts was kosten.

Damit habe ich kein Problem, nur möchte ich Mitsprache haben bei dem was ich gebe. Weiters sehe ich die Datensicherheit kritisch aber leider hat nun mal der Großteil der Bevölkerung diese „is mir egal“ Einstellung.

Ich habe grundlegend nichts gegen diese Vernetzung aber mit Augenmaß. Und warum alles kostenlos sein muss versteh ich auch nicht, bin gerne bereit zu zahlen. Blöd wird’s wenn man es sich nicht leisten kann und mit vermeintlichen Gratisprodukten gelockt wird... Geschenkt bekommt man da sicher nix ;)

Themenstarteram 26. April 2020 um 9:32

Die Weitergabe einzelner Daten ist oft gar nicht so kritisch. Bedenklich wird es wenn die weitergegebenen Daten zu einem Profil zusammen geführt werden. Hiermit ist es relativ leicht viel, SEHR viel über eine Person herauszufinden. Ich empfinde besonders die Tatsache, dass man diese Profile regelmäßig füttert (Gmail, Google Suche,...) und dabei ggf. auch sehr persönlicheDaten mit dem Profil verknüpft, problematisch

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