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Das neue Audi TT Coupé
07. April 2006: Mit dem neuen Audi TT stellt die sportliche VW-Tochter aus Ingolstadt die zweite Generation ihres Erfolgsmodells vor, das seit seinem Debüt im Herbst 1998 im Segment der Sportcoupés einiges in Bewegung gebracht hat. Obwohl die Kreativ-Abteilung der Marke von einer behutsamen Weiterentwicklung des Motivs der Kreise und Kuppeln spricht, hat sich das Design des Neuen im Vergleich zum Vorgänger merklich verändert. Die von diesem Sommer an zunächst als 2+2-sitzige Coupé angebotene Version wirkt besonders im Heck gestreckter und ist in Länge und Breite deutlich gewachsen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch der eigenständige Roadster folgen.
Die mittlerweile 4.178 Millimeter lange und 1.842 Millimeter breite Karosserie entsteht in der von Audi entwickelten Space-Frame-Bauweise (ASF) aus Aluminium und Stahl. Hier kommen erstmals verschiedene Materialien zum Einsatz. So bestehen 69 Prozent des Aufbaus aus Aluminium, während sich die anteilig verbleibenden Stahlkomponenten, um die Achslasten ausgewogen zu verteilen, im Heck befinden. Zur Erhöhung des Abtriebs fährt bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h ein Spoiler aus dem Kofferraumdeckel aus.
Zwei Ottomotoren stehen in puncto Antrieb für die Neuauflage des Sportcoupés zur Auswahl: Der neue 2.0 TFSI-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung leistet 147 kW. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt er den TT in nur 6,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Der 184 kW starke 3.2 V6 benötigt in der Standardsprint-Disziplin lediglich 5,7 Sekunden und macht den Sportwagen (elektronisch abgeregelt) 250 km/h schnell. Ohne Sonderwunsch sind beide Motoren vorab mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Darüber hinaus bietet Audi optional das Doppelkupplungsgetriebe S tronic an, dessen Stärke, das Hochschalten ohne Zugkraftunterbrechung, in Verbindung mit den hohen Leistungswerten dieser Motoren besonders zur Geltung kommt. Während der Vierzylinder ausschließlich die Vorderräder antreibt, verteilt der V6-Saugmotor seine Kräfte über den Allradantrieb quattro permanent auf die Vorder- und Hinterachse.
Das Dynamikfahrwerk von Audi wurde speziell für das neue TT Coupé neu entwickelt und abgestimmt. Die Arbeiten machen sich nach Angaben der Fahrwerkspezialisten in einem "neutralen bis leicht untersteuernden Einlenkverhalten bis in den Grenzbereich" bemerkbar. Schwerpunkte der Entwickler seien die Spurverbreiterung mit größeren Rädern von 16 bis 19 Zoll und zahlreiche Eingriffe im Bereich Elastokinematik gewesen. Die neue Mehrlenker-Hinterachse soll für optimale Fahrdynamik auf Sportwagen-Niveau sorgen. Als Option steht zudem das High-Tech-Dämpfersystem Audi magnetic ride zur Verfügung. Im Öl der Stoßdämpfer zirkulieren dort winzige magnetische Partikel. Durch Anlegen einer Spannung verändern sie binnen Millisekunden die Dämpfungscharakteristik. Die adaptive Regelung soll je nach Fahrsituation und Wahl des Fahrers für zugleich hohen Abrollkomfort und sportliche Dynamik sorgen.
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20 Antworten
klar, watt denkst du denn? Der neue R32 hat doch auch Haldex.
und der neue hat doch das gleiche Antriebskonzept wie vom RS4. 40:60 und nicht mehr 50:50. also eher hinten angetrieben und nicht vorn!?
wo steht das denn?:confused:
Diskussion zwecklos...
Platform Golf, Allradkonzept Golf... Also wohl eher Haldex :(
Vorsprung durch Technik?
Die geben mit ner Mehrlenker-Hinterachse an, die es schon seit Jahren in Kleinwagen gibt und verbauen immer noch diesen billigen Allradantrieb...
Bin ja mal gespannt, wie sich das Ding verkauft....
Mit sicherheit genauso gut wie der alte TT.
Der Ottonormalverbraucher kennt weder den Begriff Haldex, noch Torsen, hauptsache es steht hinten Quattro drauf.