- Startseite
- Forum
- Auto
- Opel
- New Opel: 55% Magna (& Co.), 35% GM, 10% Belegschaft
New Opel: 55% Magna (& Co.), 35% GM, 10% Belegschaft
Da anscheinend nun eine Grundsatzentscheidung getroffen ist, sollte es dazu auch einen eigenständigen Beitrag geben:
http://www.faz.net/.../...29C40437010AFA35F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Merkel verkündet Opel-Verkauf an Magna
Von Andreas Mihm und Christoph Ruhkamp
Hat den Opel-Verkauf an Magna verkündet: Kanzlerin Merkel
10. September 2009 Nach monatelangem Verhandlungspoker bekommt Opel einen neuen Eigentümer. General Motors will den deutschen Autohersteller an ein Konsortium aus dem kanadischen Autozulieferer Magna und der staatlichen russischen Sberbank verkaufen. Das hat der Verwaltungsrat des amerikanischen Konzerns entschieden. Die Opel-Treuhand hat den Verkauf an Magna und die Sberbank bereits genehmigt. Das teilte das Gremium am Donnerstag in Berlin mit.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigte die grundsätzliche Einigung über den Verkauf an Magna. Die Bedingungen von GM dafür seien „beherrschbar und verhandelbar“, sagte Merkel in Berlin. Mit der Entscheidung sei es für Opel möglich, einen neuen Weg einzuschlagen. „Ich freue mich außerordentlich darüber“, sagte die Kanzlerin. Der Neuanfang werde aber nicht einfach sein.
Mit dem Votum für Magna schwenkte GM erst in letzter Minute auf die von der Bundesregierung, den Bundesländern und dem Betriebsrat bevorzugte Lösung ein. Noch kurz zuvor hatte der Konzern Tage lang Möglichkeiten geprüft, die Sanierung von Opel allein zu stemmen, musste aber offenbar erkennen, dass dies die Finanzierungskraft des Unternehmens überfordert hätte.
Bund und Länder stellen - nach den letzten bekannt gewordenen Vereinbarungen - für den Verkauf an Magna nun einen Kredit über insgesamt 4,5 Milliarden Euro zur Verfügung, zu dem später auch die anderen europäischen Länder mit Opel-Standorten beitragen sollen. Wie GM mitteilte, sind zur Finanzierung allerdings einige „Schlüsselfragen“ noch offen. Diese sollten in den nächsten Wochen geklärt werden, um eine endgültige Einigung zu erzielen und ein Vertrag unterschriftsreif zu machen.
500 Millionen Euro Eigenkapital - 55 Prozent an Opel
Das Konsortium um Magna bringt bei Opel 500 Millionen Euro Eigenkapital ein und erhält dafür 55 Prozent der Anteile an Opel. Weitere 35 Prozent bleiben bei GM; 10 Prozent gehen an die Beschäftigten - im Gegenzug für einen Lohnverzicht von rund 1,5 Milliarden Euro über fünf Jahre. Geplant ist der Abbau von rund 10.000 der 50.000 Arbeitsplätze von Opel in Europa ohne betriebsbedingte Kündigungen; in Deutschland sind es etwa 2500 von 10.000 Stellen. Alle vier Standorte in Deutschland werden erhalten, dem Werk in Antwerpen droht nach früheren Angaben die Schließung.
Bundeskanzlerin Merkel verteidigte ihren Weg, sich mit Magna früh auf einen von mehreren Bietern für Opel festzulegen. „Es hat sich gezeigt, das sich Geduld und Zielstrebigkeit der Bundesregierung ausgezahlt haben.“ Das sei kein einfacher Weg gewesen. Opel und GM könnten jetzt aber „einen neuen Weg“ einschlagen. Dieser Neuanfang werde nicht einfach sein. Das wisse auch die Opel-Belegschaft. Sie habe darüber auch am Donnerstag mit dem Betriebsratsvorsitzenden Franz gesprochen. „Aber die Freude überwiegt, dass die Möglichkeit eines Neuanfangs gegeben ist.“
Sie rechne nicht mit nachträglichen Änderungenswünschen von GM oder des Investors. „Ich kann für mich sagen, dass ich allerbesten Mutes bin, dass der qualitative Sprung erreicht ist, den wir brauchen, um Opel in eine gewisse Zukunft zu schicken.“
Merkel stellte klar, dass die Bundesregierung in den nächsten Tagen mit den anderen europäischen Regierungen mit Opel und GM-Standorten über deren Beteiligung an der Milliarden-Finanzierung verhandeln werde. Deutschland habe „etwas wie eine Gesamtaufgabe für die europäischen Standorte übernommen.“ Sie dankte allen Beteiligten, schloss darin auch ausdrücklich die Belegschaftsvertretung von Opel und die amerikanische Regierung ein.
Ministerpräsidenten begrüßten die Entscheidung
Alle vier Ministerpräsidenten in den Bundesländern mit Opel-Standorten begrüßten die Entscheidung. „Dies ist ein guter Tag für die vielen Beschäftigten und deren Familien, für die erfolgreiche Zukunft eines traditionsreichen Unternehmens. Es ist der entscheidende Durchbruch, auch wenn in den nächsten Wochen noch viel zu tun ist“, sagte der hessische Ministerpräsident Roland Koch. Der Verkauf an Magna sei aus deutscher Sicht wie aus Sicht der vier Opel-Länder die eindeutig bestmögliche Lösung, betonte Koch. Der Regierungschef dankte der Bundesregierung wie den drei anderen Landesregierungen mit Opel-Standorten für die gute Zusammenarbeit in den letzten Monaten, ohne die der Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Die einstimmige Rückendeckung des Hessischen Landtages für ein zeitaufwändiges Engagement zur Rettung von Opel sei gleichfalls wichtig gewesen: „Insbesondere aber danke ich Bundeskanzlerin Angela Merkel, deren Klugheit und Nervenstärke sich nach Monaten des harten Ringens ausgezahlt haben.“
Mit Erleichterung wurde die Entscheidung für den Verkauf von Opel in Thüringen aufgenommen. Der geschäftsführende Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sagte in Erfurt, der Weg sei geebnet für Opel Europa: „Unser Ziel für eine gute Opel-Zukunft ist damit erreicht.“ Er freue sich besonders für den Automobilstandort Eisenach. „Endlich“ haben die Mitarbeiter nach Althaus' Einschätzung wieder eine Perspektive. „Unser gemeinsamer Einsatz für Eisenach hat sich gelohnt. Althaus forderte die zügige Verhandlung der noch offenen Fragen.
Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zeigte sich „erleichtert und froh“ über die gefundene Lösung für Opel. Rüttgers sprach zudem von einem großen Erfolg für die nordrhein-westfälische Landesregierung, die von Anfang an auf das Magna-Konzept gesetzt habe. Auch wenn ein Arbeitsplatzabbau vorgesehen werde, habe der Opel-Standort Bochum wieder eine Perspektive, da der Konpaktvan Zafira künftig nur noch in Bochum hergestellt werde und die „Öffnung für eine neue Automobillinie“ vorgesehen sei.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von kerberos
Trotz Verkauf an Magna ist Opel nicht gerettet
Außerdem läuft bei n-tv durch den Ticker, daß zahlreiche fundamentale Punkte noch überhaupt nicht geklärt wurden.
Hätte mich auch gewundert wenn der erste Kommentar gewesen wäre: Toll, ich freue mich für Opel und seine Beschäftigten.
Da kommen als erste Worte: Trotz Verkauf und Außerdem!
Unglaublich
Ähnliche Themen
680 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von VanHarDeMoes
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Eher Bochum, Kaiserslautern als Komponentenwerk ist relativ flexibel und könnte für viele externe Kunden Teile und Komponenten fertigen; Bochum jedoch als reine (und teure) Produktionsstätte hat die schlechtesten Karten.
Viele Grüße, vectoura
Komponenten kann man aber auch sehr schnell im Ausland produzieren.Dafür braucht man keinen (teuren) Deutschen Standort.Kaiserslautern ist schnell mal ins Ausland verschoben.
Soweit ich weiß ist Kaiserslautern aber auch das einzige Werk, in dem die Motoren montiert werden. Kaiserslautern sehe ich als gesichert. Wenn ein Werk in Deutschland geschlossen wird, dann Bochum. Der neue Astra wird zuerst in Ellesmere Port gefertigt, danach beginnt man mit der Produktion in Gliwice. Hier hat Opel wohl vorsorglich die Produktion an sichere Standorte vergeben, da je nach Investor eines der beiden Astra Werke Antwerpen oder Bochum geschlossen wird. Magna spricht sich zwar (gezwungener Maßen) für einen Erhalt von Bochum aus, aber das wird auf lange Sicht hin schwer. Es ist das Werk mit der ältesten Ausstattung und bedarf dringend einer Modernisierung, für die jedoch das Geld fehlt.
Irgendwo hab ich ne Reuters Meldung gesehen dass 200 Mio für Kündigungen vorgesehen sind....
Hier noch ein paar Worter von Carl-Peter....
http://www.wiwo.de/.../
Zitat:
Original geschrieben von OpelRider
Soweit ich weiß ist Kaiserslautern aber auch das einzige Werk, in dem die Motoren montiert werden. Kaiserslautern sehe ich als gesichert.
Neben Kaiserslautern gibt es noch andere Powertrainwerke, Aspern (1.0L, 1.2L, 1.4L Motoren und Getriebe) und Szentgottard (1.6L und 1.8L Motoren). Außer du beziehst dich jetzt nur auf Deutschland, dann ist Kaiserslautern natürlich das einzige Werk dieser Art.;)
Gruß Oli
Zitat:
Original geschrieben von KKW 20
Zitat:
Original geschrieben von OpelRider
Soweit ich weiß ist Kaiserslautern aber auch das einzige Werk, in dem die Motoren montiert werden. Kaiserslautern sehe ich als gesichert.
Neben Kaiserslautern gibt es noch andere Powertrainwerke, Aspern (1.0L, 1.2L, 1.4L Motoren und Getriebe) und Szentgottard (1.6L und 1.8L Motoren). Außer du beziehst dich jetzt nur auf Deutschland, dann ist Kaiserslautern natürlich das einzige Werk dieser Art.;)
Gruß Oli
Richtig, es gibt noch mehr solcher Werke in denen fahrzeugkomponenten gefertigt werden. Ich weiß nur nicht, inwieweit diese künftig noch Teile für Opel produzieren werden. Das sind ja entweder Joint Ventures oder GM Werke, während Kaiserslautern eben im Opel-Verbund steckt.
Die anderen beiden Werke sind ja genauso wie die übrigen europäischen Werke ein Teil des neuen Opel-Gebildes. Wenn hier und in den Medien von Opel die Rede ist, müsste es eigentlich GM Europe heißen.;)
*EDIT* Das Werk in St. Petersburg und den GM Anteil am Joint Venture in Togliatti will Magna wohl auch mit übernehmen.
http://www.nov-ost.info/.../...bernehmen_auch_russische_GM-Aktiva.html
Gruß Oli
Zitat:
Original geschrieben von t.n.t.
Zitat:
Original geschrieben von -MK-
In jedem Artikel, der diese 1,5 Millionen Fahrzeug nennt, wird immer von einem "Massenhersteller" gesprochen. Das hast du wohl überlesen.
In diese Definition fallen BMW oder Mercedes nur begrenzt. Aber dein Beitrag deutet darauf hin, dass du es gar nicht verstehen willst.
Aber du verstehts?
Ich frag mich was du verstehst. Definiere Massenhersteller.
BMW kein Massenhersteller? Benz kein Massenhersteller?
Stell deinen Fernseher ab du schaust zuviel Werbung.
Wie borniert muß man eigentlich sein?
Achso, hab ich natürlich vergessen. BMW und Benz sind "Premiumhersteller"
Falls du es noch nicht gemerkt hast, ALLE Hersteller verkaufen ein Image. Opel hat kein Image, hat aber nichts mit Qualität oder Quantität zutun.
Und jetzt komm ich auf dein Niveau: Du willst es nicht verstehen :-)
Oh man...
Ein ganz einfaches Beispiel:
Hersteller A erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 30.000
Durchschnittskosten pro Auto: 29.000
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.000.000
Hersteller B erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 15.000
Durchschnittskosten pro Auto: 14.500
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.500.000
Jetzt die simple Rechenaufgabe an Dich: Welcher Hersteller verdient mehr?
Problem bei der Sache ist, das Opel nicht Hersteller B ist und seine Kosten derzeit gar nicht decken kann.
Zitat:
Original geschrieben von KKW 20
Die anderen beiden Werke sind ja genauso wie die übrigen europäischen Werke ein Teil des neuen Opel-Gebildes. Wenn hier und in den Medien von Opel die Rede ist, müsste es eigentlich GM Europe heißen.;)
*EDIT* Das Werk in St. Petersburg und den GM Anteil am Joint Venture in Togliatti will Magna wohl auch mit übernehmen.
http://www.nov-ost.info/.../...bernehmen_auch_russische_GM-Aktiva.html
Gruß Oli
GM besitzt in Europa 10 eigene Werke und lässt in neun Weiteren Teile oder Fahrzeuge produzieren. Das Magna die beiden russischen Werke gerne hätte kann ich gut verstehen, die Produktion ist billiger und da man ohnehin den russischen Markt erschließen möchte liegt dieser Schritt auf der Hand.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Nun, wie will man denn ca. 4000-4500 Leute "einsparen", ohne betriebsbedingte Kündigungen vorzunehmen? Alle in Vorruhestand schicken, wo sie dann ca. 3/4 ihrer Bezüge weiterbekommen, aber keine Wertschöpfung für das Unternehmen erbringen? Oder allen mit größeren Abfindungen den "freiwilligen" Abschied schmackhaft machen?
Andere Frage: Wie will man "schnell" (darum geht es doch) einige tausend Leute "loswerden", ohne daß letzlich der Staat dafür (mit)bezahlt?
Ich zitiere CPF:
Zitat:
Opel brauche schnell Klarheit, um mit der Restrukturierung beginnen zu können. "Wir sitzen in den Startlöchern und würden gerne unsere Überkapazitäten anpassen. Aber restrukturieren heißt eben, Mitarbeitern Abfindungsangebote zu unterbreiten. Und das kostet Geld." Doch die Abfindungsangebote könnte Opel mangels Klarheit derzeit nicht finanzieren.
Medienberichte, wonach Magna bei Opel schon 2011 wieder Gewinne für möglich hält, kommentierte Forster wie folgt: "Wenn Magna das so plant, will ich dem vorläufig nicht widersprechen. (...) Das Problem ist: Wir können unsere Restrukturierung nicht beginnen, weil wir noch keine fortlaufende Finanzierung haben. Denn dann fallen sofort erhebliche Kosten für die notwendige Anpassung unserer Kapazitäten an. Das wird beim Übergang von 2009 auf 2010 und ins kommende Jahr hinein zu Einmalkosten führen, die einen Gewinn sicher nicht denkbar machen.
Quelle
Re: Stückzahlen
a.) praktisch ist selbst Porsche mit 150 000 Einheiten ein "Massenhersteller".
b.) das ganze: "Man muss 3 Millionen haben" kam doch von Marchionne / Fiat? Der hat wohl seine eigenen Gründe warum...
c.) ich kenne mindestens ein Dutzend Hersteller die so um ne Million Einheiten/Jahr oder weniger produzieren und Geld verdienen.
Absolute Stückzahlen sagen nicht viel, es geht doch darum das die Struktur und die Stückzahlen übereinstimmen müssen... da fehlts aber bei Opel noch etwas.
Frage an Euch meinerseits:
Das Euro / Opel Entwicklungszentrum das ja auch viel für GM entwickelt, wie oder wo schlagen die zu Buche? Unkosten bei Opel? Gewinn nur wenn GM (oder Töchter) Geld schicken?
Bei GM's pfiffiger Buchführung kann ich mir vorstellen das Opel so klammheimlich einige weltweite Entwicklungen subventioniert und das das dann als Verlust gegen die Umsatzzahlen bei Opel gerechnet wird...
Sollte das vielleicht in eine Eigenständige GmbH eingebracht werden, schon wegen sauberer Buchführung?
Hat da Jemand besseren Einblick?
Gruss, Pete
Zitat:
Original geschrieben von janvetter
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Nun, wie will man denn ca. 4000-4500 Leute "einsparen", ohne betriebsbedingte Kündigungen vorzunehmen? Alle in Vorruhestand schicken, wo sie dann ca. 3/4 ihrer Bezüge weiterbekommen, aber keine Wertschöpfung für das Unternehmen erbringen? Oder allen mit größeren Abfindungen den "freiwilligen" Abschied schmackhaft machen?
Andere Frage: Wie will man "schnell" (darum geht es doch) einige tausend Leute "loswerden", ohne daß letzlich der Staat dafür (mit)bezahlt?
Ich zitiere CPF:
Zitat:
Original geschrieben von janvetter
Zitat:
Opel brauche schnell Klarheit, um mit der Restrukturierung beginnen zu können. "Wir sitzen in den Startlöchern und würden gerne unsere Überkapazitäten anpassen. Aber restrukturieren heißt eben, Mitarbeitern Abfindungsangebote zu unterbreiten. Und das kostet Geld." Doch die Abfindungsangebote könnte Opel mangels Klarheit derzeit nicht finanzieren.
Medienberichte, wonach Magna bei Opel schon 2011 wieder Gewinne für möglich hält, kommentierte Forster wie folgt: "Wenn Magna das so plant, will ich dem vorläufig nicht widersprechen. (...) Das Problem ist: Wir können unsere Restrukturierung nicht beginnen, weil wir noch keine fortlaufende Finanzierung haben. Denn dann fallen sofort erhebliche Kosten für die notwendige Anpassung unserer Kapazitäten an. Das wird beim Übergang von 2009 auf 2010 und ins kommende Jahr hinein zu Einmalkosten führen, die einen Gewinn sicher nicht denkbar machen.
Quelle
Bedeutet also, dass wir unsere Steuergelder gleich an die Opel-Mitarbeiter überweisen dürfen? Wozu also das Geld an Opel überweisen? Und wieso müssen eigentlich immer horrende Abfindungen gezahlt werden? Es gibt hierfür nirgends eine gesetzliche Grundlage. Jeder kleinere Mittelständler kickt die Leute raus und das ohne Abfindung. Ich will den Opel-Mitarbeitern ja die Abfindung nicht streitig machen, nur wer jahrelang weit über Tarif bezahlt wurde und jetzt Megaabfindungen fordert (so wirds lt. IGM wohl werden) darf sich nicht wundern wenn die Bevölkerung leicht gereizt darauf reagiert.
Es kann doch nicht der Sinn der Überbrückungskredite sein diese für Abfindungen zu verwenden. Wenn Opel keine eigene Kohle hat, dann gibts eben keine Abfindungen. Das Geld soll für Investitionen genutzt werden und nicht um sich von überflüssigen Mitarbeitern freizukaufen.
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Re: Stückzahlen
c.) ich kenne mindestens ein Dutzend Hersteller die so um ne Million Einheiten/Jahr oder weniger produzieren und Geld verdienen.
Dann schieß mal los!
Um es mal wieder deutlich zu machen, WAS "Premium" ist und wie sich "Premium" vom "Massenhersteller" unterscheidet:
Audi hat etwa soviele Mitarbeiter wie Opel (GM Europe ohne Saab, also ca. 50-55.000) und produzierte im Jahr (2008) ca. 1-1,1 Mio. Fahrzeuge. Produktion bei Audi= Auslieferung; Umsatz dabei: ca. 34 Mrd. €. Gewinn nach Steuern: ca. 2,2 Mrd. €
Ganz GM Europe (also mit Saab + "Fremdeinkäufe") 2007: Produktionsvolumen= 1,828 Mio. Einheiten; Auslieferungsvolumen :2,128 Mio. Einheiten; Umsatz dabei: 37,3 Mrd. $; Ergebnis: 638 Mio. $ Verlust
Seht ihr das Verhältnis von Stückzahlen zum Umsatz und zum Betriebsergebnis? Und das bei ähnlicher Mitarbeiterzahl.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von -MK-
Zitat:
Original geschrieben von t.n.t.
Aber du verstehts?
Ich frag mich was du verstehst. Definiere Massenhersteller.
BMW kein Massenhersteller? Benz kein Massenhersteller?
Stell deinen Fernseher ab du schaust zuviel Werbung.
Wie borniert muß man eigentlich sein?
Achso, hab ich natürlich vergessen. BMW und Benz sind "Premiumhersteller"
Falls du es noch nicht gemerkt hast, ALLE Hersteller verkaufen ein Image. Opel hat kein Image, hat aber nichts mit Qualität oder Quantität zutun.
Und jetzt komm ich auf dein Niveau: Du willst es nicht verstehen :-)
Oh man...
Ein ganz einfaches Beispiel:
Hersteller A erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 30.000
Durchschnittskosten pro Auto: 29.000
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.000.000
Hersteller B erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 15.000
Durchschnittskosten pro Auto: 14.500
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.500.000
Jetzt die simple Rechenaufgabe an Dich: Welcher Hersteller verdient mehr?
Problem bei der Sache ist, das Opel nicht Hersteller B ist und seine Kosten derzeit gar nicht decken kann.
Dein Beispiel suggeriert einfach Mist.
Irgendwelche Zahlen in den Raum schmeißen kann jeder Penner.
BMW operiert z.Z. am Rande eines Gewinns durch Leasingpushen.
Daimler hat Verluste eingefahren.
VW macht keine operativen Gewinn.
Und du setzt hier Zahlen an die jeder Grundlage entbehren.
So einen Scheiß kann jeder schreiben.
Jetzt mach ich mal deine Rechnung auf:
Keinen Astra Anlauf diese Jahr--->und schon hat Opel einen Gewinn zu verbuchen.
Mann muß zahlen auch lesen können, das kannst DU nicht.
Es gibt z.B laut Habour Report kein besseres "Golfklassewerk" wie Bochum.
Der Zafira rangiert in der Fertigung (laut Harbour) knapp hinter dem C-Max, nur was bringt das?
Also verschone uns mit Zahlen die sicher hier jeder Ausdenken kann um seine Position zu stärken.
Du hast keine Ahnung aber davon viel.
Zitat:
Original geschrieben von t.n.t.
Zitat:
Original geschrieben von -MK-
Oh man...
Ein ganz einfaches Beispiel:
Hersteller A erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 30.000
Durchschnittskosten pro Auto: 29.000
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.000.000
Hersteller B erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 15.000
Durchschnittskosten pro Auto: 14.500
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.500.000
Jetzt die simple Rechenaufgabe an Dich: Welcher Hersteller verdient mehr?
Problem bei der Sache ist, das Opel nicht Hersteller B ist und seine Kosten derzeit gar nicht decken kann.
Dein Beispiel suggeriert einfach Mist.
Irgendwelche Zahlen in den Raum schmeißen kann jeder Penner.
BMW operiert z.Z. am Rande eines Gewinns durch Leasingpushen.
Daimler hat Verluste eingefahren.
VW macht keine operativen Gewinn.
Und du setzt hier Zahlen an die jeder Grundlage entbehren.
So einen Scheiß kann jeder schreiben.
Jetzt mach ich mal deine Rechnung auf:
Keinen Astra Anlauf diese Jahr--->und schon hat Opel einen Gewinn zu verbuchen.
Mann muß zahlen auch lesen können, das kannst DU nicht.
Es gibt z.B laut Habour Report kein besseres "Golfklassewerk" wie Bochum.
Der Zafira rangiert in der Fertigung (laut Harbour) knapp hinter dem C-Max, nur was bringt das?
Also verschone uns mit Zahlen die sicher hier jeder Ausdenken kann um seine Position zu stärken.
Du hast keine Ahnung aber davon viel.
Herzlich willkommen bei pibaer und Co auf der Ignore List. So einen Schwachsinn lese ich mir nicht noch mal durch...
Zitat:
Original geschrieben von t.n.t.
Zitat:
Original geschrieben von -MK-
Oh man...
Ein ganz einfaches Beispiel:
Hersteller A erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 30.000
Durchschnittskosten pro Auto: 29.000
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.000.000
Hersteller B erzielt folgende Werte:
Durchschnittspreis pro Auto: 15.000
Durchschnittskosten pro Auto: 14.500
Anzahl verkaufter Autos pro Jahr: 1.500.000
Jetzt die simple Rechenaufgabe an Dich: Welcher Hersteller verdient mehr?
Problem bei der Sache ist, das Opel nicht Hersteller B ist und seine Kosten derzeit gar nicht decken kann.
Dein Beispiel suggeriert einfach Mist.
Irgendwelche Zahlen in den Raum schmeißen kann jeder Penner.
BMW operiert z.Z. am Rande eines Gewinns durch Leasingpushen.
Daimler hat Verluste eingefahren.
VW macht keine operativen Gewinn.
Und du setzt hier Zahlen an die jeder Grundlage entbehren.
So einen Scheiß kann jeder schreiben.
Jetzt mach ich mal deine Rechnung auf:
Keinen Astra Anlauf diese Jahr--->und schon hat Opel einen Gewinn zu verbuchen.
Mann muß zahlen auch lesen können, das kannst DU nicht.
Es gibt z.B laut Habour Report kein besseres "Golfklassewerk" wie Bochum.
Der Zafira rangiert in der Fertigung (laut Harbour) knapp hinter dem C-Max, nur was bringt das?
Also verschone uns mit Zahlen die sicher hier jeder Ausdenken kann um seine Position zu stärken.
Du hast keine Ahnung aber davon viel.
Mit Behauptungen in den Raum schmeißen bist du aber vorne dabei, gell?