Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Hallo,
habe nun 10% Nachlass auf den TFSI bei meinem Händler bekommen. Ist das ok? Muss mehr drin sein? Was meint Ihr dazu?
Ich hätte auf 13-15% gehofft. Ist aber Nichts zu machen.
Danke
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49 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Sven210779
ist euch mal aufegefallen das es bei sämtlichen Vermittlern keine BMW´s mehr zu ordern gibt.
Hier geht's offensichtlich noch.
Ganz davon ab... Ich bin auch kein Freund der Geiz ist geil Mentalität. Aber bei einem Auto im Wert von 45.000.-€ liegt der Unterschied zwischen 10% und 15% bei satten 2.250.-€. Da geht so mancher einen ganzen Monat oder länger für arbeiten. Diesen Preisvorteil zu nutzen hat imho nichts mehr mit Geiz sondern eher mit gesundem Menschenverstand zu tun...
Zitat:
Original geschrieben von onkel_eduard
BMW wird es freuen. Aber was haben die Kunden davon? Sie kaufen das Auto ohne Nachlässe teuer ein und wenn sie es dann verkaufen wollen, werden sie es nicht mehr los, weil sie mit ihren Preisvorstellungen über den Audis liegen. So ist bspw. der Audi A4, bei entsprechenden Nachlässen, billiger als die BMW 3er Reihe, ohne Rabatte, ob neu oder gebraucht. Ein Gebrauchtwagenkäufer, der nicht markenfixiert ist, wird doch keinen teuren BMW kaufen, wenn er einen vergleichbaren Audi entsprechend günstiger kaufen kann.
Zur ursprünglichen Frage mal zurück: Betrachtet man die Angebote bei mobile.de u. ä. dann wird man feststellen, dass der aktuelle Marktpreis für den Audi TT in der Basisausführung bei ca. 27.000 € liegt. Ob Audi vielleicht gerne mehr hätte und ob die UVP bei knapp 32.000 € liegt ist doch egal. Wenn seriöse Abieter günstigere Preise machen als der Händler um die Ecke, dann hat das seinen Grund. Sie sind einfach leistungsfähiger.
Das Problem der hohen Neuwagennachlässe ist in der Tat der Wertverfall der Gebrauchten. Die hohen Rabatte auf einen Neuwagen haben zur Folge, dass die Vorgängermodelle extrem in den Keller fallen. Ich bin selber Verkäufer bei VW und hab das Problem z.Zt. bei den Golf IV. Wir verkaufen selber keine Gebrauchten mehr an Endverbraucher, d.h. wir können sie entweder intern an unser GW-Zentrum verkaufen oder an Händler. Wenn ich an Händler verkaufe, dann hol ich mir natürlich erstmal Gebote vom Händler und entsprechend kauf ich das Fzg. an oder nicht.
Was meint ihr wie mir reihenweise die Kunden blass werden, wenn ich Ihnen die EKs nenne. Aber wenn ich überleg wie günstig J&K (z.B) die Autos raus haut, Dann braucht man natürlich einen 4 Jahre alten Golf IV nicht zum Schwacke wert anbieten....das ist der Rattenschwanz, der so gefährlich fürs Geschäft ist.
Wenn der Kunde akzeptieren würde, dass er bei hohen Neuwagennachlässen nur noch ein Handgeld für seinen gebrauchten bekommt, wäre es ja noch ok, aber der Kunde denkt in erster Linie, dass er mit der Inzahlunggabe seines Alten das Geschäft seines Lebens macht.
J&K mögen letztendlich leistungsfähiger sein als das AH Max Mustermann mit 30 Angestellten, aber leider machen die auf dauer das Geschäft und die Preise kaputt und die kleinen sterben langsam aber sicher weg....Nur meine Inspektion bekomme ich bei J&K leider nicht....
Ich möcht nicht alles auf die großen Vermittler schieben, es gibt leider genügend Markenhändler die übers Zeil hinausschießen.
Letztendlich ist der Automarkt gesättigt, das ist das Grundproblem.
Re: Re: Re: Re: Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Zitat:
Original geschrieben von moerf
@TFFY,
Dir kommt dabei aber schon in den Sinn, dass dies ein subventionierter Verkaufspreis ist.
Wenn der TT in Österreich netto gleich viel kosten würde wie in Deutschland, dann kommt die Büchse einschließlich 20% MwsT plus NoVA auf unbezahlbahre Beträge.
Ich habe mir einen TT in Ö konfiguriert: EUR 62.789,98- Euro stehen da an.
Tut mir leid, aber so viel ist dieses Gerät einfach nicht wert !
Ich weiß jetzt momentan auch nicht so ganz, was DU unter Vollausstattung verstehst?
Dafür weiß ich jetzt momentan nicht, worauf Du hinaus willst :D
44.000,- netto plus Nova plus MWSt. kommt sehr genau an Deine 62.000,- ran, und das ist fast alles, was der Konfigurator derzeit hergibt (für den Handschalter) ;)
Wo ist da die "Subvention" von der Du sprichst - der Nettopreis ist bis auf ein paar hundert Euro ja identisch mit dem deutschen Preis, und da sind wir uns ja einig - das ist die Karre einfach nicht wert.
Die "Subvention" existiert ja real nur, um auch Porsche Austria am Kuchen mitnaschen zu lassen....
"Subvention" entspricht schon eher dem, was Audi in den USA anbietet - der TT 3,2 DSG kostet netto gute EUR 4000,- weniger als in D, mit mehr Serienausstattung, längerer Garantie, und das trotz der wesentlich geringeren Stückzahlen, die noch dazu wegen der US-Bestimmungen technische Änderungen voraussetzten...
Dazu müssen die Dinger über den Teich verschifft werden, bei uns bezahlt man sogar dafür, dass man ihn im Werk abholt :D
@ quattro209
Bedank Dich bei Deinem Konzern - was denkst Du wie J&K es schafft, diese Preise zu machen ? Zu verschenken haben die auch nichts ;)
LG
TFFY
Zitat:
Original geschrieben von quattro209
J&K mögen letztendlich leistungsfähiger sein als das AH Max Mustermann mit 30 Angestellten, aber leider machen die auf dauer das Geschäft und die Preise kaputt und die kleinen sterben langsam aber sicher weg....Nur meine Inspektion bekomme ich bei J&K leider nicht....
Ich möcht nicht alles auf die großen Vermittler schieben, es gibt leider genügend Markenhändler die übers Zeil hinausschießen.
Letztendlich ist der Automarkt gesättigt, das ist das Grundproblem.
Das Hauptproblem sehe ich eher bei den Herstellern. Mir ist es nicht verständlich, warum man in D bis zu 30% mehr für ein identisches Fahrzeug zahlen muß als in den meisten anderen EU-Ländern. Und im Vergleich zum US-Markt ist die Diskrepanz noch schlimmer.
Zitat:
Original geschrieben von MdN
Das Hauptproblem sehe ich eher bei den Herstellern. Mir ist es nicht verständlich, warum man in D bis zu 30% mehr für ein identisches Fahrzeug zahlen muß als in den meisten anderen EU-Ländern. Und im Vergleich zum US-Markt ist die Diskrepanz noch schlimmer.
Da stimme ich dir hundertprozentig zu. Ich habe mir mal spaßeshalber auf der amerikanischen Seite von VW den Golf GTI angeschaut. Eigentlich wollte ich nur mal die Werbespots anschauen, die im übrigen sehr witzig sind (http://www.vw.com/vwlife/commercial.html). Als ich dann den Preis für das Auto gesehen habe, dachte ich auch, mich tritt ein Pferd: $ 21.990. Bei dem derzeitigen Wechselkurs entspricht das einem Preisnachlass von fast 40%gegenüber der deutschen UVP! Ich habe die Ausstattungen nicht im Detail verglichen, aber so ist bspw. in den USA eine Metallic-Lackierung ohne Mehrpreis erhältlich.
Das Internet hat die Preistransparenz auf dem Markt sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagen drastisch erhöht. Wenn am anderen Ende der Republik, oder auch im Ausland das Wunschauto günstiger zu erhalten ist, kaufen es sich die Leute eben dort.
Es ist nicht der "unverschämte Geizkragen von Kunde", der für diese Situation verantwortlich gemacht werden sollte. Preisdiskriminierung bei gleichzeitiger Preistransparenz: das ist einfach nur schlechtes Marketing. Wenn der Enderbraucherpreis in einigen Ländern so niedrig liegt, dass er unter dem Preis liegt, für den ein deutscher Händler das Fahrzeug vom Hersteller bekommt, dann sollten die Händler sich doch mal fragen, ob der Hersteller sie da nicht ganz gewaltig verarscht.
hi,
habe nun einen 2.0 TFSI S-Tronic geordert beim freundlichen - letztendlich 12%
war ok für mich, bin zufrieden.
gruß
Re: Re: Re: Re: Re: Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Zitat:
Original geschrieben von TooFastForYou
Dafür weiß ich jetzt momentan nicht, worauf Du hinaus willst :D
dass es ein Händler in Ö nicht schaffen würde, mir meinen Wunsch TT für 62700,- Euro zu verkaufen.
Zitat:
Original geschrieben von onkel_eduard
Da stimme ich dir hundertprozentig zu. Ich habe mir mal spaßeshalber auf der amerikanischen Seite von VW den Golf GTI angeschaut.......
Als ich dann den Preis für das Auto gesehen habe, dachte ich auch, mich tritt ein Pferd: $ 21.990. Bei dem derzeitigen Wechselkurs entspricht das einem Preisnachlass von fast 40%gegenüber der deutschen UVP!.....
Die USA-Preise sind fast immer Nettopreise, erst wenn man sich einen Wagen konfiguriert (Postleitzahl erforderlich) kommen die Steuern noch dazu.
Trotzdem liegen die Preise wie schon erwähnt mehr als deutlich unter europäischem Niveau bei deutlich besserer Serienausstattung.
Die Sache lässt sich aber ganz einfach erklären:
Man will Marktanteile in den USA, und das geht eben mal nur über den Preis. Der europäische Lemming ist ja so blöd, dass er die Autos ohnehin kauft, egal was sie kosten (bezahlt ja großteils die Bank, wenn man sich mal das Verhältnis Barzahler/Leasingwagen ansieht)
LG
TFFY
Re: Re: Re: Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Zitat:
Original geschrieben von TooFastForYou
Grundsätzlich bin ich auch ein strikter Gegner der "Geiz ist geil Mentalität"
ABER:
Wie denkst Du, kann J&K die Preise machen, an denen sie auch selbst noch verdienen ?
Richtig - Händler mit großen Kontingenten haben bessere Konditionen. Obwohl die Autos in der Produktion aber das Selbe kosten. D.h. von Audi werden bewusst große Händler besser unterstützt als kleinere. Hier müsste der erste Umdenkprozess stattfinden, wenn man zukünftig nicht nur mehr in Ballungszentren vertreten sein will.
Ob der Wagen bereits eingeführt ist oder nicht spielt dabei in meinen Augen keine Rolle. Produktionsstätten werden vorfinanziert, Montagepersonal wird geschult, also muss man ein natürliches Interesse daran haben, so schnell wie möglich so viele Wagen wie möglich zu verkaufen.
In Österreich kostet der TT 3,2 mit Vollausstattung ca. EUR 44.000,- NETTO, wer hat da den Bezug zur Realität verloren ? :D
Auch wenn ich wegen berufsbedingter "Firmenwagensituation" noch keinen einzigen Neuwagen bei "meinem" Freundlichen gekauft habe, bin ich dort nicht ungerne gesehen:
In sieben Jahren habe ich jetzt dort mit dem 3. Neuwagen für ca. 350.000 km Service- und Reparaturkosten umgesetzt, ganz zu schweigen von dem fünfstelligen Betrag für Ersatzteile und Zubehör, da noch kein einziger Wagen im Originalzustand verblieb :D
In Summe hat er bei mir wesentlich mehr verdient, als wenn ich die Wagen bei ihm gekauft hätte ;)
LG
TFFY
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen... "Größere" Händler bekommen keine höhere Marge, nur mehr Bonus! Und wie soll es weitergehen, wenn "kleine" Händler kein Geld mehr verdienen, weil sie bei den Preisen der "Großen" mitmachen müssen? Tut das der Wirtschaft gut? Tut das dem Audi-Fahrer auf dem Land gut, der dann keinen kleineren Händler mehr in der Nähe hat, nur weil dann auch viel vom Land in die "große Stadt" zum "großem" Händler fahren um noch mehr NL zu bekommen? Wofür gibts ne UPE? Der Hersteller zwingt Händler immer wieder zu Investitionen in und ums Gebäude herum, woher soll das Geld bei vielen Händlern noch kommen? Vom GW-Verkauf???? AUFWACHEN!!!!!!!!!
Fazit:10% für nen neuen TT --- gleich 3 kaufen und es genießen, dass man einen Ansprechpartner in der Nähe hat!!!
mfg
Re: Re: Re: Re: Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Zitat:
Original geschrieben von AUDI-VK
Fazit:10% für nen neuen TT --- gleich 3 kaufen und es genießen, dass man einen Ansprechpartner in der Nähe hat!!!
mfg
Ich würde sagen, daß der Neuwagenverkauf sowieso nicht die Haupteinnahmequelle der Händler, egal ob Stadt oder Land, sein dürfte. Das meiste Geld wird doch mit der Werkstatt verdient. Allein die Margen auf das LL-Öl machen das doch deutlich. Das Zeug wird für ~ 5 € eingekauft und für 23 € an den Kunden weiterverkauft.
Re: Re: Re: Re: Neuwagennachlass bei TFSI - 10% OK?
Zitat:
Original geschrieben von AUDI-VK
Sorry, aber ich muss Dir widersprechen...
Kein Problem - dafür ist das Forum ja da :D
Zitat:
Original geschrieben von AUDI-VK
"Größere" Händler bekommen keine höhere Marge, nur mehr Bonus!
Du hast zwar Recht was die Definition angeht, doch Fakt ist, dass die Händler ihren Bonus genauso in die Marge hineinkalkulieren können - die Kontingente werden ja im Voraus festgelegt.
Zitat:
Original geschrieben von AUDI-VK
Und wie soll es weitergehen, wenn "kleine" Händler kein Geld mehr verdienen, weil sie bei den Preisen der "Großen" mitmachen müssen? Tut das der Wirtschaft gut? Tut das dem Audi-Fahrer auf dem Land gut, der dann keinen kleineren Händler mehr in der Nähe hat, nur weil dann auch viel vom Land in die "große Stadt" zum "großem" Händler fahren um noch mehr NL zu bekommen? Wofür gibts ne UPE? Der Hersteller zwingt Händler immer wieder zu Investitionen in und ums Gebäude herum, woher soll das Geld bei vielen Händlern noch kommen? Vom GW-Verkauf????
Ich stelle mal folgende Punkte in den Raum:
- wenn der Gebrauchtwagenhandel kein Positivgeschäft wäre, warum gibt es dann so viele (ausschließliche) Gebrauchtwagenhändler
- komm mir doch nicht mit UPE - das "U"nverbindlich ist im Vertriebsnetz der VAG genauso ernst zu nehmen wie die Legitimation der Homoehe durch den Vatikan :D
Außerdem weiß jeder der schon mal im Verkauf war, dass die UPE so angesetzt werden, dass ev. Rabatte konsolidiert weden...
- Jeder mittelgroße Audibetrieb wird Dir bestätigen, dass er das Geld mit der Werkstatt, den Ersatzteilen (warum sind da wohl 25% Rabatt und mehr möglich) und dem Gebrauchtwagenverkauf verdient. Der Neuwagenverkauf macht da nur einen sehr geringen Anteil aus
- demzufolge war wie schon erwähnt mein Freundlicher noch nie brüskiert, dass kein einziger meiner 4 (Außendienst-) Neuwagen in den letzten 7 Jahren bei ihm gekauft wurde - mit den Ersatzteilen und den Servicekosten konnte er mehr als zufrieden sein
- die VAG tat und tut immer noch gut daran, ihr aufgeblähtes Vertriebsnetz auf ein vernünftiges Maß gesundzuschrumpfen.
Es ist in meinen Augen keine Zumutung, einen halbstündigen bis einstündigen Weg zum Händler seines Vertrauens in Kauf zu nehmen. Offenbar hat man spät aber doch erkannt, dass auch hier die Qualität der Quantität vorzuziehen ist.
- weden die Wagen für Werksangehörige "verschenkt" ?
- wieso kann ein Händler "Fuhrparkrabatte" geben ?
- wieso gibt es so hohe Nettopreisunterschiede innerhalb der EU (die sich bei weitem nicht mit Ausstattungsunterschieden erklären lassen) ?
- wieso gibt es die bereits erwähnten obszönen Nettopreisunterschiede EU-USA (wobei die USA-Modelle durchgehend besser ausgestattet sind) ?
- wieso ist der Automarkt nach Aussagen eines Verkäufers (siehe oben Posting von quattro209) angeblich gesättigt, aber Audi erwirtschaftet seit Jahren neue Rekordumsätze und Rekordergebnisse (nicht nur im Ausland) ?
- wer darf denn die ganzen Sponsoringaktionen (Fussballmanschaften, Skiweltcup, Festspiele etc.) mitfinanzieren, bei denen massenhaft vollausgestattete Neuwagen zur Verfügung gestellt werden ?
Zitat:
Original geschrieben von AUDI-VK
AUFWACHEN!!!!!!!!!
Fazit:10% für nen neuen TT --- gleich 3 kaufen und es genießen, dass man einen Ansprechpartner in der Nähe hat!!!
Klar, es gibt immer Kunden, die sich von den Marketingfuzzis auf den Kopf schei**en lassen, und sich dafür auch noch bedanken, andere sind dafür schon aufgewacht ;)
Stichwort "neuer TT auf Preisniveau des Vorgängers"....
Dass man beim Vorgänger z.B. das Alupaket aber nicht separat bezahlen musste ist eine Sache, dass man dort auch Alu anstelle von galvanisiertem Kunststoff bekam eine andere.
Dass beim Vorgänger Leder/Lacantara oder wahlweise Vollleder ohne Aufpreis zu bekommen war ist eine Sache, mindestens EUR 1300,- bis 2100,- Aufpreis beim neuen Modell (in A) eine andere....
LG
TFFY
Zitat:
Original geschrieben von quattro209
Letztendlich ist der Automarkt gesättigt, das ist das Grundproblem.
Und das zweite Problem sind die real sehr hohen Neuwagenpreise in D-Land! Wie schon mehrfach erwähnt, sind diese (willkürlich festgelegten) Preise höher als in anderen EU-Ländern und deutlich höher als in den USA. Warum zum Henker soll ich als "dummer" deutscher Kunde die Preise in den USA quersubventionieren? Da gehe ich doch lieber zum Broker, und hole mir 15% Rabatt als dieses miese Spielchen mitzumachen!
Wenn Du Dir die Entwicklung der Neuwagenpreise in den letzten 10-15 Jahren anschaust, dann liegt diese zumindest in Deutschland deutlich über dem allgemeinen Preissteigerungsindex. Als natürliche Folge steigt deshalb auch das durchschnittliche Alter der in D zugelassenen Autos kontinuierlich an - Neuwagen sind für die meisten Bürger bei stagnierenden bzw. fallenden Realeinkommen einfach zu teuer gewordern. Insbesondere die der deutschen Anbieter, die ja mittlerweile alle (auch VW) auf Teufel-komm-raus "Premiumanbieter" sein wollen.
Broker wie J&K sind da nur das lange überfällige Korrektiv dieser ganzen ungesunden und im internationalen Vergleich unangemessenen Preisentwicklung.
Zitat:
Original geschrieben von JürgenF
Und das zweite Problem sind die real sehr hohen Neuwagenpreise in D-Land!....
Dazu auch hier:
http://help.orf.at/?story=4998
http://ec.europa.eu/comm/competition/car_sector/price_diffs/
LG
TFFY
geizkragen!
Dieses ständige Prozentejagen ist einfach nur widerlich! Kauft Ihr Preise oder Autos und Service???
Audi-Vk hat schon recht. Lieber lasse ich mich gut beraten und entscheide mich für das richtige auto, als in 2 minuten mit 12% abgewickelt zu werden.
Ja genau: widerlich. Pfui-deibel! (Ironie Ende).
Gibts hier jemanden, der Erfahrungen im nationalen und internationalen Industriegroßhandel, insbesondere B2B hat? Hier wird gehandelt im wahrsten Sinne des Wortes: Handel, "aushandeln". Preis steht der Leistung gegenüber. Ganz normales und tägliches Geschäft.
Aber bei einem Endverbraucher ist sowas "widerlich", der darf das nicht. Wahrscheinlich ist es noch verwerflicher, wenn man mit seinem Chef oder evtl. neuem Arbeitgeber während eines Bewerbungsgesprächs über sein Gehalt verhandelt. Wer macht denn sowas, pfui! (Ironie Ende #2)