ForumSubaru
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Subaru
  5. Neuvorstellung, erster Eindruck und Erfahrungen

Neuvorstellung, erster Eindruck und Erfahrungen

Subaru Forester IV (SJ)
Themenstarteram 11. September 2018 um 11:10

Hi zusammen,

dann möchte ich mich hier auch einmal kurz vorstellen:

Neu auf MT bin ich nicht, war bisher nur hauptsächlich ein paar Foren weiter aktiv, und war bei den Opel Vectras. Der leistete eine Weile gute Dienste, nervte aber irgendwann mit seinem andauernden Hang zur Werkstatt, und als jetzt die Kupplung anfing rumzuzicken, war die Gelegenheit oder der Zeitpunkt zum Absprung gekommen.

Tjoa, und der Nachfolger ist also ein Forester, in der Exclusive-Ausstattung und mit dem kleinen Benziner, aber mit Handschalter. Dass damit Sachen wie X-Drive und Eyesight wegfielen, ist schon in Ordnung so, wenn nicht sogar Absicht. ;-)

Warum Forester? Ich bin gerne draußen, gerne weg vom Trubel und auf dem Weg dorthin kam der Vectra öfters an seine Grenzen, insbesondere bei der Bodenfreiheit. Subaru und insbesondere den Forester fand ich schon immer schrullig-sympathisch-saucool und nachdem mir ausgerechnet im Schweizurlaub der eigentlich ausgesuchte Kia Optima WLTP-bedingt storniert wurde, kam es zu einer spontanen Entscheidung, die ich bisher nicht bereut habe. ;-)

Nun denn, knapp 1000km habe ich zusammen, erstes kleines Fazit. Zuerst, was mir positiv auffiel:

  • Platz im Allgemeinen. Ich sitze trotz 1.96m bequem, der Wagen ist bei für mich vernünftiger Fahrersitzeinstellung dennoch kein Dreisitzer. Außerdem durchdachte, geräumige Staufächer überall.
  • Clevere Detaillösungen: Kofferraumfernbedienung für die hinteren Rücklehnen, Türen unten über die Schweller gezogen usw.
  • Er ist leise, einfach leise. Ob im Leerlauf, ob auf der Autobahn, es ist einfach Ruhe, sowohl Wind als auch Fahrwerk als auch Motor. Insbesondere der Motor, selten in der Größenklasse so einen ruhigen gehört. Macht Spaß und senkt den Puls!
  • Fahrverhalten: Leichte, direkte Lenkung, präzises Kurvenverhalten, am Steuer fühlt er sich deutlich kleiner an, als er ist.
  • Übersicht: Ich schiebe es nicht mal so sehr auf die SUV-Sitzposition, sondern eher auf die großen Glasflächen. Selbst in der Stadt spätestens für die Größe echt ok!
  • Verbrauch: Ich habe mich auf einiges gefasst gemacht: Benziner, SUV, Subaru. Beim zweiten Volltanken nach viel Autobahn habe ich dann aber 7,5l/100km ausgerechnet, wow. Klar, ich fahre ihn noch ein, also kein Vollgas und kein Ausdrehen, aber ich hatte deutlich mehr befürchtet...

Aber das eine oder andere fiel auch schon nicht so toll auf:

  • Das Schaltgetriebe ist hakelig. Insbesondere kalt gehen Gänge manchmal nur gefühlvoll rein und eigentlich auch nicht geräuschlos. Wenn man recherchiert, ist das wohl halt so, und es wurde auch schon mit den ersten Kilometern besser. Blöd wäre nur, wenn da langfristig was kaputt ginge, mal die Entwicklung abwarten und ggf. bei der ersten Inspektion ansprechen...
  • Auch hier der Platz, aber hier im Bezug auf Kofferraum. Ok, ich bin einen Vectra gewohnt, aber dennoch ist riesig anders. Aber gut, reichen wird's schon :-)
  • Durchzug: Klar, bin ich auch einen typischen Turbodiesel gewohnt, und ich fahre den Forester noch ein, also kein Vollgas, kein Ausdrehen. Aber bei vergleichbarem Gewicht und sogar mehr Leistung eher so lala. Mal gucken, wie es ist, wenn er Feuer sehen darf, bei dem leisen Motor dürfte das ja dann auch gehen ;-)

Habe jetzt bewusst das ausgelassen, was ein moderner SUV besser oder auch schlechter kann als ein alter Kombi, das kann sich ja jeder selbst denken. ;-)

Trotz der Negativpunkte bin ich erstmal noch begeistert und euphorisch, ich hoffe auf eine lange Zeit mit dem Dicken, trotz des Getriebes (hält das wirklich so? Klingt echt manchmal ungesund...)

Erstes Projekt wird die nächsten Tage/Wochen sein, dass er winterfest wird, die Reifen sind es nämlich basolut nicht. Bin momentan noch unschlüssig, ob ich die bestehenden abgebe und auf Ganzjahresreifen umsteige oder einen zweiten Radsatz anschaffe für ordentliche Winterreifen... Wohne zwar im warmen Rheintal, möchte aber trotzdem im Winter auch in die Berge können, gerade mit so einem Auto.

Kann mir da jemand was zu sagen, insbesondere beim zweiten Radsatz in Kombination mit den Reifendrucksensoren? Möchte eigentlich nicht für jeden Wechsel in die Werkstatt müssen...

Freue mich auf das Forum hier!

Grüße,

Raph

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@raphrav schrieb am 19. September 2018 um 07:33:57 Uhr:

Heya,

...

Wo ich dann schon da war, meinte er, ich solle mir überlegen, ob ich nach den ersten 2000km einen ersten Ölwechsel machen sollte, um den ganzen ersten Abrieb usw. rauszuschaffen. Was meint ihr? Sinnvoll oder Geldmacherei?

...

Raph

Sinnvoll. Motor ist das Herz des Autos, Öl ist das Blut, da spart man nicht. Habe es auch bei 1500 machen lassen und dann natürlich gleich das 5W30 rein.

66 weitere Antworten
Ähnliche Themen
66 Antworten
Themenstarteram 30. August 2019 um 8:36

Nur mal wieder ein ganz kurzer Zwischenruf, weil das Autochen in Kürze den ersten Geburtstag feiert und ich zur Inspektion war.

Alles in bester Ordnung, einzig außerplanmäßiges war früher erwähntes Hitzeschutzblech, das nun endlich dröhnfrei unterm Auto hängt und es noch einmal leiser macht.

Dazu noch als Schmankerl ein neuer Innenraumfilter sowie eine Unterbodenkonservierung, und weiter geht's! :)

Themenstarteram 16. November 2019 um 19:26

...und wieder was Neues, nur diesmal eher ein Hammer...

Um's kurz zu machen, ich hab den Forry wieder und alles ist nun wieder gut, aber der Reihe nach:

Seit geraumer Zeit wackelte der Schalthebel im Vierten beim Gasgeben. Im Schiebebetrieb und in den anderen Gängen war Ruhe. Hatte es erst selbst nicht ernst genommen, dann bei Gelegenheiten/den paar Werkstattterminen (Inspektion, Reifen,...) angesprochen, ich wurde aber wohl auch nicht so 100%ig ernst genommen. Als ich mir einbildete, dass es im Dritten langsam auch begann und im Vierten ein fieses Rattern dazu kam, reichte es mir dann doch. Ich bin nochmal hin und habe auf Abhilfe auf Garantie bestanden und es wurde nach einem kurzen Vorführen des Problems auch versprochen, dem nachzukommen. Na also, geht doch... :)

Einen halben Tag später kam dann die Hiobsbotschaft: Die Jungs in Friedberg meinen, Getriebe muss raus, juhu. Also Karre ein paar Tage später abgeliefert und gegen einen Leihwagen (Kleinwagen, hab aber kein Theater gemacht, weil eh keine Langstrecke anstand) getauscht, und Ansage war von vorneherein, dass es dauern würde.

Nochmal ein paar Tage später nächster Akt: Getriebe ist draußen und offen, aber Problem: Sie finden nix, sieht alles pico bello aus. Und jetzt, bei allem Generve, das Erfreuliche: Werkstatt meinte, einfach zusammenbauen ist nicht, sie haben keinen Bock drauf, die Karre wieder zusammenzusetzen und nachher geht's wieder nicht. Folge: 3. und 4. Gang wurden komplett und mit allem Geraffel ersetzt, auch wenn dafür nochmal ein paar Tage Lieferzeit in Kauf genommen wurden.

Zwischenanekdote: Beim Leihwagen ging dann auch noch die MKL an, ich hab ja richtig Glück im Moment. :D

Heute nun endlich kam der ersehnte Anruf: Karre ist fertig, Gänge getauscht, Getriebe wieder drin. Also hin, Probefahrt mit dem Mech zusammen und ein Grinsen, denn das Theater war weg, und on top: Das Getriebe machte davor minimale Zahnradgeräusche im Leerlauf (eigentlich nur in der Drehzahlanhebung beim Kaltstart bemerkbar). Die hielt ich für normal, aber sie sind nun auch weg und ich bilde mir ein, die Box lässt sich nun auch entspannter umrühren als zuvor... Also irgendwas war halt schon.

Was bleibt?

Ein gutes Gefühl, weil ich mich offenbar auf die Werkstatt verlassen kann und weil die Garantie reibungslos einsprang und weil ich auf der Heimfahrt wieder merkte, was für ein tolles und entspanntes Auto der Forry ist, gerade im Vergleich...

Ein weniger gutes Gefühl, weil so was nach einem guten Jahr und 16000km (oder noch früher, als es eigentlich begann) nicht sein sollte und so was nicht dafür spricht, dass ich an dem Auto langfristig sorgenfreien Spaß habe - allerdings kann ich ja in dem Jahresintervall zur Not auch noch vier Mal auf Garantie das Getriebe rausmachen lassen und dann sollte durchrepariert sein. :D

Wir werden also sehen, wie's weiter geht, bin zuversichtlich, dass jetzt erstmal wieder Ruhe ist. :)

Grüße,

Raph

Moin,

was mich eher erstaunt ist, das die das Getriebe nicht nur geöffnet haben, sondern auch repariert!

Ich lesen ja in anderen Foren auch fast mehr wie hier, aber zu 90% werden dann auch auf Verdacht ganze Getriebe einfach getauscht aber keine Gänge ersetzt.

 

Naja wenn das Getriebe sonst ok aussah. Mit neuem Getriebeöl läast es sich immer leichter schalten.

Hatte schon 4 oder 5 davon :D ist jedes Mal so. "für kurze Zeit"

Themenstarteram 16. November 2019 um 22:41

Heya,

 

Ja, mich irgendwie auch.

Habe auch die getauschten Teile ansehen können - nichts...

 

Naja, egal, Hauptsache, der Wagen rollt wieder :)

Themenstarteram 17. November 2019 um 14:43

Nachtrag, weil du wohl nochmal ergänzt hast:

Zuerst die Frage, was du mit "4 oder 5 davon" und Besserung "für kurze Zeit" meinst - aber bitte nicht Getriebewechsel, sondern Ölwechsel?!

Das Thema Schaltbarkeit fiel mir ja schon im allerersten Post hier auf. Und ich hatte ja bis zuletzt den Eindruck, dass die Schaltbarkeit bisher eher die Tendenz hatte, besser als schlechter zu werden - insbesondere sogar vor diesem Hintergrund fiel mir das also auf.

Wenn es jetzt stagniert, ist's ok, wenn's weiter noch besser wird, super und wenn jetzt eine Trendumkehr stattfindet und es schlechter wird, muss es halt beobachtet werden.

Grüße,

Raph

PS: Will hier noch immer niemand umbenennen? ^^ Ich läute vielleicht mal... :P

Da hast du aber Glück gehabt.Bei meinem fing es nach Garantieende an.Nach ewigen Generve bekam ich die Antwort,daß das ein bekanntes Problem sei und vom Gangradpaar 3./4.Gang kommt.Keine Kulanz.

Gruss Jörn!

Themenstarteram 17. November 2019 um 17:15

Mhm ja, wenn es denn nun hält...

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Subaru
  5. Neuvorstellung, erster Eindruck und Erfahrungen