Neues von unserem alten "Freund", dem Rost!
Vorbemerkung. Ich fahre ca. alle 2 Wochen in die Textilwaschanlage. Anschließend wird das Auto penibel von Hand nachgetrocknet - auf die Gummidichtungen der Türen, die Radausschnitte und auf Motorhaube und Heckklappe wird dabei besonders geachtet. Anschließend wird der wenige Chrom poliert, alle 1/2 Jahre wird das Auto von Hand gewachst.
Bei jeder Gelegenheit kommt das Auto auf die Bühne und wird genau von unten inspiziert, mindestens 6 mal im Jahr einschließlich der Radwechsel. Täglich gleitet mein prüfender Blick kurz über die Außenhaut des Fahrzeugs.
Was ich sagen will: Der Dicke steht unter engmaschiger Kontrolle!
Gerade ist er erst mängelfrei durch den TÜV gekommen.
Aber - dennoch hat er mich schockiert! Der re Vorderkotflügel ( erst vor 2 1/2 Jahren erneuert!) hatte am Radlauf kleine
Bläschen, die innerhalb von nur 2 Wochen (nach der letzten Wäsche) aufgeschossen waren.Gleichzeitig waren auch Bläschen an beiden hinteren Radläufen zu tasten - Großalarm! Alles wurde sofort beseitigt, es war noch nichts durchgerostet ( dank der kurzfristigen Überwachung).
Und - die blöden Befestigungsschellen für die Bremsleitungen am Unterboden ( erst vor 2 Jahren erneuert!) fangen schon wieder an zu rosten - trotz Einfettung...
Es ist schon ein Kreuz...
Also - immer schön aufpassen und rasch handeln - sonst wird das nichts mit dem H - Kennzeichen!;):p Bei mir hoffentlich schon!:D
Beste Antwort im Thema
Ganz normal beim 210er ... das Leidensbild am Blech wie auch bei seinen Besitzern. Auch ich hatte schon Lebensabschnitte, wo ich immer mit kritischem Blick ums Auto herumstreifte und kaum mal direkt auf die Fahrertür zuging -- eigentlich ein klar neurotisches Verhalten.
Wenn ich mal anfange, nach jeder Autowäsche die Radläufe trockenzuwischen und abzutasten, dann buche ich auch gleich mal 10 Stunden Einzeltherapie. Mit dabei ist dann vermutlich statt des "Polsters" als Gesprächspartner ein 1:40-Modell des jeweiligen Autos.
Dass die Wasserlacke ein Problem sind, das mag schon sein, andere Hersteller hatten damit aber kein Problem. Und nun? Sie sind wohl nur ein Teil des Problems.
Außerdem ist der schon wieder rostende neue Mercedes-Originalkotflügel mit Nachlackierung auf Lösemittelbasis der beste Beweis dafür, dass es nicht nur am Lack liegt. Es liegt an Mercedes. Übrigens rostete auch mein neuer Kotflügel nach ungefähr dieser Zeitspanne das erste Mal wieder am Radlauf ... das ganze Baureihen-Jahrzehnt ist eine Schande für Daimler.
Dieses Kleinreden und Liebhaber-Gesülze ist zwar spaßig und unterhaltsam, aber in Wahrheit lächerlich. Millionen anderer Autobesitzer steigen in uralte Passats, Gölfe, Corollas, Vectras und was weiß der Teufel ein und haben sich in der absoluten Mehrzahl der Fälle noch nie mit dem Thema Rost beschäftigt -- weil es nicht nötig ist. Mehr als ein paar ärgerliche Einzelfälle gibt es da im Markenvergleich nicht. Da pfeif' ich auf die vielgelobten Stärken der Baureihe 210.
Ein Hoch auf den 210er!
Ich geh jetzt zu meinem 211er, ganz gerade auf die Fahrertür zu, steig ein und fahr einfach los.
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138 Antworten
Hier mal Mopf 2 Türen und Karosse. Da wurde seit Auslieferung nie mehr was gemacht. Und dder einzige Rost war unter der Klebenaht beim Haubenzug, war aber oberflächlich und ist entfernt und versiegelt.
Vorallem bei den Türen bin ich überrascht über die faktische Rostfreiheiter.
Ich kann das von diesem Bild her nicht mit Sicherheit sagen, aber kratz doch mal an der Dämmmasse im Verlauf der A-Säule!;)
Das meinte ich ;) war nur oberflächlich unter der Klebemasse. Alles wieder weg ;)
Macht sich ganz gut, mein 800 Euro T Modell ;)
Ich hatte in diesem Thread erwähnt, dass es Daimler scheinbar weniger wichtig ist , dass sein Heimatmarkt vor sich hindümpelt und dass die Stammkundschaft sich enttäuscht abwendet. Ich will das aktuell mit den Gesamtzahlen der ersten drei Quartale für die Daimler-Volumenmodelle statistisch unterlegen. Zahlen sind oft beredter als viele Worte.
Der dt. Gesamtmarkt wuchs von 1-9/2014 um 5,2%, während der Daimler-Absatz hier um insgesamt
4% schrumpfte ! Nach den wesentlichen Modellen aufgeschlüsselt schrumpfte die A-Klasse um -28,9% gegenüber dem Vorjahr , die B-Klasse um -19,6%, die C-Klasse wuchs leicht um +4,9% und die E-Klasse brach trotz kürzlicher Modellpflege um -9,4% ein.Nennenswert zulegen konnte prozentual nur die neue S - Klasse.
In den einzelnen Klassen wird die A-Klasse vom Klassenbesten, dem Golf , geradezu niederschmetternd abgehängt ( es wurden ca 6 1/2 mehr Golfs als A-Klassen abgesetzt :eek: ), die B-Klasse erreicht gerademal 3/4 der Zulassungen des in die Jahre gekommenen Touran, die C-Klasse erreicht auch nur 4/5 des führenden Passat und die E-Klasse muss sich wiederum dem Audi wie dem BMW geschlagen geben -
wie seit Jahren!
Erfolgreiche Geschäftspolitik sieht anders aus! Es zahlt sich nie aus , die Stammkundschaft zu verprellen , auf geschmacksverirrte Yuppies statt auf solvente Senioren zu setzen und dem Prinzip des mehr Scheinens als Seins zu frönen! Hochmut kommt vor den Fall!
(Quelle: Autotest aktuell 11/04)
Wie ich schon immer schrieb: Die ganzen Golf-Fahrer sind nicht so deppert! :D
Bei diesen Zahlenanalysen muss man aber der Fairness halber auch immer berücksichtigen, an welcher Phase des Modellzyklusses die jeweilige Baureihe angelangt ist und wie "die Zeiten" beschaffen sind.
Dass nämlich ausgerechnet die schwülen S- und C-Klassen punkten, entspricht nicht ganz unserem Weltbild, oder?
Ja, es ist eine traurige Geschichte - dennoch auch im Jahr 6 nach Lehman weht immer noch der falsche Wind durch die Vorstandsetagen.
Die jetzt verkauften Geschwüre sind keine Produkte mehr, die ich mit dem Hause Daimler-Benz verbinde (ach so, die Daimler-Benz AG mit ihren Produkten "Mercedes-Benz made in Germany", wie es stolz auf den alten Typenplaketten hieß, gibt's ja schon seit den 90er Jahren nicht mehr :( ).
Meine kleine große Hoffnung ist, dass für die Ewiggestrigen (wie zB. mich :D) wenigstens die gute Ersatzteil-Politik beibehalten wird.
Ansonsten fahre auch ich - ganz ehrlich - einen Mercedes nur um der alten Zeiten willen.
Und meine Tendenz geht nach weiter hinten in der Zeitleiste.
Ich ertappe mich beim Liebäugeln mit 124ern, 123ern, 115ern, 114ern... nur tue ich mich schwer, diese Preise zu zahlen und dafür - wenn es um Alltagsautos gehen soll, meinetwegen Sommer-Alltagsautos, aber eben Alltagsautos - auch noch massive Abstriche in Leistung und Sicherheit hinnehmen zu müssen.
Aber so ein 230 TE als Alltags-Esel für den Sommer, im Winter dann ein vollverzinkter Audi, und das H-Kennzeichen kann kommen...
aber das wird ja mit dem 210er nun auch angepeilt.
Kommt Zeit, ...
... kommt Korrosion! :D
Zitat:
@Austro-Diesel schrieb am 15. November 2014 um 23:21:43 Uhr:
... kommt Korrosion! :D
Schaun mer mal :).
Ich werd's mit Fassung tragen, wenn der Alte dann doch früher als 30 Jahre post partem in die Schrottpresse abdankt.
So richtig vorstellen kann ich mir das aber nicht, weil die Technik schon solide ist.
Man glaubt es kaum, aber das war doch noch - obwohl DaimlerChrysler draufsteht - wenigstens von der Technik her solide Mercedes-Kompetenz.
Vielleicht wird ja die DC-Ära mal besonders sammelwürdig - so nach dem Motto "Jahr 2031... die überleben wollen..."
Zur Karosserie - nun ja, all is said and done :(
Nun ja, man muss einmal der Mär entgegentreten, dass die 210er mehr gerostet hätten als ihr Vorgänger! Das waren alles Fahrzeuge mit einer komplexen Karosseriestruktur, bis in die 80er Jahre hinein fast ohne jeden Rostschutz, mit einer deutlich geringeren Durchschnittslaufleistung und deutlich geringeren Verkaufszahlen! Und - das Internet als Austauschsbörse gab's auch nicht. Das heißt, weniger Menschen wussten weniger als heute, dass beispielsweise ihre Rostprobleme nicht nur ihre Einzelfälle waren, sondern im Gegenteil sehr häufig. Da war es auch leichter, einen guten Ruf aufzubauen oder zu behalten. Heckflossen, 114er, 123er ,und 124er haben alle gerostet wie die Pest - nur gab's damals eben nicht solche
Foren, die das thematisiert hatten...;)
Das wird aber leider nix.
Ich glaub das Thema Rost 210 vs 124 ist genügend diskutiert worden um abschließend festzustellen warum Mercedes ab 92 gerostet hat.
Da kann man sich noch so einreden der 124 er sei da genau so betroffen, wahrer wird es dadurch nicht.
Die Fahrzeuge zwischen 1989 und 1992 sind die am besten rostgeschütöten Mercedes bis dato, ab dann wurde es braun.
Und die krassen Rausreißer an Autos die 3 Jahre nach Verlassen des Werks keinen TÜV bekommen haben.... Sorry das gab's nur bei W210 und W124.
Wer sagt 124 er rosten wie Sau vergleicht negative Einzelfälle mit dem Gros der Masse 210er.
Fahr mal durch Hamburg, 210er und 220er gibt es hier mittlerweile weniger als 124 er und 126er, das hat Gründe.
Vom 124 er dessen EZ mittlerweile 30 Jahre zurückliegt sind noch 184000 in Deutschland zugelassen, für den 210er warte ich jedes Jahr auf Daten.
Aber ob es 2025 noch 184.000 210er geben wird? Man wird sehen ;)
Wer behauptet 124 er seien im Schnitt genauso rostanfällig wie 210 der hat ein verzerrtes Bild vor Augen. Das muss man auch nicht groß diskutieren.
Hallo S Klasse Fan, ich habe mir inzwischen im 124er Forum die Bilder deines Schnäppchens angeschaut. Viel ist ja bei solchen Aufnahmen nicht zu sehen, für das Geld ist das jedenfalls günstig. Mal schauen, was sich noch findet. Solltest du die Möglichkeit haben, zu endoskopieren , würde ich dir das zusätzlich empfehlen.
Es ist immer schwierig, Baureihen miteinander zu vergleichen, da man das unterschiedliche Alter mitbedenken muss. Noch vor wenigen Jahren war im 124er - Forum relativ wenig von Rost die Rede, umso mehr allerdings vom Rost beim 210er. Es gab zwar auch damals schon die schön bebilderten Berichte von den Wagenheberaufnahmen, dem Boden des Wischwasserbehälters und den Seitenscheiben beim T-Modell - aber irgendwie waren das auf wundersame Weise vom verklärten 124er- Astralleib abgehobene Einzelfälle , die viele dort nicht davon abhielten, den eigenen Rost - Pappkameraden im 210er zu finden. Nun, die Jahre sind vergangen, der 124er - Rost ist immer massiver und deutlicher geworden, man konnte ihn nicht mehr mit Hinweis auf den "noch schlimmeren 210er" verharmlosen - denn in Wirklichkeit war er noch weit schlimmer als beim 210er - du hast schon richtig gelesen !;):p
Es traten auch neue Mitglieder auf , die gut bebildert das Ausmaß der Verrottung beim 124er deutlich machten und gemeinsam mit einigen alten Schraubern aufzeigten, mit welchem restaurativen Aufwand ihre Fahrzeuge eigentlich nur am Alltagsleben gehalten werden können.
Das Wesentliche dabei ist, dass der durchschnittliche 124er an gefährlicheren und teurer zu sanierenden Stellen rostet als der 210er ( vordere Hinterachsaufnahmen, hintere Seitenfenster beim T, A-Säulen, WHA und Schweller) , bei dem da in der Regel gar nichts rostet . Das Dumme ist noch dazu , dass der 124er schon an den beim 210er berüchtigten Schwachstellen ( vorderer Querträger, Federaufnahmen) noch zusätzlich munter rostet.Ich habe mich bei beiden Baureihen auf wenige, typische Beispiele beschränkt, die reale Liste ist erheblich umfangreicher.
Ich fahre beide Baureihen nun seit 1986 beim 124er und seit 1997 beim 210er , insgesamt ca.700 000 km. Mag sein, dass ich keine Ahnung habe und nur ein verzerrtes Bild vor Augen habe, über das man nicht weiter zu diskutieren braucht.
Für deinen 124er wünsche ich dir jedenfalls nicht viel Arbeit und die Erfüllung deiner Hoffnungen und Erwartungen!:)
Die Baureihen gammeln wie alles was aus Stahl ist beide.
Und es stimmt auch, dass die 124er jetzt in nem Alter sind (Im Schnitt 20 Jahre) wo sich Rostprobleme bei fehlender Sanierung häufen. Nur - das war beim 210er bei vielen Exemplaren ja ab Werk so.
Der Unterschied ist nur dass es keinen 124er gab der 3 Jahre nach Verlassen des Werks wegen Durchrostungen keinen Tüv mehr bekommen hat.
Zur Verteidigung des 210ers muss man sagen dass die Baureihe wie auch Mopf 2 124er ziemlich extremen Qualitätsschwankungen unterlagen. Die Exemplare die bis heute überlebt haben gehören zu den guten, und auch ich habe schon 210er ohne optischen Rost gesehen.
Nur, die schlechten bis mittleren Exemplare sind oft nach einigen Jahren in die Presse gewandert weil die aufgrund der faktischen Konstruktionsfehler beim Lack des 210ers wirtschaftlich nicht rettbar waren.
Mein Opa ist seit 1968 Mercedeskunde, und er hätte zwei mal fast die Marke gewechselt: Das erste mal als der W140 eingeführt wurde, der seinem Anspruch an das Understatement einer S Klasse absolut nicht gerecht wurde, und das zweite mal als Mercedes ihm 1996 erzählt hat, der Rost an seinem 9 Monate alten 210er (Türfalze, Radläufe) würde an mangelnder Pflege liegen.
Bei dem Wagen wurden innerhalb von 14 Monaten fast alle Karosserieteile ausgetauscht, und da war so viel Ärger mit dass der nach 1 1/2 Jahren auf Kulanz gewandelt wurde.
Der 97er 210er war dann mittelmäßig und hat als er nach 3 Jahren wegging auch angefangen zu gammeln, aber eben nicht nach 5 Monaten.
Dann kam der letzte 210er - ein 2000er Mopf. Den hat mein Großonkel noch bis vor 4 Jahren gefahren, der war also 10 Jahre in der Familie, und der hatte NULL Rost. Karosserie gar nicht, und am Unterboden war hier mal ne Schelle braun und da mal ne Auspuffmuffe angerostet.
Und das obwohl der jeden Winter nach Österreich gefahren wurde, in 250.000 km nur Verschleißteile, der Wagen war richtig gut.
Aber von 3 Autos waren 2 einfach Kernschrott, totaler Müll.
Und DAS gibt es bei Mercedes eigentlich erst seit 1995. Da ist auch hier und da mal was gewesen, aber Totalausfälle wie 210er, späte 140er und 220er gibt es bei den alten Baureihen schlicht nicht.
Der letzte 210er wurde übrigens gegen ne M Klasse W163 ersetzt, Baujahr 2005 also einer der letzten. Der Wagen wird gehegt und gepflegt, läuft 5.000 km im Jahr und gammelt an den Radläufen, trotz beheizter Garage, Waschanlage und regelmäßiger Inspektion.
Die Exemplare an 124ern und 210ern die bis heute überlebt haben, werden das mit Sicherheit auch noch länger tun.
Auch mein 124er scheint eher oben auf der Qualitätswelle geritten zu sein - nicht mal die Löcher in die die Saccobretter geclipst werden haben irgendeine Form von Rost, Türunterkanten sind ohne Rost, und sogar bei den Kotflügeln waren tatsächlich nur unter den Blinkern die Bleche durch, sämtliche Verschraubungen am Schweller waren jungfräulich.
Und auch die Innenkotflügel sind top, unterm Wischwasserbehälter ist nichts, und hinter den Scheinwerfern ist auch nix.
Das trifft maximal auf 10% der Alltagsgurken zu, und meiner hat bald 300 tkm runter, und war die letzten 14 Jahre Lastesel eines Gewerbetreibenden.
Ja, @dickschiffsdiesel , deshalb hat mich ja der entsprechend negative Abschnitt im - ansonsten von mir sehr geschätzten! - OLDTIMER MARKT September-Heft so aufgebracht, dass ich einen Leserbrief schrieb.
Bisher wurde er nicht veröffentlicht...
Da stand eben sinngemäß, dass die 124er ihren makellosen Ruf zu Recht haben und dass er unfreiwillig durch die "miserable" Blechqualität des Nachfolgers mit dem Vieraugengesicht noch befördert wurde.
Zusammengefasst sehe ich das als "Attest" für angeblich nicht vorhandene Klassiker-Tauglichkeit der 210er.
Dem muss ich mich schon aus Eigennutz natürlich heftig widersetzen :D !
Die 124er sind - ich schrieb das schon mehrmals und überzeugt, weil ich die Dinger ja auch selbst mit zusammengebaut habe damals - tolle Autos, die ihren Platz bitte unbedingt behalten sollen.
Die 210er haben ihren Platz aber ebenfalls, und sie auf die schwankende Blech- und Lackqualität zu reduzieren, prügelt nur die Preise nach unten (gut für Käufer), dient aber nicht dem Ziel, diese Baureihe als Kontinuitätsfaktor der E-Klasse gebührend zu würdigen!
Um es nochmal zu sagen, rosten die 210er letztlich weniger als die meisten /8 oder 123er (welche man ebenfalls perfekt konservieren kann). "Der rostigste Benz ist auch der solideste" schrieb die AutoBild nicht umsonst in ihrem ausführlichen 210er-Test in 2010.
Die meisten 210er sind zwar nur - ich nenne es mal - durchschnittlicher Karosserie- und "Korrosions"-Qualität, der Rest aber ist substanziell gut, und den korrosiven Malaisen kann man durch geeignete Maßnahmen gut begegnen, es sei denn, man hätte eines der "verseuchten" Exemplare mit Bakterientoxinen im Lack... Das wäre so der einzige Grund, skeptisch zu sein.
Deshalb: die 210er, die jetzt noch laufen, haben eine gute Substanz, da bin ich mir recht sicher.
Zitat:
@hoppenstedt1 schrieb am 17. November 2014 um 00:15:10 Uhr:
Deshalb: die 210er, die jetzt noch laufen, haben eine gute Substanz, da bin ich mir recht sicher.
Genau das is der Punkt, und das trifft ja gewissermaßen auf alle Autos die älter als 15 Jahre alt sind zu.
@S Klasse Fan : Tolles zutreffendes Statement, erst jetzt gelesen. Danke dafür.
Du bringst es auf den Punkt: die Schwankungen sind das neue Übel, das Mercedes kurz vor dem DaimlerChrysler-Debakel befiel! Man weiß einfach nicht mehr, was man kauft, und kann Glück haben oder Pech.
Letzteres ist für den, der sich so einen Wagen neu für mehr als 50.000 € kauft, mehr als ärgerlich, vielleicht sogar existenziell.
Dann hoffen wir einfach mal weiter, und bei meinem bin ich eigentlich nun nach der Grundsanierung ganz guter Dinge. Und wenn nicht, sehen wir weiter und rechnen...

