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Neues Opel-Flaggschiff aus Mexiko

Themenstarteram 9. Oktober 2007 um 13:06

So, wie es aussieht, soll der Crossover in Ramos Arizpe produziert werden.

Aber lest selbst:

auto motor und sport

Meiner Meinung nach stärkt das nicht sonderlich die Marktchancen dieses Modells.

Da hatte der Signum in Rüsselsheim bessere Voraussetzungen.

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122 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von DJ Fireburner

Zitat:

Original geschrieben von kerberos

 

Ja, aber nur wenn da nicht der Opel-Blitz, sondern eine Niere, ein Stern oder vier Ringe auf dem Kühlergrill montiert sind ;)

Das ist schon seit Jahren ein auslaufender Trend in dieser (Dienstwagen-)Klasse.

In gehobenen Gehaltsklassen muss es natürlich weiterhin ein deutsches Premiummodell sein - ein solches Kundenklientel kauft allerdings auch kein Opel.

Oftmals bemängeln Fuhrparkkunden (wie wir :D) die unbefriedigende Zuverlässigkeit von z.B. Opel-Autos - nicht zuletzt deshalb wurde der Vectra Caravan komplett aus unserem Fuhrpark (car-policy) gestrichen.

Mhh. Und bei uns wurden erst einige neue Astras und Vectras angeschafft. Seltsam seltsam.

Wenn ich sehe welche Probleme und Zicken da unsere Tourans und Passats manchmal machen,werden es wohl bald noch weniger Volkswagen werden in unserem Firmenfuhrpark.

omileg

Zitat:

Original geschrieben von spoce

Zitat:

Original geschrieben von icu2

 

Erkläre bitte was daran kurzsichtig ist.

Kurzsichtig daran ist, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob ein Auto in Deutschland oder in Polen zusammengesetzt wird, da das Qualitätsgefälle immer geringer wird. Schließlich wird hier nicht die polnische Firma XY beauftragt, den Zafira zu bauen, sondern GM selber baut (wie in Deutschland) den Zafira. Die Teile kommen im polnischen Werk von den selben Zulieferern aus aller Welt, wie in den deutschen Werken.

Das Argument "schlechtere Qualität" trifft also nicht zu.

 

Das andere Argument könnte sein, dass man deutsche Arbeitsstätten unterstützen möchte.

2005 wurden knapp 30.000, 2006 schon knapp 120.000 Zafira in Polen gebaut. Gleichzeitig wurden im Bochumer Opelwerk 2005 240.000 Autos gebaut, in 2006 236.000 Autos.

Es kann also keine Rede davon sein, dass im Zuge der Produktionserhöhungen in Polen Produktionen in Deutschland gekürzt wurden.

Außerdem werden mittlerweile in Polen pro Jahr über 30.000 Neuwagen verkauft - die größtenteils in Deutschland gebaut werden.

Opel unterstützt durch seine Werke die Industrialisierung in Polen, erhöht damit den Wohlstand und wird langfristig den Absatz in Polen (wie in ganz Osteuropa) steigern können, und damit auch deutsche Arbeitsplätze sichern.

Wer das nicht sieht, ist meiner Meinung nach kurzsichtig.

Aber es ist schon richtig, dass viele Leute sowas nicht erkennen.

Aber man muss mal überlegen, dass in Polen ca. 40 Millionen Einwohner hat. Das ist ein Markt für vielleicht insgesamt 1 Million Neufahrzeuge im Jahr - in 20 Jahren. Da sollte Opel nicht den Einstieg verpassen (haben sie ja auch nicht).

Würden sie denn auch keinen Astra kaufen, weil er vielleicht aus Belgien kommt?

Polnische Teile kommen in der Regel von polnischen Zuieferern vor Ort in Polen.

Wenn zwei das gleiche tun kommt noch lange nicht das gleiche hinten raus.

In Deutschland wurde Produkltion abgezogen und nach Polen verlagert.

Das ist Fakt und läßt sich auch nicht wegdiskutieren.

Warum soll man in Deutschland für den polnischen Wohlstand bezahlen?

Oder glaubst du im Ernst das der Wohltäter GM den armen Osten unterstützen möchte?

Zitat:

"Opel unterstützt durch seine Werke die Industrialisierung in Polen, erhöht damit den Wohlstand und wird langfristig den Absatz in Polen (wie in ganz Osteuropa) steigern können, und damit auch deutsche Arbeitsplätze sichern.

Wer das nicht sieht, ist meiner Meinung nach kurzsichtig.

Aber es ist schon richtig, dass viele Leute sowas nicht erkennen."

Zitat Ende

Gut das du die Zusammenhänge erkannt hast. Der Rest hat dann wohl keine Ahnung.

 

Leider wirds OT.

Ich bleibe dabei: Eine Opel Oberklasse aus Mexico hat schon den ersten Geburtsfehler.

Wieso OT? Genau um den Länder-Aspekt geht's doch.

Leider haben die "anderen" dann tatsächlich keine Ahnung. Ich weiß nicht an welchen Punkten Du Produktionsverlagerung siehst? Klar, man hätte die Produktion auch in Deutschland AUFBAUEN können, hat man aber nicht. Aber VERLAGERT wurde hier im Prinzip nichts zum Nachteil Deutschlands. Vielleicht zum Nachteil englischer Standorte oder zum Nachteil Antwerpen. Aber ist ein Brite oder Deutscher mehr Wert als ein Pole? Wieso soll der Pole nicht auch Autos bauen dürfen, vorallem wenn er dies deutlich effektiver schafft, als ein Bochumer?

In der Schule kriegt jeder in Wirtschaft beigebracht, dass man einen Markt nur erfolgreich erobern kann, wenn man in diesem auch produziert. Glaubst Du jeder geht nach Indien und China und Rumänien, weils dort so billig ist? Da ist eine unglaubliche Industrialisierung im Gange und wenn es in ein paar Jahren darum geht, jedem Chinesen 'ne Karre zu verkaufen, dann werden es die Chinesen genauso zu schätzen wissen, dass die Kiste aus Shanghai kommt, wie manche hierzulande zu schätzen wissen, wenn sie aus Rüsselsheim kommt.

Was heißt denn "Polnische Teile kommen in der Regel von polnischen Zulieferern"?

Das verteilt sich genau so wie bei deutschen Werken, wie gesagt weltweit.

Conti liefert bspw. Tire Pressure Monitoring-Systeme made in Frankfurt am Main direkt nach Polen, Borbet Alufelgen made in Bad Langensalza.

Warum man in Deutschland für polnischen Wohlstand zahlen soll, musst Du die Politiker fragen, die Du gewählt hast. Die sind der EU beigetreten.

Ja ich weiß, die ganzen Schwarzarbeiter, die ganzen Navi-Diebe... wie sich das ganze aber auch auszahlt, sieht leider kaum keiner.

am 30. Oktober 2007 um 16:24

Wenn die wirklich alles ins Ausland verlagern, ist Opel bald keine eigenständige Marke und vor Allem keine Deutsche...

Ich fand Opel bisher auch gut, weil es eine DEUTSCHE Marke war. Und bekanntlich sind deutsche Automarken die besten. Somit wäre das also ein gewaltiger Rückschritt.

GM lässt alle seine Marken verschmelzen, nur um Geld zu sparen. Bald sind alle Autos von GM gleich, nur das äußere unterscheidet sie minimal und das macht mit Sicherheit keine Marke aus.

Opel sollte lieber die Qualitätsstandarts anheben, damit ihr Image wieder besser wird, aber nein sie verlagern die Produktion nach Mexiko. Was hat Mexiko bitte mit Autoherstellung zu tun? Genau! NICHTS! Sie sind einfach nur billig. Das macht Sinn...

In Deutschland haben wir qualifiziertes Personal. Ich denke es würde sich schon rechnen in Deutschland zu produzieren, nur das ist den GM-Leuten eben nicht genug. Anstatt aus der Marke etwas besonderes zu machen, machen sie daraus ein Allerweltsprodukt.

Wieso soll ich mein Geld ins Ausland verschenken, wenn Deutschland eh schon nichts mehr hat? Da kaufe ich mir Lieber einen Audi, BMW, oder sogar VW.

am 30. Oktober 2007 um 18:19

Zitat:

Original geschrieben von $killer111

Wenn die wirklich alles ins Ausland verlagern, ist Opel bald keine eigenständige Marke und vor Allem keine Deutsche...

Naja das sind sie ja schon lange nicht mehr.

Zitat:

In Deutschland haben wir qualifiziertes Personal. Ich denke es würde sich schon rechnen in Deutschland zu produzieren, nur das ist den GM-Leuten eben nicht genug. Anstatt aus der Marke etwas besonderes zu machen, machen sie daraus ein Allerweltsprodukt.

Das ist, entschuldige bitte, Blödsinn. Wie schon einige Vorrredner sagten werden mitlerweile Autoteile international produziert und eingebaut. Aus meiner täglichen Arbeit weiss ich, daß zum Beispiel die Werkzeuge für die Ventilproduktion in polnischen Zulieferbetrieben aus Deutschland (und Italien) kommen.

Die Ingenieure und Techniker aus Polen (und anderen Ländern wie Türkei und Indien) mit denen ich täglich zu tun habe sind hochqualifiziert, fähig und allem aufgeschlossen. Das kann man bei einigen eingesessenen "deutschen" Firmen mit der Lupe suchen.

Ein "Allerweltsprodukt" entsteht nicht durch den Produktionsstandort sondern durch mangelhafte Konzeption (Design, Technik, Marketing, ...).

Ich weise noch einmal auf den PORSCHE Boxter hin. Produziert in Finnland? ist er sicherlich immer noch ein attraktives Auto und wird als "deutsches" Auto wahrgenommen.

Zitat:

Wieso soll ich mein Geld ins Ausland verschenken, wenn Deutschland eh schon nichts mehr hat? Da kaufe ich mir Lieber einen Audi, BMW, oder sogar VW.

Tja, das kannst du natürilch machen. Es ist aber genau das gleiche. AUDI produziert in Ungarn und sonstwo. BMW in USA und sonstwo, BOSCH in der Türkei in Indien, in ...

am 30. Oktober 2007 um 18:46

Die Firmen, die du aufzählst produzieren aber alle auch noch in Deutschland oder entwickeln es zumindest hier.

Opel wird wenns so weitergeht bald NUR noch im Ausland produzieren und hier entwickelt werden sie ja eh schon nicht mehr.

BMW produziert z.B. auch in den USA, ja. Aber nur für den Markt in den USA. Die meisten BMWs in DE kommen auch aus DE.

Genauso ist es bei VW, sie produzieren auch in Brasilien, aber auch nur für den Markt dort und nicht für den deutschen etc.

Von Opel werden davon in Deutschland dann genau 0 (NULL) Autos hier produziert.

Und was ist dann das Internationale Entwicklungszentrum in Rüsselsheim? Ist das ne Ingenieursaufbewahrunsanstalt?

Zitat:

Original geschrieben von $killer111

Opel wird wenns so weitergeht bald NUR noch im Ausland produzieren und hier entwickelt werden sie ja eh schon nicht mehr.

Was für ein Quark. :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von $killer111

Genauso ist es bei VW, sie produzieren auch in Brasilien, aber auch nur für den Markt dort und nicht für den deutschen etc.

Da fallen mir ganz spontan Golf Variant, Polo und Touareg ein, die im Ausland für den deutschen Markt produziert werden.

Gruß

Michael

Zitat:

Original geschrieben von TheRealBlizzard

Und was ist dann das Internationale Entwicklungszentrum in Rüsselsheim? Ist das ne Ingenieursaufbewahrunsanstalt?

Ja, die tun dort so, als würden sie Astra, Vectra, Zafira und Meriva und Komponenten für weitere Modelle entwickeln, dabei ist das nur eine fiese Täuschung für die Kunden. :D

Gruß

Michael

Kinders nicht aufregen, war 2 Tage in der Hauptstadt eines aufstrebenden neuen EU-Mitglieds (Bukarest) und bin fein im Dacia gefahren worden, der Perle rumänischer Automobil-Baukunst, wenn Opel dort demnächst Autos testet und die Neuentwicklungen dann 100.000 km auf den dortigen "Straßen" aushalten, dann ist Opel bald absolut unkaputtbar :D

Sollten sich rumänische Nachbarn hier im Forum aufhalten, mir hat es gut gefallen, bin eigentlich nur weg weil es dort kein Kölsch gab ;)

Zitat:

Original geschrieben von $killer111

Die Firmen, die du aufzählst produzieren aber alle auch noch in Deutschland oder entwickeln es zumindest hier.

Opel wird wenns so weitergeht bald NUR noch im Ausland produzieren und hier entwickelt werden sie ja eh schon nicht mehr.

BMW produziert z.B. auch in den USA, ja. Aber nur für den Markt in den USA. Die meisten BMWs in DE kommen auch aus DE.

Genauso ist es bei VW, sie produzieren auch in Brasilien, aber auch nur für den Markt dort und nicht für den deutschen etc.

Von Opel werden davon in Deutschland dann genau 0 (NULL) Autos hier produziert.

Na da stimmt aber einiges nicht in deinen Aussagen.

Einige BMWs wie zb der X3 und X5 werden in den USA produziert und in Europa verkauft.

BMW-Teile der Karosserie zum Beispiel werden teilweise im Ostblock oder glaube sogar in Indien produziert.

VW produziert zb. den Golf Variant in Mexico und viele Autoteile in Mexico oder Südamerika und verkaufen sie in Europa.

Und wieso werden keine Autos von Opel in Deutschland produziert??? Wo hast du das her?

In Eisenach (liegt bei mir in der Nähe) beispielsweise wird seit jeher Corsa und teilweise Astra produziert.

In Bochum und Rüsselsheim Astra,Zafira und Vectra...

Informiere dich erst bitte doch ein bissl. Und sorry,aber verabschiede dich von deiner Vorstellung eines rein "DEUTSCHEN" Autos. Das gibts schon lange nicht mehr,bei keiner Marke.Weder bei Opel,noch VW oder BMW oder MB oder Audi oder Porsche oder....

Wir leben in einer globalen Welt,ob es uns gefällt oder nicht.

omileg

Habe mal für einen chinesischen Ex-Kollegen diverse original Ersatzteile von MB besorgt, also der deutschesten aller deutschen Firmen.

Kaum ein Teil davon war "Made in Germany"

Gruss

Und selbst wenn "Made in Germany" draufsteht - die meisten Einzelteile des Ersatzteils kommen wiederum aus dem Ausland. Spätestens die Rohstoffe. ;)

Und die deutschen Zulieferer lassen auch sehr viel im Ausland produzieren.

Daran ist auch überhaupt nichts Schlimmes. Es gibt keine und gab noch nie vollkommen abgeschlossene Wirtschaftsräume. Das macht auch keinen Sinn, schließlich will man die Waren auch im Ausland wieder verkaufen.

Gruß

Michael

Hahaha. Der Polo kommt aus Spanien, der Caddy aus Polen, der Touareg aus der Slowakei, der EOS aus Portugal, Beetle und Jetta aus Mexiko, der Golf Variant aus Mexiko und der Fox aus Brasilien!!! Und alle für den deutschen Markt.

 

Aber naja, bei dieser angeblich germanischen Instanz ist skillers Geld gut aufgehoben!

Opel dagegen betreibt in Deutschland garkeine Produktion mehr. Die ganzen Werksfahrzeuge hier in der Rüsselsheimer Gegend werden von Robotern bzw. Marionetten gesteuert, um den Eindruck zu erwecken, dass Opel einer der größten Arbeitgeber der Region sei. Bochum dient nurnoch als Zwischenlager für die ganzen gewandelten Opel-Autos, die aufgrund ihrer schlechten Qualität (weil im Ausland produziert) nach Afrika verscherbelt werden und Eisenach ist nicht mehr als das Versandzentrum. Hier kommen alle Opel aus Polen, Rumänien, Vietnam und dem Kongo an und werden danach an die Kunden verteilt, denen vorgegaukelt wird, ihr Auto wäre hier gebaut worden.

 

Aber mal im Ernst: Opel ist mit Polen, Südkorea, Spanien und England in gerademal zwei Niedriglohnländern aktiv, während VW in fünf produziert. Was heißt Opel... das sind alles GM-Werke.

Demnächst kommt der Astra ja auch noch aus Schweden. Ohwe ohwe... heutzutage sind Calibras aus Finnland heiß begehrt. Und der Saab aus Rüsselsheim. Haha. Dann können die Leute Saab kaufen, um Deutschland zu "unterstützen".

am 27. Juni 2008 um 11:20

Zitat:

Original geschrieben von SirCarlo

Also ganz ehrlich, wenn ich mir die Wahl der ausgewählten Materialien und Verarbeitung des Opel GTs anschaue, dann habe ich starke Zweifel an eine gute Verarbeiungsqualität

rinrs Oberklassemodells.

Doch das größere Problem ist: alle Welt macht sich ein Bild von der Produkqualität in der Regel bei einem Topmodell eines Herstellers... und was wäre es dann ab diesen Zeitpunkt?

Genau, der ganze Weg Bergab, den wir schon gut bestiegen haben :(

Gruß

Maddin

Hast vollkommen Recht.Der Gt ist ja von aussen sehr schön,design stimmt aber die billig hartplastik teile wie z.B Cockpit

Tür verkleidungen sind einfach zum kotzen.Alles wackelt und fühlt sich billig an.Typisch Amerikanisch.Hätte ja ruhig ein paar Euro mehr Kosten können dafür aber bessere materialien wie die Opel Modelle die in Deutschland gebaut werden.

Gruss an alle Opel fans!! :)

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