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Neues Auto bestellt - altes in Zahlung gegeben => Risiko?

Themenstarteram 5. Januar 2012 um 23:59

Ich habe gerade ein neues Auto bestellt und das alte in Zahlung gegeben. Das neue Auto kommt in etwa 10 Wochen. Jetzt frage ich mich, was geschieht, wenn in 8 Wochen mein jetziges Auto einen Motorschaden oder etwas ähnlichs hat?! An die Bestellung des Neuen bin ich ja gebunden. Müsste ich, um das Risiko zu umgehen, mein altes Auto nicht sofort beim Händler auf den Hof stellen?! Wie handhabt ihr das?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

Zitat:

Original geschrieben von cSharp

Ich habe gerade ein neues Auto bestellt und das alte in Zahlung gegeben. Das neue Auto kommt in etwa 10 Wochen. Jetzt frage ich mich, was geschieht, wenn in 8 Wochen mein jetziges Auto einen Motorschaden oder etwas ähnlichs hat?! An die Bestellung des Neuen bin ich ja gebunden. Müsste ich, um das Risiko zu umgehen, mein altes Auto nicht sofort beim Händler auf den Hof stellen?! Wie handhabt ihr das?

Im Vertrag müsste eigentlich die Abgabekondition stehen oder nicht ?

Wenn der Händler den Wagen ohne Extra-Klauseln in Zahlung nimmt und nix extra vereinbart wurde...schwer zu sagen. Dann tendiere ich zu "muss er trotzdem abkaufen".

er kauft was zum zeitpunkt der vertragsunterzeichnung kaufgegenstand war.

nix anderes. wird das auto beschädigt oder durch einen unfall weniger wert...wird er dies vom kaufpreis abziehen.

was genau steht denn im ankaufvertrag bzw. in der inzahlungnahme?

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Das sehe ich genau so. Allerdings habe ich von juristischen Spitzfindigkeiten keinerlei Ahnung.

Zitat:

@Hemmi1953 schrieb am 15. November 2017 um 22:31:36 Uhr:

Bei mir lief das bei mehr als zehn Neuwagenbestellungen eigentlich immer so ab, dass der Händler beim Aushandeln des Inzahlungnahmepreises sehr genau den Wagen geprüft hat, aber einige Monate später bei der Neuwagenauslieferung ihn überhaupt nicht mehr geprüft hat. Zumindest bin ich noch nie irgendwie angesprochen worden.

Für mich ist klar: Der Händler hat keinen Anspruch an dich!

Doch. Natürlich prüfen die die Fahrzeuge nochmal. Die kaufen doch nicht die Katze im Sack. Normalerweise merkt man das als Kunde auch nicht, wenn das Fahrzeug im vereinbarten Zustand ist.

Beim TE war aber das Fahrzeug nicht im vereinbarten Zustand und somit fordert der Händler, übrigens zu Recht, auch die Wertminderung.

Der Händler hat doch lt. TE den Wagen übernommen, d.h. er war bei Übergabe der Sache mit dem aktuellen Zustand einverstanden. Der TE hat somit seine Vertragspflicht zur Lieferung der Sache erfüllt.

Aber wenn der Vertrag noch gar nicht unterschrieben ist, hilft ihm das nichts, weil er dann noch keine Lieferpflicht hat. Dann wär es immer noch sein Auto

Das Auto ist abgemeldet und steht ohne Kennzeichen da. Also bin ich nicht mehr Besitzer. Ich habe einen Ankaufvertrag mit Unterschrift, den ich bei Bestellung des Neuwagens bekommen habe und einen gedruckten ohne Unterschrift, den ich bei Abholung bekommen habe.

Was heißt denn vereinbarter Zustand? Es wurde bei der Überprüfung für die Inzahlungnahme keinerlei Zustands- oder Mängelliste erstellt. Für mich und jeden aus meiner Familie war der Wagen OK. Es gab keinerlei Mängel, die der Händler oder ein anderer Händler festgestellt hätte.

Jetzt heißt es plötzlich es sei offensichtlich und ich würde haften! Und das sehe ich einfach nicht... Er hat sich auch widersprochen, da er meinte er hätte den Schaden sofort gehört, nachdem ich weg war und er den Wagen umgeparkt habe. Das ist aber nicht korrekt, den ich habe ihn abends nochmal angerufen und er hat kein Wort von einem sofort bemerkten Mangel erwähnt.

Einen Tag später wurde der Mangel dann anscheinend in der Werkstatt festgestellt, so meine Vermutung und er rief mich an.

Mir missfällt einfach die Art und Weise mich so darzustellen als habe ich halb betrogen und sei in der Verantwortung weil es OFFENSICHTLICH sei, aber niemand sonst hat das OFFENSICHTLICHE bemerkt. Ich habe nichts arglistig verschwiegen, betrügen liegt mir fern. Und ich werde so hingestellt und mir wird mit Rückabwicklung gedroht. Darf das Autohaus das? Dann würde ich auch auf Rücknahme des Neuwagens bestehen und woanders kaufen. Hatte das gleiche Angebot noch von einem anderen Händler.

Ich verstehe dein Ärger. Aber so einfach wird das alles nicht.

Niemand unterstellt dir Betrug oder arglistige Täuschung.

Es ist wie beim Leasing. Es wird quasi ein Rücknahmewert/ Annahmewert festgelegt. Stimmt der Zustand des Fahrzeuges dann nicht, muss für die Wertminderung aufgekommen werden.

Dass du durch diese unschöne Situation deinen Neuwagenkauf Rückabwickeln kannst, glaub ich nicht...

Es ist ärgerlich, aber schau, wie du da jetzt am besten rauskommst.

Ja, werde wohl schauen müssen... Bin echt fix und fertig gerade. Hatte noch nie einen Neuwagen, hab lange gespart dafür und muss mich jetzt mit so rechtlichen Dingen rumärgern, von denen ich nichts verstehe.

Will auch hier nicht bösartig den Händler an den Pranger stellen, da ich verstehe, dass er den Ärger und die Kosten auch nicht haben möchte.

Ich fand aber die Art und Weise mich gleich so nieder zu reden und die Drohung mit Rückabwicklung,... sehr kundenunfreundlich und schockierend ehrlich gesagt. Habe sowas noch nie erlebt und dachte bei einem Neuwagenkauf (für mich etwas besonderes) wird man irgendwie besser behandelt.

Ich könnte die Argumentation auch besser verstehen wenn der Händler mir nach der Schätzung eine Mängelliste oder irgendwas mitgegeben hätte oder wir wirklich etwas festgehalten hätten zum Zustand des Autos. Außer unfallfrei wurden keine Angaben zum Zustand gemacht. Deswegen finde ich es jetzt auch schwierig zu sagen, dass es nicht dem vereinbarten Zustand entspricht. Wenn im worst case das Getriebe erst nach Übergabe defekt ging (zugegeben unwahrscheinlich aber dennoch hier nicht auszuschließen, da ich es nie bemerkt habe) oder bei der Testfahrt am Morgen danach, kann ich nicht in die Haftung genommen werden.

Ich finde es einfach nicht so eindeutig wie der Händler mir einfach unterstellen will, dass es vorher schon so war und ich es hätte hören müssen. Er kann mir das genau so wenig beweisen wie ich ihm das es nicht am nächsten Morgen erst kaputt ging. Das ist alles was ich meine. Will mich aber hier nicht wiederholen, bin emotional sehr geladen gerade. Bin Euch wirklich sehr dankbar, für Eure beidseitige Einschätzung so weit. =) Als Laie fällt man bei sowas erst mal aus allen Wolken.

Ja das ist verständlich. Daher noch einmal mein Rat: Auch wenn es zeitlich im Moment schwierig ist, hole dir Beratung vom Profi und gehe zu einem Rechtsanwalt.

Deiner Beschreibung nach klingt das eher wie das normale Getriebe-Rasseln im Leerlauf, dass man bei manchen Fahrzeugtypen etwas deutlicher hören kann - weil du davon schreibst, dass es sich ändert, wenn man die Kupplung tritt und weil man dir das im Leerlauf vorgeführt hat.

Von der Sache würde ICH mir nichts annehmen.#

Allerdings kann es kribbelig werden, wenn in diesem Ankaufvertrag die Sachmangelhaftung nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Magst du den Vertrag mal hier zeigen? Namen, Adressen und Auto-Kennzeichen und FIN aber besser schwärzen.

Grüße

SpyderRyder

Hallo,

ich finde es unglaublich, wie ein User hier mit eindeutigen Falschaussagen aus einem rechtlichen Nicht- und Halbwissen in eine für ihn nachteilige Sitaution gebracht wird.

Wenn man keine Ahnung hat ... (ihr wisst schon).

Einzig der Tip einer antwaltlichen Erstberatung (wenn Du selbst die Rechtslage nicht einschätzen kannst) war hilfreich.

An deiner Stelle würde ich denen offen ins Gesicht sagen, dass solch ein Verhalten unter aller Sau ist, du den Neuwagenkauf dort bitter bereust und von diese negativen Erfahrungen überall im Freundeskreis und im Internet erzählen wirst.

Dann würde ich noch sagen, dass ich für alles weitere meinen Anwalt einschalten werde und Dank RSV zur Not auch ohne Hemmungen vor Gericht ziehen werde.

Wollte nochmal kurz Rückmeldung geben... Nach mehrmaligen Telefonaten mit dem Autohaus sind wir zu der friedlichen Einigung gekommen, dass ich nichts mehr bezahlen muss und dafür den Service und co. wieder bei Ihnen mache.... =)

Das Getriebe scheint kaputt zu sein, das Autohaus kann es aber momentan aufgrund von Werkstattauslastung von über 120% nicht ausbauen und prüfen. Sie wollen mir damit nicht in einer oder zwei Wochen nochmal kommen, haben sich entschuldigt für die Unannehmlichkeiten und auch bestätigt dass sie das vorher selbst hätten prüfen müssen und der Fehler bei Ihnen gemacht wurde.

Rechtlich gesehen hätten Sie keine Ansprüche war jetzt auch deren Aussage. Man hatte auf ein Entgegenkommen gehofft, was ich bei dem super Angebot auch gern gemacht hätte.

Mich hat die Art des Verkäufers halt sehr contra gebracht, weil es sofort ging "ich MÜSSE" "das hätte ich MERKEN MÜSSEN", "offensichtlicher Mangel",... Habe das auch nochmal erklärt, dass man mit mir immer reden kann, aber nicht auf die Art und Weise (wenn sie es zuvor selbst nicht bemerkt haben). Also alles friedlich ausgegangen. =)

Servicewüste Deutschland?

@Aenkor um welches Auto handelt es sich überhaupt? EZ und KM-Stand? Vllt. findet sich einer, der sich genau mit dem Modell gut auskennt.

MfG

Nein, ist nicht mehr nötig. =)

Auto wurde vom Autohaus in Zahlung genommen und ich fahre mit dem neuen schon herum. =)

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