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Neues Arbeitsauto gesucht (Diesel-Kleinwagen für 150km pro Tag)

Themenstarteram 24. Juni 2015 um 15:00

Hallo liebe Forengemeinde,

es steht bei mir in naher Zukunft auch die Anschaffung eines neuen PKWs an und daher würde ich im Vorfeld gerne ein paar Erfahrungen sammeln.

Kurz zu den Gegebenheiten.

Ich suche ein Auto um Morgens zur Arbeit zu kommen und Abends zurück. Die Strecke umfasst dabei 75km (einfache Fahrt). Davon ist ungefähr die Hälfte Autobahn und die andere Hälfte Landstraße.

Genauer gesagt, die A1 von Hamm und ab dem Westhofener Kreuz die A45 bis Lüdenscheid. Wer die Strecke kennt, weiß, dass sie relativ Stauanfällig ist… eventuell spielt das ja eine Rolle.

Die jährliche Fahrleistung würde ich daher mal mit ca. 40.000 bis 45.000km angeben.

Das finanzielle Budget liegt bei max. 15.000 Euro.

Um nicht ganz unvorbereitet ins Rennen zu gehen, habe ich mir schon mal folgendes ausgeguckt.

- Ford Fiesta ´12

- Ford Focus ´11

- Skoda Fabia III

- Opel Corsa E

- Opel Astra J

Die Koreaner wie Hyundai i30 oder Kia cee´d gefallen mir auch, hab aber teilweise schon von recht hohen Werkstattkosten gehört und dass den Motoren bei ähnlicher Leistung die Spritzigkeit fehlt.

Wichtig wäre mir ein sparsames Auto mit Diesel-Motor zu finden. Zum einen im Verbrauch als auch im Unterhalt. Dem entgegen steht aber dass es nicht weniger als 90PS haben sollte.

Zudem sollte es schon jeweils das aktuelle Modell sein, bzw. bei den beiden Fords wäre das Vorgängermodell auch ok. Es sollte aber möglichst kein Kombi sein.

Hat jemand Erfahrung mit den jeweiligen Modellen, bzw. kann eine Empfehlung aussprechen?

Danke im Voraus! ?

Beste Antwort im Thema

Wenn man den unterhalt nicht selber zahlen muss ist so ein 5er BMW schnell empfohlen...

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Also ich würde dir da auf jeden Fall zu einem Wagen der Kompakt oder Mittelklasse raten.

Mein Favorit für dich wäre ein Ford Focus 1.5 TDCI Automatik. Der liegt leider noch nicht im Budget.

Mit dem vFL Modell bist du aber auch sehr gut beraten. Dort wäre ein Modell mit 1.6er TDCI sicher die sinnvollste Lösung.

Als Alternative sehe ich den Opel AStra J mit 1.7 TDCI. Der Astra ist sehr komfortabel auf längeren Strecken zu fahren. Ist allerdings auch etwas schwerer.

Zitat:

@vivco schrieb am 24. Juni 2015 um 15:00:30 Uhr:

Wer die Strecke kennt, weiß, dass sie relativ Stauanfällig ist… eventuell spielt das ja eine Rolle.

Das spielt eine entscheidende Rolle.

Diesel spielen ihren Verbrauchsvorteil vor allem bei hohem Tempo aus.

Bei Stau / Stop&Go ist ein anderes Antriebskonzept absolut konkurrenzlos: Hybrid

Wenn du es auch wenn gerade kein Stau ist eher gemütlich (ca. 130-140km/h) angehst ist das meine ganz klare Empfehlung. Zum geringen Verbrauch bei stop&go kommt nämlcih noch der viel höhere Antriebskomfort (Laufkultur, Automatikgetriebe), die bessere Zuverlässigkeit, der deulich geringere Verschleiß und auch noch niedrigere Unterhaltskosten.

Den Toyota Yaris bekommst du für dein Budget schon mit guter Ausstattung als Neuwagen:

http://ww3.autoscout24.de/classified/272952414?asrc=st|as&testvariant=gallery&tierlayer=st

Falls es doch ein Kompaktwagen sein soll gibt es den Auris Hybrid:

http://ww3.autoscout24.de/classified/266457998?asrc=st|as&testvariant=gallery&tierlayer=st

Oder wenn es in der Anmutung etwas edler sein soll die selbe Technik als Lexus:

http://ww3.autoscout24.de/classified/271968337?asrc=st|as&testvariant=gallery&tierlayer=st

http://ww3.autoscout24.de/classified/271429987?asrc=st|as&testvariant=gallery&tierlayer=st

 

Vom Auris abgesehen sind die PS Angaben in den Inseraten übrigens nur für den Benziner, ohne die Elektromotoren, die kommen noch dazu.

Themenstarteram 24. Juni 2015 um 15:31

Schon mal vielen Dank für die Tipps! :)

Zwei Ergänzungen fallen mir noch ein...

- Das von mir gefahrene Tempo liegt in der Tat meistens zwischen 120 und 140km/h.

- und es sollte eher kein Neuwagen sein, Jahreswagen bzw. Bj 2013.

Zitat:

@vivco schrieb am 24. Juni 2015 um 15:31:53 Uhr:

- Das von mir gefahrene Tempo liegt in der Tat meistens zwischen 120 und 140km/h.

Noch ein Grund, der für Hybrid spricht.

Den Yaris gibts auch als jungen Gebrauchten:

http://fahrzeuge.autoscout24.de/?...

Ansonsten gibt es noch die oben als Beispiel verlinkten Modelle Auris und CT200h.

Auf jeden Fall Automatik dazu nehmen.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Den würd ich empfehlen. Für drei Stunden Fahrt pro Tag sollte es schon obere Mittelklasse sein.

Wenn man den unterhalt nicht selber zahlen muss ist so ein 5er BMW schnell empfohlen...

Auch in der Kompaktklasse sitzt man gut. Ich finde den Astra J eine gute Sache. Automatik, AGR-Sitze und gut ist...

Zitat:

@thps schrieb am 24. Juni 2015 um 19:44:24 Uhr:

Wenn man den unterhalt nicht selber zahlen muss ist so ein 5er BMW schnell empfohlen...

Also mein 535d hat ausser 1x Bremsen und den vorgeschriebenen Ölwechseln über 150tkm genau 78€ außerplanmäßige Kosten verursacht. Und der kriegt jeden Tag weitere Kilometer ab.

Damit hat der so ziemlich genau gar nicht mehr gekostet, als ein Kompaktwagen.

(Versicherung hab ich ne alte von Vatern mit geringen 30%, ansonsten hast du recht..)

(Versicherung), Steuern, Verschleißteile ... alles deutlich teurer.

Quelle: Autokostencheck -->

BMW 535D = 756 €/Monat

Ford Focus 1.6TDCI = 424€/Monat

 

bei 40000km /Jahr

Ich bin nicht hier, um zu missionieren. Ich will nur aufzeigen, daß es zum Preis eines Jahreswagen-Kompakten auch Oberklasse aus 2010 gibt. Da dies aber wenige glauben, bleibt's für mich auch weiterhin günstig. Günstiger, als oben berechnet, übrigens.

Zitat:

@m4200gt schrieb am 25. Juni 2015 um 17:45:51 Uhr:

Ich will nur aufzeigen, daß es zum Preis eines Jahreswagen-Kompakten auch Oberklasse aus 2010 gibt.

Zum Anschaffungspreis vllt., und der Verlinkte war auch da trotzdem deutlich über dem angegebenen Budget des TE.

Ich finde es gut wenn Autos aus verschiedenen Klassen zur Sprache kommen. Ich weiss immer noch nicht was ich für meine 55.000km pro Jahr anschaffen soll.

Außerdem muss es ja nicht mal eine Premiummarke sein, denn vielleicht kann vivco eine solche aufgrund der Hierarchie in der Firma nicht fahren - oder aus diversen anderen Gründen.

Dennoch kann ich in meinen bisher 10 Jahren Führerschein und ca. 600.000 abgespulten Kilometern bisher sagen, dass Automatik und gute Sitze quasi die Quintessenz für langes, entspanntes Fahren bei jedweden Unbillen ist.

Leider gibt's aber (außer erwähntem AGR Sitz bei Opel) in den kleineren Klassen keine vernünftige Sitze. Ergonomie muss leider teuer erkauft werden im Automobilsektor. Eine weitere physikalische Konstante bestimmt den Komfort maßgebend mit: Der Radstand. Nach meinem Dafürhalten kann ein Fahrzeug unter 2.80m nicht wirklich cruisen.

Ich bin z.B. die letzten Wochen bei meiner Freundin gewesen, sie hat einen SX4. Dieser Wagen kann z.B nicht souverän fahren. Ob das jetzt an den 2.50m Radstand liegt, oder an der nicht vorhandenen Dämmung, ich weiss es nicht. Den E60 5er bekommt man jedenfalls derzeit für nen schmaleren Taler, als diesen Blechkoffer, welcher lieblos in (meinem geliebten) Ungarn zusammengeschustert wird ;)

Der nächste Nachteil an kleinen Fahrzeugen: keine Mittelkonsole für Fahrer/Beifahrer. Also, wo soll man den Arm abstützen?

Ich mein, klar kann man eine Sparwurst kaufen, aber dann 15.000 € für irgendein halbwegs neues FZG aus der unteren Kategorie ausgeben, macht wenig Sinn. Denn ob jetzt noch Herstellergarantie, oder nicht -beim Gebrauchtwagen müsste der Händler ohnehin ein Jahr Sachmängelhaftung bieten. Und ob's ein Problembär ist, merkt man schnell.

300.000 packen Autos aus 2005 und jünger eh ohne große Probleme.

Wie gesagt, der TE verbringt jeden Tag 3 Stunden in solch einem Blecheimer, da wär mir das an seiner statt nun schon 100 Euro mehr oder weniger im Monat wert.

Nicht-premium Autos, mit großen Ausmaßen, die ich empfehlen kann:

Peugeot 508 (hat mein Onkel, den fahre ich öfter, auch schon 300.000km drauf, ohne Probleme)

Opel Insignia (oft gefahren)

Premium Autos:

5er E60 (hatte ich selbst)

W212 (Taxi, eh klar)

Volvo S60/80 (Die verkraften am meisten Kilometer..)

Finger Weg vom A6 4F, der macht gern Zicken. Passat ist auch ein Mängelriese.

Ich würde Picard mal ermutigen, ein größeres Fzg probezufahren, ob ihm das persönlich "was gibt".

Das muss jeder für sich selbst beantworten. Ich hab bei drei Stunden Autofahrt z.b. keine Lust auf den Astra meiner Schwester ;) Da nehme ich lieber was Größeres...

Immerhin sind alle Alternativen, die Vivco angegeben hat, im Verhältnis zu seinem A3 eher geringwertiger, mit Ausnahme des Focus.

Zitat:

@m4200gt schrieb am 25. Juni 2015 um 23:04:35 Uhr:

 

Der nächste Nachteil an kleinen Fahrzeugen: keine Mittelkonsole für Fahrer/Beifahrer. Also, wo soll man den Arm abstützen?

Sollte der Opel Astra j deiner Ansicht nach zu den kleineren Fahrzeugen zählen, so muss ich dir im Bezug auf fehlende Mittelkonsole widersprechen.

Meiner hat sehr wohl eine komfortable Mittelkonsole ( anstatt der Handbremse, dafür elektrische Parkbremse), und darauf liegt sehr bequem mein Arm, wenn dieser nichts zu tun hat :)

Meinem Emofinden nach kann man durchaus bequem in einem Kompaktwagen mehrere Stunden am Stück ohne große Einschränkungen reisen. Ich persönlich habe damit überhaupt keine Probleme, doch jeder hat halt andere Ansprüche.

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