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Neuer Mazda MX-30 EV
Mazda stellt ja heute den ersten elektrischen Wagen vor. Was mir aber als Concept im Netz aufgefallen ist, schreckt mich nur ab.
https://www.autocar.co.uk/.../...concept-revealed-early-japanese-media
Beste Antwort im Thema
Auto ist für mich Freiheit und Unabhängigkeit.
Das kann ein BatterieAuto auf absehbare Zeit niemals sein.
Deshalb werden die Dinger (meiner Meinung nach) als Einkaufswagen und Mamataxi für Mehrfahrzeughaushalte enden.
PHEV mit ordentlicher E-Reichweite und modernem Verbrenner zu einem vernünftigem Preis könnte viele Probleme lösen.
2,5 Tonnen schwere fünf Meter SUVs mit realistischen 30Km E-Reichweite und anschließendem 12l Verbrauch für 100000€, so wie die Deutschen Hersteller das im Moment machen sind einfach wegen den schwachsinnigen politischen Vorgaben entstanden.
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1367 Antworten
Ich bleibe auch aus dem Kostenaspekt bei der 1st Edition. Zum Thema Frontscheibenheizung, ich meine das man die Klimaanlage per App starten kann ist also quasi eine Standheizung.
Was mich immer interessiert, sind die Beweggründe und die Nutzung des Fahrzeugs. Vor allem wegen der begrenzten Reichweite.
Als Beispiel: Ich könnte im Moment nur Zuhause das Verlängerungskabel aus dem Kellerfenster werfen und mit 230V laden. Dabei würde ich auf einem Stück Wiese am Haus stehen, wo man eigentlich nicht parken soll. Ich würde/könnte aber mit der Vermieterin reden, dass man da einen Stellplatz draus macht und evtl. eine Wallbox installiert. Ist ja auch eine Investition in die Zukunft.
Bei der Arbeit das gleiche. Da mein Arbeitgeber direkt zum BMVI gehört, würde ich auch versuchen ihn dazu zu bringen, als Vorbild voraus zu gehen und ein paar Ladestationen zumindest für Mitarbeiter zu installieren.
Ansonsten würde ich mal hier, mal da laden. Und was längere Strecke angeht - die fahre ich schon heute lieber mit der Bahn, wenn es geht.
Für uns sind es praktische Gründe gewesen, da die meisten hier genannten negativen Punkte für uns keine Rolle spielen.
Crossover Türen -> Nutzen einen Reboarder auf dem Beifahrersitz.
Reichweite 200 km -> Für Zweitwagen dicke ausreichend
Preis -> 1st Edition mit allem was man braucht, für rund 23k (Förderung + Rabatt) = guter Deal
Aber zu deinem Anwendungsfall, Bitte beachte das der MX 30 nur einphasig an Wechselstrom läd. Das heißt, um die 6,6 kw max. Ladeleistung abzurufen, brauchst du eine 22kw Wallbox mit entsprechender Zuleitung. An einer Haushaltssteckdose dauerhaft zu laden, würde ich von abraten (Kabelbrandgefahr).
Es wird auch eine Version aus der Reihe "100 Jahre Mazda" geben. Hier die schwedische Version: https://www.mazda.se/modeller/mazda-mx-30/#100thSVP
Wo man lädt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Es hängt ja auch vom Fahrprofil. Mir wäre ein Kabel aus'm Fenster hängend zu ulkig. Damit gibt man sich bestimmten Leuten komplett der Lächerlichkeit preis. Ich für meinen Teil werde wohl an den öffentlichen Ladestationen laden. Man muss ja auch nicht leer fahren, sondern z.B. während des Einkaufs. Wenn alles klappt, ziehe ich demnächst in eine Mietwohnung, die zwar keinen eigenen Stellplatz hat, aber genau vor der Haustür zwei öffentliche Ladestationen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Kleiner Nachteil da ist nur, dass man sie nach Beendigung freizuhalten hat. Mit 200 km oder 260 km innerorts komme ich locker zwei Wochen aus. Ich will einfach ein besonderes Modell fahren.
Zitat:
@tino27 schrieb am 3. Juli 2020 um 22:00:57 Uhr:
Es wird auch eine Version aus der Reihe "100 Jahre Mazda" geben. Hier die schwedische Version: https://www.mazda.se/modeller/mazda-mx-30/#100thSVP
Diese Lackierung habe ich schon anderswo gesehen. Auch nicht schlecht, aber für den Alltag wär's mir nix. Werden spezielle technische Features geboten oder ist es vielleicht sogar mit der First Edition vergleichbar?
Heute war ja "begleitetes Fahren" beim fMH. 14.30 Uhr war mein Termin.
Schwarz war er. Glasdach hatte er. Aber - das ist nicht das Wichtige, das ist ja "Karosse".
Wie fuhr er denn?
Um's drastisch zu formulieren: zu wenig kraftvoll.
Der Motor hat nominal 145 PS. Da er sich mit 1,6 Tonnen Auto befaßt, ist das nicht üppig. Wirklich nicht.
"Drehmoment ab Losfahren" hieß es. Da erwartete ich wohl zu viel. Schon das Einfädeln in dichten Verkehr erfordert "Vollstrom", selbst aus dem Stand bleibt der Eindruck flotter Kraft aus. Beim Gleiten ist er natürlich nicht gefordert, die 140 PS würden sicher für 200 km/h reichen, aber bei 140 ist ja Feierabend. Tacho 150 ist definitiv Sense.
Anzug von 80 auf 120 (Überholsituation Landstraße) bleibt hinter den Erwartungen zurück. Bis 100 geht's noch ordentlich, aber dann wird's nicht schneller, sondern bleibt in der Beschleunigung irgendwie wie "eingefroren". Wo ein Benziner oben immer mehr hinfaßt bei ausgedrehtem 3. Gang, kommt hier nichts mehr dazu. Das muß man arg üben, damit Schrecksituationen von unerwartet langen Überholvorgängen ausbleiben.
Ganz ehrlich: gefühlt und nach Tacho fährt er ziemlich genau wie ein 122 PS-Mazda 3. Der ist sogar etwas beherzter beim Ausdrehen als dieser E-Motor.
Rekuperation sehr schön, läßt sich in fünf Stufen bis nahezu Einpedalfahren einstellen. In der Stadt muß man sich bei scharfer Rekuperation umstellen, daß länger "Strom" gegeben wird oder das Fahrpedal nicht vollständig zurückgenommen. Sicher gewöhnungsbedürftig in der sensiblen Reaktion auf das Zurücknehmen des Pedals, aber das gefällt.
Auf der Autobahn kann er segeln, was dann Zeugnis für eine gute Aerodynamik und niedrigen Rollwiderstand ablegt: Von 100 auf 80 dauert's ewig.
Mich nervte, daß er bei "scharfem Beschleunigen" einen "Motorsound" erzeugt, der völlig synthetisch klingt und fehl am Platze ist. Mag man auch anders sehen, aber "Wegprogrammieren" oder Abschalten fiele mir als erstes ein.
Motor selber ist leise, wie nicht anders zu erwarten.
Zum Schluß das Beste: 14,0 kWh/100 km hochgerechnet nach Runde durch Stadt, etwas flotter über Land und Schnellstraße bei 25° draußen und Kilma auf 21,5°. Wärmepumpe hilft! Die 35,5 kWh der Batterie sind die Nutzkapazität, da geht also was: Mit Übung und Erfahrung werden wohl auch 250 km möglich sein, wenn man "e-gerecht" fährt. Der begleitende Mitarbeiter von Mazda meinte, daß die meisten ihn mit "um die 15 kWh" fahren, auch Hitzeplitze erreichten die 17 kWh im echten Verkehr nicht.
Sanftes Anfahren ist der Trick zu günstigem Verbrauch, denn das Gewicht ist nunmal deutlich erhöht (wenn auch für die Klasse günstig).
Im Motorraum klafft ein Riesenloch neben dem kleinen E-Antrieb. Da wäre dann der Wankel zu installieren, wenn denn die RE-Version kommt. Platz satt! Einen Tank wird er da vorne nicht bekommen, da spricht ja NCAP dagegen.
Ich war von der Leistungsfähigkeit "unterwältigt" - gefühlt muß man zu oft Vollgas geben, damit's mit einem zügiger fließenden Verkehr mitgeht. Bei sehr ruihiger Fahrt mag das anders sein, aber die Bestimmung ist ja gerade die Nutzung im städtischen Großraum bzw. mittlere Strecken über Land. Da ist Behendigkeit schon gefragt und die vermisse ich. Ein Schaltwagen wie der Mazda3 122G gefiele mir vom Ansprechverhalten und der Leistungswilligkeit besser.
Der Unterboden ist selbst an den Achsträgern verkleidet, es finden sich sogar Finnen an den Verkleidungen. Ob das bei Tempo 140 wirklich so viel bringt?
Die Karosse ist Geschmackssache - sehr praktisch ist sie nicht. Hinten ist's arg eng, der Kofferraum hat sehr wenig Ladehöhe. Die Verarbeitung innen ist sehr sauber schon in der Vorserie, selbst die Idee mit den Korkeinlagen hat was.
Highlight für mich (und in den "Tests" bisher wenig berücksichtigt): Die Sitze vorne sind richtig gut. Lehnenhöhe enorm, sehr fein verstellbar und angenehm gepolstert, sehr gute Abstützzung für normales Fahren.
Apropos: zu dem Effekt der "gerade so ausreichenden" Motorisierung hat sicher beigetragen, daß der Wagen auf 215/55 R 18-Reifen sehr sauber federt und daß er durch den niedrigen Schwerpunkt sehr flott bewegt werden kann. Traktion ist (auch wegen der Motor"leistung") stets da, das Kurvenverhalten ist auch bei zügiger Fahrt sehr neutral, die Lenkung paßt gut.
Da ist er dann, der Widerspruch: ein nicht unbedingt vorrangig praktisch gemachtes aber nett anzusehendes Auto, das viel mehr könnte, dem es aber an ansprechender Puste fehlt.
Markus
Zitat:
@triuemphel schrieb am 7. Juli 2020 um 16:46:46 Uhr:
Mich nervte, daß er bei "scharfem Beschleunigen" einen "Motorsound" erzeugt, der völlig synthetisch klingt und fehl am Platze ist. Mag man auch anders sehen, aber "Wegprogrammieren" oder Abschalten fiele mir als erstes ein.
Liegt sicher an den EU-Vorschriften, nachdem E-Autos künstliche Geräusche abgeben MÜSSEN um besser erkannt (erhört) zu werden.
Zitat:
@triuemphel schrieb am 7. Juli 2020 um 16:46:46 Uhr:
Im Motorraum klafft ein Riesenloch neben dem kleinen E-Antrieb. Da wäre dann der Wankel zu installieren, wenn denn die RE-Version kommt. Platz satt! Einen Tank wird er da vorne nicht bekommen, da spricht ja NCAP dagegen.
Ich war von der Leistungsfähigkeit "unterwältigt" - gefühlt muß man zu oft Vollgas geben, damit's mit einem zügiger fließenden Verkehr mitgeht. Bei sehr ruihiger Fahrt mag das anders sein, aber die Bestimmung ist ja gerade die Nutzung im städtischen Großraum bzw. mittlere Strecken über Land. Da ist Behendigkeit schon gefragt und die vermisse ich. Ein Schaltwagen wie der Mazda3 122G gefiele mir vom Ansprechverhalten und der Leistungswilligkeit besser.
Hast du berücksichtigt, dass die Leistung je nach Rekuperationsstufe auch gedrosselt wird? Das hat Jan von Ausfahrt.tv sehr gut erklärt. Mazda hat die Fahrmodi praktisch auf die Paddels gelegt statt auf einen separaten Schalter in der Mittelkonsole. Um ehrlich zu sein passen deine Ausführungen nämlich so gar nicht zu den bisherigen Tests. Das liegt vielleicht an der Erwartungshaltung. Mazdas Ansatz ist ein anderer als bei den restlichen E-Autos. Es soll verbrenner-ähnlich Leistung abgeben. Da ich auch bei anderen Aussagen (wie z.B. de angeblich schwachen G-120/122 und Skyactic-X) widerspreche, glaube ich nicht, dass mich Mazda hier enttäuschen wird.
Zitat:
@draine schrieb am 7. Juli 2020 um 17:52:24 Uhr:
Zitat:
@triuemphel schrieb am 7. Juli 2020 um 16:46:46 Uhr:
Mich nervte, daß er bei "scharfem Beschleunigen" einen "Motorsound" erzeugt, der völlig synthetisch klingt und fehl am Platze ist. Mag man auch anders sehen, aber "Wegprogrammieren" oder Abschalten fiele mir als erstes ein.
Liegt sicher an den EU-Vorschriften, nachdem E-Autos künstliche Geräusche abgeben MÜSSEN um besser erkannt (erhört) zu werden.
Nein, das sog. AVIS ist nur bis 30 km/h aktiv und nach außen gerichtet. Dieser Motorsound hingegen ist immer aktiv und nur nach innen gerichtet.
Ich denke das mit der Beschleunigung ist auch ein wenig Subjektiv.
Hier ein Video mit der Beschleunigung 0-Max.: https://youtu.be/EROTB2fqFDo
Werksangabe 0-100 ist 9,7 Sek.
80 - 120 ist in dem Video ca. 7 Sek.
Also bei weitem kein Taycan, aber ich denke doch im Sinne des Rightsizings ausreichend Motorisiert.
Putzig ist ja die analoge "Tankanzeige".
Zitat:
@eddiotos schrieb am 7. Juli 2020 um 18:12:46 Uhr:
Hast du berücksichtigt, dass die Leistung je nach Rekuperationsstufe auch gedrosselt wird?
Ich weiß nicht, wie es gemacht wurde, aber eine Drosselung bis 15 oder 20 km/h finde ich auch sinnvoll. Da wirken verschiedene Eigenschaften gegeneinandern, die man nur so im Griff hat. Vorderradantrieb (welche beim Beschleunigen noch entlastet wird) und 1.7t Leergewicht treffen auf 271 Nm ab 0 U/min. Hier wird dann anschaulich, was Trägheit ist.
Zitat:
@draine schrieb am 7. Juli 2020 um 20:59:25 Uhr:
Putzig ist ja die analoge "Tankanzeige".
Wird wohl die Vorbereitung für den Rex geschuldet sein. Ansonsten gibt es ja Anzeigen im Überfluss (Restprozent + Restreichweite). Wenn man sich mal andere Fahrzeuge anschaut, ist das schon üppig. Einige bieten nur Balken oder Prozentangaben in 10%-Schritten oder nur Restkilometer.
Zitat:
@tino27 schrieb am 8. Juli 2020 um 07:02:40 Uhr:
Zitat:
@eddiotos schrieb am 7. Juli 2020 um 18:12:46 Uhr:
Hast du berücksichtigt, dass die Leistung je nach Rekuperationsstufe auch gedrosselt wird?
Ich weiß nicht, wie es gemacht wurde, aber eine Drosselung bis 15 oder 20 km/h finde ich auch sinnvoll. Da wirken verschiedene Eigenschaften gegeneinandern, die man nur so im Griff hat. Vorderradantrieb (welche beim Beschleunigen noch entlastet wird) und 1.7t Leergewicht treffen auf 271 Nm ab 0 U/min. Hier wird dann anschaulich, was Trägheit ist.
Eine solche Drosselung ist bei weitem nicht ungewöhnlich. Die PSA- Drillinge (eigentlich Vierlinge, bald sind's sogar Fünflinge) geben auch nur im Sport- Modus die volle Leistung ab. Da finde ich diese Lösung über Paddels besser, weil schneller und im Alltag öfter veränderbar. Wer greift schon ständig zum Schalthebel?
Diesen Hoax der "Fahrprofilsteuerung" (was nicht alles auf YouTube wahr wird ...) über die Paddles sollten wir schnell beenden.
Die gibt es nicht.
Ausschließlich die Intensität der Rekuperation wird gesteuert, nichts anderes. Weder Leistungsabgabe des Motors, noch Ansprechen der Lenkung noch Steuerung der Klimaanlage oder sonstwas. Nachzulesen im Prospekt des Autos und nachzuhören beim Mazda-Mitarbeiter, der während der Probefahrt das Auto erklärte.
"So einen Unsinn macht Mazda nicht, das Auto soll ja gerade wie ein normales Auto fahren und in der Bedienung nicht unnötig überfordern."
Eine Anfahrreduzierung der Leistung ist auch der Materialschonung geschuldet, wenn da aus dem Stand 270 Nm über die Wellen herfallen, ist das eine Herausforderung, die entweder größere Teile oder frühere Reparatur erfordern würde. Also: Schutz. Leider auch "lahm", was das Einfädeln aus dem Stand erschwert.
Was zu bemerken ist, ist der Umstand, daß bei starker Rekuperation beim Loslassen der Bremse und beim Wiedergasgeben die Reaktion verzögert ist - das verhindert Ruckeln und dient dem Komfort. Die abgegebene Leistung ist immer gleich und hängt ausschließlich von der Fahrpedalstellung ab.
Markus
Zitat:
@triuemphel schrieb am 8. Juli 2020 um 10:44:54 Uhr:
... was das Einfädeln aus dem Stand erschwert.
Komischerweise haben Leute mit einem 75 PS Mazda2 keine Probleme sich irgendwo einzufädeln, obwohl der Motor erst hoch gedreht werden muss. Vielleicht sollte man einfach mal die eigene Fahrweise überdenken? Es muss ja nicht immer die 7,50 m Lücke zwischen 2 LKW sein die man unbedingt erwischen muss ...
Zitat:
@draine schrieb am 08. Juli 2020 um 10:51:45 Uhr:
Komischerweise haben Leute mit einem 75 PS Mazda2 keine Probleme sich irgendwo einzufädeln, obwohl der Motor erst hoch gedreht werden muss.
Naja, wie sieht denn die Anfahrübersetzung aus und inwiefern wird der Motor beim Anfahren gedrosselt?