Neuer Erfahrungsbericht E 250 CDI T-Modell
Bisher war ich hier nur stiller Mitleser und mir schwante Schlimmes.
Ich habe heute Vormittag das neue Auto, einen E 250 CDI T-Modell in Sindelfingen abgeholt. Man hat über diesen Motor hier ja nicht viel Gutes gehört und leider bewahrheitete sich das heute. Das Auto hat einen Listenpreis von knapp 70 T€ und es ist eine Zumutung, was Mercedes da auf Ihre Kunden losläßt. Der Motor ist extrem laut und dröhnt genau in den Geschwindigkeitsbereichen, wo man unter Geschwindigkeitsbegrenzug oft fährt - von 80 - 130 Km/h, danach wird es besser. Zumindest bis 160 km/h , schneller bin ich noch nicht gefahren.
Daran wird meines Erachtens auch die heiss ersehnte 7-Gang-Automatik nichts ändern. Die Dröhn-und Brummbereiche werden sich nur verschieben. Beim Beschleunigen klingt es einfach schrecklich und das wird mit der neuen Automatik auch nicht viel anders sein.
Schade , ich muss jetzt 2 Jahre mit dem Auto leben - mal sehen was er sonst so zu bieten hat. Vielleicht kann mich ja irgendetwas milder stimmen. Im Moment bin ich von diesem Auto einfach nur sehr enttäuscht .
Beste Antwort im Thema
Hi,
erstaunlich das du das erst jetzt herausfindest und nicht bei einer Probefahrt ... Leute gibts...:rolleyes:
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213 Antworten
hmmmmmmm ... :rolleyes:
also MEIN W220 - S 320 CDI ...
der hat aber damals durchschnittlich 9,5 - 10 liter verbraucht.
und das trotz einer fahrweise, die das fiese ding da neben mir...
(ich wollt´s immer ermorden -- aber das steht ja in D unter strafe :eek: )...
für gewöhnlich kommentiert hat mit :
"hömma, schatz.
setz doch mal den blinker links und lass ihn so stehen.
WENN du schon fährst wie ein rentner in florida...
dann bitte auch 100 % authentisch"
worauf wollte ich noch mal hinaus ?!?
ach ja.
ich fände 8 liter minimalverbrauch im 250 auch ENTSCHIEDEN zu hoch.
dazu die injektorennummer...
dann jetzt die neue kurbelwelle und die 7-g-tronic...
--> ich wäre jetzt KEIN fan von ... "das beste (aus polen), oder nichts" :D
Und nehmen wir an, 320CDI und 250 CDI - beide 8 Liter !
Fändet ihr das in Ordnung ?
1 Liter Hubraum weniger ... trotzdem, "sparsam" ist es nicht, vorallem nicht mehr in der Garantiezeit.
Und schlimmer als die 8 Liter, Mercedes versprach all den Käufern die 5 Liter.
Aber nein, leider unerreichbar.
DAS ist doch die unverschämtheit...
mfg
geb ich dir recht, alfred !
--> KAUM ETWAS nervt so wie die ÄTZENDEN normverbrauchs-lügen.
aber gelogen wird ja überall.
denk an rupert stadler :
"ich weiss, man wirft uns langweiliges design vor.
aber warten sie mal den neuen audi A8 ab.
sie werden augen machen."
stimmt.
ich hab augen gemacht :D
seitdem hängt ein poster vom A8 über meinem bett.
ist einfach gesünder als ne schlaftablette :D
Sorry, Alfred, ich habe Deinen Text schon nichtmehr weiter gelesen, als das W 220 und 7 l/100km stand. Selbst im etwas leichteren 211er zog sich der R6 Diesel ohne RPF locker 10 l/100km durch die Binde, bei zügiger Fahrweise. 7,X sind sicherlich möglich gewesen, aber nur bei Schleichfahrt. Bei normaler Fahrt waren es eher um die 8,5. Bei Spritmonitor liegen die 220iger 320CDI zwischen 8 und 11 l/100km.
Auch im Übrigen finde ich Deine Annahmen durch die Bank verwegen und im Ergebnis so wohl nicht haltbar. Hast Du eine Glaskugel oder woher weißt Du, dass die 250iger nicht halten werden? Die Zeit wird es zeigen und so manchen, denke ich, überraschen.
(1) Ich habe im Freundeskreis auch so einen Kerl, der sagt: Früher war alles besser und haltbarer. Er schwört auf seine BR 124. Problem: Mit der Einführung der BR 124 gingen massive Probleme für Mercedes einher, die in den ersten Jahren gelöst wurden. Heute gilt der 124 (Ausnahme MoPf 2) als eine der haltbarsten Fahrzeugreihen überhaupt.
(2) Mit Einführung der CDI-Diesel und der damit verbundenen hohen Literleistung gegenüber alten Turbo- oder gar Saugrohrdiesel kamen alle Kritiker aus den Löchern und sagten: Das kann nicht halten. In 10 Jahren fährt keiner mehr die Dinger, die sind alle tot. Ja, die Kritiker - wie Du heute - hatten in Teilen recht. Es gab Probleme mit der neuen Technologie. Doch diese sind beherrschbar geworden. Würden wir alle so wie Du denken, wir würden vermutlich die besten Kunden der Schuhmacher sein (weil es keine Autos gäbe).
Zwei persönliche Anmerkungen seien mir auch gestattet:
(1) Im Lastenheft bei der Entwicklung des 212 stand sicherlich eher nicht der Fahrer eines 12 Jahre alten Fahrzeuges und dessen Ansprüche. Das Neuwagengeschäft ist aufgrund des hohen Geschäftskundenanteils doch so volatil, dass wohl kaum länger als 3-4 Jahre geplant wird. Entsprechend stehen die Bedürfnisse dieser Kunden im Vordergrund (ohne natürlich die anderen vergraulen zu wollen, ohne Frage).
(2) Ob Du ein Turboloch merkst oder nicht, ob Du den Diesel als kultiviert ansiehst oder nicht, das tut soviel zur Sache, wie meine Meinung. Es sind Meinungen, die man mit Argumenten belegen kann oder auch nicht. Wer was wie empfindet ist jedem seine Sache. Jeder soll sich ein eigenes Bild machen. Für die, die nicht die Zeit und Möglichkeit haben diese Fahrzeuge ausführlich zu testen, empfielt es sich schon, diese Meinungen und vor allem Argumente sorgsam in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Denn in der Euphorie einer Probefahrt übersieht man so manchen kleinen Fehlgriff des Konzepts. Dafür werden Autotester bezahlt.
Jajaja, immer dieses "8 Liter- stimmt doch nicht"
Ganz erlich, mir ist EGAL was DU dazu sagst.
ICH weiß es, ander W220 fahrer auch, das reicht mir ;)
7.x - geht doch nicht.
Wenn er mal 180kmh fährt oder im Stau, braucht er mehr - aber 7-8 sind normal an der Tagesordnung ( nein, nicht 80kmh AB :D )
der im w211 ist aber der OM648, hat nicht das Common rail wie der OM613.
Das sollte man wissen.
Dann vergleich ein OM613 - mit einem anderem OM613 ( S Klasse oder W210 )
Abern icht mit einem OM648
Das Die Fahrzeuge nicht mehr "in 3 Generationen weitervererbt" werden, wie damals mit den 124er zb. ist leider wirklich so....
Trotzdem - Ein Moderner Motor hat ein Haufen Elektrik, die zb der OM613 nicht hat...
( Dinge, wie die regelbare Ölpumpe zb / Generatormanagment )
Nun denn, warten wir ab !
mfg
Du sprachst von 7,X im Schnitt bei einem gemischten normalen Profil, inkl. Stadt und Autobahn angasen:
Zitat:
Braucht bei Normaler Fahrt ( AB auch mal schneller !! , Stadt, auch mal Landstraße und "heizen" )
7.x Liter.
Im übrigen kann ich Deine Argumente nicht nachvollziehen. Der OM 648 war der Nachfolger des OM 613. Er war dem 613 zum Verwechseln ähnlich. Zwar wurden tatsächlich ~80 Teile abgeändert. Dazu zählten:
Railpumpe (Raildruck) - elektrische Kraftstoffpumpe, Injektoren, Zylinderkopf, keine unterdruckgesteuerte LDR / AGR.
Alle diese Maßnahmen dienten dazu den Verbrauch zu senken und Du erzählst mir jetzt, dass die eng verwandten Triebwerke, wovon eines noch optimiert auf den Verbrauch ist, nicht zu Gunsten des schlechteren verglichen werden können?
ach jungs...
nu streiten wir uns doch nicht über den verbrauch ;)
viel INTERESSANTER ist doch alfred´s (korrekte) beobachtung :
FRÜHER...
... da kauften sich viele privatleute mercedes.
und die wurden dann durch die generationen weitergereicht.
übliche modellzyklen waren locker mal 10 jahre und mehr.
HEUTE...
... da ist ein mercedes "modisches accessoire. halbwertszeit 12 monate."
wie eine jeanshose.
kaum ist der wagen auf dem markt...
da werden schon bumerang-LEDs gegen LED-stäbe getauscht...
es gibt neue kurbelwellen...
neue getriebe...
neue felgen...
--> EGAL , wann man heute ein auto kauft. nach spätestens 6 monaten hat man ein ALTES modell.
noch schlimmer ist es nur bei der zsa-zsa-gabor unter den deutschen marken --- bei AUDI.
die werden ja echt zu tode geliftet.
3 substantielle änderungen binnen 6 jahren ist da ja die regel.
"nichts ist so alt wie der audi vom vergangenen jahr"
--> ärgerlich !
Woher nehmt Ihr die Daten? Ich bin deshalb erstaunt, weil Mercedes zB bei der BR 204 die höchste Privatkundenquote der gesamten Fahrzeugklasse hat! Wie war denn das früher? Zahlen???
hey jay-em-gee...
mach mal n paar lockerungsübungen...
wir frötzeln doch nur n bisschen rum :D :D :D ... die sonne scheint ;)
und wieder etwas ernster :
A / B / C ... haben durchaus noch "nennenswerte" privatkundenverkäufe.
aber ich mutmasse mal... die E-klasse liegt bereits deutlich unter 20 % (oder sogar unter 10 % ?!?)
und wenn ich mich recht erinnere... so 20+ jahre zurück...
da lag der golf immer an der spitze der verkaufsstatistik.
und W 123 / 124 kamen gleich auf platz 2.
ok.
das sind jetzt keine fundierten zahlen, sondern lediglich beobachtungswerte.
aber ES SIEHT SO AUS, als hätten früher deutlich mehr privatleute den E (bzw. vorläufer) gekauft
Warum ein Auto für 40.000 - xxx.000 €kaufen, wenn es auserhalb der garantie zeit unbezahlbar wird bzw. in 5 Jahren nicht mehr Fahbar ist, weil irgendein versteckter Sensor ein faöschen Wert abgibt, und das Fahrzeug "verwirrt" ist ....
Da denken alle, da lease ich es mir lieber, und in 3 Jahren wieder ein neuer.
leider.
mfg
Der Privatkundenanteil war bei der E-Klasse in einem Artikel 66 % der A6 mal knapp 90%. Vertreterkarren :rolleyes:
Richtig. Auch beim 211er war der Privatkundenanteil unglaublich hoch. Von daher kann ich die Stammtischparolen (und solche sind es, solange sie nicht belegbar sind) von Dirk und Alfred nicht nachvollziehen.
Der E 250 CDI macht mutmaßlich nicht mehr oder weniger Ärger als andere Mercedes-Triebwerke auch - denn alle sind mit demselben Lastenheft entwickelt worden.
Edit: Beim 212er sind ~66% (Quelle KBA) 2010 gewerblich zugelassen worden. Verglichen mit dem 5er (über 89%) also sehr viele Privatkunden. Übrigens, die Mehrzahl der 66% sind übrigens Mietwagen oder auf den Hersteller zugelassen!
Aber seien wir mal ehrlich, die Leute die sich Privat eine E-Klasse kaufen sterben so langsam alle weg.:D Nicht böse gemeint, das merkt man aber schon wenn man sich bei MB mal etwas umschaut. Das sind dann Rentner die in Ihrem Leben gut verdient haben und sich das halkt leisten können. Aber das ist auch gut so, sonst gebe es bald nur noch Leasingrückläufer auf dem Gebrauchtwagenmarkt...
Zitat:
Original geschrieben von manni512
Aber seien wir mal ehrlich, die Leute die sich Privat eine E-Klasse kaufen sterben so langsam alle weg.:D Nicht böse gemeint, das merkt man aber schon wenn man sich bei MB mal etwas umschaut. Das sind dann Rentner die in Ihrem Leben gut verdient haben und sich das halkt leisten können. Aber das ist auch gut so, sonst gebe es bald nur noch Leasingrückläufer auf dem Gebrauchtwagenmarkt...
Also ich fühle mich mit unserem 212 T_modell ziemlich jung. Insbesondere da das T_modell einfach der perfekte Sabberlaster für Langstrecken mit unseren Zwergen ist. Der Mercedes entlastet die Familie wie ein treuer Hund, der immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. BMW ist dagegen ein hyperaktiver Geltungstriebler mit maximaler Marketingmarge. Der 212er hat wieder die Primärtugenden eines Benz: überragender Langstreckenkomfort, zurückhaltende Bedienung und Rundinstrumente :))) Das Design finde ich ausreichend langlebig. Ihr werdet sehen, dass 212 T-Modell wird wieder durch die Generationen gereicht, es sei denn, es wird als Gebrauchter aus Haftungsgründen in den außereuropäischen Raum verbannt.
Außerdem kann man die Anschaffungskosten nur erwirtschaften, wenn man beruflich sehr aktiv ist. Jahaa, also der Benz ist immer noch die beste Lösung bei 30.000 km Mindestfahrleistung p.a. Volvo kostet fast genau soviel, bietet aber aber nur noch aufgeblasene Paranoia und mittelprächtiges Engineering, BMW 5er = einfach zu eng die Kiste, auch wenn das neue Design wieder akzeptabel ist. Audi A6 kommt dem 212 am nächsten, die Aufheizung unter der extrem schrägen Frontscheibe ist aber allein schon ein Nichtkaufgrund, auch wenn Audi das beste Getriebe (DSG) und das beste Navi hat.
Noch ein Wort zur Diesel-Sackgasse: die Benziner sind nun mal ungleich sauberer. Mein Tipp gegen hohe Super-Preise: einfach nichts aber auch garnichts mehr in den Tankstellen-Shops kaufen. Mal sehen, wie lange die Ölis das durchhalten, wenn an deutschen Tankstellen die Shop-Einnahmen wegbrechen. Meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, gegen das Benzin-Kartell vorzugehen. Was sagt eigentlich der ADAC als mächtigste Autofahrer-Interessenvertretung dazu?
Als Rentner werde ich übrigens Porsche fahren, mit so wenig Gepäckraum wie möglich.
Zitat:
Original geschrieben von benz1964
Noch ein Wort zur Diesel-Sackgasse: die Benziner sind nun mal ungleich sauberer.
Richtig. Z.B. bläst der Benziner nur noch ca. 25% mehr CO2 in die Umwelt als ein Diesel gleichen Hubraums ;)