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Neu dabei - Einige Fragen
Servus miteinander,
ich bin jetzt auch frischer Besitzer eines unbeschränkten A-Führerscheins (Direkteinstieg, 24 Jahre alt).
Folgende Frage:
Ich bin derzeit noch über meiner Abschlussarbeit, also momentan nach der Fahrschule wieder ohne Zweirad unterwegs. Ich überlege, mir zur nächsten Saison ein Motorrad zuzulegen. Dazu muss ich erwähnen - ich bin weder vor noch nach der Fahrschulzeit auf einem motorisierten Zweirad beliebiger Bauart gesessen. :eek:
Ein Traum wäre in meinen Augen die BMW r Nine T oder alternativ eine der Ducati Multistrada, jedoch hab ich das Problem, dass ich an Fahrerfahrung exakt 12 Fahrstunden und 12 Sonderfahrten habe - und ich ohnehin bis zum Beginn der nächsten Motorradsaison keine 15.000 € "Fahrzeuggeld" zusammenbekomme.
Was ratet ihr mir zu tun? Sinnvoll wäre wohl ein gebrauchtes Bike oder ein günstiges Neues, sollte es mal einen Umfaller geben, auch sollte ich vermutlich nicht gleich mit 100 PS+ anfangen (das Fahrschulmotorrad war eine Suzuki Gladius 650 ABS, die mir eigentlich mit 72 PS von den Fahrleistungen recht gut gefiel), jedoch möchte ich zukünftig auch gerne mal längere Strecken Pendeln (Arbeitsort - Elternhaus ~300 km). Und auf der Suzuki Gladius tat mir nach 1,5h Fahrbetrieb bereits der Hintern weh... :confused:
Lohnen sich Gebrauchtmotorräder beim Preisverfall überhaupt? Alternativ habe ich mir mal diese hier angesehen, Suzuki GSX650F ABS, die mit "Best-Price" und Führerscheinneulingrabatt etwa 6300 € neu kosten würde - da fragt man sich ob sich eine Gebrauchte überhaupt lohnt? Vor Allem im Hinblick darauf, dass ich als Anfänger gerne ABS hätte?
Wieviele Kilometer Lebensdauer hat ein Motorrad eigentlich im Mittel? 100.000 km?
Und was muss man für eine vernünftige Schutzausrüstung rechnen? Helm und Stiefel habe ich schon, also brauche ich noch Hose, Jacke und Handschuhe.
Ich weiß, Fragen über Fragen, aber die Führerscheinprüfung bereitet einen nur recht unbefriedigend auf das "danach" vor (außer was das Fahren an sich angeht).
Danke schonmal! :)
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17 Antworten
Tip so nebenbei. Jacke und Hose kannst du gebraucht kaufen. Da bekommst du Teile jeweils bis 50€. Dein Geschmack wird sich ja erst noch ausbilden, und dann kaufst du dir was anderes. ausserdem kommst du so an höherwertige Klamotten, meist mit herausnehmbarem Futter etc. Meine "Erstausstattung" hab ich immernoch. Nur der Helm ist mittlerweile schon ein paarmal erneuert.
Achso, Thema Rückenprotektor. Ich würde dir klar eine "schildkröte" empfehlen. Level 2 (besser gibts nicht). Die seperaten Teile sind länger und breiter als die Jackenversionen. Nebenbei ist ein Nierengürtel bei. Neben dem Schutz hast du den Vorteil, dass du nur einen brauchst. Während du bei Jacken nach und nach alle zusammenkaufst...
Glückwunsch zur bestanden Prüfung!
schöne Zeit hier!
Alex
Glückwunsch erstmal, du bist du nun da, wo ich Herbst 2012 war.
Zitat:
Sinnvoll wäre wohl ein gebrauchtes Bike oder ein günstiges Neues, sollte es mal einen Umfaller geben
Hab 3 Wochen lang einen alten Hobel gefahren, den ich mir noch schnell gekauft habe für 1100, weil mein Neumöp nicht so schnell geliefert werden konnte. Dessen geringes Gewicht hat mir evtl. einen Umfaller erspart, war einmal sehr knapp. Man kann das Risiko aber durchaus eingehen.
Zitat:
auch sollte ich vermutlich nicht gleich mit 100 PS+ anfangen
Aus meiner Sicht ziemlich egal. An die Leistung gewöhnt man sich sehr schnell, und der eigentliche Knackpunkt (Kurvenfahrt) ist davon ziemlich unberührt, da man auch mit sehr geringer Leistung in dafür kritische Bereiche kommt.
Ein einziges Modell hat mich bisher überfordert (VFR1200F mit 173 PS), aber die Leistung war dafür völlig unbedeutend. Der Brocken (277 kg, 190er Reifen) ging einfach zu schwer in die Kurve, verglichen mit meiner. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich gleich geradeaus gegen den Baum fahre, und bin durch die Kurven gekrochen wie in den ersten Monaten. Wahrscheinlich für Erfahrene kein Problem, aber als Anfänger ist es besser, ungefähr in der Klasse zu bleiben, die man kennt. Gegenbeispiel: die CBF1000F (107 PS) ist meiner Fahrschul-CBF600 sehr ähnlich, damit kam ich von Anfang an zurecht. Mit der berechenbaren Leistungsentfaltung und dem Motor, der auch bei sehr niedrigen Drehzahlen noch rund läuft, halte ich die für anfängertauglicher als mein eigenes 48PS-Zweizylinder-Einsteigerbike, das gern überraschend einen Satz macht und sich aufstellt, wenn man beim Abbiegen unvorsichtig Gas gibt.
Die absolute Leistung ist da also nicht unbedingt das Ausschlaggebende, sondern eher, wie "zickig" das Bike daherkommt. Natürlich kann man bei sehr stark motorisierten Modellen kaum erwarten, dass auf leichte Fahrbahrkeit Wert gelegt wurde.
Zitat:
Lohnen sich Gebrauchtmotorräder beim Preisverfall überhaupt?
Kommt aufs Modell und die Boni an. Mein Wunschmodell war neu und eh ausverkauft, darauf noch Führerscheinrabatt zu kriegen war unschlagbar.