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Nächstes Jahr 2023 keine Taxi-E-Klasse W214 mehr

Mercedes E-Klasse W213
Themenstarteram 25. Februar 2022 um 18:03

Nächstes Jahr 2023 keine taxi E Klasse mehr 214

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425 Antworten

Zitat:

Die Bekämpfung des Klimawandels erfordert ungeheure Investitionen in Forschung und technische Entwicklung. Sie finden jedoch nicht annähernd in der nötigen Höhe statt. Stattdessen wird mit extremen Geldern versucht, die unmittelbaren Folgen abzumidern. Aus menschlicher, christlicher, empathischer oder was auch immer Sicht natürlich absolut nachvollziehbar und auch richtig. Wer will seine Menschlichkeit aufgeben?

Sowas nennt man ein Dilemma.

Bei einer Rüchschau in 100 oder 200 Jahren wird man aber leider feststellen, daß man Milliarden Menschen und nicht zu zählende Tiere dem Tod ausgeliefert hat.

Absolute Zustimmung.

Leider sind aber diejenigen, welche die ganze Erneuerung fordern, zugleich auch dieselben, die das Bildungssystem kaputt reiten und anstelle Bildung nur noch ganz viel Toleranz nach überallhin fordern.

Und ja, es braucht VIEL Forschung. Aber wer soll die machen, wenn es kaum einer mehr lernt?

Solange diejenigen, die da so laut nach Veränderung schreien, nicht auch WIRKLICH und nachdrücklich alle jungen Leute zu Bildung in den MINT-Fächern auffordern, anstatt rosige Agenden voranzutreiben, solange glaube ich denen nicht ein einziges Wort.

Geld alleine forscht nicht (genauso wie Geld nicht arbeitet und noch nie gearbeitet hat).

Man kann noch so viel Geld zur Verfügung stellen, wenn es keiner kann, dann gibt es keine Ergebnisse.

Daher: ich schliesse mich der kompletten Change-Agenda an, sobald sie glaubwürdig kommuniziert und mit realistischen Forderungen unterlegt wird, als allererstes in der Bildung. Sonst sitzen wir in ein paar Jahren auf einem Haufen Technik, den keiner mehr verwalten kann (reale Gefahr!!).

Zitat:

@Chicago124 schrieb am 20. Februar 2023 um 19:12:41 Uhr:

Zitat:

Die Bekämpfung des Klimawandels erfordert ungeheure Investitionen in Forschung und technische Entwicklung. Sie finden jedoch nicht annähernd in der nötigen Höhe statt. Stattdessen wird mit extremen Geldern versucht, die unmittelbaren Folgen abzumidern. Aus menschlicher, christlicher, empathischer oder was auch immer Sicht natürlich absolut nachvollziehbar und auch richtig. Wer will seine Menschlichkeit aufgeben?

Sowas nennt man ein Dilemma.

Bei einer Rüchschau in 100 oder 200 Jahren wird man aber leider feststellen, daß man Milliarden Menschen und nicht zu zählende Tiere dem Tod ausgeliefert hat.

Absolute Zustimmung.

Leider sind aber diejenigen, welche die ganze Erneuerung fordern, zugleich auch dieselben, die das Bildungssystem kaputt reiten und anstelle Bildung nur noch ganz viel Toleranz nach überallhin fordern.

Und ja, es braucht VIEL Forschung. Aber wer soll die machen, wenn es kaum einer mehr lernt?

Solange diejenigen, die da so laut nach Veränderung schreien, nicht auch WIRKLICH und nachdrücklich alle jungen Leute zu Bildung in den MINT-Fächern auffordern, anstatt rosige Agenden voranzutreiben, solange glaube ich denen nicht ein einziges Wort.

Geld alleine forscht nicht (genauso wie Geld nicht arbeitet und noch nie gearbeitet hat).

Man kann noch so viel Geld zur Verfügung stellen, wenn es keiner kann, dann gibt es keine Ergebnisse.

Daher: ich schliesse mich der kompletten Change-Agenda an, sobald sie glaubwürdig kommuniziert und mit realistischen Forderungen unterlegt wird, als allererstes in der Bildung. Sonst sitzen wir in ein paar Jahren auf einem Haufen Technik, den keiner mehr verwalten kann (reale Gefahr!!).

Ist das nicht schon jetzt beim Verbrenner so?

Zitat:

@MadX schrieb am 20. Februar 2023 um 14:17:44 Uhr:

Wenn wir den Klimawandel bremsen wollen, brauchen wir keine Energiewende, sondern eine Konsumwende.

Denn der Bedarf an Konsumgütern und (elektrischer) Energie steigt dramatisch. Da ist z.B. der Schritt der Bildungsdigitalisierung kritisch zu hinterfragen, wenn ab Klasse 7 Tablets im Unterricht eingesetzt werden sollen. Ziemlich viele Ressourcen und Energie, die hierfür benötigt wird.

Oder der Aufbau von Servern seitens Google auf Grönland. Wärme und Energie direkt dort zu platzieren, wo es eh schon kritisch ist, muss man auch hinterfragen. Denn das Internet ist der weltweit viertgrößte CO2-Produzent.

Ob da eine Elektrifizierung der Mobilität hilft?

Konkret sollte jeder für sich beginnen und bewerten, wie klimafreundlich der eigene Konsum ist.

Auch hier stimme ich zu und wage eine weitere Frage:

Warum sind denn alle so wahnsinnig für globale Freihandelszonen?

Je mehr frei gehandelt wird, desto billiger werden die Produkte, weil sie in viel grösserem Massstab an einem einzigen Ort produziert werden können. Ergo wird auch mehr produziert und mehr natürliche Ressourcen verbraucht. Ob diese Produkte wirklich in diesen Mengen gebraucht werden, ist fraglich.

Dazu kommt der soziale Aspekt, dass die billige Grosskonkurrenz jeden lokalen Produzenten plattmacht, weil sie viel effizienter produzieren kann ("Economies of Scale" ist hier der Fachbegriff).

Würde man Handelsgrenzen ziehen (mit Zöllen, wie es etwa die Schweiz und Norwegen tun, also nicht wie Kuba oder Nordkorea), dann würde das lokale Produktion am Leben erhalten, was nebenbei eine viel bessere Verteilung der Einkommen bedeuten würde, weil auch Kleinunternehmer was verdienen würden, anstatt nur die Mega-Aktionäre der Big Globals.

Dies geht nicht ganz am Autothema vorbei, die englische Automobilindustrie ist ein schönes Beispiel dafür, was in einer Freihandelszone so alles passieren kann, sie war ca. ab 2001 komplett platt und ausverkauft.

Aber grosse, zentralisierte Unternehmen haben wegen des reduzierten Verwaltungsaufwands ein gesteigertes Interesse an Freihandelszonen, deshalb wir jeder Politiker, der kleinere Einheiten fordert auch in Zukunft von der Presse seinen Stempel als Nationalist erhalten.

Ich wollte nicht abschweifen, aber denke, dass wir hier im Forum keine kurzfristige Lösung finden, denn das ist alles sehr komplex und die wenigsten Menschen verstehen ausreichend von Makroökonomie, dass viele selbst diesen relativ simplen Zusammenhang nicht kennen.

Wie gehts mit dem Taxi Gewerbe weiter, auf welche Autos werdet Ihr wechseln?

Die meisten Fahrer setzen auf bewährte Toyota-Modelle. Besonders beliebt ist der lange gescholtene Toyota Camry. In Deutschland ist der geräumige Camry längst von den Straßen verschwunden und wurde von der kaum weniger emotionalen Limousine Avensis ersetzt. In den USA ist der Camry seit Jahren ein Bestseller, wurde mehrfach zur besten Limousine des Jahres und zum besten Sechszylinder-Fahrzeug gewählt. Hinter den nach wie vor übermächtigen Pick Ups ist der Camry in den USA das meistverkaufte Auto. So wenig emotional er sich auch dem geneigten Kunden präsentiert, so praktisch ist er im Alltag - wie in Dubai.

Der is gerade wieder in Deutschland vom Markt genommen worden. So vor ein oder zwei Jahren.

Hier bei uns (Süden Hamburgs) fahren aktuell die Taxiunternehmen E-Klasse T-Modell (S213), T-Klasse, Touran, V-Klasse, VW Bus.

Das ist der aktuelle Mix, der schon seit einiger Zeit so stabil ist.

Und trotzdem gibt es grüne, die uns aufdiktieren wollen was das beste für die Branche ist, obwohl diese teils nicht mal einen Schulabschluss besitzen. Was soll man dazu sagen...

Zitat:

@Scotty6986 schrieb am 21. Februar 2023 um 07:59:20 Uhr:

Und trotzdem gibt es grüne, die uns aufdiktieren wollen was das beste für die Branche ist, obwohl diese teils nicht mal einen Schulabschluss besitzen. Was soll man dazu sagen...

Deutschland ist wieder das Land der Dichter und Denker:

Die Denken, man kann sich etwas zusammendichten. :rolleyes:

Nur mit den Nachdenken klappt es nicht so ganz. ;)

T- Klasse find ich interessant. Auch Renault kann Taxen bauen.

Zitat:

@C320TCDI schrieb am 21. Februar 2023 um 08:03:56 Uhr:

Zitat:

@Scotty6986 schrieb am 21. Februar 2023 um 07:59:20 Uhr:

Und trotzdem gibt es grüne, die uns aufdiktieren wollen was das beste für die Branche ist, obwohl diese teils nicht mal einen Schulabschluss besitzen. Was soll man dazu sagen...

Deutschland ist wieder das Land der Dichter und Denker:

Die Denken, man kann sich etwas zusammendichten. :rolleyes:

Nur mit den Nachdenken klappt es nicht so ganz. ;)

…eher der Kinderbuchautoren…

Zitat:

@Snoubort schrieb am 21. Februar 2023 um 09:29:59 Uhr:

Zitat:

@C320TCDI schrieb am 21. Februar 2023 um 08:03:56 Uhr:

 

Deutschland ist wieder das Land der Dichter und Denker:

Die Denken, man kann sich etwas zusammendichten. :rolleyes:

Nur mit den Nachdenken klappt es nicht so ganz. ;)

…eher der Kinderbuchautoren…

...eher der alten weißen Männer....

Zitat:

@lucas1610 schrieb am 21. Februar 2023 um 13:27:45 Uhr:

Zitat:

@Snoubort schrieb am 21. Februar 2023 um 09:29:59 Uhr:

 

…eher der Kinderbuchautoren…

...eher der alten weißen Männer....

Nicht streiten hier!

Ich bin nicht alt, aber weisser Mann, was schon für einige ausreicht.

Die Idee von Nachhaltigkeit ist nicht nur gut, sondern essentiell. Denn es macht keinen Sinn, die Erde zu "verbrauchen". Alte weisse Männer täten gut daran, dies auch zu akzeptieren, sehr viele tun das ohnehin.

Junge weisse und nicht weisse Männer, aber auch Frauen und sonstig geschlechtliche, täten gut daran, die Versprechungen ihrer politischen Vorbilder zu hinterfragen. Wie schon oben erwähnt nützen alleinstehende Massnahmen überhaupt nichts, da sie in komplexen Systemen wirken (es gibt Wechselwirkungen, vorsicht).

Und einfach nur Verbrenner verbieten, aber eher wenig für die Bildung von morgen zu tun, damit es genug Ingenieure und Softwareentwickler für die Zukunftstechnologien gibt, macht es halt nicht glaubwürdiger.

Ich als noch nicht alter Weisser werde dann als "alter weisser Mann" den Verheissungen glauben, wenn sie in ein KONZEPT eingebettet sind, und nicht (mehr) in Ideologie. Vermutlich können sich Mehrheiten daran anschliessen.

Zitat:

@MadX schrieb am 20. Februar 2023 um 10:45:04 Uhr:

Woher soll denn der CO2-arme Strom kommen?

Solar auch alle Dächer, Offshore und OnShore Windkraft mit Repowering und ganz, ganz viele dezentrale Speicher (Akkiu, Pumpspeicher), Biomasse und Wasserkraft sind in D weitrgehend ausgereizt.

Und wenn jetzt einer "teuer" schreit: es wird viel teurer, wenn die 1 Mrd Menschen, die an Küsten wohnen, wegen Überflutungen und versalztem Trinkwasser sind eine neue Bleibe suchen....

Die Dauerneinsager werden harte Zeiten haben.

Nicht persönlich nehmen, aber: das "positive" Mindset hier im Forum ist ein Spiegel der deutschen Gesellschaft...und der Grund, warum es sich hier nicht mehr so anfühlt wie früher.

Daran sind auch scheinbar progressive Leute schuld, die den ganzen Tag "Virtue Signaling" betreiben = ich bin für alles, so lange es meine Bequemlichkeit nicht einschränkt und mich nicht betrifft. DAS sind die eigentlichen Totengräber

Zitat:

@umbertones schrieb am 21. Februar 2023 um 16:47:04 Uhr:

Zitat:

@MadX schrieb am 20. Februar 2023 um 10:45:04 Uhr:

Woher soll denn der CO2-arme Strom kommen?

Solar auch alle Dächer, Offshore und OnShore Windkraft mit Repowering und ganz, ganz viele dezentrale Speicher (Akkiu, Pumpspeicher), Biomasse und Wasserkraft sind in D weitrgehend ausgereizt.

Die Dauerneinsager werden harte Zeiten haben.

Finde den Fehler! So viele Windkrafträder können überhaupt gar nicht gebaut werden die nächsten 20 Jahre. :D Auch hierfür muss es erstmal die Ressourcen geben.

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