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Nachteile Dieselpartikelfilter II

Themenstarteram 8. August 2005 um 20:19

So, jetzt noch mal alle Informationen zusammengefasst:

Ölwechselintervall verkürzt bis zu 15000 (siehe auch Beitrag von alchimist) wegen möglicher Ölverdünnung.

Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb kann es zum Motorstillstand kommen, da die Regeneration nicht mehr stattfinden kann und der Filter verstopft.

An Biodiesel ist nicht zu denken, und schlechte (Normal-)Dieselqualität kann zu Mehrverbrauch führen.

Wahrscheinlich schon bei 90000 km muss der komplette Filter ausgetauscht werden, dazu kommt Absaugen der Restadditivmenge aus dem Additivbehälter (falls das system mit Additiv arbeitet) und das Auffüllen desselben. Was wird das alles kosten?

Neben dem Filter selbst sind etliche weitere Komponenten erforderlich, nur um den DPF-Betrieb zu überwachen. Das gesamte DPF-System ist hochkomplex. Wie sieht es da mit der Betriebssicherheit aus? Probleme schlagen dabei voll durch, d.h. Motorstillstand ist angesagt.

Alle diese Informationen habe ich nicht vom HÖRENSAGEN, sondern aus Herstellerquellen.

Viele Grüße

almaron

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8 Antworten

Mensch, bin ich so froh, daß ich nicht in Deutschland lebe (obwohl ich oft und gerne Berlin besuche)... Bei uns interessiert sich für die 7% der Feinstaubimissionen, die vom Verkehr stammen, zum Glück niemand.

Wenn das wirklich so ist, was da der Themenersteller

schreibt, dann is die Sache Rußfilter bei mir endgültig vom Tisch...die im BMW-E90-Forum schimpfen bereits auch

schon über das Freibrennungsprinzip beim 320d mit RPF - is

ja echt kriminell!!!

Nunja, Biodieselfreigabe gibt es schon heute bei fast keinem Hersteller mehr mit Commonrailhochdruckpumpe oder Pumpe-Düse, Ölwechselintervall verkürzte sich nur bei den ersten Modellen welche noch nicht das neue Longlifeöl drin haben, Ölverdünnung ? Schonmal einen Benzinmotor angeschaut ? Der herkömmliche saugt das Gemisch bereits an, sodaß es sich bereits bei der Saugbewegung des Kolbens als auch Kompressionsphase im Hubraum befindet und Benzin wäscht Öl besser ab als Diesel...

Und die Dieselnacheinspritzung erfolgt während der Expansionsphase, der nacheingespritzte Diesel verbrennt hierbei vollständig und erhöht somit die Abgastemperatur entsprechend. Der Freibrennvorgang wird auch nur bei entsprechenden Betriebszuständen des Motors gestartet, d.h. Motor muss Betriebswarm sein usw. ansonsten bestände tatsächlich ein Problem, daß das Gemisch nicht vollständig verbrennen würde.

Ob der Filter überhaupt gewechselt werden muss hängt vom jeweiligen System ab, Additivsystem wird bei den Inspektionen mit gewartet und hat bei unserem 30 Euro extra gekostet.

Kurzstreckenberrieb ist bei einem Diesel eh nicht der Normalfall, kann aber bei extremen Kurzstreckenprinzip zum Problem werden.

Die DPF Überwachung scheint eigentlich kein Problem zu sein, siehe Mercedes langjährige Erfahrung:

http://www.germancarfans.com/news.cfm/newsid/2050414.003/page/1/lang/de/mercedes/1.html

 

Im Prinzip kann man immer was negatives finden, aber auch immer Gegenargumente, aber man sollte die Vorteile nicht vergessen, auch wenn es nur ein geringer Feinstaubanteil ist, ist dieser aber gerade gefährlicher als anderer, da Ruß krebserregend sein soll und durch die immer moderneren Diesel die Partikel immer kleiner werden und somit immer gefährlicher für den Menschen und da wo für einen kleinen Geldanteil was für die Umwelt und Menschen getan werden kann, sollte man es auch machen.

Die Diskussion der Politiker ist über, man sollte wie früher auch festlegen, ab z.B. 2006 alle neuen Diesel nur noch mit Partikelfilter, aber z.B. 2007 zusätzlich noch mit Stickoxidfilter um die Diesel auf das techn. machbare Niveau anzuheben und dann endlich mal vergleichbare Abgaswerte bei Benziner und Diesel zu haben ohne den Diesel immer zu bervorzugen und dann sollte man nochmal die Subvention des Diesels in Deutschland überdenken und lieber alternative Antriebskonzepte stärker fördern.

 

Aber irgendwie hatten wir das alles schonmal, erst die Benziner ohne Kat, dann mit U-Kat, dann mit Dreiwegekat und was für ein Geschrei es damals gab...

Und das System läuft heute zuverlässig und wer beschwert sich heute noch, klar gibt es am Anfang immer gewisse Probleme, aber das ist bei jeder Technik fast immer so, aber wenn man es nicht wagt kommt man nicht weiter, wenn der Mensch trotz Bedenken der Ärzte gegen die schnelle Geschwindigkeit mit den ersten Zügen nicht gefahren wäre, wo wären wir dann heute ?

speziell mal was an den Autofahrer05:

NOx-Filter gibt es nicht;) was du meinst, sind NOx-Speicherkats, wie sie beim FSI aus dem Hause VW im EInsatz waren bzw. teilweise noch sind...

die bekannte LKW-technologie "Urea-SCR" klappt am Pkw aufgrund zu geringer Temp sowie ohne Druckluft Assistenz sowieso nicht zuverlässig und dauerhaltbar.

Der Pkw-Feinstaubanteil an der Gesamtbelastung bewegt sich unter 0.5%, nicht mehr. DPFs können Feinstäube NICHT wirksam mindern, meint man damit Partikel unter 100 nm.

usw. (könnt gerne nachfragen, ich komme da praktisch an sämtliche Insider ran)

War sicherlich die Toyota Entwicklung mit gemeint:

"Herzstück des Toyota D-CAT ist der DPNR-Speicherkatalysator: Er ist in der Lage, nicht nur Rußpartikel (PM), sondern auch Stickoxide (NOx) zu reduzieren – eine Funktion, die bisher auf dem Markt einzigartig ist. Dabei arbeitet der Katalysator völlig wartungsfrei und kommt ohne Kraftstoffadditive aus." Quelle Toyota.de

 

Aber man darf die aktuelle Feinstaubdiskussion nicht mit dem Dieselruß vermischen, klar ist der Feinstaubanteil des KFZ Verkehrs gering, je nach Studie schwankt das sehr stark, hängt immer von der Lobby ab welche sie bezahlt :-) aber Dieselruß ist krebserregend und sollte sofern möglich, doch wohl vermieden werden.

Lieber Poldi,

auch Toyota kann nicht zaubern und beschichtet seine Filter einfach mit der gleichen Kattechnologie (Speicherkat für NOx), die bei den herkömmlichen FSI-Motoren auch schon in Verwendung waren...lasst euch da bloß nix vormachen, auch wenn die Kumpels aus Nippon da über 1500 Patente drauf haben (sollen)

Hallo Alichimist,

 

funktioniert die NOx Lösung denn von Toyota oder ist das alles nur Marketing ?

Soweit ich das verstehe, soll sie den Stickoxidanteil im "normalen" Dieselabgas nochmal senken, so daß dann die sich im Gespräch befindliche Euro 5 Norm Werte wohl schon jetzt erfüllt würden, zumindest theoretisch.

Probleme mit der Toyota Lösung scheint es aber wohl auch zu geben, anscheinend ist diese derzeit noch nicht ausgereift bzw. hält nicht Langzeittests stand, irgendwas ging da doch letztes durch die Presse.

Zitat:

Original geschrieben von PoldiNRW

Hallo Alichimist,

 

funktioniert die NOx Lösung denn von Toyota oder ist das alles nur Marketing ?

Soweit ich das verstehe, soll sie den Stickoxidanteil im "normalen" Dieselabgas nochmal senken, so daß dann die sich im Gespräch befindliche Euro 5 Norm Werte wohl schon jetzt erfüllt würden, zumindest theoretisch.

Probleme mit der Toyota Lösung scheint es aber wohl auch zu geben, anscheinend ist diese derzeit noch nicht ausgereift bzw. hält nicht Langzeittests stand, irgendwas ging da doch letztes durch die Presse.

also, legt man 0.2 gNOx/km als EU5 zu Grunde, was wohl auch stimmen und ab 2009/10 gültig sein wird, so hat Toyota damit schon jetzt keine Probleme, da das System nachweislich 0.15 g/km locker unterbietet, ABER:

im Frischzustand. Keiner weiss, was nach 30-40 usw. Tkm damit passiert und welchen Einfluß die Kraftstoffqualität (Schwefeleinlagerung) auf die Performance haben wird. Ich hab nur gehört, dass ding altert ganz schön heftig und fix. Warten wir mal erste Berichte ab. Der Preis mit 800-900€ is ja auch nicht grad ohne, da will man schon mind. 80-100 Tkm Gewährleistung erwarten...

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