ForumGolf 4
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 4
  7. Nach 60000 km Motorschaden Golf 4 1.4

Nach 60000 km Motorschaden Golf 4 1.4

Themenstarteram 3. Dezember 2007 um 19:16

Hallo ich habe ein ganz großes Problem.

Bei mir ist während der Autobahnfahrt die Wasserpumpe Verreckt, Dies hatte einen Kapitalen Motorschaden zu folge,

wie kann das sein nach erst 60000 km?!

Es kann ja wohl nicht angehen das ein Auto nach nur 60000 km kaputt geht und man vom Autohaus zu hören kriegt das man wohl keine Chance auf Kullanz hat, zudem meine Gebrauchtwagengarantie gerade erst mal zwei Monate ausgelaufen ist.

Das Auto habe ich im August 07 gekauft.

Inspektionen wurden von VW durchgeführt also Scheckheft gepflegt.

Was kann ich nun tun?

Wer könnte mir Helfen oder mir einen Rat geben?

Wer hatte mal des Problem?

Bitte um Antwort

Bin am Verzweifeln.

Ähnliche Themen
57 Antworten

Verrückt, daß die Vertragswerkstätten von VW ihre Kunden nach all den Jahren immer noch nicht auf die Gefahren der fehlenden Wartung dieses Fiasko-Motors im Hinblick auf Zahnriemen usw. aufmerksam machen... Was ist bloß mit denen los?

Nabend,

ok, dann werde ich das wohl mitmachen lassen.

Kann man diesen Longlife Service auch in der Freien Werkstatt machen? Bekommen die die MFA wieder eingestellt oder sollte es lieber in einer VW Werkstatt passieren auch wegen der LongLifeGarantie?!

Gruß

Hallo an alle Golf IV - 1,4 Besitzer. Als Besitzer eines solchen Golfs kann ich nur raten (egal nach welcher Laufleistung oder welchem Alter) Zahnriemen, Spannrollen und Wasserpumpe austauschen zu lassen. Mein Golf (Bj. 2000, 65 Tkm) ist "scheckheftgepflegt, hat Longlife. Mobilitätsgarantie und alles was sonst noch geht. Sämtliche Inspektionen sind frühzeitig in einer VW-Werkstatt durchgeführt worden................trotzdem ist mir letzte Woche eine Spannrolle zerbröselt und es hat 8 Ventile verbogen.

Die VW Werkstatt zeigte sich weder freundlich noch kulant, meinte nach kurzem Blick auf den Zustand der Spannrolle, daß die Reparatur zwischen 3500 und 6000 Euro kosten würde. Sie würden mir das Auto (BESTZUSTAND - Erstbesitzer, Nichtraucher, Golf Edition mit Klimaautomatik, Garagenwagen, Beulen- und Rostfrei!!) für 1600 Euro abkaufen, da es ein wirtschaftlicher Totalschaden sei. Nach meiner nachhaltigen Ablehnung des Verkaufs an die Werkstatt stiegen die Angebote nach und nach auf 3000 Euro. Für mich ist das nicht nur Ausnutzen der Notlage des Kundens, sondern irgendwo schon glatter Betrug. Das Auto wird mit dem bekannten Defekt billig repariert und für ca. 7000 Euro wieder auf den Hof gestellt. Der geprellte Kunde kann ja bei besagtem Händler ein Neufahrzeug erwerben - zwei Fliegen mit einer Klappe für den Händler!!!!!

Kulanzantrag der Werkstatt wurde zeitgleich abgelehnt (sofern überhaupt von der Werkstatt beantragt??); mein nachfolgender Kulanzantrag an VW wurde wegen zu hoher Alters des Golfs auch abgelehnt. WOZU fahre ich eigentlich in die teure VW-Werkstatt, bezahle ein Heidengeld für Öl. Longlife Service, Arbeitszeit und die "Mobilitätsgarantie", wenn nachher alles rundweg abgelehnt wird?? Einen Ersatzwagen hatte die VW Werkstatt übrigens auch nicht verfügbar - von wegen Mobilitätsgarantie...............

Das Ende vom Lied: das Auto habe ich durch einen "Freien" meines Vertrauens abholen- und reparieren lassen (die VW-Werkstatt hat unverschämterweise auch noch Geld für die Schadensfeststellung genommen!). Er hat das zu einem vernünftigen Preis hinbekommen und dazu noch festgestellt, daß wohl trotz regelmäßiger Inspektionen weder ein Kerzenwechsel, noch ein Pollen- und Benzinfilterwechsel erfolgt ist. Diese Teile standen allerdings auf verschiedenen VW-Rechnungen!! Der Wartungszustand war jedenfalls erbärmlich. Das Auto läuft jetzt besser als zuvor.

Ich kann aus meiner Sicht nur zur Vorsicht raten und würde mich nie wieder blind auf die VW Werkstatt verlassen. Für mich waren das über die Jahre jedenfalls die teuersten "Ölwechsel" meines Lebens und ich gehe zukünftig nur noch zu freien Werkstätten meines Vertrauens. Die VW-Garantien sind letztlich nur Marketing und sind ihr Geld nicht wert!

@Hagi23:

Die Kosten für die Instandsetzung deiner "Mühle" in der freien Werkstatt würden mich noch brennend interessieren. Danke.

Und wenn du noch etwas für einen (relativ) reibungslosen Betrieb deines Golfs tuen willst, solltest du die Finger von dem LL-II-Öl (immer ein 0W-30er Öl mit Freigaben nach VW-Norm 503 00 (Benziner) / 506 00 (Diesel ohne PD) / 506 01 (PD-Diesel)) und zumindest das modernere LL-III-Öl (immer ein 5W-30er mit Freigaben nach VW-Norm 504 00 (Benziner) / 507 00 (Diesel)) verwenden, dass VW mittlerweile für fast alle 4-Zylinder-Motoren mit Wartungs-Intervall-Verlängerung (WIV = Longlife-Service) empfiehlt.

Noch sicherer ist die Verwendung eines konventionellen, vollsynthetischen Öl mit einem fixen 15.000-km-Wechselintervall. Näheres dazu im Thread "Longlife-Service selber organisieren?". Das kommt in den meisten Fällen eher billiger, speziell wenn man das passende (also von VW freigegebene) Öl auch noch selbst zum Wechsel mitbringt. Das gestatten fast alle VW-Händler, wenn man vorher anfragt.

Schönen Gruß

In den USA hätte man VW wegen dieser Unverschämtheiten schon vor Jahren mit einer Sammelklage überzogen; diese hätte wahrscheinlich zu Millionenzahlungen wegen Schadensersatz und "seelischer Grausamkeit" geführt, die VW inzwischen dazu bewegt hätte, den 1.4-Motor im Rahmen einer Rückrufaktion zu sanieren und sicherer zu machen.

 

Schade, daß unser insoweit sehr begrenztes Rechtssystem das hier nicht zuläßt!

 

Der einzige Trost vielleicht: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und: Durch das Erzählen dieser Vorfälle habe ich schon einige Verwandte und Bekannte davon abhalten können, ein Fahrzeug von VW zu erwerben, so daß dieser Firma wenigstens etwas Umsatz entgangen ist.

@unbrakekeable

Selbstverständlich habe ich ein LL-Markenöl nach VW Norm genommen, und zwar das 50600. Ich habe mir wegen des doch recht hohen Ölverbrauchs des 1,4er Motors gleich 15 Liter in einem Ölshop eines bekannten Auktionshauses für knapp über 100 Euro geholt. Das dürfte für den anfänglichen Ölwechsel und viel km Nachfüllen erst mal reichen. Kosten pro Liter: unter 7,- Euro und nicht wie bei VW 20,- Euro!!

Die freie Werkstatt hat roundabout 2000 Euro gekostet. Das ist ne' Menge Geld - allerdings ist jetzt alles in einem Zustand, das die nächsten 60 Tkm keine Schäden erwarten läßt und nur normale Ölwechsel /Verschleißteilaustausch verursachen wird. Es ist aber ein beruhigender Zustand, die Ersatzteile nicht nur bezahlt zu haben, sondern auch die Sicherheit zu haben, daß sie auch TATSÄCHLICH eingebaut sind!!!!

Hat noch jemand belastbare Informationen zur Rückrufaktion des 1,4er Motors in den USA? Ich werde voraussichtlich meine Geschichte aufbereiten und noch an VW senden und eventuell einer Auto-Zeitschrift. Mal sehen, ob die sich für so etwas überhaupt interessieren - geht es doch gegen das von ihnen immer hochgelobte Modell (DER VW Golf!!). Nach den vorangegangenen Reparaturen frage ich mich überhaupt so langsam, was so toll am Golf ist (Werthaltigkeit und Solidität kann es schließlich nicht sein??), Reparaturfreundlichkeit kann man auch nicht feststellen und der Service per VW-Werkstätten wurde von mir ausgiebig bemängelt. Warum also so viel Geld für einen Golf hinlegen??

Meine Berichte im Bekanntenkreis führten auch bereits zu einer VAG-Werkstatts-Vermeidungsstrategie und zum Nachdenken, ob das neue Fahrzeug denn ein VW sein muß. Da tut sich VW mit ihren schlampigen Werkstätten (sind sicherlich nicht alle!) und kundenunfreundlichen Kulanzentscheidungen keinen Gefallen.

Zitat:

Original geschrieben von Hagi23

@unbrakekeable

Selbstverständlich habe ich ein LL-Markenöl nach VW Norm genommen, und zwar das 50600. Ich habe mir wegen des doch recht hohen Ölverbrauchs des 1,4er Motors gleich 15 Liter in einem Ölshop eines bekannten Auktionshauses für knapp über 100 Euro geholt. Das dürfte für den anfänglichen Ölwechsel und viel km Nachfüllen erst mal reichen. Kosten pro Liter: unter 7,- Euro und nicht wie bei VW 20,- Euro!!

Genau vor diesem Öl wurde hier im großen "Welches Motoröl?"-Thread (z. Zt. 764(!) Seiten) aber schon immer gewarnt (hier eine Teil-Zusammenfassung davon). Und wenn du diesen Stimmen nicht glaubst (bisher scheinen dich meine Warnungen ja nicht weiter zu tangieren), hier das abschreckende Beispiel einer davon nicht genügend geschützten Ölpumpe.

Und wenn du dieses Öl schon unbedingt "aufbrauchen" willst, würde ich damit nicht das komplette flexible Intervall (je nach Betriebsbedingungen bis zu 30.000 km) durchfahren, sondern Ölwechsel immer nach jeweils 15.000 km oder weniger machen. Dann hälst du die negativen Auswirkungen wenigstens in Grenzen.

Noch ein Tipp wegen des Ölverbrauchs: Falls du es noch nicht getan hast, solltest du den Deckel der Öleinfüllöffnung (auch kurz "Öldeckel" genannt) gegen das überarbeitete Teil von VW (Kostenpunkt unter 10 €) austauschen. Näheres dazu hier, bzw. in den dort verlinkten Stellen.

Zitat:

Original geschrieben von Hagi23

Die freie Werkstatt hat roundabout 2000 Euro gekostet. Das ist ne' Menge Geld - allerdings ist jetzt alles in einem Zustand, das die nächsten 60 Tkm keine Schäden erwarten läßt und nur normale Ölwechsel /Verschleißteilaustausch verursachen wird. Es ist aber ein beruhigender Zustand, die Ersatzteile nicht nur bezahlt zu haben, sondern auch die Sicherheit zu haben, daß sie auch TATSÄCHLICH eingebaut sind!!!!

...

Das war ja noch richtig "preiswert" - insbesondere gegenüber den Alternativen, die dir der VW-Händler genannt hat. Bei solchen Fällen muss man immer fein säuberlich auseinanderhalten, wer gerade für welche Aktionen verantwortlich ist: Kulanzakttionen bezahlt der Hersteller und gibt daher dafür auch einen strikten Leitfaden an die Händler vor. Daher macht es meist Sinn, sich nach einem abgeelehnten oder erst gar nicht vom Händler gestellten Antrag sofort an den Kundenservice in Wolfsburg zu wenden. Wenn man dann entschieden aber noch höflich auftritt, erreicht man deutlich mehr. So ist es mir jedenfalls bisher immer ergangen. Das bei deinen Fahrzeugdaten nicht mehr drin war, wundert mich ein wenig.

Wenn dagegen der Händler gepfuscht hat (siehe Beispiel von Dragon1980), steht der auch alleine in der Verantwortung - mit dem Pfusch und mit mehr oder weniger kulanten der Reaktion darauf. Da kann dann das Werk nichts dafür - leider schlägt das aber auch immer irgendwie auf dessen Ruf durch.

Schwierig wird es natürlich bei Kombinationen: Die Konstruktion von VW ist defektanfällig und der Händler schenkt dem nicht genügend Beachtung. So wäre es gar nicht zum Verdruss über die Konstruktion gekommen, wenn der Händler sein sicherlich vorhandenes Wissen über die Alterungsanfälligkeit (schon ab 7 Jahre, km-Stand eher zweitrangig) verschiedener Bauteile (Spannrolle, Zahnriemen) zum Wohle des Kunden und nicht nur seiner Brieftasche eingesetzt hätte. Dem Werk würde ich da weniger wegen der Konstruktion (die ja auch vom Käufer her möglichst billig sein soll und daher auch oft aus neuen, eine einfachere Fertigung zulassenden Materialien besteht), sondern eher wegen der nicht gewährten Kulanz einen Vorwurf machen. Oder liegt da doch eher die Verantwortung beim Händler, der schon längst die gefährdeten Bauteile hätte austauschen müssen???

Schönen Gruß

@unbrakeable

- sorry -die VW Norm für das Öl hatte ich falsch in Erinnerung. Es ist vielmehr die VW Norm 50400 und 50700. Im Klartext: es ist das Aral Super Tronic Longlife III 5W-30 (von Oelshop24). Ich hoffe dieses Öl findet Deine Zustimmung und auch der Ölshop scheint ohne Tadel zu sein. Ich habe den Longlife-Intervall zwar nicht umstellen lassen, werde aber dennoch nach ca. 15 Tkm einen Ölwechsel machen lassen, zumal ich viel in der Stadt fahre.

Den Austausch des Öldeckels habe ich auch schon erwogen und werde dies jetzt auch in Angriff nehmen. Dennoch will mir nicht so ganz einleuchten, warum ein neuer Öldeckel den Ölverbrauch beeinflussen sollte. Ein Ventil o.ä. soll auch in den neuen Deckeln nicht zu finden sein.

Nach dem in der Werkstatt abgelehnten Kulanzantrag habe ich mich direkt an den VW Kundenservice gewandt (die Nummer hat mir der Händler gegeben). Dort tröstete man mich, daß ich nach 10 - 14 Tagen (!!!!!) Antwort bzgl. Kulanzregelung erhalten würde. Auf meinen Einwand, daß ich das Auto so lange nicht entbehren könne wurde nur geantwortet, ich könne es ja zwischenzeitlich auch bei VW reparieren lassen (ha-ha.....das wäre ja dann ein Totalschaden und einen Goldesel habe ich nicht). Dann kam aber bereits nach nur 7 Tagen ein Ablehnungsschreiben (Formblatt), mein Auto sei zu alt für eine freiwillige Kulanzregelung. Mit anderen Worten: diese Aktion hätte man sich auch sparen können.

Mein Vorwurf gilt aber vor allem der VW-Werkstatt, die den Service absolut schlampig über die Jahre durchgeführt hat. Nachweisbar ist so etwas nur schwer - vor allem kann ich das Fahrzeug nicht wochenlang zu einem Gutachter stellen, der evtl. Beweise sichern würde. Ohne diese Beweise wird die Werkstatt alles leugnen bzw. ablehnen. Die ausgebauten Teile habe ich aber noch in der Garage stehen (der Händler würde aber sicher sagen, daß diese Teile ja irgendwoher stammen können).

Es stellt sich mir die Frage, ob die VW-Werkstätten nicht eine Serviceanweisung vom Werk haben, daß die Kombination Spannrollen/Zahnriemen schon frühzeitig zu wechseln sei. Wenn es so etwas gäbe, hätte der Händler nämlich nachweislich geschludert. Als normaler Kunde hat man aber in derartige Anweisungen keinen Einblick. Fest steht nur, daß der Händler über 7 Jahre nicht einen einzigen Klimaanlagenservice durchführen ließ. Das ist für mich auch schon ein sicheres Zeichen für Nachlässigkeit. Mit allen anderen Dingen sah es ja analog aus. Schließlich vertraut man sein teures Fahrzeug für den Preis der VW-Serviceinspektionen ja vorbehaltlos und in vollem Vertrauen der VW Werkstatt an (vielmehr - was kann man darüberhinaus als "Normalkunde" noch tun??)

 

Zitat:

Original geschrieben von Hagi23

@unbrakeable

- sorry -die VW Norm für das Öl hatte ich falsch in Erinnerung. Es ist vielmehr die VW Norm 50400 und 50700. Im Klartext: es ist das Aral Super Tronic Longlife III 5W-30 (von Oelshop24). Ich hoffe dieses Öl findet Deine Zustimmung und auch der Ölshop scheint ohne Tadel zu sein. Ich habe den Longlife-Intervall zwar nicht umstellen lassen, werde aber dennoch nach ca. 15 Tkm einen Ölwechsel machen lassen, zumal ich viel in der Stadt fahre.

Ach soooooo - sag' das doch gleich. :rolleyes: ;) Das sieht ja dann schon besser aus. Damit kann man eher über die (Longlife-)Runden kommen. Wobei auch dieses Öl - je nach Einsatzbedingungen - vom Steuergerät, das die Länge des LL-Intervalls errechnet, überfordert werden kann. Speziell wenn du viele Kurzstrecken fährst, ist eine Verkürzung des Intervalls schon sinnvoll. Schaden kann es jedenfalls nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Hagi23

Den Austausch des Öldeckels habe ich auch schon erwogen und werde dies jetzt auch in Angriff nehmen. Dennoch will mir nicht so ganz einleuchten, warum ein neuer Öldeckel den Ölverbrauch beeinflussen sollte. Ein Ventil o.ä. soll auch in den neuen Deckeln nicht zu finden sein.

Einleuchten oder nicht: Hier gibt es (über den dortigen Link) sogar ein Erklärung zur Wirkungsweise des Öldeckels. Und die 10 € für den neuen Öldeckel ist der Versuch doch allemal wert.

Schönen Gruß

Wirklich ein sehr passendes Thema im Moment für mich.

Mir ist letzte Woche auch der Zahnriemen gerissen, hab das Teil neben mir liegen...

Hatte noch Glück und der Keilriemen bzw. die Spannrollen haben nichts abbekommen.

So bin ich dann doch noch um einen kapitalen Motorschaden rum gekommen.

Gewechselt wurden dann: Zahnriemen, Spannrollen und WaPu.

Hatte nämlich 2 Tage lang plötzlich ein komisches "Klackern" aus dem Motorraum, hatte schon befürchtet der Keilriemen oder die Hydrostößel sind hinüber.

Auto hat knapp über 60.000km und ist 5 Jahre alt (Scheckheftgepflegt). Natürlich lehnte die VW-Werkstatt jegliche Kulanz ab, hat sich aber auf längeres Drängen dann doch noch durchgerungen etwas Kundenfreundlichkeit zu zeigen und VW zu schreiben. War aber schon fast zu erwarten das VW ablehnt mit der Begründung das Auto sei zu alt.

Zwar handelt es sich bei mir nur um eine 600€ Reparatur, allerdings kann ich nicht nachvollziehen wie es sich VW leisten kann, bei einem bekannten Problem des 1.4er so Intollerant gegenüber den Kunden zu reagieren. Beim 1.4er ist ja bekannt das er gerne Probleme macht und das die Zahnriemen gerne mal den Geist aufgeben. Trotz alle dem wurde ich bei der letzten Untersuchung vor 2 Monaten nicht auf so ein zu befürchtendes Problem aufmerksam gemacht.

Bin wirklich ziemlich enttäuscht von VW wie die Kunden im Regen stehen gelassen werden. Und ich kann ja noch von Glück reden das es keinen Motorschaden gab, denn auf den Kosten wäre ich sicherlich auch alleine sitzen geblieben. Und das bei einem 5 Jahre alten Auto von einer selbsternannten Premiummarke...

Ob mein nächstes Auto wie geplant auch wieder ein Golf wird ist ziemlich unsicher, für das Geld hol ich mir lieber einen Skoda bei gleicher Qualität.

Glückwunsch, daß nicht mehr passiert ist und es den Motor nicht zerlegt hat. Immerhin hattest Du eine Vorwarnung durch die Geräuschentwicklung. Sei bloß froh...

 

Daß die Leute von VW kein Entgegenkommen zeigen, wundert mich nicht mehr und ist ja auch irgendwie konsequent, aber die Jungs brauchen offenbar keine (zufriedenen) Kunden mehr.

 

Gehört Skoda nicht auch zum VW-Konzern? Obs da besser wird ist dann wohl zu bezweifeln...

 

 

am 21. April 2008 um 16:26

Hi

meine Frau hat den gleichen sch..ß Motor in Ihrem new Beetle,

Motor machte bei 60000 km im Standgas geräusche wie ein Diesel, und brauchte von Anfang an 1 liter Öl auf 1000 km.

Resultat alle 4 Kolben hatten Risse!

Werkstattmeister (VAG) sagt es sei schon öfters vorgekommen, bei diesem Motor.

Kulanz gleich null!

am 4. Juli 2008 um 16:10

Dieses Problem tritt nicht nur beim 75 PS Motor mit 1,4 Liter auf. Nein. Auch beinem 1,6 Liter Motor mit knapp über 100 PS tratt es auf. Bei ca. 68000 km und einem Alter von 6 Jahren. Mein Golf war Baujahr 2000, Sondermodell Generation. Ich habe das Auto regelmäßig warten lassen: "Long Life" Wartungsintervalle. Der Rest der Geschichte ist die alt bekannte. Bei mir dazu noch 0,00 EUR Kulanz wegen Alter des Fahrzeuges. Da sich der Schaden akustisch ankündigte, konnte gerade noch schlimmeres verhindert werden. Also einmal Zahnriemen, Spannrolle und leider auch noch die dadurch mitbeschädigte Wasserpumpe austauschen. EIn Schreiben an die Kulanzabteilung von VW brachte mir nur den lächerlichen Hinweis auf meine "individuelle Benutzung" des Fahrzeuges und daß es sich keinesfalls um ein konstruktions- oder prinzipbedingtes Problem bei diesem Fahrzeug handeln würde. Ich habe nach der Reparatur den Golf umgehend verkauft, denn Verläßlichkeit des Autos ist für micht das wichtigste. Da ich auch einige andere Mängel hatte, konnte ich die Erfahrung machen, daß bei manchen Teilen zunächst das alte Teil, welches es zu erneuern galt, in Augenschein genommen werden mußte, bevor Ersatz eingebaut bzw. bestellt werden konnte. Ich fragte mich warum und konnte schließlich in Erfahrung bringen, daß der Golf an vielen verschiedenen Standorten gebaut wird und viele verschiedene Zulieferer die Teile bauen. Könnte es also sein, daß lediglich die Bauteile einiger aber nicht aller Zulieferer Probleme haben? In diesem Forum gab es auch schon den Hinweis, daß die Spannenrollen manchmal ganz und manchmal nur teilweise aus Plastik bestehen. Läßt sich vielleicht durch Daten sammelen heraus bekommen welche Fahrzeuge diese Probleme bekommen werden und welche nicht? In diesem Zusammenhang der Hinweis, daß man aus der Fahrgestellnummer den Herstellungsort ablesen kann: An der 11. Stelle ist der Ort codiert. Ein "W" steht für Wolfsburg. Alle weitern Kürzel hier:

B = Brüssel

D = Bratislava

E = Emden

H = Hannover

K = Karmann, Osnabrück

M = Puebla (Mexico)

P = Mosel

R = Martorell (Spanien)

U = Uitehage (Südafrika)

V Palmela (Portugal)

W = Wolfsburg

Y = Pamplona (Portugal)

5 = Taubate (Brasilien)

8 = Dresden

9 = Sarajewo (Bosnien-H.)

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 4
  7. Nach 60000 km Motorschaden Golf 4 1.4