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MTD Rasentraktor Aufsitzmäher RT 155-92 H 13HM77TE694 (2015) - kein Antrieb mehr

Themenstarteram 20. Dezember 2017 um 15:21

Hallo zusammen,

ich habe einen MTD RT 155-92 H Aufsitzmäher mit Winterausrüstung im Einsatz. Bisher alles soweit ok,

seit heute früh bewegt er sich nicht mehr, weder in Vorwärts- noch in Rückwärsstellung auch bei anderer Geschwindigkeitsstufe (1-7) kein Antrieb mehr.

Was mir aufgefallen ist: nachdem ich heute früh noch fahren konnte und danach den Aufsitzmäher im Leerlauf hatte wollte ich den Streugutanhänger ansetzen und hörte klappernde, metallene Geräusche.

Auch bin ich der Meinung, daß er zuvor auf Stufe 7 (schnellste Geschwindigkeit) nicht mehr so schnell fuhr wie vor einigen Tagen beim Schneeschieben. Vielleicht kommt es mir auch noch so vor, daß ich

das Bremspedal sehr weit erst kommen lassen muss (sehr spät), bevor er einkuppelt und losfährt.

Er hat ja ein Transmatic-Getriebe. Ich muss ihn mir heute Abend einmal genau von unten ansehen, ob es nur ein Keilriemen ist oder doch was anderes,

vielleicht weiß Jemand hier schon Bescheid oder kennt so ein Problem,

vielen Dank für Hilfe

T.Sch

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38 Antworten

Ich habe beim dem Rasentraktor LUX Rasentraktor RT 155-92 H den Vergaser ausgebaut zum Reinigen. Leider habe ich mir kein Foto gemacht wie der Choke und der Gastgeber am Vergaser befestigt war. Wenn jemand diesen Rasentraktor hat könnte er ein Bild machen wie es richtig sein muss.

Ist ein normaler B&S Motor.

Der Gaszug wird in den weißen Kunsstoffschieber eingehängt, die Hülle mit der Blechklemme fixiert. Dabei muss die Hülle so fixiert werden das der Gashebel sowohl die Leerlaufstellung als auch die Vollgasstellung erreichen kann.

Der Chokezug wird auf der Aussenseite in den Kunsstoffhebel weiter vorne eingehängt und mit einer Klemme (Blech oder Kunststoff) am Ansaugrohr fixiert. Beim fixieren gleiches wie oben beachten.

Hallo ich habe davon paar Bilder gemacht von dem Vergaser. Auf dem einen Bild sind die zwei Drähte mit mit einer Feder, die irgendwie wieder an dem Vergaser müssen. Weiß da jemand weiter?

Img-20200608
Img-20200608
Img-20200608
+2

Ich hab dir ein paar Bilder gemacht.

Die Feder gehört auf den langen Draht, einzuhängen wie auf den Bildern zu sehen. Der lange Draht sieht mir recht verbogen aus, könnte sein dass es sich negativ auf die Regelung auswirkt.

Der Spangenartige Draht ist eigentlich für einen Automatik Choke (Choke und Gashebel in einem) .

Die Bowdenzüge sind (sofern nicht vertauscht) richtig platziert.

Das einhängen der Feder ist recht fummelig, ich nehme dafür eine Spitze Pingzette.

Vergaser
Vergaser
Vergaser
+1

Hallo zusammen,

ich wollte nocmal zurück kommen auf das ursprünglich beschriebene Problem. Zuerst ging es bei meinem Traktor auch mit der veränderten Einstellung von aussen. Aber nur ca. 3 Stunden!

Danach habe ich mich entschieden das Getriebe mal genauer zu betrachten. Es ist, im nach hinein, garnicht so schlimm das Getriebe auszubauen und zu zerlegen.

Nachdem ich also das Getriebe geöffnet hatte ( es ist NUR mit Fett geschmiert, OHNE Dichtung ) habe ich zuerst die Schaltgabel entfernt, und danach die vordere Welle, hier findet die eigentliche Schaltung des Getriebes statt. Ich stellte fest, das die Klauenkupplung/ Schaltklaue ( siehe Pfeil auf beigefügten Bild )bei anders herum eingebaut werden konnte. Dann greift sie ca. 1mm tiefer in das Zahnrad ( linke Seite vom Pfeil ) für den Vorwärtstrieb. Die Verzahnung auf der Welle habe ich auch gereinigt, jetzt schaltet das Getriebe butterweich. TIP: Zerlegt die Welle von der Kugellagerseite aus!

Wieder zusammen gebaut, und ein bisschen Fett, liegt ja genug im Gehäuse, an die Zahnräder geschmiert. Läuft jetzt wie er muss! Spart euch also die 850 Euro für ein Austauschgetriebe, wer Lust hat zum Schrauben bekommt das auch hin!

Viel Erfolg!

2020-06-11-06-42

Zitat:

Danke es funktioniert wieder alles ich habe den Draht wieder gerade gebogen Vielen Danke

@skymaster83 schrieb am 8. Juni 2020 um 20:15:32 Uhr:

Ich hab dir ein paar Bilder gemacht.

Die Feder gehört auf den langen Draht, einzuhängen wie auf den Bildern zu sehen. Der lange Draht sieht mir recht verbogen aus, könnte sein dass es sich negativ auf die Regelung auswirkt.

Der Spangenartige Draht ist eigentlich für einen Automatik Choke (Choke und Gashebel in einem) .

Die Bowdenzüge sind (sofern nicht vertauscht) richtig platziert.

Das einhängen der Feder ist recht fummelig, ich nehme dafür eine Spitze Pingzette.

Danke für die Rückmeldung!

Zitat:

@Heiwarsot schrieb am 11. Juni 2020 um 07:25:24 Uhr:

Hallo zusammen,

ich wollte nocmal zurück kommen auf das ursprünglich beschriebene Problem. Zuerst ging es bei meinem Traktor auch mit der veränderten Einstellung von aussen. Aber nur ca. 3 Stunden!

Danach habe ich mich entschieden das Getriebe mal genauer zu betrachten. Es ist, im nach hinein, garnicht so schlimm das Getriebe auszubauen und zu zerlegen.

Nachdem ich also das Getriebe geöffnet hatte ( es ist NUR mit Fett geschmiert, OHNE Dichtung ) habe ich zuerst die Schaltgabel entfernt, und danach die vordere Welle, hier findet die eigentliche Schaltung des Getriebes statt. Ich stellte fest, das die Klauenkupplung/ Schaltklaue ( siehe Pfeil auf beigefügten Bild )bei anders herum eingebaut werden konnte. Dann greift sie ca. 1mm tiefer in das Zahnrad ( linke Seite vom Pfeil ) für den Vorwärtstrieb. Die Verzahnung auf der Welle habe ich auch gereinigt, jetzt schaltet das Getriebe butterweich. TIP: Zerlegt die Welle von der Kugellagerseite aus!

Wieder zusammen gebaut, und ein bisschen Fett, liegt ja genug im Gehäuse, an die Zahnräder geschmiert. Läuft jetzt wie er muss! Spart euch also die 850 Euro für ein Austauschgetriebe, wer Lust hat zum Schrauben bekommt das auch hin!

Viel Erfolg!

Wie Du schreibst ist das Getriebe nicht abgedichtet. Ich denke mit der Zeit kommt deiner Schmutz in's Gehäuse und das Fett verharzt. Die Knetmasse die daraus entsteht behindert die Funktion, insbesondere die Schaltung wird blockiert.

Hatte selber kürzlich erst das Differential von einem MTD mit Vario Getriebe in den Fingern.

Im Vorwärtsgang war kein Kraftdurchgang mehr gegeben, Rückwärtsgang war ok.

Beim Öffnen ließ sich kein Fehler finden, lediglich verharztes verdrecktes Fett.

Nach Reinigung und kompletter Fett Erneuerung war die Funktion voll gegeben. Das vorher nervige Zahnradgeräusch war weg.

Also aufmachen lohnt sich wirklich, die Technik ist absolut simpel.

Das Getriebe war übrigens erst fünf Jahre alt.

Guten Morgen,

das das dieses Getriebe ohne Dichtung verschmutzt wurde, konnte man an dem teilweise dunklen Schmierfettstellen erkennen. Verharzungen hatte ich nur im Bereich der Schaltklaue, hier wurde es durch die schlecht arbeitende Wirkung (fehlender Kraftschluss) sehr warm.

Ich wollte aber mit der veränderten Einbaulage der Schaltklaue sehen, ob alles jetzt richtig, zuverlässig arbeitet. Anschließend baue ich ihn wieder auseinander, fette alles neu, und dichte ihn dann ab!

Euch noch einen schönen Sonntag!

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