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Motortemperaturanzeige

Themenstarteram 25. Januar 2010 um 22:26

Hallo,

weiß jemand warum es keine Motortemperaturanzeige gibt und kann man so was nachrüsten?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Beim 3er-Polo 6N geht die Temperatur zwar langsam hoch, der Zeiger verharrt dann aber in der Mitte, egal ob der Kühlergebläse läuft oder nicht. Solche Dinger sind für die Katz.

Das stimmt zwar, das hat man deswegen gemacht damit die Leute die sich damit nicht auskennen nicht immer sofort in die Werkstatt laufen, aber wenn es wirklich ein Problem im Kühlsystem gibt dann geht der Zeiger auch in den roten bereich.

Er ist also nicht zum Genauen ablesen der Temperatur geeignet, sehr wohl aber zum erkennen von Defekten im Kühlsystem.

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Ich finde, dass man einfach die Extreme, besonders bei kaltem Motor, vermeiden sollte.

Mir persönlich sind schon 2000 rpm Schaltdrehzahl, auch bei kaltem (Diesel-)Motor, etwas wenig.

Der Anschluss im nächsten Gang ist dann bei sehr niedriger Drehzahl. (1200 rpm wären das beim Polo-Diesel in den ersten 3 Gängen).

Da ist noch kein großes Drehmoment vorhanden und ob der Schmierfilm in den Kurbelwellenlagern bei 1200 rpm und größerer Belastung in jedem Fall ausreichend ist, weiß ich nicht genau.

Warum sollte man das machen?

 

Bei z.B. 2500 rpm schalten ergibt auf jeden Fall einen besseren Anschluss und für zu hoch halte ich eine Drehzahl von 2500, auch bei kaltem Motor. nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Neunerle

 

Ich bin mir auch nicht sicher, ob Eure langsame Warmfahrerei wirklich gut für den Motor ist. Bei manchen Autos mit Automatikgetriebe ist es sogar so, dass solange der Motor kalt ist die Gänge nicht so früh gewechselt werden damit der Motor schneller auf Temperatur kommt. Gerade wenn die tägliche Strecke an der Grenze dessen liegt, wo der Motor vielleicht gar nicht richtig durchgewärmt wird, kann Eure Langsamtuerei auf Dauer ins Auge gehen. Vom DPF mal ganz abgesehen.

bei meinem Mazda 626 2.0 Automatik Benziner ist es auch so das er wenn er kalt ist nicht so früh in den nächst höheren Gang schaltet also da ist auf jeden fall was wares drann mit dem nicht so früh hoch schalten wenn er kalt ist. Der Motor dreht in jedem Gang ca. 500upm höher als normal. Als jahre langer Automatik fahrer merke ich das besonders im Winter da mein fahrprofil sich bei trockener Strasse nicht besonders vom Sommer unterscheidet was das Gas geben angeht.

am 31. Januar 2010 um 13:53

Wie schon mal geschrieben ist der Einfluss der Heizung bei meinem verbrauchsarmen kleinen Diesel deutlich zu spüren.

Das Problem wird, wenn der technologische Trend der Vebrauchsreduzierung so weiter geht, früher oder später deutlich mehr Fahrzeuge, auch Benziner, treffen. Die Energie welche in einem Liter Krafstoff steckt bleibt nunmal gleich, so daß die Energie welche in Form von Wärme an die Fahrgastzelle abgegeben werden kann, auch mit Senkung des Verbrauches sinkt, selbst wenn die Motoren vom Wirkungsgrad sich leicht verbessern.

 

Zum Warmfahren. Das ist ein Thema für sich. Das mit dem Öl ist auf jeden Fall richtig, wobei die Öltemperatur pauschal gesagt wichtiger dafür ist wie hoch man den Motor drehen kann. Für die Frage nach Höhe der Motorlast, also wieviel Gas man geben kann, ist die Kühlmiteltemperatur wichtiger.

(Zum Öl, vielleicht noch ein Hinweis: viele neue Fahrzeuge, haben bereits Külmittel-Öl-Wärmetauscher, damit sich das Öl schneller aufwärmt und auf der anderen Seite - bei Öltemperaturen höher der Külmitteltemperatur - das Öl gekült wird.)

Jedenfalls zum Warmfahren finde ich - jetzt von der mechanischen Seite betrachtet - entscheidend, daß bei kalten Kühlmitteltemperaturen die Teile noch nicht auf das Auslegungsmaß ausgedehnt sind und z.B. das Kolbenspiel größer ist oder wie auch der Zylinderkopf noch unter einer anderen Spannung steht. Zwar wird bei den heutigen Fertigungstoleranzen bei Motoren bei kleiner Literleistung die Kopfdichtung sicher nicht sofort Schaden nehmen (wie es früher mal war) wenn man im kalten Zustand voll aufs Gas tritt (bei Motoren mit hoher Literleistung kann das aber noch anders sein), allerdings bleibt das Problem der Kippbewegung der Kolbens, im UT und OT-Bereich.

Bedeutet, wenn der Motor kalt ist, sollten sehr niedrige und hohe Drehzahlen gemieden werden, wie auch hohe Last damit eben die Kippneigung des Kolbens weniger zum Tragen kommt (niedrigerer Verschleiss).

Für ein optimales Warmfahren sollte meiner Meinung nach ein Drehzahlbereich um 2000 bis 2500 U/min gewählt werden und mäßig Gas gegeben werden, damit der Motor so schnell wie möglich auf Betriebstemperatur kommt, ohne ihn überzustrapazieren.

Entsprechend bleibt auch bei mir so lange die Heizung aus.

Ob jetzt für die Praxis, gerade wenn einige Autos aus wirtschaftlichen Überlegungen die 250.000km nicht mehr überleben, übertrieben oder nicht, das kann ich so nicht sagen. Meine Motoren - ob Zufall oder nicht - haben es mir bisher ALLE mit einem extrem niedrigen Ölverbrauch übers gesamte Fahrzeugleben gedankt.

 

Zitat:

Original geschrieben von usf77

Ob jetzt für die Praxis, gerade wenn einige Autos aus wirtschaftlichen Überlegungen die 250.000km nicht mehr überleben, übertrieben oder nicht, das kann ich so nicht sagen. Meine Motoren - ob Zufall oder nicht - haben es mir bisher ALLE mit einem extrem niedrigen Ölverbrauch übers gesamte Fahrzeugleben gedankt

klar. Ist ja auch okay. Aber ich will den folgenden Eindruck son bisschen bekämpfen und stelle manche Dinge bewusst (imo richtigerweise) etwas anders dar:

"Mein Auto, das unbekannte Wesen", "Der Motor, das zarte Pflänzchen", "Jeder Knopf, den ich drücke, der kann womöglich irgendwann nach 140.000 km mal kostspielige Folgen haben" - da traut man sich ja kaum noch, einzusteigen.

Mein Audi war 18 Jahre alt und ist mit ca. 190.000 km in Rente gegangen. Daß Leute ernsthaft im normalen Fahrbetrieb auf die Motortemperatur achten, das hab ich erst anschliessend bei Motor-Talk erlebt (gut, das war auch wieder son Motor, den man eh nie sonderlich höher gedreht hat) - die Theorie war mir aber immer schon klar.

Ja, der alte Audi hat am Schluß Öl verbraucht. Ich hab nie groß auf Temperatur oder auf Drehzahlmesser geachtet (der hatte garkeinen). Trotzdem kann niemand sagen, ob meine Fahrgewohnheiten der Grund für Ölverbrauch/ Verlust waren. Beispielsweise Simmerringe, Ventilschaftdichtungen und andere Dichtungen können auch einfach durch Alterung verursachen, daß das Öl unerwünschte Wege nimmt. Mit fehlender Pflege oder extrem sorgfältiger Behandlung hat das zunächst mal nix zu tun.

Ich finde es logisch (und -wie gesagt- völlig okay), daß man in einem Auto-Forum extrem ins Detail geht. Aber man sollte trotzdem im Alltag ein entspanntes Verhältnis zum "Material" behalten.

am 1. Februar 2010 um 9:22

Grundsätzlich hast Du recht. Es macht auch keinen Sinn wenn ich Gegenbeispiele aufführe (könnte das bei drei Autos machen deren Motoren durch scheinbar Kaltfahrgeheize arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, bei zweien sogar frühzeitiger Motorschaden, während bei sorgsam eingefahrenen fünf anderen Motoren bei 180.000km nicht mal einen halben Liter Öl von Sevice zu Service genommen haben), weil wie Du richtig schreibst keiner von uns den eigentlichen Grund für Mängel diagnostizieren kann und ganz entscheidend das Fahrprofil ist.

Dennoch scheint gemäß meiner Erfahrung ein Zusammenhang zu bestehen. Zumindest glaube ich daran.

Letztlich kommen wir wieder an den Punkt "jeder wie er will" und vor allen Dingen jeder wie er für richtig hält.

Durch das Fehlen der Anzeige wurden in einem Punkt die Fahrer entmündigt, da einige nicht mehr können wie sie wollen und das ist schade, besonders wenn man sich in Erinnerung ruft warum VW oder andere Hersteller - wahrscheinlich - das gemacht haben.

dem kann ich weitgehend zustimmen und klicke Danke

@usf77:

"Durch das Fehlen der Anzeige wurden in einem Punkt die Fahrer entmündigt, da einige nicht mehr können wie sie wollen und das ist schade, besonders wenn man sich in Erinnerung ruft warum VW oder andere Hersteller - wahrscheinlich - das gemacht haben"

Letztendlich haben sie das natürlich auch aus Spargründen gemacht (denn beim Golf kann man die Temperaturanzeige über MFA+ ja erhalten. Das machen aber nur Spezialisten und kein Normalfahrer).

Außerdem erspart sich der Hersteller viele lästige Nachfragen und Mängelanzeigen und hat dadurch weniger Probleme.

Motto: Was der Fahrer nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

Von den Kosten her ist der Drehzahlmesser garantiert aufwendiger, da dieses Instrument mit Sicherheit teuerer ist, als so eine läppische Temperaturanzeige.

Brauchen tut den eigentlich keiner. Zumindest dann, wenn eine Gangempfehlung vorhanden ist, können sogar Gehörlose darauf verzichten. Noch ein deutliches Warnlicht für zu hohe Drehzahlen und das wärs.

Der Drehzahlmesser hat sich aber irgendwie eingebürgert und selbst ein Auto in der besseren Kleinwagenklasse muss den einfach haben. Die Tester bei den Zeitschriften würden wahrscheinlich sofort darüber herfallen, wenn ein Premium-Kleinwagen dieses Ding nicht besitzt.

So ein Drehzahlmesser erweckt ja etwas Sportwagenfeeling.

Die Sinnfrage stellt da kaum jemand.

An die häufig fehlenden, unspektakulären Temperaturanzeigen hat man sich dagegen schon gewöhnt.

Zitat:

Ob jetzt für die Praxis, gerade wenn einige Autos aus wirtschaftlichen Überlegungen die 250.000km nicht mehr überleben, übertrieben oder nicht, das kann ich so nicht sagen.

Richtig. Zum Warmfahren kann ich nur sagen: Gedanken darüber muss man sich eigentlich nur dann machen, wenn man definitiv weiß, dass man das Fahrzeug über die ca. 200.000km Grenze fahren will. 200.000km schaffen heutige Motoren locker, auch wenn man im kaltem zustand bis 3500 oder 4000rpm dreht.

Zitat:

Original geschrieben von Rider66

Zitat:

Ob jetzt für die Praxis, gerade wenn einige Autos aus wirtschaftlichen Überlegungen die 250.000km nicht mehr überleben, übertrieben oder nicht, das kann ich so nicht sagen.

Richtig. Zum Warmfahren kann ich nur sagen: Gedanken darüber muss man sich eigentlich nur dann machen, wenn man definitiv weiß, dass man das Fahrzeug über die ca. 200.000km Grenze fahren will. 200.000km schaffen heutige Motoren locker, auch wenn man im kaltem zustand bis 3500 oder 4000rpm dreht.

Nicht vergessen:

ist auch ne Frage der Fahrleistung. Bei 12.000 bis 15.000 km/Jahr (was für einen Kleinwagen nicht ungewöhnlich wäre) sinds wohl kaum die Kilometer, die dem Wagen den Garaus machen.

Bspw. für die genannten 250T km müsste der Polo bei 12T km Jahresfahrleistung fast 21 Jahre alt werden.

Und bei Kurzstreckenfahrzeugen ist der Anteil an der gesamten Fahrstrecke, bei dem mit geringen Temperaturen gefahren wird, viel größer und der hat daher auf die Gesamtlebensdauer auch mehr Einfluss.

200000km schaffen die Motoren vielleicht locker, wenn pro >100km mindestens eine Kaltlaufphase hat. Bei einer Kaltlaufphase pro 10km sieht das deutlich anders aus.

Welche Viskositäts-Klasse wird eigentlich beim TDI eingesetzt? Bestimmt wird er ja nicht nur langsamer warm als frühere Motoren sondern vermutlich auch überhaupt gar nie so warm. Dann könnte man einfach ein anderes Öl verwenden. Mein 20 Jahre alter Porsche Turbo braucht wegen der brutalen Temperaturen (Abgastemperatur bis 950 Grad) ein extrem dickes Öl, das auch bei sehr hohen Temperaturen nicht zu dünn wird. Im Herbst kann das bei kalten Temperaturen ein richtiges Problem sein. Beim TDI würde ich solche Extreme nicht erwarten. Vielleicht schont das hier verwendete Öl ja den kalten Motor besser.

Zitat:

200000km schaffen die Motoren vielleicht locker, wenn pro >100km mindestens eine Kaltlaufphase hat. Bei einer Kaltlaufphase pro 10km sieht das deutlich anders aus.

Nein auch das ist heut zu Tage kein Problem. Spreche aus eigener Erfahrung mit meinem alten Auto.

Ein gute Beispiel dafür sind die Fahrzeuge im Rettungsdienst/Feuerwehr. Die werden/müssen kalt getreten werden und fahren auch immer Kurzstrecke. Und die Motoren halten auch ohne Probleme.

Zitat:

Original geschrieben von Rider66

 

Nein auch das ist heut zu Tage kein Problem. Spreche aus eigener Erfahrung mit meinem alten Auto.

Ein gute Beispiel dafür sind die Fahrzeuge im Rettungsdienst/Feuerwehr. Die werden/müssen kalt getreten werden und fahren auch immer Kurzstrecke. Und die Motoren halten auch ohne Probleme.

Ich denke das Nutzfahrzeug.- und LKW.-motoren auch ganz anders konstruiert sind als PKWmotoren um den höheren anforderungen stand zu halten.

Ich beziehe das nicht nur auf Feuer/Rettungsdienst Fahrzeuge sondern allgemein im Nutzfahrzeugbetrieb.

Um mal wieder 2 oder 3 Worte von der VW Homepage zu nutzen...

Motor immer sorgfältig warm fahren

Die zu erwartende Haltbarkeit des Triebwerks ist allerdings nicht nur von der Behandlung während der ersten Kilometer abhängig, sondern auch von einem schonenden Umgang danach. Generell sollte ein Motor nicht hoch gedreht werden, bevor das Öl eine Temperatur von gut 80 Grad Celsius erreicht hat. Das gilt vor allem für Turbo- und Dieselmotoren. Frühes Hochschalten schont außerdem die Umwelt, weil weniger Sprit verbraucht wird und weniger Schadstoffe emittiert werden.

Bei neuen Dieseltriebwerken sollte der Ölstand bei jedem Tankstopp kontrolliert werden, denn die Selbstzünder neigen zu erhöhtem Ölverbrauch. Seine Betriebstemperatur erreicht ein Motor – je nach Ölmenge – ab etwa fünf Kilometern Fahrtstrecke, im Winter sind es meist noch weit mehr. Drehzahlschwankungen sind für einen neuen Motor dagegen sogar wünschenswert. Nach Meinung des ADAC bekommt das Fahren auf kurvigen Landstraßen neuen Autos besser als lange Autobahnfahrten mit konstant hohen Drehzahlen.

grüße Snigg

Gut ich spreche jetzt nicht von den großen Motoren, sondern auch von den Motoren der kleinen Feuerwehrfahrzeugen (Notarzteinsatzfahrzeug, etc.) da sind keine anderen Motoren drin, als die die auch in Serienfahrzeugen verbaut sind.

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