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Motorschäden 2,0 Dieselmtor

Subaru Outback 4 (BM/ BR)
Themenstarteram 6. Februar 2013 um 21:35

Hallo,

ich fahre nun seit 3 Jahren (EZ 02/2010) einen Subaru Legacy 2,0 Diesel Sport/Navi.

Ein wirklich sehr gelungenes Auto, viel Fahrspaß, tolle Ausstattung und geringer Spritverbrauch.

Ich bin in den vergangenen 3 Jahren 50000 km gefahren ohne Probleme.

Was mich allerdings nun sehr beunruhigt, ich habe gehört, dass es immer wieder zu Motorschäden bei diesen Motoren kommt. Aber es handelt sich immer, (soweit meine Informationen reichen) um Subaru Forester 2.0 Diesel. Von Legacy habe ich nur von den Modellen vor 2010 gehört.

Was habt Ihr hier für Erfahrungen gemacht???

Roland:

Beste Antwort im Thema

Hallo Ossi,

die Aussage, einer macht Panik und die anderen springen auf, möchte ich ganz klar nicht für die ersten Dieselmotoren so stehen lassen. Da gabs Probleme und offensichtlich nicht zu knapp.

Wenn Ihr in Eurem Subaru-Betrieb noch keine Schäden hattet, gut. Aber wenn Du den Griff in die Klooschüssel gemacht hast, gehts an Dein allerliebstes, nämlich Deinen Geldbeutel. Wenn die Garantie (z.B. wie bei mir nach drei Jahren) abgelaufen ist und Du nur das Material gezahlt bekommst (wohl gemerkt, die Kosten des Shortblock sind kulanzabhängig), aber die Arbeitszeit Teuro-mäßig auf Dich zukommt (was wirklich nicht zu knapp ist), dann stellt sich die Frage, warum was zahlen, das von Anfang an nicht richtig funktionierte?

Wie wäre es dann z.B. mit einer Rückrufaktion gewesen? Geht nicht klar, wären EU-weit zu viele. Dann soll lieber der Kunde zahlen, oder? Ich provozier jetzt einfach mal ein bißchen...

Bitte versteh mich nicht falsch, ich hatte das Glück, nachdem ich die Werkstatt darauf angesprochen hatte (Infos kamen diesbezüglich AUSSCHLIEßLICH über Foren, von nirgends anders und wenn ich die Werkstatt nicht angesprochen hätte, dann wär gar nix passiert und dann hätte ich womöglich voll gelöhnt!!!), in der (Voll-)Garantie noch einen Shortblock eingebaut zu kriegen. Dafür bin ich auch dankbar, das mein ich ohne jegliche Ironie.

Aber ob Subaru mit den neuen Fahrzeugen noch das versprechen kann, was die ALTEN/ÄLTEREN Baujahre halten, muss sich erst zeigen. Da konnten die Diesel (zumindest die ersten in ihrer Haltbarkeit) wohl nicht so überzeugen.

Ich bin von Opel auf Subaru umgestiegen. Warum, kannst Du Dir sicherlich vorstellen. Ich hätte aber mit meinen BD-Kauf auf alle Fälle noch bis etwa Baujahr 2011 warten sollen. Dann könnte ich als BD-Fahrer womöglich ruhiger schlafen.

Und bezüglich dieser Verunsicherung, die sich ganz sicher auch auf den Gebrauchtwagenwert meines eigenen BD niederschlägt, da hätte es Subaru vielleicht gut zu Gesicht gestanden, mal ne Ansage zu machen und keine Schadensbegrenzung zu betreiben. Ist zumindest meine ganz persönliche Meinung. Du kannst jetzt natürlich mit einem Totschlagargument kommen, dass da heißt, wie nachen es denn andere Hersteller...

Wie gesagt, ich fahre gerne mit meinem Subi. Und nur, weil ich möglicherweise das Pech habe, einen BJ 2009 zu haben, möchte ich weder Subaru, noch meinen BD "verteufeln".

LG

 

Dieter

54 weitere Antworten
54 Antworten

Hi.

Mein MY2009 (EZ 31.12.2008) ist jetzt bei ca. 88.000 - keine Probleme soweit, ausser, dass er bei Kälte etwas schlecht anspringt.

Gruß,

Jens

Jens,

ich drück Dir beide Daumen, dass es so bleibt!!!!!!

Viele Grüße

 

Dieter

Hehe,

war heute deswegen beim Freundlichen - die Injektoren werden jetzt vermutlich getauscht. Dem Werkstattmeister sein Förster war auch gerade auf der Bühne mit demselben Problem. Aussage: Jetzt im Winter kommen die alle 'rein. Ich hab diese Woche schon drei Motoren draussen gehabt.

Der Injektorenwechsel ist wohl etwas aufwendiger und dauert mit Einschicken und Überprüfen wohl ca. eine Woche. Die Überprüfung und die Materialkosten übernimmt Subaru wohl unabhängig von der Garantie. Lediglich die Arbeitskosten sind fällig und in meinem Fall - zum Glück - von der Anschlussgarantie abgedeckt.

Bis denne,

Jens

ale 15 000 km mit Ölwechesl BG 112 und alle 50 tkm BG 244 in Tank und sollte gut sein. Wie die Ölwerte zeigen nach 15 tkm ist das Öl wie neu.

Oel-analyse-12-11-19

Hallo haubi65,

mach mal bitte ne Ansage, BG 112/BG 244???

LG

 

Dieter

Das die Kurbelwellenlager im Kurbelgehäuse (Short-Block) ausschlagen, bestätigt genau meine Vermutung, die ich schon bei der Präsentation des Motors geäußert habe. Der Block ist einfach zu dünnwandig konstruiert, wo sollen die Kräfte denn hin? Wenn man die Zeichnungen vom BD und vom 2,0 Benziner nebeneinander legt, sieht man genau was ich meine. Ich habe dem BD aufgrund seiner Konstruktion nie eine nennenswerte Langzeithaltbarkeit zugetraut.

Schaut mal in folgendem Dokument (externer Link!) http://www.ebneter-ag.ch/Technik/Subaru-BoxerDiesel-Technik.pdf auf Seite 5. der Benziner hat 21 mm Fleisch zw. den Brennräumen, der Diesel (der sicher im Mittel den 3-fachen Verbrennungsdruck hat) nur 12 mm. Das kann kein besseres Material der Welt ausgleichen.

Das liegt daran, weil der Diesel aus dem 6-Zylinder-Benziner entwickelt wurde. Das klingt irgendwie nicht gut. Wahrscheinlich wollte man Gewicht sparen, da der Motor bei Subaru eh nicht ganz optimal vor der Vorderachse platziert ist. Ist eben anders kaum möglich, aber dann einen Diesel-Light zu entwickeln, muss nicht unbedingt gut gehen.

Alternative: Benziner mit Gasanlage. Leiser, sparsamer, langlebiger.

BG 244

http://www.bgprod.com/products/diesel.html

BG 112

http://www.amazon.co.uk/BG-DOC-DIESEL-OIL-CONDITIONER/dp/B00653TTOY

Ich würde sagen,

mal abwarten, wie sich die jüngeren BD-Motoren nach einer Zeitspanne von 3-5 Jahren so machen.

Dass man auf die älteren möglicherweise keine Jubelorgien in Sachen Haltbarkeit losläßt, kann ich (als Betroffener) nur sehr gut verstehen.

Aber mal schauen, wie es da bei den jüngeren BD weitergeht.

Da ist möglicherweise das letzte Wort hinsichtlich der Haltbarkeit noch nicht gesprochen.

Und Ihr könnt es ja auch hautnah miterleben.

Mein Shortblock hat mittlerweile 16.000km drauf (gesamt derzeit 81.000km, EZ 05/2009) und ich halte Euch diesbezüglich sowieso auf dem Laufenden....

Grüße

 

Dieter

Zitat:

Original geschrieben von dieter1962

 

Ich würde sagen,

mal abwarten, wie sich die jüngeren BD-Motoren nach einer Zeitspanne von 3-5 Jahren so machen.

Dass man auf die älteren möglicherweise keine Jubelorgien in Sachen Haltbarkeit losläßt, kann ich (als Betroffener) nur sehr gut verstehen.

Aber mal schauen, wie es da bei den jüngeren BD weitergeht.

Da ist möglicherweise das letzte Wort hinsichtlich der Haltbarkeit noch nicht gesprochen.

Und Ihr könnt es ja auch hautnah miterleben.

Mein Shortblock hat mittlerweile 16.000km drauf (gesamt derzeit 81.000km, EZ 05/2009) und ich halte Euch diesbezüglich sowieso auf dem Laufenden....

Grüße

 

Dieter

Dazu habe ich auch mal was Positives zu vermelden: Der Shortblock meines Forester (der bei 20.000 km getauscht wurde) hält inzwischen knapp 40.000 km ohne irgendwelche Mucken. So kann's gerne weitergehen... Vielleicht sind die ab MY 2011 wirklich standfester...

Alfisto166.

D-A-S hört man doch mal sehr gerne!!

Toi, toi, toi, dass es so weitergeht...

Viele Grüße

 

Dieter

Wenn man hier 40.000 km schon feiert, frage ich mich, was schief läuft.

ich kenne Leute die schon 190 tkm mit Legacy 2008 gefahren haben. Aber es stimmt bei MY 2008-2010 Finger lieber weg .Meiner MY 10 hat 50 tkm und läuft sehr geschmeidig. Ich habe noch 2 Jahre Garantie (ing. 5 Jahre) und danach kommt sowieso neues Auto, obwohl ich den Legacy sehr mag aber möchte doch jetzt Automatik :) ... Forester MY13 2D CVT

Ich hatte einen der ersten 2008 Legacy Kombis mit dem Diesel-Motor. Zunächst einmal nervte der erheblich, weil er im Leerlauf nahezu ständig in ein fürchterliches Rasseln und Sägen verfiel, so dass mich schon mal jemand darauf ansprach. Die Subaru-Werkstatt erläuterte mir das damals damit, dass sich die Einspritzanlage selbst kalibriert. M.E. tat sie das etwas zu oft. Dann nervte auch noch die eher ruppige Kupplung und die Tatsache, dass man mit dem Auto nicht mal eben so bei 1000 Umdrehungen im Zweiten um die Ecke schlenzen konnte, ohne dass er abgewürgt wurde. Schwergängige Kupplung und dieses Phänomen wurde von Subaru als Stand der Technik angesichts des infernalischen Drehmoments von 350 Nm bezeichnet. Gegen das Leerlauf-Generve soll konkret etwas unternommen worden sein, allerdings nicht mehr während meiner Haltedauer. Bei mir hat sich das Fahrzeug dann 2009 mit knapp 50k km durch Unfall verabschiedet, d.h. ich hatte nach einem Unfall vorne links keine Neigung mehr, das Auto eiter zu fahren und habe ihn gegen einen 220 CDI-T-Modell eingetauscht, noch mit dem alten Motor ohne Injektorenprobleme. Der nächste Käufer meines Subarus hatte dann wohl weniger Glück. Bei 135k hat das Fahrzeug lt. Werkstatt, zu der ich im Saab-Bereich noch immer Kontakt habe, den Motor komplett geschmissen und es war eine Reparatur im Bereich von 6000 € war erforderlich, um ihn wieder fahrfähig zu machen. Zuviel für den entnervten Zweitkäufer, der ihn gegen irgend etwas anderes dann in dem Autohaus eingetauscht hat. Die Werkstatt hat den Wagen repariert und weiter verkauft.

Damit will ich nichts gegen Subaru allgemein sagen, da ich weiß, dass Subaru ähnlich wie früher Saab, nur von Überzeugungstätern gefahren wird, aber als Hinweis an alle diejenigen, die mit dem Kauf eines solchen Diesels liebäugeln den Hinweis geben, dass es a. entweder mit den ersten Fahrzeugen mit diesem Motor oder b. bei "höheren" Laufleistungen wohl zu Problemen kommen kann.

Das Ganze ist nur eine Episode mehr aus dem nicht enden wollenden Fiasko Namens Hochleistungs- oder Commonrail-Diesel. Seit Fiat Mitte der Achziger den ersten Commonrail als "serientauglich" auf die Kunden los liess, reiht sich ein Debakel an das nächste. Egal welcher Motor, egal welcher Hersteller. Jetzt reiht sich sogar noch der Boxerdiesel in die Liste der Reparaturfallen. Und die Lernkurve der Kundschaft scheint eine Horizontale ausgehend bei Null zu sein.:confused:

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