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Motorschaden / zugefrorene Kurbelgehäuseentlüftung trotz Heizung!!

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 30. Dezember 2007 um 15:46

Hallo Gemeinde,

über den 1.4l 55kW Motor beim Golf IV wurde ja bereits viel geschrieben. Mein Golf IV hat es nun auch auf der Autobahn zerlegt. Das Kurbelgehäuse (Schlauch) ist eingefroren und das Öl kam über die Messöffnung raus in den ganzen Motorraum.

Das schlimme daran ist, dass wir die Heizung 2001 nachgerüstet bekommen haben. Unser Golf wurde noch vor der besagten KW45 gebaut aber bei einer Inspektion 2001 nachgerüstet.

Jahrelange habe ich das Auto immer im Winter in der Garage gehab, nur nicht am 19.12.07 früh bei -12°C. Bin nach 5-10min auf der Autobahn gewesen, nach 10km Fahrt kommt auf einmal die Rote Öllampe und der Motor ging ruckzuck über den Jordan!

Ein Armutsszeugnis, dass trotz der nachträglich verbauten Heizung der Motor abgestorben ist! Zahnriemen alles noch ganz, Motor aber fest da er trocken gelaufen ist. Die VW Werkstatt interessiert sich nicht dafür und will 5 000 Euro für einen Erstzmotor oder den Golf verschrotten. Das das Auto nach knapp 7 Jahren einen kapitalen Motorschaden erlitten und ich als Fahrer überhaupt nichts dagegen machen konnte ist ein Armutsszeugnis für VW!

Der Einbau dieser Heizung hat also bei mir überhaupt nichts gebracht und wäre das Auto die Winter vorher schon im Freien gestanden hätte es vermutlich noch viel früher Puff gemacht!

Im Forum habe ich viel über dieses Problem gelesen, konnte jedoch keinen Thread finden das jmd. diesen Schaden trotz verbauter Heizung bekommen hat. Hatte jmd. auch schon das Problem und wie war die Reaktion von VW darauf??

Grüße

Johannes

 

Beste Antwort im Thema

tjo so ist das nun mal bei vw. hatte auch nen 1.4er genau das selbe 0 einsehen von vw 1.6er getriebe problem und 2.0L kolbenringe.... bei allen 0 einsicht obwohl alles nachweislich riesen konstruktionsfehler von vw waren..... gebe dir nen tipp verkauf die kiste so für paar euronen und kaufe dir von einer anderen firma ein auto... hast du viel mehr von.

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@unki : Schönes Bild vom Abscheider ....hmmmmm...lecker Schmierkäse...kann man doch direkt aufs Brot schmieren...wohl bekomm's !

*kopfschüttel*

W123200D

am 12. Dezember 2010 um 20:48

Zitat:

Original geschrieben von Horstianer

danke für die rasche Antwort. Ich meine die nachgerüstete elektrisch betriebene Heizung am Schlauch gegen das Einfrieren. Im Sommer gibts bekanntlich keinen Frost. Daher meine Frage, ob die selbst auch bei 90° Kühlwassertemperatur und 30° im Schatten elektrisch heizt bzw. indirekt wertvollen Sprit zusätzlich verbrennt. ;)

also die Heizung braucht nicht sehr viel mehr wie das Radio

aber im Sommer kann es theoretisch auch passieren das Kondenswasser entsteht das sich dann ansammelt denn Kondenswasser entsteht nicht erst bei Temperaturen kleiner 0°

mal abgesehen davon bin ich auch der Meinung das die Heizung ein Witz ist

vermutlich wäre jede Art von Wärmeisolierung um die Schläuche und dem Ölabscheider herum sehr viel sinnvoller

die Heizung hat doch keinen größeren Effekt wie ein laufender Haarfön in einer Sporthalle:D

Zitat:

Original geschrieben von thomsonfreak

 

die Heizung hat doch keinen größeren Effekt als ein laufender Haarfön auf kleinster Wärmestufe in einer Sporthalle:D

Ich habe das mal präzisiert! :cool:

Unkiklunki

Zitat:

Original geschrieben von Unkiklunki

Dass Deine Öldruck-Warnleuchte angegangen ist, kann zwei Ursachen haben:

1. Der Ansaugrüssel der Ölpumpe steckte dicht in einer gefrorenen Öl/Wasseremulsion und konnte daher nix ansaugen.

2. Du hattest kein Öl mehr im Motor.

Es spricht sehr vieles für den Punkt 2., da Deine Peilstabkontrolle ergab, dass kein/nicht genug Öl mehr da war.

Nun fragt sich, warum.

Deine Schilderung, dass der Peilstab "sehr hoch" mit Öl beschmiert war, passt zu folgender Theorie:

Deine Kurbelgehäuseentlüftung/Ölabscheider ist trotz Deiner "Reinigung" wieder zu, verstopft, warum auch immer.

Ich schätze mal, wegen Vereisung. Da hilft auch bekanntlich die zusätzliche Beheizung oberhalb des Ölabscheiders nix!

Nun suchte sich der Blow-By-Druck mitsamt dem Öl einen anderen Ausweg und testete hierzu das Führungsrohr des Ölpeilstabs an. Das führte zu nichts, weil Du vermutlich dort bei der Nachrüstung einen zusätzlichen O-Ring am Peilstab angebracht hast, welcher den Peilstab "festnagelt"

Jetzt trat die zweite Notlösung von VW in Aktion:

Der Druck entwich mitsamt Motoröl in den Ventildeckel-Raum, verließ diesen dort über den zu diesem Zweck zusätzlich am "aufgestockten" Öleinfüllstutzen angebrachten Schlauch und gelangte über den am Luftfilter angebrachten zusätzlichen Stutzen in den Ansaugtrakt. Dort wurde es "verheizt".

Hast Du tatsächlich die "große" Nachrüstlösung verbaut, nämlich Beheizung des Schlauches vom Ölabscheider zur rechten Seite des LuFi und den zusätzlichen Schlauch vom "erhöhten" Öleinfüllstutzen zum Luftfiltergehäuse links?

Geht bei Dir oberhalb der nachgerüsteten Beheizung an dem Ölabscheider-Entlüftungsschlauch ein kleiner By-Pass-Schlauch ab zur Unterdruckleitung, die zum Aktivkohlefilter führt?

Und geht diese letztgenannte Leitung direkt zur Aktivkohlebehälter-Unterdruckleitung, oder führt sie noch über ein (zusätzlich) angebrachtes Ventil an der Zylinderkopf-Rückseite?

Nach Beantwortung kann ich Dir evtll. etwas über das Quietschen sagen.

Und ja, durch den Schlauch Ölsbscheider/LuFi wird eine Menge Luft durchgedrückt bzw. angesaugt.

Unkiklunki

Danke erstmal für die Antwort.

Hab heute nochmal was getestet:

Ölstand Motor aus : Ok, wie es sein soll!

Ölstand motor an: Kein öl mehr am peilstab!

Ölstand motor an und schlauch zum ölabscheider am LuFi-kasten abgezogen: kurzzeitig viel zu viel öl am peilstab und dann nach kurzer Zeit ebenfalls kein öl mehr am peilstab!

Mir ist auch aufgefallen, dass ich den deckel vom öleinfüllstutzen kaum abbekomme bei laufendem motor, weil da so ein unterdruck drinn ist.

Ja, ich hab die große nachrüstversion, also heizung mit kgh-durchlüftung. Der By-Pass-schlauch geht direkt zu dem y-verbinder, den man in die unterdruckleitung einbauen musste.

Ich habe insgesamt kein ölverlust. Wenn der Motor abgeschlatet wird, ist alles öl wieder da wo es hin soll und der Peilstab zeigt dies auch an. Es gelangt kein öl über die Leitung vom neuen öleinfüllstutzen in den LuFi-kasten, da würde man ja sonst rückstände sehen.

Ich hoffe mein Problem ist nun etwas deutlicher geworden.

Nach mehrfacher Analyse des von Dir Geschriebenen komme ich zu folgender Mutmaßung:

In Deinem Luftfilterkasten herrscht ein ungewöhnlich hoher Unterdruck, wenn der Motor läuft.

Durch was auch immer verursacht, dazu weiter unten mehr.

Das ist offenkundig der Grund dafür, dass bei Dir durch den "normalen" Ölabscheider-Entlüftungsschlauch so gewaltig viel "Blow-By-Abluft" abgesaugt wird.

Das sorgt auch für das beschriebene "Quietschen", welches m.E. durch die hohe angesaugte Luftmenge im Ölabscheider (oder im Membranventil der verbauten Zusatzleitung) erzeugt wird.

Meines Erachtens kann dieses Phänomen nur dadurch kommen, dass der Ansaugrüssel Deines LuFi (Richtung Fahrzeugfront) durch irgend etwas verlegt oder eingeengt ist oder sonstwie der Luftstrom behindert wird.

Wenn der Motor dort über diesen normalen Weg nicht mehr ungehindert ansaugen kann (im Kaltzustand geschieht dies ja über die Ansaugluft-Vorwärmung am Auspuffkrümmer), dann holt sich der Motor die notwendige Menge an Ansaugluft eben über den Entlüftungsschlauch des Ölabscheiders und über den zusätzlich angebauten Schlauch vom Öleinfüllstutzen zum Luftfilter. Durch den entstehenden Unterdruck im Kurbelgehäuse und mithin auch im Zylinderdeckel-Raum geht der Öleinfülldeckel nur schwer zu entriegeln, ausserdem ist die Leitung vom aufgestockten Öleinfüllstutzen zum LuFi in Strömungsrichtung LuFi-->Öleinfüllstutzen vom verbauten Membranventil unbelastet stets offen.

Kontrolliere bitte einmal den "normalen" Ansaugweg der Verbrennungsluft vom Eingang des Ansaugschnorchel des Luftfilters bis zum LuFi-Gehäuse und dann dort hinein.

Nicht, dass Dein papierner LuFi völlig zu bzw. völlig ölgetränkt ist - das würde den normalen Ansaugvorgang durch den Schnorchel auch erheblich behindern und dafür sorgen, dass die Ansaugluft/ein Teil davon auf Umwegen "besorgt" wird.

Kontrolliere auch einmal die thermostatisch geregelte Klappe, die dafür sorgt, dass der kalte Motor vom Auspuffkrümmer angewärmte Luft bekommt. Beim betriebswarmen Motor regelt diese Klappe, dass der Motor keine angewärmte Luft mehr bekommt, sondern Luft mit Aussentemperatur. Ist diese Klappe dergestalt beschädigt, abgebrochen oder sonstwie funktionsgestört, dass sie den normalen Ansaugweg verlegt, dann treten die o.a. Umstände auch ein.

Unkiklunki

Ich habe schon zweimal gesehen, wie Tiere ihr Winterfutter im Ansaugrüssel gehamstert haben.

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

Ich habe schon zweimal gesehen, wie Tiere ihr Winterfutter im Ansaugrüssel gehamstert haben.

Joh - insbesondere Wolpertinger machen das sehr gerne! :)

Unkiklunki

Zitat:

Original geschrieben von Unkiklunki

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

Ich habe schon zweimal gesehen, wie Tiere ihr Winterfutter im Ansaugrüssel gehamstert haben.

Joh - insbesondere Wolpertinger machen das sehr gerne! :)

Unkiklunki

Wolpertinger ...??? Du meinst sicher diese hier?

http://www.mc-wolperdinger.de/.../wolpertinger_rad.jpg

Kenn ich. Das sind wirklich ganz fürchterliche Biester.

Grüße,

der Andi

Die Wolpertinger kenne ich auch gut. Die kommen bei mir immer am 1. April vorbei.

Bei einem Fall stand das Auto in der Garage. Dort wurde das Brot für die Karnickel gesammelt. Ein Siebenschläfer hat es in den Ansaugrüssel gestopft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenschl%C3%A4fer

da habe ich auch einen :

Ein Eichhörnchen hat bei mir mal die Batterieschutztasche als Versteck genutzt. Außerdem waren

mal Eicheln und Nüsse im Luftfilterkasten.

Der ansaugtrakt ist völlig frei und auch der Luftfilter noch gut.

Was ich nur nicht verstehe ist, das im Motor so ein hoher Unterdruck herscht.

Oben am Öleinfüllstutzen ist Unterdruck (man bekommt den Deckel fast nicht auf), sodass der Motor sich Luft über die neue Leitung vom aufgestocketen Öleinfüllstutzen zum LuFi-Kasten zieht.

Und über Die KGE Zieht der Motor ebenfalls Luft aus dem LuFi-kasten. Beide male nicht gerade wenig. Wo geht die ganze Luft hin?????

Wenn ich den neuen beheizten Schlauch der KGE zum Ölabscheider zuhalte geht auch die Drehzahl runter. Alles sehr misteriös.

Bei VW konnen die mir auch nicht wirklich weiterhelfen und haben einfach gesagt, dass der Motor wahrscheinlich kaputt sei, aber ich will das nicht so einfach glauben, da es super läuft und ansonsten auch überhaupt gar keine mucken macht.

vielleich fällt euch ja noch was ein.....

Zitat:

Bei VW konnen die mir auch nicht wirklich weiterhelfen und haben einfach gesagt, dass der Motor wahrscheinlich kaputt sei, aber ich will das nicht so einfach glauben, da es super läuft und ansonsten auch überhaupt gar keine mucken macht.

Bei VW erzählen die leider viel wenn der Tag lang ist :rolleyes:

Vor allem immer sowieso dann wenn sie eh kein Plan von nix haben...

"Stand der Technik" und so... :D

Zitat:

Original geschrieben von limestone

 

Wo geht die ganze Luft hin?????

Ja - in die vier Zylinder natürlich - von den darin befindlichen Kolben wird diese Luft angesaugt, mit Benzin vermischt und dann gezündet.

Wenn Dein Motor die zu seinem Betrieb notwendige Ansaugluft -wie von Dir beschrieben- zum größten Teil über diese beiden (einer ursprünglich vorhanden, der andere durch Rüstsatz nachgerüstet) am Luftfiltergehäuse-Deckel befindlichen Stutzen ansaugt, dann stimmt etwas nicht mit dem normalen Ansaugtrakt.

Dir ist schon bewusst, dass, wenn Du den Filtergehäusedeckel abnimmst (und das Filterelement bleibt drinnen), die Ansaugluft von unterhalb des Filterelementes durch das Filterelement nach oben angesaugt wird.

Irgend etwas ist da an Deinem Ansaugweg oberfaul, an einen kaputten Motor mag ich so leicht nicht glauben.

Unkiklunki

@ limestone:

nach 300maligem Duchlesens Deines Beitrags stelle ich jetzt einmal ganz vorsichtig folgende Frage:

Du schreibst, wenn Du den Schlauch der beheizten KGE vom Luftfiltergehäuse abmachst, stellst Du sehr starken Unterdruck/einen Sog fest.

Wo,

1. an dem nun freiliegenden Stutzen des LuFi-Gehäuses? oder

2. am Schlauch, der runter zum Ölabscheider führt?

Wenn Du dann gleichermaßen den zusätzlich verbauten Schlauch zum nun aufgestockten Öleinfüllstutzen abmachst, wo stellst Du dann Unterdruck fest:

1. an dem nun freiliegenden (neuen) Stutzen des LuFi-Gehäuses? oder

2. am Schlauch, der über das Membranventil zum Öleinfüllstutzen führt?

Kurz aber knapp: in welche Richtung geht die Strömung?

Ich habe da einen vorsichtigen Verdacht über die Ursache Deiner Maleste, sollten die Strömungsrichtungen jeweils in Richtung Ölabscheider bzw. Öleinfüllstutzen gehen und nicht, wie bislang von mir verstanden, in die umgekehrte Richtung, also beide Strömungen Richtung LuFi-Gehäuse (weil dort eminenter Unterdruck herrscht) .

Unkiklunki

Zitat:

Original geschrieben von Unkiklunki

 

Kurz aber knapp: in welche Richtung geht die Strömung?

Ich habe da einen vorsichtigen Verdacht über die Ursache Deiner Maleste, sollten die Strömungsrichtungen jeweils in Richtung Ölabscheider bzw. Öleinfüllstutzen gehen und nicht, wie bislang von mir verstanden, in die umgekehrte Richtung, also beide Strömungen Richtung LuFi-Gehäuse (weil dort eminenter Unterdruck herrscht) .

Unkiklunki

Die Strömung geht nicht in Richtung des LuFi-kastens, also in Richtung von Ölabscheider und Öleinfüllstutzen.

Na da bin ich aber mal gespannt auf deine Vermutung.

Vielen Dank schonmal für deine große Mühe und Kopfzerbrechen.!!

Gruß

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