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Motorschaden E Klasse W212 350 Cdi

Mercedes
Themenstarteram 25. April 2021 um 10:57

Auch ich muss mich in die Schlange der Motorschadenerlittenen einreihen.

Unser T Modell Baujahr 2010 als 350 Cdi mit 231 PS Lauleistung 236.000km, letzter Ölwechsel 8/2020 kam unter anderem mit einem undichten Ölkühler

( Problem ist wohl hinlänglich bekannt ) in die „freie“ Werkstatt. Es stand einiges auf der „To Do“ Liste. Unter anderem die obig erwähnten Undichtigkeiten, das Kühlwasserthermostat und ein nicht regenerierendes AGR Ventil, letzt genanntes kam immer mal wieder sporadisch.

Das Fahrzeug wurde zur Reparatur abgeholt, da ich selbst durch eine OP eingeschränkt, nicht fahren konnte.

Als erstes wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass das Getriebe demontiert und der Kurbelwellendichtflansch undicht sei und ebenfalls erneuert werden müsse. Arbeit wurde ausgeführt, wobei sich mir als „Laien“ die Frage stellt ob es dazu notwendig ist, das Motoröl abzulassen ( bitte um fachliche Antworten dazu ) anschließend wurde der Motor von oben her zerlegt, um besagte Undichtigkeiten am Ölkühler zu beseitigen.

Als diese Arbeiten insoweit abgeschlossen waren, wurde beim Zusammenbau noch das defekte Thermostat ersetzt . Alles in allem zog sich ca.3 Wochen hin, da nicht durchgehend an unserem Fahrzeug gearbeitet wurde, mir war es recht, da ich ja wie erwähnt körperlich stark eingeschränkt war und mir und der Werkstatt kein zeitliches Limit gesetzt hatte. Danach erreichte mich wieder ein Anruf der Werkstatt das Fahrzeug sei soweit fertig läuft gerade warm und soll abschließend zur Probefahrt um dann anschließend an uns übergeben werden zu können. Nach diesem Anruf geschah 2 Tage nichts bis ein erneuter Anruf des KFZ Meisters mich darüber in Kenntnis setzte das er einen neuen Anlasser bestellt habe da der „alte“ auf der Probefahrt auf der der Wagen plötzlich ausging, einen Defekt erlitt. Der Anlasser wurde dann verbaut der Motor jedoch lies sich anschließend nicht mehr starten und saß fest..........

Um sich selbst und sein Tun zu entlasten wurde Motor und Getriebe erneut demontiert gedreht und die Ölwannen entfernt, die Lagerböcke entfernt und das ergab, das ein Kurbelwellenschaden vorliegt die Welle in den Lagerschalen gefressen und sich die Lagerschalen gar im Sitz verdreht haben !!!

Das ist der momentane Stand der Dinge und es läuft offensichtlich auf einen Streit aus.obwohl bislang beide Parteien versuchen dies „vernünftig“ beizulegen. Motor und Getriebe sind demontiert Ölwannen beide offen und Fahrzeug steht vor der Werkstatt.

Ich möchte nun höflichst darum bitten das Kommentare sachlich gehalten werden und von Sätzen wie „ Wie kann man sö blöde sein“ Abstand genommen wird. Alle anderen sind herzlichst dazu eingeladen mir Ihre Berichte und Erfahrungen zu schreiben. Ich selbst weiß im Moment leider nicht mehr weiter, was kann ich tun wie verhalte ich mich gegenüber der Werkstatt Würde ich den Wagen so verkaufen wie er ist gibt es maximal Peanuts dafür.

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3 Antworten

Der Kurbelwellendichtflansch hinten kann nur getauscht werden, wenn das Getriebe und Schwungrad abgebaut sind. In der Arbeitsabfolge steht ganz vor Motoröl ablassen und dahinter Motoröl und Filterwechsel.

Wenn der Motor bei der Probefahrt fest gegangen ist, dann sollte das auch der allerletzte gemerkt haben und als Werkstattmitarbeiter wissen, dass man dann nicht mehr mit dem Anlasser versuchen muss den Motor anzuwerfen. Was ja auch der Anlasser negativ quittiert hat.

Wenn nach dem Ölwechsel und nur ein paar gefahrenen Klilometern der der Motor festgeht, dann hat jemand beim zu schrauben des Ölfiltergehäuses dieses falsch angesetzt und die Spitze abgebrochen.

Das ist 99% sicher.

Dadurch wird das Öl von der Ölpumpe geförderte Öl, an dieser Stelle im Filtergehäuse gleich wieder in die Ölwanne zurück geleitet und die KW ist ohne Schmiermittel unterwegs.

Übrigens, wenn die KW- und PL-Lager vor dem Werkstattbesuch schon defekt gewesen wären, dann hätte man das in 100 m Entfernung noch gehört.

Ich rate zum Anwalt und einem Gutachter.

Themenstarteram 28. April 2021 um 7:57

Vielen Dank für diese wirklich hilfreiche Antwort zu diesem Thema, da ich technisch nicht so bewandert bin, nun noch einmal eine Frage zu dem „gebrochenen Nippel“ wo befindet sich dieser ? Es liest sich als würde damit eine Art Verschluss oder Ventil geöffnet?? Ist dieser „Nippel“ am Ölfiltergehäuse also dort wo das Filterelement eingesetzt wird oder direkt an dem Spritzgussteil welches dann mit dem Motor verschraubt wird ?

Danke im Voraus für Deine Nachricht.

Sorry das ich erst jetzt antworte aber die „WERKSTATT“ hält mich in Atem !!!

Grüße Perer.

Ja es bricht das Plastikgestell auf das der Filter aufgesteckt wird dort wo der Pfeil hin zeigt .

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