ForumPorsche
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Porsche
  5. Motorschaden 911/3,4 L/300 PS

Motorschaden 911/3,4 L/300 PS

Themenstarteram 24. August 2010 um 9:55

Hallo geschätzte User,

habe mir völlig unverhofft einen 911,3,4L mit 300 PS, Cabrio, Baujahr 10/2001, mit 45.000 Km, 2.Hand,

Voll-Leder schwarz, silber, Navi usw. für 26.000,-- Euro von einem 70 jährigen Vorbesitzer gekauft.

Fahrzeug hat einige kleine Mägel, da sich der Vorbesitzer nicht sonderlich um das Fahrzeug gekümmert hat.

<>Muß bei dem Preis wohl so sein.

War nach dem Kauf beim Check bei 9elfer competition (Chef der Werkstatt in München/Neuried).

Der Werkstatt-Chef machte mir eine unberuhigende Aussage über den Motor 3,4 L im Allgemeinen wie folgt: "Bei diesem Motor sitzt man auf eine tickende Zeitbombe - er habe schon ca. 50 dieser Motoren

aufgrund Motorschäden austauschen müssen (Riss im Guß / Motorblock). Dieses Problem kommt ohne

Vorankündigung und kann schon bei 15.000 km beginnen oder auch bei 40.000 o. 60.000 km kommen-

viele Motoren können auch 200.000 km halten.

Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Problem - muß ich tatsächlich Angst haben?

Nützt es mir vielleicht was, daß ich einen der letzten dieser Baureihe gekauft habe.

Vielen Dank

Schöne Grüße aus München

Beste Antwort im Thema

Hallo

nun ja auch die Mezgermotore haben ca 15 Jahre gebraucht bis die mal einigermassen Standfest waren und erst ab 1983 kann man die als überdurchschnittlich Betriebssicher bezeichnen.

Das Zugankerproblem gibts bis hoch bei den 993. Und beim 993 Motor gibts noch Zeitbomben die auf Ihre Chance warten. Die wurden von Wiederking eingebaut. Es ging drum Kosten zu senken.

Das KWS Problem haben alle Boxer Motore - auch die 996/997 Turbo/GT die auf den Mezger Block basieren.

In den USA wurden einige Turbos/GT als Lemon rückabgewickelt, sprich nach der zweiten Reperatur waren die immer noch nicht dicht und der Händler durfte das Auto dann wieder zurücknehmen.

Der aktuelle 9A1 Motor muss auch erst mal 5-8 Jahre alt werden bis wir wissen was für Böcke da drin auftauchen.

In den USA sind schon die ersten 9A1 Motorschäden aufgetaucht und die Ursache hängt damit zusammen dass die Motore nun mal im Stop&Go gescheucht werden und sich Ölkohle in den Ansaugkanälen bildet die dann irgendwann mal die Kurbelgehäusebelüftung verstopft und dann drückt es das Öl in die Brennräume. In den USA verenden Porsche Motore selten auf denn Rennstrecken (und wenn dort dann durch verschalten) sondern die meisten Motore verenden bei der stop&go Tortour wo es dann zwischendruch mal ein Sprintrennen gibt und an der nächsten Ampel der Motor die Hitze wieder im Leerlauf rauschaufeln darf. Dafür sind Sportmotore nicht gemacht, die müssen da zwar durch, wie auch durch Kaltstarts mit Beschleunigungsorgie, aber das geht zügig ins Material und irgendwann stellt der geschundene Esel halt die Arbeit ein ;)

Wie schon mal woanderst von mir geschrieben sind die 9X6/9X7 Lokasilmotore fast direkt aus dem vom Mezger entwickleten TAG McLaren V6 Turbo entwickelt und reine Sportmotore mit bestem Leistungsgewicht.

Die Konkurenz hat nichts vergleichbares ausser die BMW M Motore die auf einem Rennmotordesign von Heini Mader basieren, die Ferrari Motore, der Honda V6 MMC aus dem NSX. Und auch die Motore haben alle Stabilitätsprobleme.

Der M64 Mezgermotor war technisch schon in den 90ern am Ende und der neue MMC Motor versprach Leistungsmässig den alten Block abzuhängen aber Wiederking hat Geld gespart und die Motorsportentwicklung des MMC Blocks eingestellt und die restlichen Veranstaltungen mit dem alten bekannten Motorblock gefahren. Man hat halt den 959/GT1 Motor nochmal verbilligt und nochmal viel Geld in eine Kurbelwelle investiert die den Block trotz 600+PS noch an der Maximalbelastung der 500PS Kurbelwelle halten konnte. Ob die alten 997 Turbo S Motore einen Tag Dauervollast auf dem Prüfstand durchhalten wäre eine spannende Frage. Die Konkurenzprodukte können es selten, manche schaffen nicht mal 4 Stunden Dauervollast. Die Frage ist muss ein Motor länger Dauervollast durchhalten als die Tankfüllung reicht ? Typischerweise nur auf Rennstrecken wo man in 5 Minuten wieder aufgetankt hat und weiterfährt.

Die andern Konkurenten nutzen Grosserienmotore, meist stabile Motorblöcke die auch bei schweren Limousinen und Klein-LKW verbaut werden.

Und das Interessante ist alle Konkurenzprodukte die auf dem Leistungslevel von Porsche sind haben Motorprobleme nur bei dem grössten Teil interessiert das keinen bzw nur die Betroffenen.

Wenn ich auf einem BMW M3 Forum anfrage ob der M3 ein gutes Auto ist dann kommt nicht als erstes die Antwort das Auto ist Super aber der 3,6L und der V8 sind Motore gehäuft schon innerhalb der Garantiezeit verendet wenn man Glück hat dann gibts einen neuen und wer Pech hat bleibt bei BMW auf dem Schaden sitzen.

Auf dem Audi Forum wird man auch nicht immer sofort damit erschlagen dass die VR6 Motore Krücken sind und wenn man Glück hat während der Garantie verrecken aber wenn man Pech hat erst danach und die Kulanz bei VAG ist ein Witz angesicht dessen das VAG seit 18 Jahren an dem Krückenmotor rumbastelt und denn wohl erst als 3,6L Standfest bekommen hat.

Das beste ist wenn dann hier geraten wird doch einen zuverlässigen Audi TT V6 oder einen BMW M zu kaufen..... auch Daimler Motore gehen kaputt je höher die Literleistung um so eher machts Buuum.

 

Die Porsche MMC Motore sind konstruktiv genial aber ein Problemkind weil Wiederking keine Ahnung von Motoren hat, nur wie man die billiger herstellt. Aber Wiederking hatte andererseits keine andere Chance er hat den Motor gemäss dem Preisdiktat des Herrn Piech umsetzen müssen und auch wegen dem Motor 3 Technikvorstände gefeuert bis er einen gefunden hatte der brav den Kopf abnickte und einen schon längst fertig entwickelten Motor noch mal aufschnürte und nach einer Schnellerprobung in die Serie schickte. Der Widerking hat jeden gefeuert der nicht nach seiner Pfeiffe tanzte undseine Kostenziele diskussionslos erfüllt hat. Das Ergebniss war dass er damit die fähigen Ings rausgeworfen hat und der Rest machte was der Chef wollte auch wenns kein Sinn macht.

Aber so liefs zuvor schon bei BMW oder Daimler.. Porsche war vor Wiederking das letzte Reservat wo die Techniker dass Sagen hatten und nicht die Buchhalter. Nur bei Audi gabs noch eine Art Ingeneurhohheit wenns Piech wichtig war dann mussten die Buchhalter die Füsse ruhig halten anderseits sind die TDI Motore oder der A2 ohne Piechsche Budgetenthemmung entwickelt worden.

Wer einen Porsche mit dem MMC Motor kauft muss damit rechnen dass der Motor anippelt und sich einfach für den Fall der Fälle Rücklagen bilden oder eine Versicherung löhnen (Völliger Schwachsinn weil die Kohle weg ist auch wenn nix passiert).

Ist zwar ärgerlich aber Porsche Tadition seit den 356 mit rollengelagerter Kurbelwelle.

Statistisch betrachtet sind Motorschäden bei Porsche nicht gehäuft das Problem ist eine 10 Jahre alte Möhre ist schon längst exportiert oder wird be einem Motorschaden verschrottet, selbst wenns ein Premiumauto ist. Bei einem 10 Jahre alten Porsche werden immer noch Neuwagenmasstäbe angelegt. Bei einem 10 Jahre alten Ferrari sieht jder nach ob der Motor frisch überholt wurde weil alle damit rechnen dass diess fällig wird.

Grüsse

70 weitere Antworten
Ähnliche Themen
70 Antworten

Hallo

nun ja auch die Mezgermotore haben ca 15 Jahre gebraucht bis die mal einigermassen Standfest waren und erst ab 1983 kann man die als überdurchschnittlich Betriebssicher bezeichnen.

Das Zugankerproblem gibts bis hoch bei den 993. Und beim 993 Motor gibts noch Zeitbomben die auf Ihre Chance warten. Die wurden von Wiederking eingebaut. Es ging drum Kosten zu senken.

Das KWS Problem haben alle Boxer Motore - auch die 996/997 Turbo/GT die auf den Mezger Block basieren.

In den USA wurden einige Turbos/GT als Lemon rückabgewickelt, sprich nach der zweiten Reperatur waren die immer noch nicht dicht und der Händler durfte das Auto dann wieder zurücknehmen.

Der aktuelle 9A1 Motor muss auch erst mal 5-8 Jahre alt werden bis wir wissen was für Böcke da drin auftauchen.

In den USA sind schon die ersten 9A1 Motorschäden aufgetaucht und die Ursache hängt damit zusammen dass die Motore nun mal im Stop&Go gescheucht werden und sich Ölkohle in den Ansaugkanälen bildet die dann irgendwann mal die Kurbelgehäusebelüftung verstopft und dann drückt es das Öl in die Brennräume. In den USA verenden Porsche Motore selten auf denn Rennstrecken (und wenn dort dann durch verschalten) sondern die meisten Motore verenden bei der stop&go Tortour wo es dann zwischendruch mal ein Sprintrennen gibt und an der nächsten Ampel der Motor die Hitze wieder im Leerlauf rauschaufeln darf. Dafür sind Sportmotore nicht gemacht, die müssen da zwar durch, wie auch durch Kaltstarts mit Beschleunigungsorgie, aber das geht zügig ins Material und irgendwann stellt der geschundene Esel halt die Arbeit ein ;)

Wie schon mal woanderst von mir geschrieben sind die 9X6/9X7 Lokasilmotore fast direkt aus dem vom Mezger entwickleten TAG McLaren V6 Turbo entwickelt und reine Sportmotore mit bestem Leistungsgewicht.

Die Konkurenz hat nichts vergleichbares ausser die BMW M Motore die auf einem Rennmotordesign von Heini Mader basieren, die Ferrari Motore, der Honda V6 MMC aus dem NSX. Und auch die Motore haben alle Stabilitätsprobleme.

Der M64 Mezgermotor war technisch schon in den 90ern am Ende und der neue MMC Motor versprach Leistungsmässig den alten Block abzuhängen aber Wiederking hat Geld gespart und die Motorsportentwicklung des MMC Blocks eingestellt und die restlichen Veranstaltungen mit dem alten bekannten Motorblock gefahren. Man hat halt den 959/GT1 Motor nochmal verbilligt und nochmal viel Geld in eine Kurbelwelle investiert die den Block trotz 600+PS noch an der Maximalbelastung der 500PS Kurbelwelle halten konnte. Ob die alten 997 Turbo S Motore einen Tag Dauervollast auf dem Prüfstand durchhalten wäre eine spannende Frage. Die Konkurenzprodukte können es selten, manche schaffen nicht mal 4 Stunden Dauervollast. Die Frage ist muss ein Motor länger Dauervollast durchhalten als die Tankfüllung reicht ? Typischerweise nur auf Rennstrecken wo man in 5 Minuten wieder aufgetankt hat und weiterfährt.

Die andern Konkurenten nutzen Grosserienmotore, meist stabile Motorblöcke die auch bei schweren Limousinen und Klein-LKW verbaut werden.

Und das Interessante ist alle Konkurenzprodukte die auf dem Leistungslevel von Porsche sind haben Motorprobleme nur bei dem grössten Teil interessiert das keinen bzw nur die Betroffenen.

Wenn ich auf einem BMW M3 Forum anfrage ob der M3 ein gutes Auto ist dann kommt nicht als erstes die Antwort das Auto ist Super aber der 3,6L und der V8 sind Motore gehäuft schon innerhalb der Garantiezeit verendet wenn man Glück hat dann gibts einen neuen und wer Pech hat bleibt bei BMW auf dem Schaden sitzen.

Auf dem Audi Forum wird man auch nicht immer sofort damit erschlagen dass die VR6 Motore Krücken sind und wenn man Glück hat während der Garantie verrecken aber wenn man Pech hat erst danach und die Kulanz bei VAG ist ein Witz angesicht dessen das VAG seit 18 Jahren an dem Krückenmotor rumbastelt und denn wohl erst als 3,6L Standfest bekommen hat.

Das beste ist wenn dann hier geraten wird doch einen zuverlässigen Audi TT V6 oder einen BMW M zu kaufen..... auch Daimler Motore gehen kaputt je höher die Literleistung um so eher machts Buuum.

 

Die Porsche MMC Motore sind konstruktiv genial aber ein Problemkind weil Wiederking keine Ahnung von Motoren hat, nur wie man die billiger herstellt. Aber Wiederking hatte andererseits keine andere Chance er hat den Motor gemäss dem Preisdiktat des Herrn Piech umsetzen müssen und auch wegen dem Motor 3 Technikvorstände gefeuert bis er einen gefunden hatte der brav den Kopf abnickte und einen schon längst fertig entwickelten Motor noch mal aufschnürte und nach einer Schnellerprobung in die Serie schickte. Der Widerking hat jeden gefeuert der nicht nach seiner Pfeiffe tanzte undseine Kostenziele diskussionslos erfüllt hat. Das Ergebniss war dass er damit die fähigen Ings rausgeworfen hat und der Rest machte was der Chef wollte auch wenns kein Sinn macht.

Aber so liefs zuvor schon bei BMW oder Daimler.. Porsche war vor Wiederking das letzte Reservat wo die Techniker dass Sagen hatten und nicht die Buchhalter. Nur bei Audi gabs noch eine Art Ingeneurhohheit wenns Piech wichtig war dann mussten die Buchhalter die Füsse ruhig halten anderseits sind die TDI Motore oder der A2 ohne Piechsche Budgetenthemmung entwickelt worden.

Wer einen Porsche mit dem MMC Motor kauft muss damit rechnen dass der Motor anippelt und sich einfach für den Fall der Fälle Rücklagen bilden oder eine Versicherung löhnen (Völliger Schwachsinn weil die Kohle weg ist auch wenn nix passiert).

Ist zwar ärgerlich aber Porsche Tadition seit den 356 mit rollengelagerter Kurbelwelle.

Statistisch betrachtet sind Motorschäden bei Porsche nicht gehäuft das Problem ist eine 10 Jahre alte Möhre ist schon längst exportiert oder wird be einem Motorschaden verschrottet, selbst wenns ein Premiumauto ist. Bei einem 10 Jahre alten Porsche werden immer noch Neuwagenmasstäbe angelegt. Bei einem 10 Jahre alten Ferrari sieht jder nach ob der Motor frisch überholt wurde weil alle damit rechnen dass diess fällig wird.

Grüsse

Interessante Aufschlüsselung der Porsche Internas, jedoch bin ich mir in allen Punkten nicht ganz sicher dass alles der Wirklichkeit entspricht.

1. Darf man nicht vergessen wo Porsche stand als Wiedeking als Verlegenheitslösung 1992 Vorstandssprecher/vorsitzender wurde.

- Porsche war defacto pleite

- Porsche hatte 3 Baureihen die über keinerlei Gleichteile verfügten

- Eine dieser Bauriehen (928) lief nur noch mit einer handvoll Fahrzeugen/Tag vom Band (zum Schluss 1/Tag).

- Die Produktionskosten/Fahrzeug lagen viel zu hoch.

Das unter diesen Rahmenbedingungen zwei neue Baureihen entwickelt werden mussten, die

1. preiswerter zu produzieren sein mussten

2. über ein Gleichteilstrategie verfügen mussten, um massiv Kosten zu sparen

3. Die höhere Stückzahlen bedeuten

ist eigentlich klar gewesen. Das Porsche mit dem 986/996 PreFL damit über das Ziel hinausgeschossen ist, lässt sich nicht mehr wegdiskutieren.

Dazu gehört neben den Motorproblemen (Zwischenwelle, KWS und eingeschraubte Kurbelwelle) sicherlich die zweifelhafte Materialanmutung und Qualität(besonders im Vergleich zum 993) sowie die überzogene Gleichteilstrategie.

Wenn ein Manager in der Automobilbranche in der Vergangenheit aufgefallen ist, dass er Nicht-Ja-Sager gnadenlos geköpft hat, dann ist dies sicherlich Ferdinand Piech.

Bei dem hat noch niemals ein Manager mit einer anderen Meinung, egal wie fähig er auch war, seinen Posten behalten dürfen.

Das war schon zu seiner Audi-Zeit so, verstärkte sich als er zu VW kam und wurde der Öffentlichkeit erst klar als er als Aufsichtsratsvorsitzender gnadenlos die Vorstandsvorsitzenden abrasierte.

Dabei hat er in den Jahren bei Audi sicherlich technisch wegweisende Weichen gestellt, aber ein Unternehmen hinterlassen welches finanziell auf schwachen Füssen stand und eine Modellpalette aufwies, welche man vorsichtig als veraltet und schlecht positioniert bezeichnen muss.

Die Strafe dafür bekam dann sein Nachfolger Kortüm, der das Unternehmen nach einem Jahr verlassen musste.

Wiedeking hat dagegen in seinen ersten 5 Jahren einen erheblich besseren Job gemacht, das sieht man sicherlich anders wenn man einen Porsche fährt dessen Motor am Zwischenwellenproblem verreckt ist.

Zitat:

Original geschrieben von lulesi

Interessante Aufschlüsselung der Porsche Internas, jedoch bin ich mir in allen Punkten nicht ganz sicher dass alles der Wirklichkeit entspricht.

Danke an Dich und IXXI für solche Diskussionen auf hohem Niveau

Zitat:

Original geschrieben von IXXI

Hallo

Das KWS Problem haben alle Boxer Motore - auch die 996/997 Turbo/GT die auf den Mezger Block basieren.

In den USA wurden einige Turbos/GT als Lemon rückabgewickelt, sprich nach der zweiten Reperatur waren die immer noch nicht dicht und der Händler durfte das Auto dann wieder zurücknehmen.

Der aktuelle 9A1 Motor muss auch erst mal 5-8 Jahre alt werden bis wir wissen was für Böcke da drin auftauchen.

In den USA sind schon die ersten 9A1 Motorschäden aufgetaucht

Grüsse

Alles richtig und alles auch schon in Europa Realität :(

Gruss

Vielen Dank an IXXI und lulesi für diese äußerst interessanten Informationen :)

Wie sieht es eigendlich bei den Cayenne Motoren aus? Haben die auch Probleme?

Bei den Cayenne Motoren hört man recht selten von Problemen.

Zitat:

Original geschrieben von 124er-Power

Wie sieht es eigendlich bei den Cayenne Motoren aus? Haben die auch Probleme?

sie saufen!

am 17. Februar 2014 um 0:59

nach Verkauf meines letzten alten, noch luftgekühlten 11ers hatte ich kurz mit einem 996/997 spekuliert.

Nachdem ich die Stellungnahme von Cartronic sorgfältig durchgelesen habe, erscheint mir die Kritik in technischer Hinsicht seriös und berechtigt zu sein. Dass die auch ihr Geschäft im Sinn haben, ändert daran nichts.

Im Rahmen meiner diversen Erkundigungen wurde mir mehrfach bestätigt, dass Schäden in der 2. Reihe auftreten, deren (mögliche) Ursachen von cartronic ja schlüssig erläutert werden. Hätte ich den Bericht nicht gelesen, würde ich es nicht glauben. Offensichtlich haben wieder 'mal die controller, die in den meisten Branchen vom operativen Geschäft bekanntlich keine Ahnung haben und eher für die Kasse eines Supermarkts qualifiziert sind, der Entwicklungsabteilung Argumente für Einsparungen abzuringen oder aufzudrängen. Als Chef habe ich immer den Frontleuten den Vorzug gegeben (und rechnen können die auch). So einen - gelinde gesagt - Sche... zu konstruieren ist mir ein Rätsel. Wenn man als Hersteller von luftgekühlten Boxer-Motoren mit der Einführung der Wasserkühlung Neuland betritt, hätte man vielleicht geeignete Ingenieure bei Wettbewerbern (z.B. Subaru) anheuern sollen. Das ändert aber nichts daran, dass die Porsche-Entwickler deutlich die Schwächen ihrer Konstruktion hätten erkennen und sich weigern müssen, da mitzumachen. "Schönrechnen" zulasten der (technisch meist unbedarften) Kunden ist nicht akzeptabel. Allein die oben offenen Zylinder!

Na ja, inzwischen so etwas wie back to the roots.

Aber Porsche habe ich wieder abgehakt.

Mir fällt auch seit Jahren auf, dass ich bei zügigem, aber nicht maximalem Tempo mit einem anderen Fabrikat noch nie von einem Porsche überholt wurde. Meinen alten luftgekühlten habe ich immer am Horizont verschwinden lassen (wo es ging ohne Gefahr für andere und mich selbst). Demnach fahren viele ihren Porsche eben doch behutsam und viele dürften noch unkritische km-Leistungen aufweisen. Da wundert es einen nicht, dass viele Kunden gar keine Probleme haben. Aber wozu Porsche, wenn ich die volle Leistung nicht abrufen kann. Scheinbar hat das mehr mit Image zu tun, wenngleich ich schon früher meine Bedenken hatte und oft genug Kunden nicht mit dem Porsche besucht habe. Ich wollte nur ein zuverlässiges schnelles Auto fahren und damals war es nun 'mal Porsche. Heute gibt es eine Reihe von anderen Marken, die leistungsmässig mit simpler Turboaufladung kaum schlechter sind (muss ja nicht Opel sein oder so eine Proll-Kiste von AMG oder diese kranken SUVs mit 500 PS und komplexbehafteten Zwergen hinter dem Lenkrad, die kaum ihr Umfeld erkennen können, sich aber 'mal austoben wollen) und einen Porsche "jagen" können wie Porsche einen Ferrari. Mein 25 Jahre alter Spass-Oldie (Sportwagen) kann da auch noch gut (vollgasfest) mithalten und das macht mich - kindischerweise - etwas lustig, wenn die sich dann von hinten heranrobben, um zu sehen, was da eigentlich vor ihnen fährt. In der Woche fahre ich dann eine bequeme Limousine, deren Image allgemein akzeptiert wird (also keinen Mercedes, BMW u.ä.), mal mit 6, mal mit 8 Zylindern und ausreichender Leistung. Brutto, von Innenstadt Hamburg bis Innenstadt Düsseldorf z.B. ergeben sich keine Unterschiede. Man wird "zusammengestaucht" und trifft den Passat, an dem man 20 Minuten vorher noch vorbeigezischt ist, am Ende wieder.

Aber noch ein Tipp: mein gesamter Fuhrpark fährt schon lange ganzjährig ausschliesslich mit 10-60er Öl, unabhängig von Marke, Alter, Leistung und Herstellerempfehlung ( Nikasil gibt zusätzliche Sicherheit, wenn denn richtig konstruiert). Das beruhigt sehr, wie einem Öldruck und vor allen Dingen Öltemperatur (nicht Wasser) signalisieren. Wer serienmässig keine Öltemperaturanzeige hat, aber Leistung ausnutzt, sollte so ein Instrument nachrüsten; ist wichtiger als eine Öldruckanzeige und sagt einem, ob der Ölkühler in Ordnung ist (oder verbessert werden sollte). Der Sensor muss natürlich an einer kritischen Stelle sitzen. Unten in der Ölwanne muss man für die kritischen Stellen einige Grade hinzurechnen (ab 200 über längere Distanz verabschiedet sich dann irgendwann der Öldruck oder beginnt rapide zu sinken).

am 17. Februar 2014 um 1:21

ach so, wie sind eigentlich die neueren Corvettes (so ab C5)? Die gelten heute ja wohl nicht mehr unbedingt als "Ludengurken".

Fast vier Jahre durfte dieser thread ruhen ...

Zitat:

Original geschrieben von takefour

nach Verkauf meines letzten alten, noch luftgekühlten 11ers hatte ich kurz mit einem 996/997 spekuliert.

Nachdem ich die Stellungnahme von Cartronic sorgfältig durchgelesen habe, erscheint mir die Kritik in .....

.....

, ob der Ölkühler in Ordnung ist (oder verbessert werden sollte). Der Sensor muss natürlich an einer kritischen Stelle sitzen. Unten in der Ölwanne muss man für die kritischen Stellen einige Grade hinzurechnen (ab 200 über längere Distanz verabschiedet sich dann irgendwann der Öldruck oder beginnt rapide zu sinken).

Beitrag ohne Wert

am 17. Februar 2014 um 10:08

Zitat:

Original geschrieben von harlelujah

Zitat:

Original geschrieben von takefour

nach Verkauf meines letzten alten, noch luftgekühlten 11ers hatte ich kurz mit einem 996/997 spekuliert.

Nachdem ich die Stellungnahme von Cartronic sorgfältig durchgelesen habe, erscheint mir die Kritik in .....

.....

, ob der Ölkühler in Ordnung ist (oder verbessert werden sollte). Der Sensor muss natürlich an einer kritischen Stelle sitzen. Unten in der Ölwanne muss man für die kritischen Stellen einige Grade hinzurechnen (ab 200 über längere Distanz verabschiedet sich dann irgendwann der Öldruck oder beginnt rapide zu sinken).

Beitrag ohne Wert

am 17. Februar 2014 um 10:08

dachte ich mir

am 18. Februar 2014 um 12:48

Bei dieser Welle an Ärger gegenüber Controllern möchte ich an dieser Stelle auch mal eine Lanze für diese brechen: Controller tun auch nur das was ihnen gesagt wird, bzw. was von ihnen verlangt wird. Geht es um maximale Gewinnausschüttung stehen Shareholder bzw. Inhaber dahinter, wenn es um Kostensenkung zur Rettung des Unternehmens geht kommt die Initiative zwar vermutlich von den Controllern, aber dies ist dann ja auch notwendiges Übel.

Dieser Groll gegen die Leute, die das Finanzgerüst eines Unternehmens überwachen und aufrecht erhalten ist mMn absolut ungerechtfertigt.

Danke, jz gehts mir besser :).

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Porsche
  5. Motorschaden 911/3,4 L/300 PS