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Motorreiniger nach 200.000 km Kurzstreckenbetrieb?
Hallo,
ein alter Toyota Avensis 1.8 von 1998 ist über 200.000 km fast nur Kurzstrecken gefahren. Die Kompression liegt bei allen 4 Zylindern bei rund 10 bar.
Würde es Sinn ergeben Motorreiniger (oder rotes ATF, wie man in einigen Foren liest) ins Öl zu kippen oder ist das eher gefährlich für den Motor?
Das Auto wird künftig vor allem auf Langstrecken bewegt (mehrere hundert km) - verringern sich die Ablagerungen dann von selbst?
Gruß und Danke
Stefan
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3 Antworten
Es könne im schlimmsten Fall sogar sein, dass die Kompression durch Reinigung weiter abfällt. Ich würde da nur was dran machen, wenn du Probleme hast.
Man sollte halt nicht direkt mit einer Vollgasfahrt anfangen. Der Motoroelstand sollte nach 200km Langstrecke auf alle Fälle geprüft werden, sowie vor der Fahrt ziemlich bei max stehen.
Zitat:
@dummefrage schrieb am 29. Dezember 2023 um 21:08:29 Uhr:
Das Auto wird künftig vor allem auf Langstrecken bewegt (mehrere hundert km) - verringern sich die Ablagerungen dann von selbst?
Kurz & Gut > Ja.
Alle modernen Teil/Vollsynt. Öle haben waschaktive Substanzen sog. Detergentien die genau diese Funtkion erfüllen. Langstrecke ist dafür ideal aber das dauert natürlich je nach Ablagerungsstärke eine ganze Weile. Wenn du durch den Öleinfülldeckel zufällig direkt in den Kopf gucken kannst lässt sich der Fortschritt ja sehr schnell prüfen.
man kann je nach Verschmutzung zur Unterstützung beim Ölwechsel 0,5-1L Diesel hinzugeben & den Motor nochmal 10min im Leerlauf (!) laufen lassen bevor das Öl rauskommt.
Wenn natürlich nur ein Bronzefarbener Schleier im Kopf zu sehn ist -siehe Bild- macht das keinen Sinn den putzt dir das normale Öl im 10tsd. Intervall auch weg ;)
Im Idealfall sieht es dann so aus wie auf dem 2.Bild , der Motor geht auf die 500.000km zu

