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Motorradfahren mit Jeans und Sweatshirt

Themenstarteram 28. November 2012 um 10:19

Hallöchen,

habe mir gerade einen "Erfahrungsbericht" durchgelesen, wo es darum geht, dass eine Sozia vom Motorrad geflogen ist und keine angemessene Schutzkleidung trug.

War ziemlich erschreckend, sodass ich mir zum Winter nochmal genau überlegen werde, ob ich im kommenden Sommer in Jeanshose zur Arbeit und zur Berufsschule fahre.

Ich möchte die beschriebene Tortur aus dem Text nicht durchmachen. Mir wurde in der Fahrschule zwar immer gesagt, was alles passieren kann. Das hat mich auch für einige Zeit sensibilisiert. Aber der Text haut einfach mehr rein.

Lest einfach selbst oder lasst es sein.

Link

Ich werde mir jetzt warscheinlich sowieso erstmal anhören müssen, wie doof ich bin in Jeans Motorrad zu fahren.

Gruß,

Pascal

Beste Antwort im Thema

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass diejenigen hier, die alle einen an der Klatsche haben, in der Mehrzahl nicht biken. Die fahren Motorrad.

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Themenstarteram 13. Dezember 2012 um 13:02

Leider sind die Steuern in Deutschland nicht zweckgebunden.

Man könnte genauso fragen:

- Wofür gibt es die Mehrwertsteuer?

- Wofür gibt es die Umsatzsteuer?

- Wofür gibt es die Einkommenssteuer?

Naja, der Staat will halt einfach irgendwo sein Geld herbekommen. :D

Zitat:

Original geschrieben von DiegoMG

wer sich auf dem Motorrad nicht nach dem Stand der Technik einem bestimmten Standard ensprechend kleidet handelt aus meiner Sicht immer grob fahrlässig, spätestens wenn dabei etwas passiert.

Genau so habe ich das aufgefasst, und genau in diesem Punkt stimme ich mit dir definitiv nicht überein, weil wir dann in den von mir bereits mehrfach ausgeführten Wald kommen, und zwar genau in dem Moment, in dem das "grob fahrlässige" Verhalten sanktioniert wird, zum Beispiel indem eine Versicherung, die gezahlt hätte, wenn ich sämtliche am Markt verfügbaren Sicherheitsvorkehrungen angewandt hätte, nicht zahlt, weil ich zwar bei meiner Eigensicherung alle Gesetze und Regeln eingehalten habe, aber eben nicht alles technisch Mögliche getan.

Kurz: Wenn ich einen ECE-22.05-zertifizierten Jethelm trage, dann habe ich meine Helmpflicht erfüllt. Wenn mich jemand umfährt und seine Versicherung anschließend mir das Schmerzensgeld kürzen will, weil ich ja auch einen Integralhelm hätte tragen können, dann ist das meines Erachtens nicht in Ordnung. Man kann das beliebig weiterdeklinieren: Warum kein Motorrad mit ABS gekauft? Warum ohne Sicherheitsschuhe auf die Straße gegangen?

PS: Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich selbst sehr wohl Leder, RüPro und ABS im Krad habe.

 

Hallo Sampleman,

da sind wir halt unterschiedlicher Meinung, was ich überhaupt nicht schlimm finde. Wichtig ist mir nur, dass nicht jemand schreibt, ich wolle anderen Vorschriften machen. Ich habe lediglich meine Meinung ausgedrückt.

Ich denke, dass man sehr wohl zwischen dem Thema und deinen anderen Beispielen hinter "Kurz:" differenzieren kann und schwarz-weis- denken da nicht angebracht ist. Keiner würde die Wahl der Helmart hinterfragen - wenn es sich nicht um einen ungepolsteren Stahlhelm aus demn zweiten Weltkieg handelt - ist doch alles Stand der Technik. Anders sehe ich das widerum, wenn ein Helm offensichtlich defekt ist oder dem Träger nicht passt. Das Fahren ohne Schutzkleidung ist und bleibt für mich persönlich eine ausgemachte Dummheit und meiner Meinung nach gleichzuzetzen mit dem mit 220 im Blindflug über die Landstraße heizen.

Klar, das geht 1000mal gut aber einmal halt nicht. Wenn man bedenkt, das der Abflug ohne Schutzkleidung wie im Treadthema ein mehrjähriges Martyrium mit einer lebenslangen Entstellung nach sich zieht und das Tragen einer standard Textilkombi für nicht einmal 400€ ausgereicht hätte, dass die Frau mit ein paar Prellungen davon gekommen wäre, dann ist das im Falle einer Schmerzensgeldzahlung vlt. ein Tausender plus das Geld für die neue Kombi und in dem anderen Fall mehrere zehn, wenn nicht Hunderttausende von Euros bei einer bleibenden Schädigung plus Verdienstausfall und und und...

Findet Ihr es wirklich gerecht, diesen krassen Unterschied, aufgrund der Leichtsinnigkeit und der Persönlichkeitsentfaltung des Bikers, dem potentiellen Unfallgegener aufzulasten? Tut mit leid. Da kann ich nicht mitgehen, auch wenn es die Gesetzeslage hergibt. Wie kannst Du dieses Beispiel mit der Benutzung des Bürgersteiges in Straßenschuhen gleichsetzen?

Gruß, Michael

Zitat:

Wie, Du lässt deinen Nachbarn seinen Hund auf deine Einfahrt und in deine Rabatten sch--ßen und klopfst dem Nachbarn dafür auch noch anerkennend auf die Schulter?

Offensichtlich muss ich wirklich auf die Couch und als Neueinsteiger in der Bikerszene noch viel lernen bzw. werde mich zukünftig mit meiner Spießermeinung besser hier fernhalten...

Nein, bleib' da, Du argumentierst ja vernünftig und es tut mir Leid, dass ich da ein wenig agressiv reagiert habe. Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein...bist sicher ein wertvolles Mitglied in diesem Forum, und das meine ich ernst.

In meinem Wald gibt es Hirsche, Jäger, Wildschweine, Hühner und Jagdhunde, und jeder scheisst da, wo er gerade Lust und Laune hat. In der Stadt ist das sicher anders, OK.

Wie würde ich reagieren, wenn ein Hund auf meine 10 Meter Bürgersteig scheisst?

A) es stört mich nicht

B) Es stört mich, ich hol die Dreckschüppe und mach's weg

C) Es stört mich, es selbst wegmachen zu müssen, dann hol' ich die Dreckschüppe und biete sie dem Herrchen des Verursachers an, damit der das erledigen kann.

In Deutschland habe ich schon erlebt, wie ein Typ minutenlang auf eine alte Dame eingebrüllt hat, weil deren Dackel Durchfall hatte...In meinem Dorf hätte sich dieser Typ entweder entschuldigt oder er hätte umziehen können. Aber gut, OT.

Mit dem Unfall und der Jeans ist es dasselbe. Man sollte versuchen, die Schäden der Unfallopfer möglichst gering zu halten, ihnen Hilfe leisten, ihnen beizustehen. Das ist soziales Verhalten.

Nicht das am Boden liegende Unfallopfer zur Sau zu machen, weil es kein Schwabenleder trägt und durch sein unverantwortliches Betragen irgendeiner Kasse schadet...

Mit deinen Ideen ginge auch noch der letzte Rest von Freiheit und Anstand verloren, weil Jeder Jeden zur Sau machen könnte, wenn der auch nur ein bischen aus der Reihe tanzt.

Die Freiheit hat keine Lobby.

Ich persönliche werde immer erbittert darum kämpfen, die letzten Reste von persönlicher Freiheit zu erhalten. Und das ist eines der ganz seltenen Dinge, wo für mich der Spass aufhört.

Aber bitte, das ist meine persönliche Kiste, und ich denke, oder besser gesagt, ich hoffe, das Du vielleicht deine Meinung dazu ändern könntest. Nichts für ungut.

 

 

 

 

 

Hallo TDBIKER,

ich glaube, so weit liegen wir dar nicht auseinander, denn wo du aus meinen Zeilen entnimmst, ich würde einen verletzen Biker noch zu Sau machen, weil der nicht adäquat gekleidet ist, oder minutenlang auf eine Oma einbrüllen, deren Dackel vor meinem Haus Durchfall bekommt ist mir schleierhaft. Ne, dass bin ich nun wirklich nicht. Gibt es den bei euch keine Graustufen zwischen schwarz und weiß?

Für die alte Dame hätte ich wahrscheinlich meinen Gartenschlauch ausgerollt und die Schweinerei selbst weggemacht während ich mich nett mit der Dame unterhalten hätte. Ich habe aber auch einen Dorfbewohner, der eine Querstraße weiter wohnt, in flagranti erwischt, wie er seinen Hund in unseren Vorgarten hat sch..ßen lassen. Den habe ich entsprechend deiner Version C freundlich gebeten das wegzumachen und ihm eine Mülltüte angeboten. Als er das nicht wollte, war ich so freundlich, ihn den Haufen selber bis vor seine Haustür zu tragen und dort abzulegen...ohne Streit, ohne Brüllen, ganz sachlich. Und es hat geholfen...

Dein :"Man sollte versuchen, die Schäden der Unfallopfer möglichst gering zu halten, ihnen Hilfe leisten, ihnen beizustehen. Das ist soziales Verhalten.Nicht das am Boden liegende Unfallopfer zur Sau zu machen, weil es kein Schwabenleder trägt und durch sein unverantwortliches Betragen irgendeiner Kasse schadet..."

Da gehe ich sofort mit. Was ich meinte ist doch etwas völlig anderes. Ich bin Rettungsschwimmer mit Ersthelferlehrgang und Wachdienst Erfahrung (AD). Es käme mir niemals in den Sinn, als Ersthelfer meine Hilfe nach ethnischen oder moralischen Kriterien zu differenzieren. Auch während der Genesung wünsche ich, dass jedem die bestmöglichen Heilungschancen zuteil werden. Ich antwortete in meinem ersten Posting aber auf die Erstattung von Schmerzensgeld. Hier finde ich durchaus gerecht, dem (aus meiner Sicht) unverantwortlich gekleidetem Motorradfahrer das in die Berechnung als Fahrlässigkeit mit einzurechnen. Ich hatte dann noch geschrieben, dass ich ich in meinem Umeld den ständigen Kampf kenne, den Eltern mit der Krankenkasse haben die Versorgung eines behinderten Kindes sicherzustellen und den Eigenanteilen, die da erwartet werden. Ich schrieb Sinngemäß weiter, dass ich aus dieser Sicht schon ins Grübeln komme, wenn Anderen aufgrund ihres reinen Leichtsinnes teuerste Behandlungen zuteil werden und diese Leute keinen besonderen Eigenanteil leisten müssen. Hierzu stehe ich nach wie vor. Aus dieser Meinung einen Vergleich mit einem Fußgänger im Schadenfall und seinen Straßenschuhen vs. Sicherheitsschuhe zu ziehen, finde ich schon sehr weit her geholt.

Ich habe überhaupt nichts gegen Freiheit und Persönlichkeitsentfaltung. Aber findet ihr es nicht verwerflich, wenn der alleinverdienende Familienvater durch das Fahren in Jeans und T-Shirt oder mit 220 über die L die Zukunft seiner Familie aufs Spiel setzt? Ich lasse den Heizer gerne mit 150 überholen, bevor er mir in den Kofferraum kriecht. Aber warum schreit der dann, wenn es Blitzt, er kräftig zahlen und vier Wochen laufen muss, nach Abzocke? Er wusste doch, worauf er sich einlässt. Ist es richtig, dass der Mieter jeden Abend laut Musik hört und sein Nachbar seinen Fernseher nicht mehr versteht? Ist es gemessen an der Freiheitsentfaltung unzumutbar, dass der Musikhörer sich Köpfhörer aufsetzt? Was ist mit der Freiheit des Nachbarn? Dass meine ich mit Sozialverhalten, Sozial- und Eigenverantwortung und mit dem: Die Freiheit des Einen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt.

Gruß, Michael

Zitat:

Original geschrieben von DiegoMG

Hallo TDBIKER,

...Ich habe überhaupt nichts gegen Freiheit und Persönlichkeitsentfaltung. Aber findet ihr es nicht verwerflich, wenn der alleinverdienende Familienvater durch das Fahren in Jeans und T-Shirt oder mit 220 über die L die Zukunft seiner Familie aufs Spiel setzt?....Gruß, Michael

Hallo Michael!

nein ich finde es nicht verwerflich!

Ebenso wenig wie wenn einer eine Zigarette raucht,

einen Rauch hat

Ski fährt

Bangee Jumping macht

Falschirmspringt

Motocross fährt

...

Klar Toll finde ich es nicht!

es ist aber jedem SEINE Sache...

und das Leben endet IMMER tödlich!

wenn das so weitergeht (mit dem Vorschriften)

müssen wir alle 100 Jahre alt werden und GESUND sterben- wie soll sich "unser" Staat dass nur leisen..

Wenn du einmal in deinem Leben in Griechenland auf einer Insel am Strand ohne Helm Motorrad gefahren bist.. weißt du warum es so

verwerfliches Tun gibt...

LEBE nicht LANG- sondern INTENSIV....

Ein Schiff im Hafen ist sicher - dafür ist es aber nicht gebaut!

Alex

PS mein Lebensmotto:

Ich begehre nichts´!

Ich fürchte nichts!

Ich bin FREI!

PS 2... es ist natürlich auch Ironie enthalten*zwinker

Zitat:

Original geschrieben von CalleGSXF

Leider sind die Steuern in Deutschland nicht zweckgebunden.

Man könnte genauso fragen:

- Wofür gibt es die Mehrwertsteuer?

- Wofür gibt es die Umsatzsteuer?

- Wofür gibt es die Einkommenssteuer?

Naja, der Staat will halt einfach irgendwo sein Geld herbekommen. :D

wäre auch komisch wenn man eine Alterssteuer einführt!

oder eine Kindersteuer...

Schelm - wer bößes denkt....

ABER - wünsche dir NIE was in erfüllung gehen könnte!

Das einzige was ich wirklich kritisiere ist, dass die Rentenkasse ALLEN - ofen steht!

AUCH denen die NIE eingezahlt haben... => DASS ist eine Sauerei...

Alex

@Diego: Dafür ein Danke.

Natürlich unterschreib ich deinen letzten Satz.

Es ist nur so, dass der persönliche Freiraum immer kleiner wird, obwohl die Bevölkerung

konstant bleibt. Moppedfahrer sind freiheitsliebende Menschen, die auch manchmal über die Stränge schlagen dürfen, sofern sie im grossen und ganzen einen klaren Kurs steuern. Mit welchem Recht?

Na, das muss man sich nehmen.

Darf der Mieter mal seine Anlage aufdrehen? Klar! Natürlich nicht dauernd oder boshaft...

Er muss dann selbst sehen, wie er das wieder einrenkt.

Wenn ich mal mit dem Mopped nach dem Schrauben eine kleine Rund dreh...ohne Helm, Handschuhe und im Blaumann, natürlich ohne Fahrzeugpapiere, nur um auszuprobieren ob das funktionniert...darf ich das?

Na, das mach' ich einfach. Und hoffe auf die Toleranz meiner Mitmenschen.

Man muss sich an Regeln halten, das ist klar. Aber niemand sollte sich permanent an alle Regeln halten müssen. Das wäre dann kein Leben mehr. Und das ist dann der feine Unterschied.

 

Als bekennender "manchmal-in-Jeans-und-T-Shirt-Fahrer" möchte ich mal 2 Sachen voneinander trennen:

Zum einen das Schmerzensgeld. Daß ich da Abstriche machen muß, wenn mich einer runterfährt, ist mir bewußt und wird in Kauf genommen.

Zum anderen die evt. Krankenhauskosten. Da sehe ich es genau so, daß das auch bei Dummheiten abgedeckt ist. Also nicht nur beim T-Shirt auf dem Mopped, sondern auch z.B. wenn man sich besoffen auf die Maske legt und beide Arme bricht (hat n Kumpel hingekriegt). Oder beim Fallschirmspringen unsanft landet. Etc, etc.

Das eine hat was mit Abzocke zu tun, das andere mit der freien Entscheidung, wie man sein Leben führt.

 

PS: Ich hab keine Kinder. Sonst würd ich wohl auch Protektoren-Kombi fahren. Oder gar nicht.

Zitat:

Original geschrieben von DiegoMG

Findet Ihr es wirklich gerecht, diesen krassen Unterschied, aufgrund der Leichtsinnigkeit und der Persönlichkeitsentfaltung des Bikers, dem potentiellen Unfallgegener aufzulasten?

Ja, ganz eindeutig, ich finde das gerecht. Ich hatte schon mal einen schweren Verkehrsunfall, und so was macht ohnehin niemand, weil das Schmerzensgeld so verlockend wäre.

Nicht zu vergessen, es geht in der Regel nicht um den Unfallgegner, sondern seine Versicherung. Und da trifft es keinen Armen.

Ja aber unsere Beiträge :mad:

( ;) )

Zitat:

Original geschrieben von Softail-88

 

 

PS: Ich hab keine Kinder. Sonst würd ich wohl auch Protektoren-Kombi fahren. Oder gar nicht.

Hallo

Den Spruch finde ich am geilsten:D

Versuche mir immer vorzustellen was im Kopf von so einem Mann vorgeht!!

Ich habe keine eigenen Kinder, dennoch kann ich behaupten das auch dann der Schutz meiner Person für´s Erste vor dem Frühstück der Plagen käme:rolleyes:

Oder gar nicht fahren? Das hat so einen Hauch morbiden Todesverachtungscharme (überflüssigerweise). Gerne von werdenden Vätern genommen.

Eine besondere Note bekommt das Ganze wenn sie dann beim Bau ihres obligatorischen Eigenheims mit Gerüsten, Werkzeug und Leitern die tollsten Manöver abhalten oder mit dem Auto wie gesengte Säue fahrern:D

Also ich habe Kinder und fahre seit fasst 30 Jahren Motorrad.

Ich habe nur manchmal im Sommer keine Jeans zum fahren an,

da trage ich eine Badehose auf dem Weg zum Badesee.

So, und jetzt schlagt auf mich ein,

ich werde auch in 2013 wieder mit Jeans uns T-Shirt

(manchmal auch ne' Lederjacke dazu) fahren.

Grüße

0016

Zitat:

Original geschrieben von Felyxorez

Ja aber unsere Beiträge :mad:

( ;) )

Ich glaube nicht, dass sich dieses Nicht-Problem irgendwie spürbar auf irgendwelche Beiträge auswirkt. Außerdem: stell dir mal vor, wie der Pkw-Versicherungsbeitrag sinken würde, wenn sich alle Autofahrer an die Verkehrsregeln halten würden...

 

Motorradfahren gilt als gefährlich. Nach meiner persönlichen Erfahrung bin ich nach 30 Jahren im Sattel

und etwa 800.000 Km auf 20-30 verschiedenen Moppeds immer noch da. Das Fahrrad aber hätte mir mal

fast das Leben gekostet...tödliche Fahrradunfälle sind leider sehr häufig, aber zum Glück denkt niemand daran, besondere Schutzkleidung für Fahrräder vorzuschreiben. Denn Fahrradfahren ist "gesund".

Aus besonderem Anlass jetzt nochmal zu Schusswaffen, nach der Schlächterei in Connecticut.

In Amerika verlieren jedes Jahr etwa genausoviel Menschen durch Unfälle mit Schusswaffen ihr Leben,

wie in Deutschland durch Motorradunfälle.

Ca. 5 - 600.

Trotzdem sind 73% der Bevölkerung für das Recht, Schusswaffen (z.B. M16) besitzen zu dürfen.

Im Gegensatz zum Motorrad, das dem Menschen nützliche Dienste leistet, dienen Handfeuerwaffen oder

Schnellfeuergewehre nur zu einem Zweck: (Menschliche) Wesen zu töten oder zu verletzen.

Daher möchte ich sagen: Bitte, relativiert das Fahren in Jeans mal ein bisschen. Es gibt viele Menschen auf der Welt, die wären froh, wenn sie eine Jeans hätten. Geschweige denn ein Motorrad. Auf die Dauer stellt man sich mit diesem Perfektionismus immer selbst ein Bein.

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