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Motorrad Navi - Vollwertig, low Budget - Tipp

Themenstarteram 26. April 2014 um 10:48

Hi all,

Heute möchte ich euch eine Alternative zu den reinen käuflich zu erwerbenden Motorradnavis zeigen. Welche aber auch zu eine reine Moped navi wird und darüber hinaus noch weiter für andere Dinge nutzen kann. Dies aber zu einem relativ günstigen Preis.

Also als erstes sind die vorhandenen Ressourcen zu nutzen! Das heißt für jeden einzelnen: was habe ich, was brauche ich?

Meine vorhandenen Ressourcen:

- Smartphone mit GPS Empfänger

- Kopfhörer

- KFZ Ladekabel

Was brauche ich?

- Offline Navi

- Stromversorgung

- Tanktasche

So jetzt gehts erstmal mit dem Navi an sich los.

Google maps wäre eine notlösung. Aber dann wenn man das Ding benötigt verliert es den Empfang. Zudem wenig Einstellmöglichkeiten

Also ein richtiges Navi muss her, welches a) PKW tauglich ist, b) Fußgängertauglich ist (Urlaub) und c) Moped tauglich ist.

hier habe ich ein Tipp von einem Freund bekommen das CoPilot Navi zu nehmen.

http://copilotgps.com/de/navi-gps/?gclid=CJWVy9j4_b0CFe6WtAodozEAvA

Dieses bietet z.B. extra routen Einstellungen für das Motorrad fahren. D.h. z.b. Motorrad soll Autobahn meiden, Landstraßen bevorzugen. PKW soll Autobahn bevorzugen, Schnellstraßen bevorzugen... Also je nach Fahrzeugtyp intividuell einstellbar. Auch ist es z.B. über www.motoplaner.de kombenierbar (am PC planen).

Ich habe Europa Karten gekauft für 36 € (Aktuell 45 €, De only 25€, West EU 38 €)

So jetzt fehlt uns eine Dauerstromversorgung damit der Akku nicht zu schnell leer wird. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

- Akku pack

- Bordsteckdose

 

Ich habe mich für eine Bordsteckdose entschieden: Kostenpunkt 17 €

Vorteil immer Stromversorgung da, über Sicherung rausnehmen kann ich bei nicht Verwendung der Steckdose den Stromkreis unterbrechen. Diese liegt z.B. bei mir unter dem Soziussitz. Verlegung und Montage sehr einfach. Befestigung über Kabelbinder.

sehe auch Topic hier:

 

http://www.motor-talk.de/.../bordsteckdose-montage-hilfe-t4917421.html

Als nächstes muss Navi irgendwo befestigt werden.

Da ein Tankrucksack hierfür sich anbietet habe ich mir ein gekauft: Kostenpunkt ca. 40€ .

In der Regel hat ja fast jeder eh schon einen. Daher wird hier das ganze schon fast um die Hälfte billiger ;-). Aber wenn nicht. über Tankrucksack kann man ja noch andere Dinge Verstauen. Vesper und Getränke, Regenkombi...

So nun zur Funktion:

Navi bzw. Smartphone in Tanktasche, über Kopfhörer bekomme ich die Navistimme mit. So kann der Blick primär auf der Straße bleiben. Kein lässtiger Blick auf das Navi. Solls denoch sein. So geht das ja natürlich auch.

Wenn Bordsteckdose bzw. Navi nicht gebraucht wird. Sicherung entfernen, Navi evtl. im Auto nutzen... fertig...

Kostenpunkt: ca. 93 € wobei hier sich noch Geld sparen lässt!

Beste Antwort im Thema

Nee ne, gullof, Du liest nicht richtig: Es kommt auf den Einsatzzweck an. Und da gibt es halt Einsatzzwecke, für die Deine Lösung eben keine ist. Was anderes hat nie jemand behauptet.

Und vieleicht irre ich mich ja auch und die 400 Euro fürs Zumo 350 waren rausgeschmissenes Geld, weil mein IPhone alles viel besser kann. Aber die Moppedhalterung mit Stromversorgung, die war zumindest schon im Preis inbegriffen.

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am 10. Mai 2014 um 17:43

Glaubt Sampleman ruhig, das hat auch nichts mit Naviqualität zu tun, da alle auf 2 Kartenanbieter zurückgreifen.

Aber interessant das er meint das das ausgerechnet zum Großteil bayr. Dörfer betrifft, dann weiß ich jetzt auch warum ich es gar ned anders kenne, egal obs nun TomTom, Navigon, Google Maps oder Sygic heißt.

Es ist wirklich so dass du bei uns durch keine 3 Dörfer fahren kannst oder über ältere Bundesstraßen wo sie dich zum Abbiegen auffordern obwohl eigentlich gemeint ist den Straßenverlauf folgen.

Sollte man vielleicht die Kartenanbieter mal drüber informieren.

Ich hatte vor rund 10 Jahren so ein Fall, da hat mich mein damaliges Navi immer über einen Parkplatz auf der A2 gelotst, statt direkt auf der AB zu bleiben. Waren wahrscheinlich die Leute beim Kartendaten erstellen auch mal kurz Pinkelpause machen und niemand hat diesen Schlenker bereinigt.

Auf Tour ist für mich der Hauptnutzen des Navis den Strassenverlauf hinter der Kurve zu sehen. Das Navigieren kommt erst an zweiter Stelle.

Das erzählt mir Uschi nicht. Heißt ja nicht Geistdörfer mit Nachnamen. :D

Zitat:

Original geschrieben von fate_md

Warum sollte das Navi in der Situation was ansagen? Man fährt geradeaus.

Pech gehabt, schon verfahren! "Bitte wenden!" :D . Geradeaus (= Hauptstraße) ist der linke Zweig und es gehen zwei Straßen nach rechts ab, man muß also nach rechts abbiegen mit Blinken und dem vollen Programm. Und daher muß das Navi auch etwas ansagen. Situationen wie diese gibt es immer wieder mal, in Köln gibt es eine ähnliche Stelle, da ist zusätzlich noch eine Straße, die nach links abgeht. Allerdings ist da zwischen den beiden rechten Straßen noch ein kurzes Stück Gehweg von 3 m bis 5 m. Wenn man dann ein TomTom mit seinen üblichen Falschansagen hat (nur TomTom fordert einen an einer roten Ampel stehend zum Wenden auf, was dann nicht einmal stimmt!), dann bekommt man die Ansage "In 30 Metern bitte abbiegen!" und darf dann raten, welche Straße gemeint ist. Darüber habe ich mich in den verTomTomten Firmenfahrzeugen mit dem Navi rechts unten, möglichst weit außerhalb des Blickfeldes oft genug schwarz geärgert.

 

Gruß Michael

Zitat:

Original geschrieben von DerZombie

Aber interessant das er meint das das ausgerechnet zum Großteil bayr. Dörfer betrifft, dann weiß ich jetzt auch warum ich es gar ned anders kenne, egal obs nun TomTom, Navigon, Google Maps oder Sygic heißt.

Ich fahre viel durch bayerische Dörfer und bin noch nie durch welche in Rheinland-Pfalz gefahren. Das war jetzt einfach.

am 10. Mai 2014 um 23:53

Na ich eben auch nicht ;) :D

Darf man fragen aus welchem Landkreis du kommst??

am 11. Mai 2014 um 10:03

Ich nutze seit langem auf meinem iPhone die App Navigon, die vom Handling für mich nahezu ideal ist. (Im Auto benutze ich eine Hardware von denen und die ist praktisch identisch.) Akustisch wird das Smartphone über Bluetooth an meinen Nolan-Helm angebunden, was Klasse funktioniert. Strom kriegt das Smartphone über eine daneben montierte USB-Steckdose. Was viel besser ist, als die normale KFZ-Steckdose, wo man Glück haben muss, um eine Kombination aus Dose und Stecker zu finden, die sich nicht dauernd los rappelt.

Nun ist genaue Navigation nicht immer angesagt. Wenn ich der Nase nach fahre, was bei einer Abend- oder WE-Tour durchaus Vorteile hat, man endeckt ja manches erst so, dann fahre ich mit der App "BikeTrip". Die zeichnet auch die Tour auf und ich kann sie mir dann auf dem Rechner noch mal ansehen, ggfls. ändern bzw. erweitern und wieder als Tour in Navigon laden. Die App kann aber noch viel mehr, sie ist ein umfangreicher digitaler Tacho mit Kompass und GPS-Geschwindigkeit und vielem mehr. Besonders genial finde ich die Schräglasen-Anzeige. Da sehe ich nicht nur aktuell, wie die letzte Kurve war, sondern auf der Tour werden alle Kurven mit Gradzahl der Schräglagen-Anzeige aufgezeichnet. Auf meiner Hausstrecke optimiere ich so auf durch Üben meine Kurven, das macht viel Spaß.

Was ich als echtes Problem ansehe, ist die Anbringung von Navi oder Smartphone! Wenn es ein offener Rohrlenker ist, so geht es ja noch. Aber eine windgeschützte Positionierung genau im Blickfeld ist dann oft immer noch ein Problem. Mal ganz zu schweigen von verkleidetern Lenkern. Wenn man da keine Lösung findet (z.B. auf der Lenkkopf-Verkleidung mit Durchbohren), muss man auf Spiegelhalterungen ausweichen, wo das Ding dann so weit aus dem Blickfeld sitzt, dass man zu viel abgelenkt wird. Überhaupt Halterungen: Das wackelt und rappelt viel zu oft, manchmal gehen die Dinger fliegen. Alles schon gesehen, ich habe aber doch eine gefunden, die wirklich fest sitzt und wo auch das Smartphone sicher ist. Bei meiner übrigens mit regendichter Hülle, wo auch das Stromkabel dicht rausgeführt wird, was man leider nur selten findet.

Ich finde, dass die Biker- und Zubehörsteller da mal bessere Lösungen anbieten sollten! Z.B. am Lenker einen definierten Platz im Blickfeld mit genormter Schnittstelle für ebenso genormte Halterungen. Die Bordsteckdose sollte nahe der Halterung liegen und nur noch USB haben, was jedes moderne Gerät kann. Dabei wäre dann aber eine normale zweite Bordsteckdose an einem geschützten Ort sinnvoll, über die man die Batterie laden kann, was leider bei vielen Steckdosen nicht der Fall ist, weil nicht entsprechend verdrahtet. Das nur nebenbei.

Ich denke, dass das Thema "Welches Navi wo anbringen?" eines der meist diskutierten Themen in der Community ist. Komisch, dass die Hersteller das scheinbar nicht mitkriegen!

Da ist ja auch das Problem, dass manche Hard- und und fast alle Softwarelösungen nur suboptimal an das Bike anzupassen sind. Z.B. BAB kann man meiden, aber KFZ-Straßen nicht, was für Fuffi-Fahrer nicht geht. Bundesstraßen kann man meist auch nicht ausschließen, um nur auf Landstraßen zu fahren. "Schöne Strecken" sind für Biker oft überhaupt nicht schön. Dabei wären das nun wirklich fast immer nur kleine Aufgaben für die Programmierer!

Vieleicht liegts ja auch daran, dass die Ansprüche dermassen verschieden sind, dass es unmöglich ist, sie alle zu berücksichtigen. Und dann kommen noch Leute wie Du, die ein Smartphone so ans Mopped schrauben wollen, dass es ein Motorradnavi ersetzt. Wie soll ein Hersteller das voraussehen?

Bei den neuen BMWs z.B. ist das Navi ab Werk bestellbar und perfekt integriert. Der Rest muss halt improvisieren. Muss ich ja auch.

Motorradnavis als solches gibt es erst seit etwa 2005. Alle Motorräder, die vorher gebaut und entworfen wurden, hätten nicht mal theoretisch dafür vorbereitet werden können, da es solche Geräte einfach nicht gab.

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

Motorradnavis als solches gibt es erst seit etwa 2005. Alle Motorräder, die vorher gebaut und entworfen wurden, hätten nicht mal theoretisch dafür vorbereitet werden können, da es solche Geräte einfach nicht gab.

Gleiches gilt - auch heute noch - bei den Bordsteckdosen. Zumal dann auch viele mit der verbauten Lösung vermutlich nicht zufrieden wären. Ich bekomme ja immer wieder Schelte für meine Lösung mit der unter der Sitzbank verbauten Steckdose. Dort wollen sie viele partout nicht haben. Ich hingegen will sie nicht vorne am Lenker haben.

Was sollen die Hersteller dann machen? Sie irgendwo dazwischen platzieren? Bei der NC 700 wäre das ja sogar möglich. ;)

Grüße, Martin

Zitat:

Original geschrieben von X_FISH

Gleiches gilt - auch heute noch - bei den Bordsteckdosen. Zumal dann auch viele mit der verbauten Lösung vermutlich nicht zufrieden wären. Ich bekomme ja immer wieder Schelte für meine Lösung mit der unter der Sitzbank verbauten Steckdose. Dort wollen sie viele partout nicht haben. Ich hingegen will sie nicht vorne am Lenker haben.

BMW verbaut die Bordsteckdose unten am Anlasser. Wenn msn die Batterie laden will, kommt man da super ran. Sonst eigentlich nicht;-)

am 12. Mai 2014 um 7:14

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

Vieleicht liegts ja auch daran, dass die Ansprüche dermassen verschieden sind, dass es unmöglich ist, sie alle zu berücksichtigen. Und dann kommen noch Leute wie Du, die ein Smartphone so ans Mopped schrauben wollen, dass es ein Motorradnavi ersetzt. Wie soll ein Hersteller das voraussehen?

Dass man heutzutage (!) ein Gerät zur Navigation montieren möchte, ist ja wohl Standard. Dabei ist es für den Bike.Hersteller auch völlig wurscht, ob es um ein Motorrad-Navi oder ein Smartphone geht, da ist doch kein technischer Unterschied!

Zitat:

Original geschrieben von Zitterhuck

Dabei ist es für den Bike.Hersteller auch völlig wurscht, ob es um ein Motorrad-Navi oder ein Smartphone geht, da ist doch kein technischer Unterschied!

Platzierung, Art der Stromversorgung, etc. -> gibt sehr, sehr viele unterschiedliche Nachrüstlösungen.

Sieht man ja schon hier im Thread. Der Erste will nur hören, der Zweite nur sehen, der Dritte will beides gleichzeitig und der Vierte will ein riesiges Display haben während der Fünfte nur ein kleines, dezentes Navigationsgerät mit einem klaren Richtungspfeil bevorzugt.

Mini-USB, sonstiger USB, ganz anderer Anschluss, mit Strom versorgter Tankrucksack... DIN-Steckdose oder »Zigarettenanzünder«?

Auf was sollen sich denn die Hersteller festlegen?

Grüße, Martin

am 12. Mai 2014 um 8:00

Genauso schauts aus x_fish

Und der 6. will an seiner SSP erst gar nicht erkennen das was für ein überflüssiges Navi vorgesehen ist, da er es e nie braucht.

 

Die Hersteller können auf solche Wünsche nicht eingehen und im Aftermarket gibts genügend Alternativen. Man muß sich nur überlegen was man will. Ram Mount bietet eigentlich für jedes Gerät und für jeden Befestigungsort eine Halterung an, besser gehts wohl nicht. Bordsteckdosen kann man auch im Zubehör kaufen und dort verbauen wo man sie am liebsten hat.

Was würde es mir helfen wenn die Hersteller ne TT Halterung vorsehen ich aber ein Zumo verwende, was hilft es mir wenn der Hersteller ne poplige Iphone Halterung vorsieht ich aber mein 6,3 Zoll Note3 nutzen möchte........nur mit Bordsteckdosen könnte sie etwas spendabler sein. Eine unter der Soziusbank wäre schon mal ein Anfang.

Zitat:

Original geschrieben von DerZombie

Genauso schauts aus x_fish

Und der 6. will an seiner SSP erst gar nicht erkennen das was für ein überflüssiges Navi vorgesehen ist, da er es e nie braucht. [...]

Zumal dies bei 14'000 U/min ohnehin nur ein Aquarell abbilden würde. :D

Grüße, Martin

Zitat:

Original geschrieben von Zitterhuck

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

Vieleicht liegts ja auch daran, dass die Ansprüche dermassen verschieden sind, dass es unmöglich ist, sie alle zu berücksichtigen. Und dann kommen noch Leute wie Du, die ein Smartphone so ans Mopped schrauben wollen, dass es ein Motorradnavi ersetzt. Wie soll ein Hersteller das voraussehen?

Dass man heutzutage (!) ein Gerät zur Navigation montieren möchte, ist ja wohl Standard. Dabei ist es für den Bike.Hersteller auch völlig wurscht, ob es um ein Motorrad-Navi oder ein Smartphone geht, da ist doch kein technischer Unterschied!

Die neuen BMWs haben ja eine ZFE bzw. einen CAN-Bus, was bedeutet, dass bestimmte elektrische Verbraucher zentral gesteuert bzw. geschaltet werden. Und bei der R1200GS gibt es einen so genannten Cartool-Stecker, der kostet irgendwelche 16 Euro. Damit kann man jedes gängige Navi einfach an die Bolrdelektronik anstöpseln, und zwei Minuten, nachdem man die Zündung ausgemacht hat, wird dem Navi der Strom abgeschaltet;-)

Ich vermute, dass man Navis am leichtesten bei den Motorrädern ans Bordnetz anschließen kann, bei denen es auch ein Navi als Werkszubehör gibt.

Ein vernünftiges Moppednavi wird in der Regel fest verdrahtet, d.h. die Halterung wird fix an das Bordnetz angeschlossen. Gemessen daran ist ein USB-Ladestecker in einer Zigarettenanzünderdose eine Frickellösung: Nicht vibrationsfest, nicht wasserfest. Und je nachdem wie hochwertig die beteiligten Komponenten sind, kann es auch noch böse Spannungsspitzen geben, mit denen nicht jede Hardware gleich gut fertig wird.

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