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Motorrad kosten?
Was kostet das Motorrad fahren so ungefähr im Monat bzw. Jahr
Beste Antwort im Thema
Die Frage nach den Kosten ist nur interessant, wenn man mit dem Ergebnis der Berechnung auch etwas anfangen kann und will.
Die Aussage, dass ein Motorrad 2.500 Euro im Jahr kostet für sich allein genommen, sagt gar nichts aus. Erst wenn man sie in einem Kontext betrachtet, also als Vergleich zu etwas anderem heranzieht, ist eine solche Zahl überhaupt zu gebrauchen. Also etwa im Vergleich zu einem Auto als Fortbewegungsmittel oder im Vergleich zu einem anderen Hobby. Man kann auch 2.500 Euro jährlich in den Modellbau, eine Märklin-Eisenbahn oder in eine Briefmarkensammlung stecken.
Insofern ist eine Frage nach dem reinen Betrag schwachsinnig. Erst durch einen hinzuzufügenden Nutzen wird der Wert sinnvoll. Dann aber auch nur, wenn der Nutzen tatsächlich die möglichst preiswerte Fortbewegung sein soll.
Wenn das Motorrad tatsächlich nichts anderes als Hobby sein soll, ist die Frage nach den Kosten eher kontraproduktiv. Ein Hobby soll ja Spaß machen, da ist es sinnvoll, wenn einem die Kosten gar nicht so bewusst sind.
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134 Antworten
Das ist billig. Ich komme auf 1.500 Euro. Wenn man das über fünf Jahre abschreibt kommen jährlich 300 Euro hinzu.
Aber deine Bekleidung wird qualitativ hochwertiger sein und neuware vom Fachhändler dadurch verlängert sich natürlich im normalfall auch die Tragezeit von der höheren Sicherheit ganz zu schweigen!
Ich sag ja, das kann jeder für sich ausrechnen.
Bleibt die Frage, was es für einen Sinn macht, wenn ich diese Zahl kenne.
Es macht eigentlich wenig sinn diese Zahlen zu kennen da man sich ja individuell je nach geschmack und den eigenen bedürfnissen einkleidet, ich hatte eben das gefühl das der Te. Zahlen sehen wollte :)
Für mich war es damals wichtig zu wissen wieviel ich für Kleidung ungefähr ausgeben muss.
Rund 1000 Euro konnte ich dann ins budget einplanen. Die mir auch gereicht haben. Gut, ich hab dann die Shops angerufen und nach % gefragt :-)
Zitat:
@Der Lustige Alt schrieb am 19. Oktober 2016 um 13:12:49 Uhr:
Zitat:
@gullof schrieb am 19. Oktober 2016 um 12:39:45 Uhr:
Leute.... Für eine 24000 km Inspektion 2 bis 3000 Euro?
Bei nem Hobel für 60K und mehr durchaus möglich... Bei nem Brot und Butter Standardmotorrad logischerweise nicht...
Motorrad für 60.000 Euro? Spiegelt jetzt das der Durchschnittspreis für den durchschnittlichen Motorradfahrer welcher im Schnitt bereit ist zu zahlen?
Wenn du mal nach den Zulassungszahlen gehst. Die gewerblichen Zulassungen raus rechnest (macht Motorrad online oft), dann siehst ungefähr was im Schnitt für ein bike ausgegeben wird.
Bringt doch herzlich wenig mit extrem herausstechenden Sonder Posten hier dem Te zu vermitteln das er mit solchen Ausreißer- Kosten rechnen muss.
Für meine budget Planung damals war es für wichtig zu wissen was geb ich aus bis ich fahren kann:
Fahrschule: 1700 Euro (alles inkl.)
Klamotten: 1000 Euro
Bike: 2500 Euro (4800 Euro geworden)
Unthalskosten (Vers, Steuer, Anmeldung usw): 160 Euro grob.
Sprit ca 450 euro
Aufgerundet 6000 Euro.
Dann eben jährliche Betriebskosten von 1300 Euro. Plus Abschreibung
Damit kann ein Anfänger grob mal was anfangen. Klar einzelne Posten können bis in den tot Diskutiert werden, besonders der Posten Motorrad. Aber als Hausnummer mal was womit man was anfangen kann..
Die Frage ist, ob man im Monat 500 oder 2000 Euro zur freien Verfügung hat.
Naja, Durchschnittskosten für Durchschnittspreise bekomme ich doch von jeglicher Art zigfach im Internet innerhalb von 5 min ergoogelt. Doch was ist Durchschnitt? Wenn du mitm Harley Club unterwegs bist dann sind die bikes halt im Durchschnitt teuerer als wie beim suzuki club...
Man muß es ja nicht verstehen das es den "Durchschnitt" der für jeden gilt nicht gibt...
Und der Durchschnitt bei einer Unternehmer oder Arztfamilie ist halt ein anderer als bei einer Arbeiterfamilie...
Wenn ich genaue Antworten will dann muß ich auch eine präzise Frage stellen.
Ein Auto kann halt auch ne Million kosten oder nur 8000 EUR
Zitat:
@Der Lustige Alt schrieb am 20. Oktober 2016 um 07:55:30 Uhr:
Wenn ich genaue Antworten will dann muß ich auch eine präzise Frage stellen.
Word!
Die Kosten des Motorrades sind wesentlich davon abhängig, wie viele km im Jahr gefahren werden.
Wenn ich mein Motorrad das ganze Jahr über nicht bewege, es aber fahrbereit ist, kostet es Steuern, Versicherung und eine halbe TÜV-Gebühr. Das sind rund 400 Euro. Wenn es nur rumstehen soll, benötige ich nicht einmal einen Führerschein oder gar Schutzkleidung.
Wenn ich jetzt im ganzen Jahr nur eine einzige Hausrunde von 100 km drehe, steigen die Kosten um das verfahrene Benzin um 7,50 Euro. Dafür brauche ich aber einen Führerschein für 1300 Euro und Schutzkleidung für 1300 Euro. Den Führerschein auf Jahre abzuschreiben macht wenig Sinn, weil der ja unendlich gilt und erst mit dem Tod seine Lebensdauer beendet. Anders bei Schutzkleidung, die hält rund fünf Jahre. 1300:5=260. Also erhöhen sich die jährlichen Kosten um 267,50 Euro --- insgesamt also 667,50 Euro.
Wenn man nun aber mit dem Motorrad jeden Tag zur Arbeit fährt und viele große Touren und Urlaube macht und dann 30.000 km auf der Uhr stehen, sind 2.500 Euro für Benzin dabei, 1.500 Euro für Reifen, 250 Euro für eine Kette und 150 Euro für Öl und Filter … macht rund 4.500 Euro. --- zuzüglich der 400 und 260 Euro von oben also 5.160 Euro.
Zwischen diesen beiden Extremen bewegen sich hier die meisten Fahrer. Wenn künftig einer fragt, kann die Antwort lauten: Zwischen 500 und 5.000 Euro.
Unberücksichtigt geblieben ist bei beiden Berechnungen die Abschreibung für das Motorrad. In einem Fuhrbetrieb oder einer Vermietung würden die Teile betriebswirtschaftlich wahrscheinlich über drei bis fünf Jahre abgeschrieben werden. Ein Motorrad mit einem Neupreis von 10.000 Euro würde dann in fünf Jahren mit jährlich 2.000 Euro abzuschreiben sein. Für die private Berechnung ist das wenig sinnvoll, würde aber bei der extremen Nutzung mit 30.000 km jährlich hinkommen. Dann hätte die Karre nämlich 150.000 km runter und wäre wahrscheinlich verbraucht.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 20. Oktober 2016 um 08:46:59 Uhr:
Wenn man nun aber mit dem Motorrad jeden Tag zur Arbeit fährt ...
Meist fährt man nicht zur Gaudi in die Arbeit, sondern um Steuern zahlen zu dürfen. Also berücksichtigt man das in der Steuererklärung. Jetzt wird die Gesamtkostenrechnung kompliziert.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 20. Oktober 2016 um 08:46:59 Uhr:
Anders bei Schutzkleidung, die hält rund fünf Jahre. 1300:5=260. Also erhöhen sich die jährlichen Kosten um 267,50 Euro --- insgesamt also 667,50 Euro.
Gilt nur für Textilzeug und Helm. Meine Lederhose bekam jetzt zwar Konkurrenz nach 12 Jahren aber passt an sich noch immer. Bräucht halt mal neue Knieprotektoren.
Wenn also jemand auf die laufenden Kosten achten will sollt er Leder kaufen. Und keine Wampe anfressen damits sie nach 5 Jahren noch passt. :D
Mit dem Motorrad zur Arbeit macht i.d.R. finanziell wenig Sinn. Gibt nur 20 cent/km, statt 30 beim Auto.
Da verliert jedes Brot-und Buttermotorrad gegen einen Kleinwagen in der Gesamtrechnung. Von Big Bikes gar nicht zu reden.
Und man friert und wird nass.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 20. Oktober 2016 um 11:12:42 Uhr:
Mit dem Motorrad zur Arbeit macht i.d.R. finanziell wenig Sinn. Gibt nur 20 cent/km, statt 30 beim Auto.
Da verliert jedes Brot-und Buttermotorrad gegen einen Kleinwagen in der Gesamtrechnung. Von Big Bikes gar nicht zu reden.
Und man friert und wird nass.
:confused::confused: auf den ersten Satz bezogen?
Pendlerpauschale?