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Motorbremse
Wie mache ich dich richtig? damit soll man ja gut benzin sparen können.
kann aber doch schlecht bei 80 in den 2 gang schalten, das ist doch ungesund für den motor.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von DrHolgi
kann aber doch schlecht bei 80 in den 2 gang schalten, das ist doch ungesund für den motor.
Gehen tut das gerade noch so, aber empehlenswert ist das nicht ;).
Ich nutze die motorbremse wenn ich alleine fahre sehr viel, ich habe dann wenn es berg ab geht auch mal schnell bei 80 den 3. gang drin und lasse mich rollen bzw. schalte ich immer so zurück das ich möglichst wenig bremsen brauche, denn bremsen ist genau das was man bei spritsparen eigendlich vermeiden sollte.
Gruss
Maik
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63 Antworten
Wenn Du bremsen willst und statt der normalen Bremse den Motor dazu nutzt, dann sparst Du keinen Sprit, sondern lediglich Bremsbelag; auf Kosten der Kupplung.
Beim Spritsparen mit Benziner kommt es darauf an, mit möglichst offener Drosselklappe (d.h. Vollgas) zu beschleunigen. Aber: Dabei nicht über 2500 U/min hochdrehen, da sonst der Wirkungsgrad zu stark einzubrechen beginnt. Klar, dass er dadurch nicht so beschleunigt wie sonst, aber wir wollen ja sparen und das gehört nun mal dazu.
Wenn Du dann Dein Tempo erreicht hast, kommt der eigentliche "Trick" um zu sparen: Mit möglichst geringen Verlusten vorwärts kommen.
Da Du auf Luftwiderstand und Rollwiderstand (mal vom Luftdruck abgesehen) nur über das Tempo Einfluss hast, musst Du zum Sparen zusätzlich den größten Gang wählen, um die Reibung im Motor so gering wie möglich zu halten. Sprich Du betreibst den Motor genau da, wo er am wenigsten bremst! Also keine Motorbremse. Und Klima je nach Wetter möglichst aus. Das Ding säuft einen vor allem bei Kurzstrecken arm. Bei Strecken größer 40km ists nicht so tragisch (bei mir 0,3l). Und wenn schon Klima an, dann nicht mehr als vier Grad kälter als draußen stellen. Die vier Grad sind trotzdem erleichternd.
Wenn Du dann im größtmöglichen Gang vor Dich hinrollst (rumruckeln sollte er natürlich nicht), dann gilt es vorausschauend zu fahren. D.h. dass man rechtzeitig Gas wegnimmt, so dass man z.B. vor Kurven nicht zusätzlich bremsen bzw. extra runterschalten muss. Hierbei gilt es immer die Wirkung der Motorbremse so gering wie möglich zu halten, sprich erst in den kleineren Gang wechseln, wenn er Richtung Standgas kommt bzw. sobald die Momentanverbrauchsanzeige mehr als 0,0l/100km anzeigt.
Also nie vergessen: Wer bremst verliert... und zwar Energie. Vollkommen wurscht ob durch die Bremsanlage oder durch den Motor.
Oben genannte Fahrweise erfodert übrigens viel Übung, Geduld und vor allem die Disziplin, sich nicht ärgern zu lassen. Und nein, man wird dadurch zu keinem Verkehrshindernis! Das meinen nämlich immer alle, die anders fahren als normale oder sparende Leute. Ich fahr auf normalen Strassen wie auch auf der Autobahn 100. Fast jede Kurve in Deutschland kann locker mit 70-80 gefahren werden. Da behindert man keinen. Bei Ortschaften wird natürlich auch gebremst und nicht auf 50 ewig heruntergezockelt.
Mit dem 2.0 TDI bekommt man so 4,5 getankte Liter hin (Klima aus). Mit Deinem Benziner sollten die 5,0 erreichbar sein. 5,5 müssen aber auf jeden Fall drin sein.
Wichtig ist trotz allem natürlich, dass die Strecke eine sparsame Fahrt erlaubt. Stadtverkehr ist mit dieser Fahrweise je nach Verkehrsaufkommen und Ampelkonstellation eher pfui und nicht unbedingt sinnvoll realisierbar.
Mein Streckenprofil wähle ich übrigens übersichtlich und eher wenig kurvig. Auch das gehört genau genommen zum vorausschauenden Fahren dazu.
Mein häufigstes Streckenprofil sieht übrigens so aus: 10km Überland, 20km Autobahn und dann noch 30km Bundesstrasse.
Wenn ich das Loch an der Karre aufreisse, dann brauch ich 7,5l und bin 45min (mit dem Messer zwischenden Zähnen) unterwegs. Wenn ich sparsam fahre, dann brauch ich weniger als 5 Liter, brauch 55min und bin entspannt unterwegs.
Ich spar da lieber am Sprit und verlänger mein Leben. Übrigens hab ich zuvor jahrelang zu den Jägern auf der Strasse gezählt. Und es bringt halt mal nix; man wird halt gscheiter; manchmal wenigstens :-)
also wir haben bei unserem TDI damal immer brav die motorbremse genutzt, so wie man das in der FS lenrt
und auch bei 150tkm hatte die kupplung keine ermuedungserschinungen
das moment was auf die kupplung wirkt ist vergleichsweise kurz und auch eher schwach, da der motor meist noch auf drehzahl ist
ansonsten ist die kupplung ja ZU und ha dann auch 0 verschleiß
ansonsten kann ich zustimmen
das mit vollgas gilt beim diesle nicht ganz..da eher 2/3 und vorallem drehzahlen unter 2800upm halten (die DSG-Fahrer kennen dieses verhalten von ihren getrieben)
und nicht aus dem keller heraus bescheunigen, sondern lieber runterschalten, das spart ne mnege (da im drehzahlkeller keine aufladung stattfindet)
Stimmt, beim Diesel sollte nicht durchgetreten werden. Ist aber auch ein Direkteinspritzer, der mit Sauerstoffüberschuss fährt.
Dass bei der Motorbremse die Kupplung nicht allzu sehr belastet wird, ist klar. Aber halt mehr als ohne.
Ich würd eher bremesen als wie bei 70 den zweiten Gang einzulegen. Arme Getriebesynchronisation...
er will mit der motorbremse ja nicht BREMSEN sondern nur vermeiden, dass er im leerlauf laeuft
klar, wenn man das ganze zum bremsen benutzt, dann leidet die kupplung schon :)
Ich hab bei meinem Golf irgendwie das Gefühl, dass man von einer Motorbremse nicht wirklich reden kann.
Ich bin neulich bei nem Kumpel mitgefahren, Astra G 2,2 CDTI, und da sieht das wesentlich anders aus, der braucht seine Bremsen lediglich zum Anhalten.
Wenn ich vom 5. in den 4. schalte dreht der Motor hoch, von einer Bremswirkung ist aber nicht wirklich etwas zu spüren. Da war der "alte" TDI mit 115 PS, den ich im Sharan hatte doch wesentlich stärker in der Bremswirkung.
Gruß
gimmy
Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Ich hab bei meinem Golf irgendwie das Gefühl, dass man von einer Motorbremse nicht wirklich reden kann.
Der Astra wird halt einen großeren Widerstand der zu bewegenden Teile haben und aus diesem Grund eine höhere Bremswirkung bei der Motorbremse erzielen. Ausserdem bremst dein Auto bei hohen geschwindigkeiten mit der Motorbremse nicht so stark wie bei niedrigen geschwindigkeiten.
Wenn du die Motorbremse verwenden möchtest, dann kann ich dir nur empfehlen nimm in der Regel den 3. Gang. Denn beim 4. und 5. erzielst du keinerlei oder nur kaum Bremswirkung. Gerade bei Bergabfahrten dringend von abzuraten den 4. Gang zu nehmen sonden auch den 3., da der 4. keinerlei Bremswirkung mehr aufweist. Stattdessen kommt die Bremse genauso viel wie im 5. zum Einsatz und kann überhitzen was einen totalen Bremskraftverlust zur Folge hat.
z.B. beim heranfahren bzw. -rollen an eine Ampel kann man gute Ergebnisse erzielen in dem man aus Tempo 50 in den 3. schaltet und ab Tempo 30 dann in den 2. Ab zu raten ist vom schalten in den 1. für die Bremse, da die Drehzahl für´s Getriebe nicht besonders gesund ist. Was das herunterbremsen mittels Motorbremse aus ca. 80km/h angeht, da liegt der 3. gerade so an der Grenze. Höhere Geschwindigkeiten sind besser mit der normalen Bremse zu verzögern.
Was das Thema mit dem sparsamen beschleunigen angeht, kann ich absolut nur davon abraten mit "vollgas" zu beschleunigen. Die idealste Methode die ich herausgefunden habe ist, dass man mit max. 3/4 Gas beschleunigt und möglichst früh schaltet. Also am besten bei ca. 1500 U/min. Denn nur so erreichst du auch nen Momentanverbrauch von unter 20l/100km. Alles andere mit vollgas beschleunigen und so, bescherrt dir Verbräuche über 30l und mehr. Und beim Beschleunigen aus dem Stand heraus darauf achten, dass der erste Gang NUR zum Anfahren (in Bewegung setzen) verwendet wird und nicht zum Rausbeschleunigen. Denn gerade der 1. Gang frist am meisten und bescherrt die Momentanverbräuche bis über 80l/100km und mehr.
Also im ersten Gang nach spätestens einer Wagenlänge in den zweiten schalten.
Und so schaff ich auch einen Verbrauch von unter 6 Litern ;)
Mfg, TheBlackPlus.
Tatsache ist doch aber, dass die Motoren heute nicht mehr so "mitbremsen", wie früher.
Bergab ist meiner selbst im 3. nicht mehr so wirklich als Bremse zu "miß"-brauchen.....
gruß
gimmy
Wenn man die A9 z.B. München Richtung Nürnberg fährt, kommt zwischen kurz hinter Denkendorf eine Stelle an der sich die Fahrbahn für PKW und LKW aufsplittet mit Tempo 100 und dann ein länger andauerndes Gefälle mit Tempo 80 Begrenzung. Da ist der 3. Gang ideal um die 80 einhalten zu können.
Mfg, TheBlackPlus.
Ich bremse immer mit Motor und bremse gemischt. Ich kenne die Schaltpunkte und die Drehzahlen und wenn ich zum Beispiel die Abfahrt sehe wo ich runter muss, dann gehe ich von Gas herunter und lasse mich ein wenig ausrollen, dann schalte ich einen Gang tiefer und lasse mich wieder ausrollen. Wenn ich etwas zu schnell bin dann bremse ich ganz kurz und schalte dabei wieder einen Gang runter usw..
Wenn ich runterschalte und von der Kupplung gehe dann geht die Drehzahl nie über 3000 Umdrehungen. Das ist eben Gefühlssache und dauert ein wenig bis man die Schaltpunkte bzw. Geschwindigkeiten genau kennt.
Beim Winterreifenwechsel hatte ich ca. 40.000 km auf der Uhr und der Werkstattmeister meinte nur das meine Bremsen immer noch wie neu aussehen, also schaden kann das nicht. Ich glaube auch nicht das diese Sekunde runterschalten die Kupplung sehr belastet.
Zum Thema Anfahren(weil das hier angesprochen wurde): Ich fahre zum Beispiel im ersten Gang immer so schnell wie möglich an um die Kupplung so wenig wie möglich schleifen zu lassen, denn das geht wirklich auf die Kupplung. Warum soll man ewig langsam anfahren? Um 0.00001 Liter Benzin zu sparen? Eine neue Kupplung übersteigt dann die Ersparnisse wahrscheinlich um ein vielfaches. Benzinsparen hin oder her, aber das Ganze hat dann auch seine Grenzen und am Ende zahlt man noch drauf.
Vergiss die Momentanverbrauchsanzeige denn egal wie du anfährst, die Energie bzw. das Benzin was dazu nötig ist wird immer gleich bleiben (ganz einfache Physik):) Vielleicht zeigt dein Momentanverbrauch beim Beschleunigen 20l an, aber dafür brauchst du länger und kommst am Ende trotzdem wieder auf 30l ;) Dann besser die Kupplung schonen. Wenn du beim Anfahren wirklich sparen möchtest dann musst du dir schon den Toyota Prius kaufen, denn der benutzt zum Anfahren den Strom aus den Akkus ;) Merkst du was? :D
Zum Thema Opel Astra 2,2 und Golf: Die Bremswirkung von einem Motor mit 2,2 Litern und einem Motor mit 1,4 Litern sind natürlich nicht zu vergleichen. Um so höher der Hubraum, um so höher die Bremswirkung von der Motorbremse.
Schönen Abend Euch...
Zitat:
Original geschrieben von pierreonline
Zum Thema Opel Astra 2,2 und Golf: Die Bremswirkung von einem Motor mit 2,2 Litern und einem Motor mit 1,4 Litern sind natürlich nicht zu vergleichen. Um so höher der Hubraum, um so höher die Bremswirkung von der Motorbremse.
Schönen Abend Euch...
Es ging hier aber nicht um den aufgepusteten Zwerg :p;), sondern um nen gestandenen Motor wie den 1,9 TDI.
Dass die Bremswirkung mit größerem Hubraum größer wird ist schon klar, aber der TDI im Golf hat doch für 1,9 Liter ein extrem schlechtes Bremsverhalten.
Ich habe auch das Gefühlr, dass er beim Schalten erst einmal künstlich auf Drehzahl gehalten wird, als ob jemand (die Elektronik:confused:) Zwischengas gibt oder vergisst, vom Gas zu gehen (Ich war´s nicht:( )
Gruß
gimmy
Es geht zwar immernoch ums Thema "Motorbremse", aber ist es nicht so dass gerade der 1.9er ein relativ unkultiviertes Laufverhalten aufweist im Gegensatz zum 2.0? Hab ich jedenfalls mal so gehört/gelesen.
Ich mein ja nur, weil du was von "gestandenem" Motor schreibst..
Mfg, TheBlackPlus.
Zitat:
Original geschrieben von TheBlackPlus
Es geht zwar immernoch ums Thema "Motorbremse", aber ist es nicht so dass gerade der 1.9er ein relativ unkultiviertes Laufverhalten aufweist im Gegensatz zum 2.0? Hab ich jedenfalls mal so gehört/gelesen.
Ich mein ja nur, weil du was von "gestandenem" Motor schreibst..
Mfg, TheBlackPlus.
Ich hab beide gefahren und muss sagen, dass der 2,0 etwas ruhiger läuft, da geb ich Dir Recht.
Von der Motorcharakteristik sagt mir der 1,9 aber mehr zu, selbst, oder gerade weil er etwas knurriger im Klang ist.
Von der Zuverlässigkeit und Ausgereiftheit hat der 1,9 aber deutliche Vorteile, schau Dich nur mal im Forum um.
Deshalb nenne ich halt den 1,9 TDI nen gestandenen Motor, während die Technik der TSI´s natürlich wesentlich neuer ist.
Wobei ich so hochgezüchteten Maschinchen von Natur aus etwas skeptisch gegenüberstehe und mir in den nächsten 10 Jahren sicher keinen Motor zulege, der aus 1,4 Litern 140 PS und mehr holt, aber das ist meine persönliche Meinung.
Gruß
gimmy
Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Wobei ich so hochgezüchteten Maschinchen von Natur aus etwas skeptisch gegenüberstehe und mir in den nächsten 10 Jahren sicher keinen Motor zulege, der aus 1,4 Litern 140 PS und mehr holt, aber das ist meine persönliche Meinung.
naja, so hochgezüchtet ist der auch wieder nicht, lediglich die 1.4L hubraum hören sich für die leistung etwas krass an!
der GTI z.b. hat die selbe literleistung, der Ed30 sogar noch mehr und beim S3 sind´s mit 132,5 PS/L auch nicht gerade wenig, sowie beim neuen Golf .:R mit 135 PS/L!
hier redet keiner von hochgezüchteten motoren, obwohl das wohl noch eher zutreffen würde! ;)
(ein 1.4L-motörchen dürfte da bis zu 190ps haben)
Warum sollte man eigentlich nicht soviel wie möglich an Leistung aus ne Motor rausholen? Währe doch Schwachsinn die Power die im benzin steckt einfach ungenutzt in die Luft verpuffen zu lassen. Ich fahre zwar selber nen 1.4er mit nur 59kW, aber der 1.4er TSI mit 125kW täte mich schon reizen. Frage ist nur, ob der eigentlich in meinen reinpassen würde, da ich den Golf Plus in der Liste nur bis max 118kW gesehen habe.
Mfg, TheBlackPlus.