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Motorbremse statt Bremse, Motor aus auch bei kurzen Stopps bei alten Gebrauchten?

Themenstarteram 13. Juli 2012 um 21:56

Hi Leute, hab bisschen gestöbert aber war ein wenig umfangreich was ich fand und daher frage ich einfach mal direkt kurz und knapp.

Ich möchte demnächst einen alten gebrauchten (BJ98-04) kaufen und natürlich Sprit sparen und Verschleißarm Fahren (City).

 

Sollte man hierbei an Ampeln etc. möglichst die Motorbremse nutzen, oder doch besser Bremsen?

Die Frage hierbei ist ob der Motor irgendwelche Schäden oder erhöhten Verschleiß davonträgt wenn man die Motorbremse nutzt.

Selbiges würde ja wiederum auf jeden fall die Bremsen entlasten.

 

Das andere ist, moderne Autos haben eine Start-Stop Automatik die oft nach Sekunden den Motor abstellt.

Früher sagte man, dauert es länger als 30s = Motor aus.

Wie sieht es denn aus wenn man auch bei sehr kurzen Stopps (z.B. 5-15s (da unerwartet schnell wieder Grün z.B.) den Motor abschaltet ? Gut oder schlecht? verschleißen bestimmte Teile mehr durch das ständige an und aus? oder schont es sie eher da weniger am Laufen?

Beste Antwort im Thema

Bei älteren Motoren mit beginnendem Ölverbrauch kann die Schubabschaltung auch die Schaftdichtungen vollends ruinieren --> Unterdruck in den Zylindern saugt das Öl in die Brennräume.

 

 

Motor aus und Motor an geht nicht nur auf den Anlasser, sondern auch auf die Kurbelwellen und Nockenwellenlager, da hydrodynamische Gleitlager --> Schmierfilm erst bei Drehzahl.

 

Habs mir inzwischen auch abgewöhnt, den Motor bei nur 20 s Leerlauf abzuschalten...bei 0,5 Liter/h Leerlauf sind 20 s = 2,7 ml Benzin

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stimmt nicht ganz, bei Übergang in den Schiebebetrieb ist der Lastangriff auf die Zahnflanken ein anderer...

Zitat:

 

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

 

 

Ach so.

Du gibst ein und derselben Sache je nach Gang einen anderen Namen.

Auch 'ne Möglichkeit. </blockquote>

Falsch.

 

Sieh es wie beim Automatikgetriebe: Ausrollenlassen in D (wo alle "Gänge" benutzt werden können) ist wie normale Schubabschaltung. Für die Motorbremse kann man das Schalten in den höchsten "Gang"/in lange Übersetzungen verhindern. Sinn ist wie gesagt das Verhindern von "Fading" durch Bremsüberhitzung.

Ich sehe es ganz anders:

Immer, wenn das Kupplungsmoment < 0 ist, bremst der Motor das Fahrzeug. Ich nenne es dann Motorbremse, nenne Du es, wie Du willst.

Bei Fahrern mit spritfahrender (vorausschauend, mässiges Tempo) Fahrweise & moderater Fahrleistung (km/Jahr) ist es heute oft so, dass die Bremsen unter Unterbeanspruchung leiden. D.h. die Bremsscheiben rosten etc. ...

In dem Fall ist es für die Bremsen und den Geldbeutel (des Fahrers, nicht der Werstatt!) sogar besser, wenn sie mehr benutzt werden.

Also im ohnehin eingelegten Gang ausrollen lassen bis zu der Drehzahl wo wieder eingespritzt wird (Momentanverbrauchsanzeige mal beobachten, dann kennt man die Drehzahl), dann Kupplung treten.

Falls Ampeltaktung gut bekannt und kein Hintermann kann man auch versuchen zunächst etwas zu bremsen, dann auskuppeln und langsam ranrollen => um bei Grün noch Schwung zu haben. Das ist Spritmässig ideal, aber nur wenn's klappt.

Zitat:

Original geschrieben von ExStarlet

Falls Ampeltaktung gut bekannt und kein Hintermann kann man auch versuchen zunächst etwas zu bremsen, dann auskuppeln und langsam ranrollen => um bei Grün noch Schwung zu haben. Das ist Spritmässig ideal, aber nur wenn's klappt.

Oder ich nutze zum Reduzieren der Geschwindigkeit die Motorbremswirkung, eventuell auch in einem kleineren Gang, den ich zum erneuten Beschleunigen bei Grün sowieso brauche.

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

Zitat:

Original geschrieben von Kung Fu

Und für andere Zwecke darf man nicht mit dem Motor bremsen? Z.B um Bremsbelag zu sparen?

was kostet ein kupplungswechsel (schlimmstenfalls mit einbau)?

was kostet ein belagwechsel?

diese simple kosten/nutzenrechnung allein dürfte alle fragen beantworten- wobei noch niemals der verschleiß der syncronisation am getriebe durch wilde runterschalterei berücksichtigt ist.

motorbremse macht nur sinn, wenn man einmalig (!) sagen wir bei starkem gefälle in den dritten oder zweiten herunterschaltet und dann dauernd ohne wilde schalterei die bremswirkung nutzt.

'motorbremse' vor ampeln ist autosteinzeit und für alle fahrzeuge neueren datums (also etwa nach mitte letzten jahrhunderts gebaut:D) in meinen augen schlicht schwachsinn.

Sorry, selten sowas gehört.

Motorbremse vor ampeln ist autosteinzeit?

Ok, der Sprit ist zu billig, daher ist Spritsparen "Steinzeit".

Warum soll Motorbremse nur bei einmaligem schalten Sinn machen?

Ich nutze dabei problemlos wenn ich die Ampel sehe in 4 Gängen die Motorbremse, dabei lege ich dann Problemlos 200m zurück ohne das dass Fahrzeug einen Tropfen Sprit braucht.

Zudem benötige ich für diese Strecke nun 40s anstelle von 15s und die Ampel ist mit etwas glück wieder grün und ich musste nie anhalten.

Wildes runterschalten? Wer wild schaltet macht was falsch, das ganze muss ein fließender Vorgang sein.

Wie effektiv das ganze ist merke ich am Spritverbrauch, den niedrigsten Verbrauch habe ich im urbanen Bereich, dort wo andere den höchsten haben.

Zum Thema Kupplungs und Syncroverschließ...

Mein Mazda hat irgendwas um die 320tkm weg. 2. Kupplung (allerdings mit 100tkm schon mit 2. Kupplung gekauft, keine Ahnung von wann die ist). Syncroringe sind die ersten.

Ich behaupte auch das die Kupplung und die Syncroringe mit etwas "Glück" länger halten als die Karosse tüvfähig ist.

Ja Bremsen muss man mit der Fahrweise natürlich auch extrem selten tauschen, aber das "spart" jetzt nicht soviel, da man eh sie selten als die Reifen tauschen muss.

@meehster

Schön wäre es wenn Einspritzanlagen schon vor den 90ern "normal" gewesen wären, ja bei Mazda durchaus, aber die deutschen Hersteller waren da etwas anderer Einstellung, da wurde dann Anfang der 90er auf "ein Injektor-Einspritzung" umgestellt, als die Jungs aus Asien grade eine Düse pro Zylinder als Standart einführten...

Hier ist immer von Schubabschaltung die Rede. An meinem Fokus mk1 kann ich den Momentanverbrauch ablesen und so sehen wann diese einsetzt. Sie funktioniert generell nur wenn man über 2000 Umdrehungen fährt und vom Gas geht. Also beim Runterschalten im Schubbetrieb springt sie nicht an, man erhöht sich also den Spritverbrauch. Nur wenn man einen kurzen Gasstoß gibt greift die Schubabschaltung auch nach dem Runterschalten. Macht beim auf die Ampel zurollen aber wenig Sinn.

Am besten wäre immernoch so vorrausschauend zu fahren, dass man im Leerlauf rollen kann. Dazu sollten Ampeln endlich mal eine Anzeige bekommen in wieviel Sekunden geschaltet wird. Außerdem stehen viele Geschwindigkeitsbegrenzungen in Kurven so dass man schön in die Eisen steigen muss. Wäre ein Schild "70 in 500m" zuviel verlangt?

Dann denke ich ist ein Sensor beim Fokus kaputt, oder nicht richtig eingestellt (Drosselanschlag oder halt drosselpotenziometer)

Denn beim runterschalten kommst du deutlich über 2000upm und dann greift auch die Schubabschaltung.

schon alleine weil der Motor nur noch als "pumpe" arbeitet und du dir sonst unverbrannten kraftstoff in den Kat pumpst.

Daher haben alle Fahrzeuge mit Kat Schubabschaltung, es kommt maximal bei einigen wenigen zur Zeit der Kateinführung vor das sie diese Technik noch nicht haben.

Alle anderen haben diese Verbaut.

Wenn sie erst nach einem Gasstoß greift weißt das darauf hin, das der Poti der Drosselklappe nicht richtig eingestellt ist, oder der Entanschlag(schalter), denn mit dem "Gasstoß" sorgst du durch schnelles vom Gas gehen das die Klappe "zuhaut" und dann den Wert erreicht den es für die Abschaltung braucht.

Alternativ kann auch einfach der Zug vergammelt sein und harkt etwas in der Führung.

Zitat:

Wäre ein Schild "70 in 500m" zuviel verlangt?

Klasse noch mehr Schilderwald, es reicht jetzt schon wieviel unnütze Schilder in der Gegend stehen.

Vor Ampeln lasse ich das Fahrzeug immer im 3./4. Gang mit Schubabschaltung langsam ausrollen.

Extra runterschalten, um die Schubabschaltung länger ausnutzen zu können, bringt nicht den wahnsinnigen Spareffekt. Da verursacht man mehr Verschleiß an Kupplung und Getriebe, als sonst was.

Die höchsten Nutzen bringt die Schubabschaltung natürlich bei sehr langen Ausrollstrecken, z.B. an Autobahnausfahrten. Da kann man am BC zusehen, wie der Durchschnittsverbauch drastisch sinkt.

Rufus

Hm, da könnte was dran sein. Im Winter hatte ich das Problem, dass das Gas auf dem ersten Zentimeter recht schwergägnig war. Da es im Sommer nicht auftrat hatte ich es schon vergessen. Sollte ich mir wohl doch mal ansehen.

Wenn deine Theorie stimmt sollte ich ja wenn die Schubabschaltung an ist in den Leerlauf und wieder zurück schalten können und sie würde wieder angehen (wenn ich über 2000 bleibe). Warum eine nicht funktionierende Schubabschalung schlecht für den Kat sein soll kann ich nicht verstehen. Die Zündung bleibt ja an, eigentlich sollten sich nur eine schlechtere Bremswirkung und mehr Verbrauch ergeben.

Endweder landet der Sprit unverbrannt im Kat oder der Motor treibt das Auto weiter vorwärts.

Unverbrannt im Kat landet es, wenn die Steuereinheit meint die Drosselklappe sei noch auf (sensor sagt das) aber klappe ist in wirklichkeit zu.

Dann gibt die Ecu sprit zu, hat aber keine Luft um ihn zu verbrennen, ist ganz davon abhängig welcher Luftmassenmesser usw.

War also von mir etwas zu stark pauschalisiert.

Wäre ja schön wenn ich nebenbei an deinem Auto einen Fehler gefunden haben ;)

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