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MOTORBREMSE oder FUSSBREMSE beim Bergabfahren?

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 3. Juli 2020 um 17:47

Hallo an Alle!

Ein bisher von mir als kompetent eingeschätzter Bekannter äußerte kürzlich die Bemerkung, dass beim Bergabfahren die Motorbremse wegen Beanspruchung des Getriebes viel schlechter ist als die Betätigung der Fußbremse.

Auf den Punkt gebracht meinte er, dass ein Getriebeschaden viel teurer wäre als der öfter erforderliche Ersatz der Bremsbeläge.

Das hörte ich zum 1. Mal und übergebe diese (seine) persönliche Ansicht zur Diskussion gerne an das Fachforum.

(Ich fahre einen VW GOLF 6 TDI/105PS Variant BJ 2010 mit derzeit 140000km am Tacho).

Danke für die Mitteilung eurer Meinungen dazu!

LG

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6 Antworten

Bekannter ist doch nicht so kompetent, wie bisher angenommen.

 

Mal ehrlich, solange man den Motor nicht im Drehzahlbegrenzer bergab laufen lässt passiert da nicht viel.

 

Wenn der Berg echt steil und lang ist, werden die Bremsbeläge irgendwann heiß und bremsen kaum noch - nennt sich fading. Willste eher vermeiden!

Zitat:

@volloeko schrieb am 3. Juli 2020 um 17:47:22 Uhr:

 

Ein bisher von mir als kompetent eingeschätzter Bekannter äußerte kürzlich die Bemerkung, dass beim Bergabfahren die Motorbremse wegen Beanspruchung des Getriebes viel schlechter ist als die Betätigung der Fußbremse.

Auf den Punkt gebracht meinte er, dass ein Getriebeschaden viel teurer wäre als der öfter erforderliche Ersatz der Bremsbeläge.

Völliger Blödsinn.

Die Kraft die auf die Zahnräder im Getriebe beim "Motorbremsen" bei der Bergabfahrt wirken, sind doch nur ein klitzekleiner Bruchteil der Kräfte, die beim schnellen Beschleunigen an den Zähnen und den Lagern anstehen.

Wenn ich das konsequent weiterdenke, müsste ich immer sofort nach dem Gas-weg-nehmen in den Leerlauf schalten, denn auch dann wirkt sofort die "Motorbremse".

Meines Erachtens völliger Unsinn! Ich fahre seit Jahrzehnten Passabfahrten im 2. oder 3. Gang, komme unten mit fast kalten Bremsen an und habe - wegen Schubabschaltung - dabei noch nicht mal Kraftstoff verbraucht. Auch die Öltemperatur steigt dabei nicht nenneswert an. Man muss ja keine Höchstdrehzahl anstreben, dagegen hilft bei Bedarf ein kurzes Antippen der Fußbremse.

Getriebeschaden hatte ich noch keinen...

 

EDIT: Genau passend zum Thema kommt gerade mein Newsletter mit dem Thema:

Todsünden für das Getriebe

Diese fünf häufig gemachten Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

https://www.autobild.de/.../...be-die-haeufigsten-fehler-16952473.html

Motorbremse bei Bergabfahrt ist NICHT dabei...

Teuer wird es erst recht, wenn du am Ende der Straße oder bei einem Hindernis nicht mehr bremsen kannst, weil deine heiße Bremsflüssigkeit Dampfblasen enthält. Wenn's nicht sogar Tote u. Verletzte gibt. Beim Auto ist's wie beim Fußball. 60000 Zuschauer im Stadion können u. wissen alles besser als der Trainer u. die Mannschaft.

Themenstarteram 3. Juli 2020 um 19:38

Vielen Dank für eure rasche und so eindeutige Stellungnahme!

Damit brauch ich nicht mehr nachzudenken, mein bisheriges Verhalten beim Bergabfahren zu ändern.

Meinen so "kundigen" Bekannten werde ich bei seiner Meinung belassen , ich streite nicht gerne herum...

Schönes Wochenende wünsch ich euch, ihr habt mir sehr geholfen!

Ist dein kundiger Bekannter ein Angehöriger der Fraktion deutlich fortgeschrittenen Alters?

Bei Zweitaktmotoren sollte man so nicht fahren, weil kein Gas bedeutet kein Sprit-Öl-Gemisch und kein Sprit-Öl-Gemisch bedeutet keine Schmierung.

Themenstarteram 4. Juli 2020 um 14:54

Zitat:

@Boppero schrieb am 3. Juli 2020 um 22:20:03 Uhr:

Ist dein kundiger Bekannter ein Angehöriger der Fraktion deutlich fortgeschrittenen Alters?

Dass ich meinem Bekannten in dieser Angelegenheit nicht vertraut habe zeigt sich in meiner geposteten Anfrage bereits in der Formulierung "Ein bisher von mir als kompetent eingeschätzter Bekannter".

Er fährt aktuell auch einen Diesel ( BJ 2012) , daher war seine Meinung zu Motorbremse auch für mich so befremdend...

Danke für die Klarstellung hier im Fachforum!

 

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