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Motor tot nach Fremdstart

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 4. Februar 2013 um 18:18

Hallo,

erstmal, bin ich ganz schön blöd... warum? Ich hab bei meinem Golf IV bj2000 1.4 das licht angelassen und gleich mal 2 tage stehen lassen, damit die Batterie auch ja vollkommen entladen wird.

Als ich das bemerkte, hab ich meinen Vater um starthilfe gebeten, was er auch taht. Allerdings regte sich garnix, kein Lämpchen, kein Tönchen. Enttäuscht haben wir das dann abgebrochen. 2 Tage später haben wir es erneut versucht, da meinem Vater meinte, es könnte sein, dass die Starterkabel keinen Kontakt hatten... wir also zu blöd zum Fremdstarten waren. Ich denke mal, er wird beim anklemmen keine Funken gesehen haben, hab ihn dazu aber nicht befragt.

Gesagt, getahn, alles klappte wunderbar, Motor spring sofort an. Da wir sowieso noch den Endschalldämpfer wechseln wolten, machten wir ihn wieder aus und einigten uns darauf das Prozedere weitere 3 Tage später zu wiederholen. Also erst mit neuem Auspuff die Batterie wieder voll zu fahren.

Nun trafen wir uns heute wie besprochen und erlebten unser blaues Wunder: ab dem Zeitpunkt, da der Schlüssel die Zündung aktiviert, legen alle Lüfter und Scheibenwischer mit volldampf los. Die Blinklichter blinken, das Radio auch. Im Prinzip läuft alles, was man vom Kokpit aus steuern kann + Motorlüfter, bis auf die Scheinwerfer und Innenraumbeleuchtung (ich denke, weil diese elemente mechanische Schalter haben). Damit hätte ich ja eigentlich leben können, allerdings springt der Motor nicht an. Wenn ich die kuplung drücke, vibriert sie leicht und wenn ich dann den Motor starten will, kommt nix ausser ein sehr seltsammes geräusch, dass mich an einen Elektromotor errinert, der festgehalten wird. Am motor tuht sich garnix, nix wackelt, nix dreht sich.

Da mein Budget nach dem neuen Auspuff bei ca 0,5Cent liegt, würde es mich freuen, wenn mir jemand sagen könnte, dass das eine Kleinigkeit ist und ich nur an irgendwas wackeln, oder kurz etwas abklemmen und wieder ranstecken brauch. Für andere Tipps bin ich aber auch offen.

Beste Antwort im Thema
am 4. Februar 2013 um 21:54

Zitat:

Original geschrieben von DominicDaytona

tommes 32 wenn du jetzt gesagt hättest, dass das steuergerät kaputt geht, ok.

oder andere sachen ok, aber lichtmaschine---nein.

das würde ja auch bedeuten, das wenn die batterie einfach im betrieb kaputt geht, hgeht auch gleich die lima hops ;-) nein.

die batterie ist parallel und nicht in reihe geschaltet von der lima.

die gleichrichterdioden steuern die leistung der lima und gehen nicht hops.

ich habe geschrieben er soll die batterie in der zeit tauschen und nicht ohne batterie rumfahren.

wir sprechen hier von einem neueren auto und nicht vom käfer.

bei dem knallt es sofort wenn du die batterie im betrieb lösen solltest.

Was sich bewährt hat ist auch das Starthilfekabel anzubringen und das Fremdfahrzeug einige Zeit mit etwas über Leerlauf laufen zu lassen und bei beiden Fahrzeugen möglichst keine/wenige Verbraucher an zu haben, also kein Gebläse, Heckscheibenheizung, Licht usw.

das stimmt, dann muss aber die batterie auch speichern können, wenn diese so defekt ist, das sie das nicht mehr tut, kriegst du den wagen über fremdstarten nie an (kann auch ein diesel sein der strom spendet).

Nich soviel Unsinn schreiben !!

Wird bei Ladebetrieb des Generators die Batterie abgeklemmt, entstehen durch die fehlende Last der Batterie Spannungsspitzen, die sowohl die Leistungsdioden als auch die Erregerdioden schädigen können, von der elektrischen Anlage und Steuergeräten ganz zu schweigen.

PS:

Die Batterie ist nicht nur "Spannungs- und Stromspender", die ist gleichzeitig der größte "Spannungsglättungskondensator", den man einbauen kann.

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am 5. Februar 2013 um 13:37

also mal zu den Fakten:

- Nicht lange rumfuschen sondern einfach mal eine andere Batterie anschließen (wenn Du keine hast nimm doch die vom Papa - aber direkt dort anschließen wo die defekte Batterie war und nicht über Kabel).

- Ein Akkuladegerät hat eine höhere Klemmenspannung wie die Batterie (muß es ja auch haben da sonst kein Ladevorgang stattfinden kann). Schließt Du nun das Ladegerät alleine an das Fahrzeug an so wird die Spannung nicht auf die durch die Batterie vorgegebene Spannung (6 Zellen a etwas über 2V = etwas mehr wie 12V - meistens so um die 13,4V) begrenzt und die Elektroniken (Steuergeräte) müßen diesen Job mit ihren Spannungsbegrenzungsdioden übernehmen. Je nach Kraft des Ladegerätes kann das den Tod von mindestens einer Sicherung, bis hin zu der Spannungsbegrenzungsdiode oder weiteren Bauteilen im Eingang der Elektroniken bedeuten.

Ebenso verhält es sich auch wenn Du den Wagen ohne Batterie über ein Starterkabel startest und dieses dann wenn der Wagen läuft trennst. In dem Fall ist dann die Lichtmaschine das Ladegerät ;)

- Werden Bleiakkus tiefentladen setzen sich die Platten in der Batterie mit Braunstein zu der dann keinen Strom mehr fließen läßt und die Platten sind dann in den meisten Fällen nicht mehr zu regenerieren.

- Es kann auch nicht schaden das (oder die) Massekabel von der Batterie zur Karosse mal zu überprüfen (es gab schon Fälle wo dieses weggegammelt ist).

 

am 5. Februar 2013 um 14:06

Wäre das nicht gefährlich? Man sagt doch immer, dass man Masse zuerst anschließen soll und dann erst den anderen Pol der Batterie.

am 5. Februar 2013 um 17:14

warum bist du nicht gleich mal 30min gefahren um batterie wieder aufzuladen ?

naja jedenfalls lade mal ordentlich auf und die fehler verpuffen

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Wäre das nicht gefährlich? Man sagt doch immer, dass man Masse zuerst anschließen soll und dann erst den anderen Pol der Batterie.

Nein, genau andersrum. Erst Plus, dann Minus. Der Grund hierfür wird offensichtlich, wenn der Minuspol schon angeschlossen ist und du beim Festschrauben des Pluspols mit dem Schraubenschlüssel an Masse kommst.

am 6. Februar 2013 um 8:58

Hast recht. Habe ich falschherum erinnert. Und Deine Begründung leuchtet auch ein.

Zitat:

Original geschrieben von dieselfalk

die Gleichrichterdioden in der Lima gehen kaputt wenn die puffernde Wirkung der Batterie weg ist. Deshalb ohne Batterie den Motor nicht fremdstarten.

Und es macht einen Unterschied, ob die eigene Batterie den Strom bringt, oder das Starterkabel. Denn das Starterkabel liefert wegen seines Widerstands immer eine geringere Spannung als die Batterie. Und das wirkt sich insbesondere aus, wenn sehr viel Leistung gebraucht wird, so zB. beim Anlassvorgang.

Was sich bewährt hat ist auch das Starthilfekabel anzubringen und das Fremdfahrzeug einige Zeit mit etwas über Leerlauf laufen zu lassen und bei beiden Fahrzeugen möglichst keine/wenige Verbraucher an zu haben, also kein Gebläse, Heckscheibenheizung, Licht usw.

Das Kabel sollte außerdem so befestigt werden, dass es guten, metallischen Kontakt, auf möglichst großer Anlagefläche hat, also möglichst nicht nur auf Ecken der Klemmen.

Viel Erfolg

Nein, die Lichtmaschinenregler haben einen Überspannungsschutz ... Genau für den Fall, dass z.B. die Masseleitung an der Batterie unterbrochen wird [schreibt BOSCH in einem Lehrbuch über Autoelektrik] aber man sollte solchen Stress für die Elektrik vermeiden.

Der Fremdstartvorgang ist wie beschrieben nicht gerade materialschonend. Das gilt aber vor allem für das Spenderfahrzeug. Deswegen sollte man beim Spenderfahrzeug auch eine gewisse Grundlast beim Fremstart laufen lassen, z.B. die Heckscheibenheizung. Dann ist der Lastabwurf (wenn das defekte Fahrzeug anspringt) nicht so dramatisch. Man muss sich vorstellen, dass die LiMa des Spenderfahrzeugs innerhalb von Millisekunden von maximaler Leistung (ca. 1kW, je nach LiMa) auf fast 0 runterregeln muss. Die beiden Batterien wirken zwar auch als Puffer, aber wenn das Starthilfekabel auch noch schlechten Kontakt hat, muss die LiMa ständig zwischen fast 0 Leistung und 100% hin- und herspringen. .....

Bei dem beschriebenen Verhalten des Fahrzeug würde ich systematisch vorgehen:

Erstmal die Batterie ausbauen, aufladen und vielleicht mal noch den Säurestand messen.

Anschließend einbauen, gucken (und posten) was passiert ... Evtl. nacheinander die Stromkreise anschließen und den Fehler suchen. Die Pluskabel sind beim G4 schön getrennt an die Batterie angeschlossen ... Wie die Vorredner geschrieben haben, immer zuerst das Pluskabel anschließen, dann das Massekabel und testen was passiert. In umgekehrter Reihenfolge wieder auseinander... Wenn du dir unsicher bist, lieber noch einmal nachfragen.

Wenn sich elektrische Verbraucher wie Scheibenwischer, Blinker und Lüftung ohne Zündschlüssel einschalten lassen, ist das "Entlastungsrelais für den X-Kontakt" defekt, bzw. die Kontakte sind verklebt. Das Relais hat die Aufgabe beim Anlassvorgang eben diese Verbraucher auszuschalten. Wenn die Kontakte verklebt sind, bleiben diese ständig an und saugen die Batterie leer.

Viel Erfolg!

Für mich hört sich das evtl. nach einer versehentlichen Verpolung beim Starthilfevorgang an.

Themenstarteram 12. Februar 2013 um 5:45

Hallo zusammen,

ist zwar schon ne weile her, aber vlt interressiert es ja noch jemanden: Weder Batterie, noch Magnetschalter sind defekt. Es hat keine Verpolung beim Fremdstart gegeben. Und der Wagen hat leider kein Warnpiepser mehr, der mich hätte warnen können...

Ich werd ihn jetzt in den sauren Apfel beißen und ihn in eine Werkstatt bringen. Soll ich dann noch berichten, was denn jetzt wirklich kaput ist? Also falls der Fehler gefunen wird. Und danke für eure mühe.

am 12. Februar 2013 um 5:47

Ja klar. Schreib ner mal was los war:-)

Viel Erfolg.

am 12. Februar 2013 um 7:58

Aber sicher, würde mich auch interessieren.

Net das es nur an nem Relais oder ner Sicherung lag ;)

 

Gruß Roger

am 12. Februar 2013 um 13:50

Hab mir n Golf IV 1,4 16V geholt.

Stand 3 Monate rum, so das die Batterie sich vollkommen verabschiedet hat.

Ein Kumpel von mir sofort Ladegerät gezückt und das Ding aufgeladen.

Läuft wieder alles und ich bin sehr zufrieden mit meinem Auto :)

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