ForumKäfer
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Käfer, Beetle & New Beetle
  6. Käfer
  7. Motor Stirbt ab

Motor Stirbt ab

VW Käfer 1200
Themenstarteram 15. Mai 2012 um 7:16

ICh hab ein Problem mit meinem Motor!

Wenn ich an eine kreuzung fahre und stehen bleibe stirbt mein motor immer ab!

Was kann da sein??

Hab mir schon einen Vergaser rep. Satz besorgt und alle membrane getauscht vergaser auch gereinigt und abschaltventil auch schon getauscht!!

Was könnte noch das Problem sein??

Beste käfer Grüße Daniel

Ähnliche Themen
17 Antworten
am 15. Mai 2012 um 9:12

Hi

da läßt du uns aber ganz schön rum raten :)

Was für ein Motor? Was für ein Vergaser (es wird ja wohl ein Solex sein)? Zündung, Zündzeitpunkt ok?

Geht er immer aus oder nur wenn er warm ist? Standgas richtig eingestellt? Gemischeinstellung, CO ok?

Gruß

Leue

Themenstarteram 15. Mai 2012 um 9:48

sorry! :-)

es ist ein 1200 Motor

Vergaser solex 30pic-3

Zündzeitpunkt hab ich auch eingestellt

er geht immer aus ich muss mich immer zurollen lassen und immer leicht gasgeben damit er nicht ausgeht

Ich nehme mal an das die CO werte passen hab am Freitag erst das Pickerl gemacht

Standgas wurde auch eingestellt ebenso die Gemischeinstellung von der FAchwerkstatt!

Gruß Daniel

am 15. Mai 2012 um 10:04

Zitat:

Original geschrieben von danielskaefer

sorry! :-)

es ist ein 1200 Motor

Vergaser solex 30pic-3

Zündzeitpunkt hab ich auch eingestellt

er geht immer aus ich muss mich immer zurollen lassen und immer leicht gasgeben damit er nicht ausgeht

Ich nehme mal an das die CO werte passen hab am Freitag erst das Pickerl gemacht

Standgas wurde auch eingestellt ebenso die Gemischeinstellung von der FAchwerkstatt!

Gruß Daniel

Ich fahr zwar schon länger keinen Typ1 mehr, aber wenn Du die CO Werte hast einstellen lassen sind die Vergaser oftmals zu mager eingestellt. Kriegst Du die Einstellung auf etwas fetter selbst hin? Ansonsten würde ich mal so ein "jetzt töte ich mich selbst" Buch konsultieren.

Themenstarteram 15. Mai 2012 um 10:11

Ja ich brings schon selber auch hin!

hab jetzt noch nicht verändert weil mir die in der Fachwerkstätte auch gesagt haben der vergaser gehört gereinigt und sie

das Problem mitn absterben auch nicht hinbekommen!

Obwohl bei dem eig alles neu is und ich ihn gereinigt habe!

Werds mal versuchen fetter einzustellen und schaun was dann passiert

Gruß Daniel

Hatte und habe ab und zu immer das selbe Problem.

Wenn Zündzeitpunkt und Ventilspiel passen würde ich das Problem am Vergaser suchen.

Irgendwie vermagert sich das Gemisch wohl beim Anbremsen und dadurch musst du es von haus aus etwas fetter machen dann bekommt man das ganze gut in den griff - nach ein paar 100km zündkerzen überprüfen. Nicht dass er viel zu fett läuft.

Hab auch viel gelesen, dass es bei manchen leuten ein Problem von Falschluft war, entweder Vergaser <-> Ansaugrohr oder Ansaugrohr <-> Zylinderkopf. Ein einfacher Test mit Wasser oder Bremsenreiniger lässt dich hier schlauer werden...

lg,

Simon

Zitat:

Original geschrieben von _santos

Problem

Ausgeschlagene Drosselklappenwellenbuchsen werden auch immer wieder genannt.

Bei meinem guten Dutzend Käfern, die ich im Laufe meines Lebens hatte, gab es keinen, der dieses Verhalten NICHT zeigte. Man kann ein Problem draus machen, wenn man will, man kann es aber auch einfach hinnehmen und mit einem kurzen Gasstoß mit der Hacke gegensteuern.

Grüße,

Michael

Ja stimmt, zu 100% bekommt man es leider nicht weg...

Hab es inzwischen aber soweit, dass beim abbremsen nur mal kurz das rote licht von der lichtmaschine aufflackert er sich aber dann sofort fängt.

Nur bei abwärts geneigten straßen scheint ein kleiner gasstoß mit der ferse nicht vermeidbar zu sein!?

Aber wieso magert das gemisch eigentlich so ab beim anbremsen? Schwabt das benzin in der schwimmerkammer soweit vor, dass die hauptdüse nichts mehr ansaugen kann?

Gibt es wen der das "problem" überhaupt nicht hat?

...ich hab das problem z. b. nicht! es geht zu 100% weg, wenn das ansaugsystem überall dicht und der vergaser richtig eingestellt ist! mit ein bisschen mühe geht das problem komplett weg und er geht nicht mal ein bisschen in die knie. es ist kein käferproblem oder so, es ist ne undichtigkeit oder er ist falsch eingestellt...

Hallo zusammen. Also ich hatte das Problem auch und bei mir war es eine Kombination aus verstelltem Ventilspiel, Unterbrecherkontakt, zu früh schließender Startautomatik und verdrecktem Vergaser. Bin bis vor kurzem noch ohne Benzinfilter gefahren und habe diesen jetzt nachgerüstet (direkt unter dem Tank). Nachdem alles gereinigt war, Ventile und Unterbrecher eingestellt, CO Wert eingestellt und Standgas leicht höher gedreht, hatte er nur noch ein Problem nach dem Übergang zwischen kalt und warm. Hier habe ich die Startautomatik ein bisschen mehr vorgespannt und ich hoffe nun das das Problem behoben ist. Da mein 71er 1302 noch den originalen Motor besitzt, und dieser aus Italien stammt, wurde hier mit Filtergedünse wenig gemacht.

Seit diesen Einstellungen geht er im Leerlauf nicht mehr aus. Ich habe aber auch erfahren, das man immer alle paar hundert Kilometer leichte Einstellungen vornehmen muss - durch Vibrationen etc. verstellt sich auch einiges immer wieder leicht. Ist halt ein altes Auto. Ich denke diese Erfahrungen wird der ein oder andere auch schon gemacht haben.

Freu mich jetzt erstmal auf ein Olditmertreffen am WE. Liebe Grüße an alle, Schubi

Hi Schubi,

durch Maßnahmen wie Standgas hochdrehen kannst Du das Problem zwar übertünchen aber Du behebst den Ursprung des Problems nicht!

So ein Käfermotor läuft auch bei 600 u/min stabil und geht nicht aus - vorausgesetzt alles ist in Ordnung und RICHTIG eingestellt!

Das Problem, dass der Motor im warmen Zustand abstirbt liegt i.d.R an irgendeiner kleinen Undichtigkeit im System (Ansaugtrakt, oder Vergaser selbst, ausgeschlagene Drosselklappenwelle, Vergaser o-Ringe Flanschdichtung, Gummirosette o.ä.)

Einmal vernünftig gemacht muss da garnichts mehr nachgestellt werden - das hält dann Jahre! Voraussetzung "vernünftig gemacht"

Gruß

Das Abmagern geht so:

Du gehst vom Gas, die Drosselklappe fällt zu. Der Motor dreht aber noch richtig, der Unterdruck im Ansaug wird erheblich... so ein halbes Bar Unterdruck ist ganz schnell erreicht und auch teilweise noch mehr... Serienmotoren können bis zu 0.7bar Unterdruck im Schiebebetrieb erreichen.

Bei soviel Unterdruck ist ein kleines Leck im Ansaug dramatisch. Vom Vergaser kommt nur ein kleines bißchen Leerlaufgemisch, die andere Luft durch das Leck und das können Faktoren mehr sein... und schon haste ein supermageres Gemisch, das nicht mehr zündet und die Warnleuchte kommt.

Unterschätzt nicht, was eine ausgeschlagene Buchse für eine Luftmenge macht. 2-3 solcher Lecks und ein Motor kann damit laufen! Naja, vielmehr nicht laufen, weil ja kein Sprit damit angesaugt wird. :(

Aber stell dir vor, es wäre Luft mit Benzin... dann stehste mit 4000 Touren vor der Ampel. Im Leerlauf ;)

Danke für die gute Erklärung!

Alles sehr logisch, für mich als Hobbyschrauber muss das aber doch einmal so klar vor Augen geführt werden damit ich's auch "wirklich" verstehe...

Wie teste ich die Stelle des Lecks dann am besten?

Hatte es mal versucht mit Wasser (Bremsenreiniger war grad nicht zur hand) auf die vermeindlichen Stellen (Flansch Ansaugrohr zum Vergaser & Zylinderköpfe, Drosselklappenbuchsen) zu spritzen und habe nichts feststellen können. Habe das aber auch einfach bei Standgas gemacht, da wird sich aufgrund des mangelden Unterdrucks dann auch nicht viel tun!?

... werde es nochmals mit Gas und schnellem schließen der Drosselklappe versuchen ...

danke - lg,

Simon

Es wird gerne mit Bremsenreiniger gemacht. Das Treibgas ist Propan/Butan und der Reiniger stark alkoholhaltig... beides brennt hervorragend und ein Flammenwerfer ist ein Dreck dagegen... wortwörtlich. Brennt klasse...

Saugt der Käfer Falschluft, schnüffelt er durch das Leck dieses Zusatzbrennstoff und erhöht sofort seine Drehzahl, und das kann man recht gut hören.

Also Bremsenreiniger funktioniert dafür, Benzin natürlich auch, Spiritus, Gas... alles ideal, um seinen Käfer abzufackeln. Haben viele schon geschafft und das ebenfalls wortwörtlich. Was meinst, wie das kracht, wenn so eine Propanwolke auf einmal zündet? Da fliegt Blech weg... auch wortwörtlich.

Sei also vorsichtig damit.

Aber eigentlich sind es immer dieselben Klassiker. Ansaugkrümmerdichtungen, die Gummiringe daran, Vergaserdichtungen und die Drosselklappenwelle. Oder nicht angesteckte Schläuche, damit fahren auch viele rum.

Zitat:

Original geschrieben von Red1600i

Es wird gerne mit Bremsenreiniger gemacht. Das Treibgas ist Propan/Butan und der Reiniger stark alkoholhaltig... beides brennt hervorragend und ein Flammenwerfer ist ein Dreck dagegen... wortwörtlich. Brennt klasse..

....

Kleine Warnung am Rande: Direkt neben dem Vergaser liegt die Lichtmaschine, die mit ihren Schleifkohlen auch zündfähige Funken machen kann ...

:o

War Dein Gesicht zu nahe dran, wirst Du einige Tage keine Lust verspüren dich zu rasieren

:D

teasy

Deine Antwort
Ähnliche Themen