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Motor ruckelt ständig und springt ganz ganz schlecht an

Themenstarteram 20. November 2009 um 19:47

Ich habe seit Monaten riesige Probleme mit meinem Käfermotor und weiss jetzt auch nicht mehr weiter. Meine letzte Hoffnung ist ein Tip von jemand, sonst werde ich meinen Käfer wohl verkaufen.

Hier also die Fakten:

Vor Monaten schon hatte der Motor (1200er, 1977-Modell) angefangen zu spucken, schlecht Gas anzunehmen und schlecht anzuspringen und im Leerlauf immer wieder auszugehen. (ca. 500 km zuvor wurde ein neuer Verteilerkopf, Zündkerzen und Zündkabel eingebaut und die Zündung eingestellt).

Zuerst wechselte ich den Benzinfilter, das war es aber nicht. Mit einem Käferfachmann hatten wir dann zuerst den Vergaser in Verdacht. Er wurde gereinigt und neu abgedichtet, das brachte alles nichts. Dann haben wir einen neuen Vergaser eingebaut, das brachte auch nichts. Komisch war jedesmal, dass auf dem Nachhauseweg der Käfer immer gut lief und die obigen Phänomene immer ein paar Tage später wieder auftauchten.

Als der Käfer eines Tages gar nicht mehr anspringen wollte, verstellte ich die Zündung mit der Hand (ca. 2cm gegen den Uhrzeigersinn) und dann sprang er auch gleich an. Er lief anschliessend zwar total unrund, aber wenigstens spring er jetzt an und war wieder einigermassen fahrbar.

 

Dann haben wir die Spule gewechselt und der Käferspezialist ist sogar ein paar Tage mit dem Käfer gefahren, aber nachdem ich ihn wieder hatte, ist er gleich am nächsten Tag nicht mehr richtig angesprungen und zeigte wieder seine Macken.

Als er wieder spuckte, kein Gas annahm und ständig ausging, verstellte ich wieder manuell die Zündung und dann ging er wieder, natürlich total unrund, aber er lief.

 

Der Käferfachmann wusste auch nicht mehr so recht weiter und vermutete vielleicht alte, klemmende Dichtungen der Auslassventile. Das bedeutete ein komplettes Auseinanderbauen des Motors!!!

Also wurde der Motor total auseinandergenommen und weil man gerade dabei war, wurden alle Verschleissteile inklusive Kupplung gewechselt, alle Blechteile neu schwarz lackiert und so weiter.

Als ich den Käfer zurückhatte, fing nach 3 Tagen das ganze Theater wieder von vorne an - ich war am verzweifeln.

Wie üblich verdrehte ich die Zündung, der Käfer liess sich wieder einigermassen fahren.

 

Irgendwie hat es ja mit der Zündung zu tun, aber die kann sich doch nicht einfach so verstellen???

Vorgestern bauten wir jetzt einen neuen Verteiler ein uns stellten auch die Zündung neu ein. Der Käfer lief genau 2 Tage einwandfrei, dann fing der ganze Sch... wieder an.

Ich weiss jetzt wirklich nicht, woran es noch liegen kann. Die Benzinpumpe wurde nicht gewechselt, aber an der kann es, glaube ich, auch nicht liegen.

Hat jemand eine Idee???????

Gruss

modele_h

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13 Antworten

Hallo.

Ist dein Käferfachmann richtiger Fachmann, oder nur selbsternannt?

ich hätte auf Falschluft oder klemmende Zündverstellung bzw. falschen Verteiler getippt.

Die Vermutung meinerseits liegt in der Spritversorgung, vom Tank bis zum Vergaser, irgendwas scheint da nicht durchgängig zu sein, sodass zu wenig Sprit ankommt.

Rost im Tank, der den Ablauf verstopft?

Spritleitung porös?

Stössel Kraftstoffpumpe verschlissen?

Themenstarteram 20. November 2009 um 21:09

Zitat:

Original geschrieben von Polo6NFDTCiV

Die Vermutung meinerseits liegt in der Spritversorgung, vom Tank bis zum Vergaser, irgendwas scheint da nicht durchgängig zu sein, sodass zu wenig Sprit ankommt.

Rost im Tank, der den Ablauf verstopft?

Spritleitung porös?

Stössel Kraftstoffpumpe verschlissen?

Ich habe auch schon oft daran gedacht - aber warum läuft denn der Motor dann wieder mit verstellter Zündung so einigermassen. Bei verstellter Zündung kommt anscheinend genug Benzin in der Vergaser --- ist schon seltsam

Zitat:

Original geschrieben von modele_h

.....ein neuer Verteilerkopf, Zündkerzen und Zündkabel eingebaut und die Zündung eingestellt).

.......

Als der Käfer eines Tages gar nicht mehr anspringen wollte, verstellte ich die Zündung mit der Hand (ca. 2cm gegen den Uhrzeigersinn) ....

.....

Der Käferfachmann wusste auch nicht mehr so recht weiter und vermutete vielleicht alte, klemmende Dichtungen der Auslassventile. Das bedeutete ein komplettes Auseinanderbauen des Motors!!!

Also wurde der Motor total auseinandergenommen und weil man gerade dabei war, wurden alle Verschleissteile inklusive Kupplung gewechselt, alle Blechteile neu schwarz lackiert und so weiter.

Als ich den Käfer zurückhatte, fing nach 3 Tagen das ganze Theater wieder von vorne an - ich war am verzweifeln.

Wie üblich verdrehte ich die Zündung, der Käfer liess sich wieder einigermassen fahren.

..... bauten wir jetzt einen neuen Verteiler ein uns stellten auch die Zündung neu ein. .... dann fing der ganze Sch... wieder an.

Zum 1. Teil Was für eine Verteiler(kopf)kappe, vielleicht liegt genau da das Problem Qualität/Riss

Teil 2. Meinst du den Verteiler um 2 cm auf Frühzundung verdreht? Das ist extrem. Sitzt der Verteiler fest oder dreht der mit? (Klemme Schrott)

Hast du evtl eine andere Zündspule(verkehrte) eingebaut?

Teil 3.

Verdient dein Käferfachmann Geld mit Käferreperaturen?

Ist sein Auftragsvolumen zu klein? Was er mit "alten, klemmenden Auslassventildichtungen" kompensieren will?????

Oder hast du das falsch verstanden + widergegeben?

Teil 4.

Neuer Verteiler, vorhandene Kappe oder die auch neu?

Uwe

Themenstarteram 20. November 2009 um 22:43

Hallo Uwe,

danke für Deine Anmerkungen, ich antworte so gut ich kann

 

Zum 1. Teil Was für eine Verteiler(kopf)kappe, vielleicht liegt genau da das Problem Qualität/Riss

=> Die Verteilerkopfkappe wurde ganz am Anfang mal ausgetauscht und blieb dann auch mit dem neuen Verteilerr weiterhin eingebaut. Du kannst recht haben, dass da ein Defekt vorliegt. Die Kappe ist rot. Was kann denn kaputtgehen? Risse? Kann es sein, das ich das falsche Modell habe?????

Teil 2. Meinst du den Verteiler um 2 cm auf Frühzundung verdreht? Das ist extrem. Sitzt der Verteiler fest oder dreht der mit? (Klemme Schrott)

=>Ich weiss nicht so recht ob das Vor- oder Nachzündung ist. Ich habe ihn so gedreht, wie man eine Schraube herausdreht, also gegen den Uhrzeigersinn. Die Klemme war fest und wurde auch immer wieder gut angezogen, jetzt mit dem zweiten Vergaser waren diese Klemmen auch neu.

Hast du evtl eine andere Zündspule(verkehrte) eingebaut?

=> Die Originalzündspule (schwarz) hatten wir gegen eine blaue getauscht, doch weil das Problem wieder auftrat, bauten wir wieder die alte schwarze ein

Teil 3.

Verdient dein Käferfachmann Geld mit Käferreperaturen?

Ist sein Auftragsvolumen zu klein? Was er mit "alten, klemmenden Auslassventildichtungen" kompensieren will?????

Oder hast du das falsch verstanden + widergegeben?

=> Der Fachmann ist ein wirklich guter Käferspezialist, ehrlich und sympatisch. Die ganzen Arbeiten wurden wirklich gut und günstig durchgeführt. Beim letzten mal haben wir zusammen noch eine Zusatzheizung , ein neues Gaspedalkabel und andere Dinge eingebaut und er wollte nichts dafür haben (mit Material), weil er selbst nicht verstehen konnte, wo das Problem liegt

 

Viele Tipps kann man da eigentlich nichr mehr geben denn ihr habt ja so ziemlich alles gemacht was geht.

 

Da kann man eigentlich nur alles noch mal prüfen denn irgendwo muß ja ein Fehler sein der übersehen wurde.Läuft nicht gibt es nicht,da müßte man während der fahrt auch mal Spannungen messen wenn es passiert damit es sichergestellt ist das der Fehler auch beim Motor liegt und nicht an anderer Stelle im Auto.

 

MTK ?? Wo wohnst du genau? Ev ist ja jemand in deiner nähe der auch kenne von Käfern hat und mal schauen kommt.

 

Vari-Mann

Hallo,

bei meinem wurde beim U-Kontaktwechsel bei der Schraube die diesen im Verteiler hält, das Gewinde beschädigt. Dadurch hat sich pö a pö der Schließwinkel verstellt.

Zu guter letzt bekam ich ihn nur noch durch Schieben an. Gasannahme war auch Sch.... und im Teillastbereich lief er auch nicht mehr richtig.

Dummerweise war ich in Frankreich mit Frau und Kindern auf Urlaubsreise. Am Ziel angekommen konnte ich den Fehler mit einer neuen Schraube beheben. Zündung habe ich einfach mit einer Prüflampe eingestellt.

Grüße Walter

Themenstarteram 23. November 2009 um 22:28

Ich bin heute mal mit fast geöffnetem Tankverschluss gefahren. Das war es leider nicht, denn der Motor hat immer noch gespuckt wie verrückt und nahm kein Gas an. Ich habe mir nochmals den Verteilerfinger und die Kappe ganz genau angesehen, konnte aber keine Beschädigungen oder Anomalien feststellen.

Allerdings habe ich gemerkt, dass die Welle des Verteilers so 2-3mm Spiel hat, d.h. man kann sie nach oben und unten bewegen und dabei macht es dann immer klack-klack - das ist aber vielleicht normal.

Ich habe jetzt wieder die Zündung verdreht (ca. 1 cm entgegen dem Uhrzeigersinn) und jetzt läuft es wieder besser - damit er beim Bremsen nicht ausgeht, habe ich noch die Leerlaufdrehzahl erhöht - ich habe echt keinen Bock mehr - so ein Sch....!

Walter, wenn ich es richtig verstanden habe hat sich bei Dir der ganze Verteiler verdreht und somit die Zündung verstellt. Der Verteiler war aber bombenfest - ich verstehe nur noch Bahnhof.

Ich wohne übrigens bei Perl/Schengen, also Raum Merzig/Saarlouis und Trier. Wenn jemand dort noch einen Käfer-Mechaniker kennt - bitte melden, ich bin für alles dankbar

Gruss

modele_h

Themenstarteram 4. Dezember 2009 um 22:43

Hallo,

der Käfer läuft wieder korrekt, wir haben das Problem gefunden!!!!!

Es war weder der Vergaser noch die Zündkerzen, weder die Zündkabel, weder die Tankentlüftung, weder die Benzinpumpe noch sonst irgendwas im Motor. Es war der verteufelte Verteilerfinger!!!! Bei meinem Verteilerfinger (von Bosch) ist die Leitung vom mittleren Kontakt zum Finger aussen im Plastik unsichtbar vergossen. Von aussen war das Teil vollkommen in Ordnung, als wir es aber aufgesägt haben hat man gesehen, dass die Leitung innen vollkommen verbrannt, schwarz und porös war. Wir hatten zuvor den Ohm'schen Widerstand gemessen (so heisst das glaube ich) und festgestellt, dass etwas nicht in Ordnung war.

Anscheinend ging nur eine geringe Zündspannung durch den defekten Finger. Das führte dazu, dass der Motor nicht gut lief und ständig stotterte und Zündaussetzer hatte. Als der Motor nicht mehr ansprang war der Zündfunke wahrscheinlich einfach zu gering - das Verstellen der Zündung führte irgendwie dazu, dass er letztendlich ansprang - aber auf Kosten einer total verstellten Zündung - und dieses Phänomen hatte uns zuerst in die Irre geführt.

Wie dem auch sein, jetzt läuft er wieder wie früher. Unglaublich wie dieses kleine Teil uns an der Nase herumgeführt hat- schliesslich war es ein Neuteil.

Ein kleiner Trost - der Motor ist jetzt total generalüberholt und sollte eine Weile ohne Probleme seinen Dienst tun.

Danke für Eure Beiträge

modele_h

Zitat:

Original geschrieben von modele_h

Hallo,

der Käfer läuft wieder korrekt, .......

modele_h

Danke

für die Rückmeldung + die Auflösung des "Rätsels"

(auch wenn ich nicht dran glaube, das es "nur" der Finger war)

Uwe

Na super,da kann die fahrt ja endlich weitergehen.

 

Uwe,so ein ding kann dir die Maschiene lahmlegen,wenn der Finger zu hochohmig ist ,oder auch in der Vergußmasse ein Riss ist dann kann der Funke da raus springen und gegen Masse sausen.

 

 

Allerdings das "verbrannte" in dem Läufer (so wird der Finger in Fachkreisen genannt) wird der zersägte Kohlestift sein der da drin liegt.Da ist kein Draht drin sondern so ein Stift wie mittig in der Verteilerkappe nur dicker und länger.

 

Kleine Ursache große Wirkung.Zum Thema schon alllles geprüft ,sieht man mal wie schnell eine kleinigkeit übersehen wird.

 

Vari-Mann

Ey Hallo Saarländer / Luxemburger,

wir haben in Dillingen einen kleinen Club, in dem man sich gerne mal hilft.

Ich arbeite in Orscholz und bin des öfteren zum Tanktourismus in Schengen;)

Bei neuen/alten Probs kann man ja mal mailen......

Themenstarteram 6. Dezember 2009 um 21:25

Hallo Spassonkel,

wenn Ihr Euch mal trefft, sagt mir Bescheid, nach Dillingen ist es nicht weit

Gruss

modele_h

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