- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Käfer, Beetle & New Beetle
- Käfer
- Motor kpl. überholt, nach 19km KW festgefressen
Motor kpl. überholt, nach 19km KW festgefressen
Hallo,
bin neu hier und habe folgendes Problem:
Mein H Motor hatte ein gespaltenes Auslaßventil an Zylinder 3. Ich entschied mich dafür, den Motor zu zerlegen, abzudichten und als 1600 -er Einkanal wieder aufzubauen (mit neuen Zylinderköpfen, bleifreitauglich).
Da ich die Schwungscheibe nicht abbekam, fuhr ich zu einem bekannten Motorbauer um die mir lösen zu lassen. Das gelang auch mit Umwegen.
Er empfahl mir, den Motor auch neu zu lagern. Da ein Kurbelwellenlager nur durch Abziehen von zweit Zahnrädern gewechselt werden kann, wechselte er mir die Kurbelwellenlager komplett, prüfte das Axialspiel und festtete die Lager ein.
Die Nockenwellenlager und Pleulager wechselte ich dann zuhause und fettete die auch ein.
Nach dem Zusammenbau (Öl im Motor) zog ich zunächst das grüne Zündkabel ab, um Öldruck aufzubauen und ließ den Motor zweimal mit dem Anlasser etwa 10 Sekunden durchdrehen. Danach steckte ich das Zündkabel auf. Der Motor sprang an, lief etwa 20 Minuten. Am kommenden tag machte ich eine 4 km Probefahrt, ließ danach das Öl ab. Am Sieb waren Krümel des Dichtungsmittel. Neues Öl rein, tags darauf Probefahrt. Nach 15 km innerhalb von 1-2 Sekunden keine Leistung mehr. Ausgekuppelt, Motor fest.
Ausgebaut und zerlegt. Ergebnis: KW-Lager an der Schwungscheibe mußte ich mit einem Abzieher und einem Meißel ablösen. Mittlers, zweigeteiltes Lager mit Schleifspuren. Alle Nockenwellenlager mit Schleifspuren.
Jetzt habe ich die Ölkanäle geprüft, alle durchgängig.
Ich finde die Ursache nicht. In einem anderen Forum sagte man mir bereits, es lag am Fett. Aber der Motzorenbauer macht das immer so und hatte nie ein Problem.
LG
Beste Antwort im Thema
Beim spindeln wird das leere Gehäuse zusammengeschraubt und die Gasse in der die Lager sitzen auf ein Übermaß gebohrt,somit brauchst du Übermaßlager die in schritten von 0,5 mm erhältlich sind.
Du schreibst was von STD Lagern also nicht Gespindelt und somit könnte das mal wieder der grund sein weshalb er festgegangen ist.
Wenn die Lampe schon vorher an war hättest du zumindest eine neue Ölpumpe und auch einen neuen Regelkolben verbauen sollen oder die Teile zumindest auf verschleiß prüfen.
Wenn er schon mehr als 100tkm runter hatte wäre auf jedenfall erneuern besser.
Kanäle und Gehäuse solltest du erst mit Bremsenreiniger Ölfrei machen dann spindeln lassen(es klebt nichts mehr drinn fest) und danach wie ein irrer mit dem Hochdruckreiniger durchblasen und anschließend nochmal Bremsenreiniger und dann Druckluft bis alles nicht nur sauber sondern Klinisch rein ist.
Die Kanäle von allen seiten reinigen und nicht von nur einer(in ALLE Löcher spritzen und Blasen).
Vari-Mann
Ähnliche Themen
44 Antworten
Die 3 Scheiben sind aus dem grunde drinn das sie wie ein Lager arbeiten können.
Wenn die Kuppplung getreten wird drückt es die Schwungscheibe mit KW nach hinten ,und den Druck fangen die Scheiben auf und geben ihn an das Führungslager weiter.
3 St. aus dem grund der Reibung .Scheibe an Schwung höhere Reibung und Scheibe an KW Lager auch ,so geht die Reibung Scheibe an Scheibe leichter, und die masse der reibung bleibt so in den Scheiben die ja aus einem Festeren Material sind als Schwung und KW Lager=weniger verschleiß.
Die mittlere hat so von beiden Seiten den größten schlupf .
Die Schmierung der Scheiben erfolgt durch zurücklaufendes Motoröl das an der Stelle grade vom Schmieren und Lagern der KW aus dem Führungslager kommt.Und dann durch die Bohrung unterhalb des Lagers wieder in den Sumpf Läuft
Deshalb an der Ampel immer schön auskuppeln und das Axialspiel der KW bleibt länger im grünen Bereich da ja so kaum Druck auf den 8 Reibflächen ist und der Verschleiß geringer ist .Weniger Zeit hoher Druck auf den Flächen,weniger Reibung unter Druck.
Vari-Mann
Oh man,ich hoffe das kann man verstehen
Yep, kann man gut verstehen :)
Und 3 Scheiben verteilen den Druck beim Kuppeln auch auf eine größere Fläche, weil jede Scheibe auch ein ganz kleines bißchen falsche Fluchtungen und Winkelfehler ausgleichen kann. Dann wird aus einer Punktlast eine Flächenlast und keine Überlastung. :)
@vari-mann: kann man verstehen, gut erklärt. Ist auch einleuchtender als die vorherige Toleranzsummenerklärung.
Hatte ich nur mal gehört.
Ob nun die Scheiben am Lager und Schwungrad wirklich kleben bleiben und die mittlere sich aufreibt, egal. Ist einleuchtender.
Zunächst einmal möchte ich mich bei allen bedanken! Ihr habt mir sehr geholfen.
Wenn es also immer drei Scheiben sein müssen, habe ich ein Problem. Die kleinste Stärke ist 0,24 mm. Also kann ich die vorhandene Schwungscheibe nicht montieren und muß die Alte draufmachen.
Der Grund für den Tausch war, daß der Wagen sich beim Anfahren extrem schüttelte. Zusätzlich hatte ich das vordere und die beiden hinteren Getriebelager gewechselt. Die waren total ausgeleiert und wohl die Ursache für das Schütteln. Die Schwungscheibe hatte ich sicherheitshalber mit erneuert.
Die Lager sind nochmals ersetzt und eine andere Schwungscheibe ist drauf. Der Rumpfmotor ist fertig, ich muß das morgen noch komplettieren. Das Schwungrad war nicht OK. Diemal ist Axialspiel vorhanden, hör- und fühlbar.
Ich denke inzwischen, daß es gut wäre ihn nach dem Starten nicht im Leerlauf, sondern mit 1200 bis 1300 Umdrehungen laufen zu lassen um einen höheren Öldruck zu erreichen.
Vorher lasse ich ihn ohne Kompression 2 Minuten durchdrehen.
Habt Ihr Vorschläge?
Hört sich doch gut an,laß uns an den Ergebnissen teilhaben !
Vari-Mann
Ich werde berichten. Hier ein Bild von heute Abend:
Wenn es geht bau auf Ölkühler in Hundehütte um oder noch besser auf Frontkühler.
Der Öldeckel macht sich nicht so gut -rein Optisch.
Dichtmasse am Backelitflansch nicht vergessen.
Ansonsten Go !!
Vari-Mann
Leider hat mein Gebläsekasten keine Hundehütte, wäre aber sicherlich besser. Andererseits werde ich da jetzt nichts mehr investrieren, bevor das Teil auch funktioniert.
Ich habe noch einen Öldeckel aus Metall. Das ist der echte Öldeckel. Sieht besser aus nur: man braucht eine Rohrzange um den aufzudrehen. Zudrehen klappt mit der Hand - nur mal so am Rande erwähnt.
An der Benzinpumpe habe ich zwei Dichtungen. Aber die sifft ohnehin. Da habe ich schon einen Dichtungssatz verbaut, aber das ist diese alte Benzinpumpe. Die Anschlüsse sind eingesteckt und der abgewinkelte Anschluß (Zufuhr) ist imho undicht.
Wenn deine Pumpe etwas Öl schwitzt ist es ja noch auszuhalten aber wenn der Anschluß Spritt hustet dann hau das ding in die Tonne denn frischer Spritt auf heißem Auspuff-- OH OH !!
Vari-Mann
Die Benzinpumpe habe ich noch gewechselt. Ist jetzt so ein Brosol-Teil drin - aber die ist dicht.
Den Motor habe ich heute ohne Zündkerzen zwei Minuten durchgedreht. Nach Einbau der Kerzen sprang er sofort an. Er ist jetzt 50 Minuten gelaufen. Drehzahl anfangs bei 12-1300. Kurzzeitig bis 2400. Drei >Runden um den Block bin ich gefahren und immer wieder mal die Kupplung getreten um die KW axial zu bewegen und somit auch die Schmierung zu verbessern.
Wann soll ich das Öl erstmals wechseln (Dichtmasse!)? Es ist 15W40 drin.
Grüsse, Wolf
Ich würde es recht schnell machen, weil ich da sehr neugierig bin. 2,5 Liter Öl kosten ja fast nix... wäre schon wichtig, ob wieder Abrieb oder Späne drin sind. Das sieht man recht gut am Sieb.
Nach 500 wechsele ich ,stelle gleichzeitig nochmal Ventile und Zündung nach ,dann bei ca.2500 nochmal.
Danach im normalen intervall weiter.
Genu so die Drehzahl 500 km bis 3000 dann bis 1500 km langsam steigern und danach mal kurz testen was geht aber nicht übertreiben.Ich denke so ab 2000-2500 km ist er eingelaufen.
Vari-Mann
60 km bin ich jetzt gefahren. Keine ungewöhnlichen Ereignisse. Morgen kontrolliere ich das Ventilspiel.
Kilometerstand: 125
Das Öl habe ich gewechselt, Rückstände des Dichtungsmaterials am Sieb angesammelt.
In der Kombination der STD-Benzinpumpe mit der 1mm Kupferscheibe unter dem Schwimmernadelventil habe ich das Problem, daß die Schwimmerkammer überläuft. Das ist mit der alten Gleichstrom-Benzinpumpe nicht der Fall oder mit der STD-Benzinpumpe und einem 1,5mm Dichtring.
Vielleicht kann mir hier noch jemand einen Tip geben. Offensichtlich ist mit der flachen Pumpe der Benzindruck zu hoch.
Gruß, Wolf