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Motor im Winter vor Fahrtantritt warmlaufen lassen?
Hallo !
ich fahre einen 19 Jahren alten VW Golf 3 ohne Klimaanlage und seit ca. einem halben Jahr habe ich keine Garage mehr, d.h. das Fahrzeug steht draussen. Im Winter habe ich häufig das Problem, dass wenn ich die Fensterscheiben nach einigen Minuten freigekratzt habe und dann mit dem eiskalten Benzinermotor losfahre, dass dann schnell die Fensterscheiben wieder zufrieren, die Sicht deutlich schlechter wird und ich zum erneuten Eiskratzen anhalten muss. Das wäre eigentlich kein Problem, nur fahre ich nach 2 Kilometern auf eine stark befahrende Bundesstraße, wo es auf den nächsten 10 Kilometern keinen Standstreifen gibt...es wird also u.U. gefährlich für mich.
Ich überlege nun, ob ich erst den Motor starte, diesem im Stand zumindest auf ein Mindestmaß an Temperatur bringe / warm laufen lasse, damit die Heizung auf den ersten Kilometern schneller auf Touren kommt, so dass ein erneutes Anhalten und Eiskratzen evtl. nicht mehr notwendig wird.
Ich habe leider über die Suchfunktion keine passenden Themen gefunden. Macht das Sinn, den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, oder ist das sogar verboten? Was kann ich sonst noch tun (der Einbau einer Standheizung entfällt definitiv bei dem alten Auto)?
Mfg
Marwief
Beste Antwort im Thema
Nö. Nützlich ist, wenn es zielführend ist. Die Verkehrssicherheit durch freie Sicht ist ein Ziel, dass der Verordnungsgeber selbst vorgegeben hat. Dieses zu erreichen, das ist zielführend. Also ist es nützlich. Unnütz ist es, etwas anderes daher zu quasseln. Die Rede ist ja nicht von stundenlagem Motorlauf im Stand. ;)
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1123 Antworten
Mit Zewa alles was möglich ist aufnehmen und entsorgen.
Stark heizen und immer wieder quer lüften, vorne eine Scheibe und hinten auf der anderen Seite öffnen.
Fussmatten mal mit reinnehmen und vor der Heizung trocknen.
Zitat:
@Provaider schrieb am 5. Dezember 2016 um 13:13:35 Uhr:
P.S. Ich habe kein Mitleid mit den Dieselfahrern. Es kann ja nicht nur Vorteile haben so etwas in D zu fahren ;)
Ich verstehe nciht, auf welche Nachteile du hinaus willst.
Zitat:
@Leon596 schrieb am 5. Dezember 2016 um 13:55:17 Uhr:
Gestern schön ne Viertelstunde die Eisschicht der letzten 2 Tage weggekratzt.
Und festgestellt.
Feuchtigkeit im Fahrzeug.
Windschutzscheibe von innen gefroren :D
Was gibt es für funktionierende Tipps?
Die Frontscheibe innen nicht mit Glasreiniger sondern mit Wasser mit einem ordentlichen Schuss Spülmittel reinigen. Dann mit Küchenpapier trocken reiben.
Es gibt wohl Glasreiniger, die das Beschlagen begünstigen. Wichtig ist dann, die Frontscheibe mehrmals mit dem Spüli-Wasser abzuwaschen.
Du kannst es ja mal nur an einem Bereich der Scheibe ausprobieren, so dass du die Unterschiede siehst und vergleichen kannst.
Es glaubt mir zwar keiner, aber bei meinem Autos hat das bisher immer funktioniert, denn ich kenne das Problem mit innen gefrorenen Scheiben nicht, auch dann nicht, wenn ich am Tag zuvor innen alles mit nassen Schuhen und Klamotten durchgefeuchtet habe.
Gruß
Uwe
Glasreiniger mit Alk verschmiert Fette auf der Scheibe. Spüli bindet diese und man nimmt diese mit dem Tuch auf. Daher, funktioniert Spüli bei Fett, welches man selber aus dünstet und gegen die Scheibe pustet deutlich besser.
MfG
Küchenpapier, oder ähnliches, sind das schlechteste was man auf glatten Oberflächen nutzen sollte.
Papier besteht aus Holz und die Fasern sind hart. Zerkratzen also die Oberflächen bei jeder Anwendung immer mehr.
Da baucht man nur die meisten Bildschirme anschauen die damit gereinigt wurden.
Ich benutze für solche Reinigungen nur Microfasertücher.
Glasreiniger sind der letzte Sche*ß.
Außen für die Waschanlage ist es zusammen mit Wasser eine gute Lösung. In die Waschanlage würde ich kein Spüli kippen. Ruiniert die Gummidichtungen und den Lack.
MfG
Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 5. Dezember 2016 um 22:39:25 Uhr:
Küchenpapier, oder ähnliches, sind das schlechteste was man auf glatten Oberflächen nutzen sollte.
Papier besteht aus Holz und die Fasern sind hart. Zerkratzen also die Oberflächen bei jeder Anwendung immer mehr.
Da baucht man nur die meisten Bildschirme anschauen die damit gereinigt wurden.
Ich benutze für solche Reinigungen nur Microfasertücher.
Glasreiniger sind der letzte Sche*ß.
Man kann aber sicher lange putzen bis man ne Scheibe verhunzt hat. :D
Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 5. Dezember 2016 um 22:39:25 Uhr:
Da baucht man nur die meisten Bildschirme anschauen die damit gereinigt wurden.
Liegt aber nicht am harten Papier, sonst wäre mein Hintern nach äh, also, du weißt schon :D
Papier kann nur schlecht größere Schmutzpartikel aufnehmen, die Kratzer kommen meist von Staubkörnern etc.. die per Papier über die Oberfläche gerieben werden. Ein Microfasertuch ist weich, das kann Schmutz aufnehmen und Staubkörner werden nicht mit so viel Druck über empfindliche Oberflächen gerieben.
Haushaltspapier geht super auf einer vorgereinigten Scheibe zum Trockenwischen. Zum Schmutz entfernen taugt das dagegen weniger.
Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 5. Dezember 2016 um 22:39:25 Uhr:
Küchenpapier, oder ähnliches, sind das schlechteste was man auf glatten Oberflächen nutzen sollte.
Papier besteht aus Holz und die Fasern sind hart. Zerkratzen also die Oberflächen bei jeder Anwendung immer mehr.
Da baucht man nur die meisten Bildschirme anschauen die damit gereinigt wurden.
Ich benutze für solche Reinigungen nur Microfasertücher.
Glasreiniger sind der letzte Sche*ß.
Und wie ist das mit dem Papier von der schmaleren Rolle? Das mit rund 140 Blatt und drei- oder vierlagig? Muss ich mir jetzt Sorgen um meinen Allerwertesten machen? Ist der etwa auch zerkratzt?
Gestern nacht gekratzt (naja, gerieben, ich stand klug ;)) und erst DANACH Auto angelassen. Dabei fiel mir aber auf, daß ich noch was reinpacken muß. Das Auto lief daher knapp über 1 Minute im Leerlauf. Gefühlt 80s :)
Im Gegensatz zu dem Abend davor, wo ich in Eile (aber zuerst wie immer langsam fahrend) quasi schon nach 10s losfuhr und wo es es auch draußen -4°C - -5°C gab, ist das Motoröl gestern spürbar eher auf >40°C gegangen.
Tja ;)
Zitat:
@PeterBH schrieb am 6. Dezember 2016 um 13:28:34 Uhr:
Und wie ist das mit dem Papier von der schmaleren Rolle? Das mit rund 140 Blatt und drei- oder vierlagig? Muss ich mir jetzt Sorgen um meinen Allerwertesten machen? Ist der etwa auch zerkratzt?
Das liegt jetzt offensichtlich daran wie verstaubt dein Allerwertestes Hinterteil ist.:D
Moorteufelchen
Hm, also Glas mit Holz zerkratzen?
Das halte ich aber schon für unwahrscheinlick. Wenn, dann wird es wohl eher Dreck sein, den man mit dem Papiertuch aufnimmt und über die Scheibe rubbelt.
Wenn ich die Scheiben reinige, wische ich erst mal mit nem nassen Schwamm, oder nassem Papiertuch, sanft rüber, anschließend mit trockenem Papiertuch das Wasser wieder sanft ab-/breitgewischt und danach abermals mit trockenem Papiertuch, erst vorichtig, dann kräftiger trockengerubbelt.
Dieses Prozedere innen wie außen angewand, habe ich anschließend das Gefühl, man hat mir die Frontscheibe geklaut. Ich sehe sie von innen nicht mehr. ;)
Habe mir damit auch noch nie Glas verkratzt.
Zitat:
@PeterBH schrieb am 6. Dezember 2016 um 13:28:34 Uhr:
Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 5. Dezember 2016 um 22:39:25 Uhr:
Küchenpapier, oder ähnliches, sind das schlechteste was man auf glatten Oberflächen nutzen sollte.
Papier besteht aus Holz und die Fasern sind hart. Zerkratzen also die Oberflächen bei jeder Anwendung immer mehr.
Da baucht man nur die meisten Bildschirme anschauen die damit gereinigt wurden.
Ich benutze für solche Reinigungen nur Microfasertücher.
Glasreiniger sind der letzte Sche*ß.
Und wie ist das mit dem Papier von der schmaleren Rolle? Das mit rund 140 Blatt und drei- oder vierlagig? Muss ich mir jetzt Sorgen um meinen Allerwertesten machen? Ist der etwa auch zerkratzt?
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Foto !?
Ich lasse den Motor meist 1-2 Minuten laufen, bevor ich losfahre.
In der Zeit ist mein Wagen Eisfrei gekratzt.