Montage Querlenker
Hallo Leute,
ich möchte mir demnächst einen Satz Querlenker (inklusive montierter Gelenke) und Querlenkerlager von Meyle für meinen E36 bestellen. Ich denke das ich eine Werkstatt finden werde die auch "mitgebrachte" Teile montiert. Nun wollte ich mal wissen wieviel die Montage der obengenannten Teile in einer freien Werkstatt ungefähr kosten würde.
Danke.
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16 Antworten
Ich möchte zu dem Thema "Drittabbieter Ersatzteil" und Fertigungstoleranz auch meine Erfahrung kundtun.
Ich habe schon mit sehr vielen verschiedenen Bauteilen verschiedenster Hersteller hantiert und diese an meinem Fahrzeug verbaut und daran vermessen. Dabei sind mir beim Wechsel von "Original" auf "Zubehör" zum Teil drastische Abweichungen in der Radstellung aufgefallen.
Extremstes Beispiel: Nach dem Tausch von original-Querlenker auf Meyle-Lenker mit entsprechend ausgelegtem Rfg änderte sich der Radsturz an der VA von etwa 15' negativ auf über 40' positiv (!), d.h. die VA stand da wie von nem leergeräumten Trabi ;) Das das weiterhin auswirkungen auf die Spur hat brauche ich denke ich mal nicht zu erwähnen.
Die original Querlenker waren neu, ebenso wie die Meyle-Teil. Es erfolge eine Eingangs- und Ausgangsvermessung.
Es erfolgte wieder ein Rücktausch auf die Originalen Rfg, Problem bestand, allerdings nicht mehr so extrem, weiterhin.
Erst die Rückrüstung auf originale Rfg stellte auch die alten Sturzwerte wieder her.
Ich hatte kurz nach diesen "Erlebnissen" das Vergnügen mit Herrn Pfeffer von der Fa. Meyle ein ausführliches Telefonat zu führen. Herr Pfeffer ist in seiner Postition unmittelbar an der Entwicklung und der Konstruktion der Fahrwerksteile beteiligt. In dem Gespräch äusserte ich leise meinen Verdacht das die Meyle-QL nicht exakt den Abmessungen der Originalteile entsprechen und das Ganzmetall-Rfg sich von seinem Lager-Drehmittelpunkt zum originalteil doch um einiges Unterscheidet, so sprach ich meine Beobachtungen an. Mir wurde Seitens Meyle darauf bestätigt das es da in der tat ein Problem gäbe und man derzeit um eine Lösung bemüht wäre.
Man muß sich nur mal vor Augen halten was 1/10 mm in der vorderen Radaufhängungen bei den ganzen Lagern und Hebelarmen für auswirkungen haben kann, die Unterschiede meint man mit dem blossen Auge sehen zu können.
Ich empfehle jedem, aus persönlicher Sicht, beim Wechsel zu Drittanbieter-Ersatzteilen im Fahrwerksbereich dem Fahrzeug eine Vermessung zu gönnen. Dies betrifft ausnahmslos alle Teile die die Stellung des Rades zur Fahrbahn und/oder zum Fahrzeugaufbau beeinflussen. Dazu zählen Spurstange, Dämpfer VA, QL VA, Längslenker HA, Querlenker HA. Auch wenn sich nur ein einzelnes Lager in einem der genannten Bauteile ändert ist die Möglichkeit gegeben das sich Spur und Sturzwerte ändern.
Weiter hat meine eigene Erfahrung gezeigt das sich beim simplen Austausch der Rfg von Original auf wieder Original sich Werte höchstens im Toleranzbereich ändern, das können aber auch Fehler in der Ein- oder Ausgangsmessung sein.
Zu beachten: Sollte eine Fahrwerksvermessung mit Einstellung erfolgt sein während eines der Lager einen Defekt hatte, so MUSS zwingend eine neue Einstellung auf Basis der neuen Lager erfolgen, Einstellen mit defekten Lagern ist das Symthom behandeln, die Ursache wurde nicht entfernt.
Zitat:
Original geschrieben von Hobbyschrauba
Ich möchte zu dem Thema "Drittabbieter Ersatzteil" und Fertigungstoleranz auch meine Erfahrung kundtun.
Ich habe schon mit sehr vielen verschiedenen Bauteilen verschiedenster Hersteller hantiert und diese an meinem Fahrzeug verbaut und daran vermessen. Dabei sind mir beim Wechsel von "Original" auf "Zubehör" zum Teil drastische Abweichungen in der Radstellung aufgefallen.
Extremstes Beispiel: Nach dem Tausch von original-Querlenker auf Meyle-Lenker mit entsprechend ausgelegtem Rfg änderte sich der Radsturz an der VA von etwa 15' negativ auf über 40' positiv (!), d.h. die VA stand da wie von nem leergeräumten Trabi ;) Das das weiterhin auswirkungen auf die Spur hat brauche ich denke ich mal nicht zu erwähnen.
Die original Querlenker waren neu, ebenso wie die Meyle-Teil. Es erfolge eine Eingangs- und Ausgangsvermessung.
Es erfolgte wieder ein Rücktausch auf die Originalen Rfg, Problem bestand, allerdings nicht mehr so extrem, weiterhin.
Erst die Rückrüstung auf originale Rfg stellte auch die alten Sturzwerte wieder her.
Ich hatte kurz nach diesen "Erlebnissen" das Vergnügen mit Herrn Pfeffer von der Fa. Meyle ein ausführliches Telefonat zu führen. Herr Pfeffer ist in seiner Postition unmittelbar an der Entwicklung und der Konstruktion der Fahrwerksteile beteiligt. In dem Gespräch äusserte ich leise meinen Verdacht das die Meyle-QL nicht exakt den Abmessungen der Originalteile entsprechen und das Ganzmetall-Rfg sich von seinem Lager-Drehmittelpunkt zum originalteil doch um einiges Unterscheidet, so sprach ich meine Beobachtungen an. Mir wurde Seitens Meyle darauf bestätigt das es da in der tat ein Problem gäbe und man derzeit um eine Lösung bemüht wäre.
Man muß sich nur mal vor Augen halten was 1/10 mm in der vorderen Radaufhängungen bei den ganzen Lagern und Hebelarmen für auswirkungen haben kann, die Unterschiede meint man mit dem blossen Auge sehen zu können.
Ich empfehle jedem, aus persönlicher Sicht, beim Wechsel zu Drittanbieter-Ersatzteilen im Fahrwerksbereich dem Fahrzeug eine Vermessung zu gönnen. Dies betrifft ausnahmslos alle Teile die die Stellung des Rades zur Fahrbahn und/oder zum Fahrzeugaufbau beeinflussen. Dazu zählen Spurstange, Dämpfer VA, QL VA, Längslenker HA, Querlenker HA. Auch wenn sich nur ein einzelnes Lager in einem der genannten Bauteile ändert ist die Möglichkeit gegeben das sich Spur und Sturzwerte ändern.
Weiter hat meine eigene Erfahrung gezeigt das sich beim simplen Austausch der Rfg von Original auf wieder Original sich Werte höchstens im Toleranzbereich ändern, das können aber auch Fehler in der Ein- oder Ausgangsmessung sein.
Zu beachten: Sollte eine Fahrwerksvermessung mit Einstellung erfolgt sein während eines der Lager einen Defekt hatte, so MUSS zwingend eine neue Einstellung auf Basis der neuen Lager erfolgen, Einstellen mit defekten Lagern ist das Symthom behandeln, die Ursache wurde nicht entfernt.
Hmm OK, dass ist durchaus ein "Technische Erklärung" mit der ich so leben kann und die sich für mich auch "plausibel" anhört...
Dennoch finde ich es mehr als nur verwunderlich, dass sich Mechanische Bauteile gerade im Bereich der Fahrwerkskomponeten so massiv unterscheiden.Angesichts der heutigen Fertigungsmöglichkeiten und absolut genauen und vorallem hohen Qualitätsanforderungen von gefertigten Bauteile, halte ich sowas für absolut vermeidbar, gerade im Bereich der Produktion...
Desweiteren wäre ein Lösungsansatz dahingehend gegeben, wenn man die Fertigungstoleranzen wie z.B die bei Meyle enger anlegen würde, um so eine höhere Passgenauigkiet in Bezug auf die Orginal E-Teile zu bekommen...