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Monatl. Probelauf im Winter ?

BMW R 1150
Themenstarteram 21. Januar 2013 um 10:25

Ich habe meine Zweiräder (Motorrad und Roller) in einer unbeheizten Garage abgestellt und an Batterieladegeräte mit Erhaltungsfunktion angeschlossen. Ist ein monatlicher Probelauf förderlich oder eher abzuraten (und warum ?). Zweiräder stehen von November bis Mai.

Beste Antwort im Thema

Ich denke mal das es nicht wirklich schadet wenn du wartest bis die Betriebstemperatur erreicht ist, bzw einmal um den Block fährst (was ja meist wegen Saisonkennzeichen nicht geht).

Meine K 100 springt nach der Pause von Oktober bis März bisher immer so an, als ob ich sie gestern abgestellt habe und das bei einem Alter von 23,5 Jahren.

Also ich mache es nicht.

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Ich denke mal das es nicht wirklich schadet wenn du wartest bis die Betriebstemperatur erreicht ist, bzw einmal um den Block fährst (was ja meist wegen Saisonkennzeichen nicht geht).

Meine K 100 springt nach der Pause von Oktober bis März bisher immer so an, als ob ich sie gestern abgestellt habe und das bei einem Alter von 23,5 Jahren.

Also ich mache es nicht.

Wofür willst du einen Probelauf machen?? ich würde warten bis du wieder fahren willst. Probelauf kostet Sprit, macht Abgase und den Motor kalt im Stand ne Weile laufen zu lassen ist eher schädlich. Batterie laden (wie du das ja machst) reicht völlig aus. Meine K 100 macht es genauso wie Mobis, und dass nach 29 Jahren ....

Zitat:

Original geschrieben von leochris

Wofür willst du einen Probelauf machen?? ich würde warten bis du wieder fahren willst. Probelauf kostet Sprit, macht Abgase und den Motor kalt im Stand ne Weile laufen zu lassen ist eher schädlich. Batterie laden (wie du das ja machst) reicht völlig aus. Meine K 100 macht es genauso wie Mobis, und dass nach 29 Jahren ....

genau so ist das, sogar meine 79er R45 springt nach oft 8 Monaten Standzeit beim 2 Versuch an.

Bei meiner K100 und K1200 mache ich nur ab und zu mal die zündung an, damit die Benzinpumpe kurz dreht und nicht fest wird. Das Benzinpumpenproblem hatte ich beim E30 schon, desshalb kurz mal Zündung an und gut ist es.

Hallo,

 

lies mal hier, was der ADAC dazu schreibt.

 

Seit vielen Jahren schon melde ich mein Motorrad nicht mehr ab und fahre, sobald die Straßen salzfrei und trocken sind, regelmäßig auch im Winter.

Das erspart die Überwinterungsaktionen.

 

Früher habe ich meine Motorräder über Winter noch abgemeldet.

Da waren dann etliche Aktionen zur Überwinterung angesagt.

 

Zunächst die Maschine warmgefahren, dann gründlich gereinigt und getrocknet.

Danach so weit aufgebockt, daß beide Räder frei kamen.

Zündkerzen herausgeschraubt, etwas Motoröl in die Zylinder eingefüllt und dann den Motor ohne Zündung einige Umdrehungen gedreht.

Mit ölgetränkten Lappen die Zündkerzenbohrungen und den Auspuff verstopft.

Die Schwimmerkammern der Vergaser entleert, gereinigt und leicht eingeölt.

Den Tank ganz voll gefüllt, die Batterie voll geladen und den Reifendruck etwas um ca. 0,2 atü (heute Bar) erhöht.

Von Zeit zu Zeit (ca. alle 6 Wochen) den Motor und bei eingelegtem 1. Gang gleichzeitig auch das Getriebe, ohne Zündung einige Umdrehungen durchgedreht.

Alle drei Monate die Batterie nachgeladen.

Den Abstellraum regelmäßig gelüftet, wobei die Luftfeuchtigkeit beachtet wurde.

 

Hoffe, daß ich nichts wichtiges vergessen habe.

 

Liebe Grüße

Herbert

Wegen der möglichen Kondeswasserbildung in einer unbeheizten Garage würde ich nicht raten "kurz mal laufen zu lassen".

Mein Bock steht von 11 - 02 und springt Anfang März satt an.

Keine Mängel.

da kann nur alles mögliche kaputt gehn...

Auspuff bis Motor....

Alex

Bloß nicht,schadet nur dem Motor.

Einmal um den Block fahren ist dasselbe.

Wenn,dann den Motor richtig auf Betriebstemperatur bringen,und das sind im Winter mindestens 30-40 km Fahrt.

Am besten stehen lassen bis es wieder warm wird.

Jan.

Der TE wollte aber auch noch wissen, wieso das nun förderlich ist, oder auch schadet. :confused:

Nun gut, dann versuch ich mal eine Erklärung. Dass es schädlich hat sich ja mittlerweile heraus kristallisiert. Kurze Strecken oder auch im Stand laufen lassen hat auf verschiedene Bauteile unterschiedliche Auswirkungen. Wenn der Motor nicht an seine Betriebstemperatur herankommt und auch dort einige Zeit gehalten wird, dann bildet sich im Puffi Kondenswasser. Das wird bei Betriebswarmen Motor einfach verdampft.

Bei einem Kaltstart muss das Gemisch stark angefettet werden. Der Sprit wird dabei nicht vollständig verbrannt und landet tlw. unverbrannt in Puffi und Öl. Im Puffi bildet unverbrannter Sprit in Verbindung mit Kondenswasser eine recht agressive Plörre. Im Motoröl ist Sprit/ Kondenswasser auch nicht so besonders toll.

Darüber hinaus sollte man auch bedenken, dass die Lima erst bei Drehzalen deutlich über Standgas lädt. Insofern entlädt sich die Batterie, bzw. würde es sehr lange dauern, bis man die Belastung eines Kaltstarts wieder über Lima zurückgeladen hat.

Du siehst also: Es gibt schon ein paar wirklich gute Gründe, das Möppi nicht einfach so mal laufen zu lassen. ;)

Nabend,

 

letztes Weihnachten war tolles Motorradwetter.

Bin über die Feiertage ca. 700km gefahren.:cool:

Wichtig ist die Maschine heißgefahren abzustellen,Tank voll,Reifendruck O.K.

und dann erst wieder zur nächsten Tour anlassen .

2-3 Monate Standzeit sind auch für eine Batterie problemlos.

Zitat:

Original geschrieben von berni3

Nabend,

 

letztes Weihnachten war tolles Motorradwetter.

Bin über die Feiertage ca. 700km gefahren.:cool:

Wichtig ist die Maschine heißgefahren abzustellen,Tank voll,Reifendruck O.K.

und dann erst wieder zur nächsten Tour anlassen .

2-3 Monate Standzeit sind auch für eine Batterie problemlos.

Genau so habe ich es auch gemacht,an Heilig Abend mit meinem Moped 2 Stunden gefahren,danach mit dem meiner Frau eine Stunde,beide vollgetankt und ab dafür ins Haus,glücklicherweise habe ich den Vorteil eines bezeizten Raumes für die Mopeds im Haus,da passiert sowieso nix.

Also,wenn schon anlassen,dann auch fahren bis die Plörre im Öl verdunstet ist und dann wieder einmotten.

Ich fahre sowieso ganzjährig, daher stellt sich diese Frage für mich nur bedingt. Über den Jahreswechsel bin ich mit meiner K zu einer Freundin gefahren, hin und zurück fast 300km. Zuletzt bewegt hatte ich sie am 3.1., dann kam der Schnee. Trotzdem bin ich am Dienstag damit ein relativ kurzes Stück gefahren, insgesamt etwa 3 km. Das war auf den noch teilweise verschneiten Straßen etwas eierig, ging aber. Sie ist direkt beim 1. Versuch angesprungen, hat aber, da sie wochenlang auf dem Seitenständer stand, eine ordentliche blaue Wolke ausgehustet. :D

Nach dem Winter mache ich sie mal richtig sauber, und weiter gehts...

Zitat:

Original geschrieben von gaston73

... da sie wochenlang auf dem Seitenständer stand, eine ordentliche blaue Wolke ausgehustet. :D ...

Hallo,

wochenlang unbewegt auf dem Seitenständer ist ohnehin nicht empfehlenswert.

Das mit der blauen Wolke ist für eine "K" nichts ungewöhnliches. Öl fressen die zudem alle von Geburt an.

Liebe Grüße

herbert

Oh, wirklich Öl braucht meine 75er trotz des Kilometerstandes nicht, das geht schon in Ordnung. Dummerweise sickert durch das seitlich gekippte Stehen aus den Kolbenringen das Öl erst nach unten und dann in die Brennräume. Nach ein paar Wochen stehen da wahrscheinlich winzige Ölpfützen drin, die dann beim Kaltstart einen hübschen Nebelwerfer aus der K machen. Ist halt eine konstruktiv bedingte Macke, aber nicht weiter dramatisch...

Stehen lassen, Batterie laden, Stofftasche mit Kochsalz in den Auspuff (saugt die Feuchtigkeit auf), Volltanken, komplett mit WD40 einsprühen und fertich. Probefahrten im Winter sind mist. Wenn die Straßen gestreut sind, machst du dir damit nur das Bike kaputt und ein kalter Motor läuf nicht gerne.

Martin

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