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Möglicher Betrug über eBay Kleinanzeigen
Hallo Forum
Ich möchte vor einer möglichen Betrugsmasche warnen!
Vor ca. 14 Tagen hat ein Sammler über e-Bay Kleinanzeigen etliche Motorräder, darunter Exoten wie 500er Gamma, verschiedene Ducati und Moto Guzzi Motorräder, für günstige Preise angeboten. Angeblich wollte er seine Sammlung auflösen. Als Wohnort war Koblenz angegeben. Tatsächlich stellte sich aber heraus das dieser "angeblich" in der Schweiz wohnt! Auch kein Deutsch spricht, sondern nur Englisch. Dieses war aber kein Problem.
Nach einigen E-Mails mit Bildern wollte ich die Maschine kaufen und diese abholen.
Das wollte der Verkäufer (ein gewisser Walter Jukka) aber nicht! Er würde nur über Spedition und Amazon Payments abwickeln. Diesem habe ich dann zugestimmt.
Die mitgeteilte Telefonnummer war dann nicht erreichbar, trotz mehrfachen Versuchen. Seltsamerweise hatte er mich gestern Mittag angerufen, nachdem ich die e-Mails von "Amazon Payments" erhalten hatte.
Nach Erhalt, habe ich Amazon kontaktiert, da mir die e-Mail Adresse als Absender und eine Aufforderung den Betrag auf ein Konto in Polen zu überweisen, seltsam vorkam.
Amazon hatte aber keinen Vorgang / Vorgangsnummer vorliegen, sondern sprachen von einer Fake / Fälschung.
Ich habe den Verkäufer dann mit diesem Vorwurf schriftlich konfrontiert. Seine einzigste Antwort darauf war, das ich ihm wohl nicht vertrauen würde und er sich einen anderen Käufer suchen würde.
Frage: Kennt jemand diesen Herren oder hat damit schon einmal Kontakt gehabt?
Ich bin etwas unsicher, ob ich dieses zur Anzeige bringen soll. Die Recherche war sehr aufwendig gewesen ist und die vermeindlichen E-Mails von Amazon Payments sahen sehr proffesionell aus.
Ich habe den kompletten Schriftverkehr archiviert und stelle diesen gerne zur Verfügung.
Bitte um eure Stellungnahme. Danke
Gruß
Ulf
Beste Antwort im Thema
Hallo Forum
Ich möchte vor einer möglichen Betrugsmasche warnen!
Vor ca. 14 Tagen hat ein Sammler über e-Bay Kleinanzeigen etliche Motorräder, darunter Exoten wie 500er Gamma, verschiedene Ducati und Moto Guzzi Motorräder, für günstige Preise angeboten. Angeblich wollte er seine Sammlung auflösen. Als Wohnort war Koblenz angegeben. Tatsächlich stellte sich aber heraus das dieser "angeblich" in der Schweiz wohnt! Auch kein Deutsch spricht, sondern nur Englisch. Dieses war aber kein Problem.
Nach einigen E-Mails mit Bildern wollte ich die Maschine kaufen und diese abholen.
Das wollte der Verkäufer (ein gewisser Walter Jukka) aber nicht! Er würde nur über Spedition und Amazon Payments abwickeln. Diesem habe ich dann zugestimmt.
Die mitgeteilte Telefonnummer war dann nicht erreichbar, trotz mehrfachen Versuchen. Seltsamerweise hatte er mich gestern Mittag angerufen, nachdem ich die e-Mails von "Amazon Payments" erhalten hatte.
Nach Erhalt, habe ich Amazon kontaktiert, da mir die e-Mail Adresse als Absender und eine Aufforderung den Betrag auf ein Konto in Polen zu überweisen, seltsam vorkam.
Amazon hatte aber keinen Vorgang / Vorgangsnummer vorliegen, sondern sprachen von einer Fake / Fälschung.
Ich habe den Verkäufer dann mit diesem Vorwurf schriftlich konfrontiert. Seine einzigste Antwort darauf war, das ich ihm wohl nicht vertrauen würde und er sich einen anderen Käufer suchen würde.
Frage: Kennt jemand diesen Herren oder hat damit schon einmal Kontakt gehabt?
Ich bin etwas unsicher, ob ich dieses zur Anzeige bringen soll. Die Recherche war sehr aufwendig gewesen ist und die vermeindlichen E-Mails von Amazon Payments sahen sehr proffesionell aus.
Ich habe den kompletten Schriftverkehr archiviert und stelle diesen gerne zur Verfügung.
Bitte um eure Stellungnahme. Danke
Gruß
Ulf
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75 Antworten
Das ist mir viel zu pauschal, es gibt noch viele andere Möglichkeiten und Gegebenheiten wo Menschen betrogen werden und abgezockt, man sollte da nie vergessen wer Opfer und wer Täter ist. ...lg
Natürlich ist das pauschal und natürlich ist auch klar, wer ein Betrüger und wer ein Geschädigter ist. Und wenn wir die Diskussion weiter spinnen, sind wir bald bei der Frage, ob ein Minirock zwangsläufig eine Vergewaltigung auslöst.
Wir unterhalten uns über Sachverhalte, und das immer wieder, bei denen man vorsichtig sein sollte, weil man am Ende auf sich selbst gestellt ist und mit dem Schaden leben muss.
Zitat:
@pfistikas
Denkfehler!
Es wurde kein Geld auf das Konto eines Betrügers überwiesen, sondern ebay hat Gebühren abgebucht. Es hat wohl ein Betrüger einen ebay-Account eingerichtet und die "ausgespähte" Bankverbindung zur Bezahlung der Gebühren eingetragen. Das funzt natürlich nur kurz.
Versagt haben danach aber nicht Polizei oder Staatsanwalschaft, sondern ebay, weil dort ohne Prüfung der Nutzerdaten Accounts angelegt werden können. Gleichzeitig ist auch nur ebay geschädigt, weil denen jetzt die Kohle fehlt aber denen scheint das egal zu sein.
Nicht so ganz:
Der Verkäufer wird ja irgendwas verkauft haben, dessen Preis im der Käufer überwiesen hat/ bei abhlg ggf bar gezahlt hat.
Wenn überwiesen, muss es ein Konto und einen Kontoinhaber geben.
Zugegeben: einiger Aufwand. Da dieser Aufwand gescheut wird, blüht halt diese "Branche" immer mehr.
Mit gesetzlich vorgeschriebenen verifizieren Accounts auf verkaufsportalen könnte man das erschweren. Ist aber wohl nicht gewollt.
Zitat:
@tw125 schrieb am 30. Januar 2016 um 14:10:47 Uhr:
Zitat:
@pfistikas
Denkfehler!
Es wurde kein Geld auf das Konto eines Betrügers überwiesen, sondern ebay hat Gebühren abgebucht. Es hat wohl ein Betrüger einen ebay-Account eingerichtet und die "ausgespähte" Bankverbindung zur Bezahlung der Gebühren eingetragen. Das funzt natürlich nur kurz.
Versagt haben danach aber nicht Polizei oder Staatsanwalschaft, sondern ebay, weil dort ohne Prüfung der Nutzerdaten Accounts angelegt werden können. Gleichzeitig ist auch nur ebay geschädigt, weil denen jetzt die Kohle fehlt aber denen scheint das egal zu sein.
Nicht so ganz:
Der Verkäufer wird ja irgendwas verkauft haben, dessen Preis im der Käufer überwiesen hat/ bei abhlg ggf bar gezahlt hat.
Wenn überwiesen, muss es ein Konto und einen Kontoinhaber geben.
Zugegeben: einiger Aufwand. Da dieser Aufwand gescheut wird, blüht halt diese "Branche" immer mehr.
Mit gesetzlich vorgeschriebenen verifizieren Accounts auf verkaufsportalen könnte man das erschweren. Ist aber wohl nicht gewollt.
Theorie!
Wenn ebay wüsste, wer tatsächlich über das Portal Geschäfte macht und wenn ebay den Ermittlungsbehörden entsprechende Auskünfte erteilen würde, vielleicht schon. Das klappt aber tatsächlich nicht.
Und jetzt zurück zu dem Fall, das Geschäftskonto wurde praktisch irrtümlich mit ebay-Gebühren belastet. Diese Lastschrift konnte zurück gebucht werden, was vom Grundsatz her bei Lastschriften immer möglich ist. Ein Schaden trat nicht ein. Da wäre ich als betroffener Konto-Inhaber nicht einmal zur Polizei gegangen - auch nicht, wenn ebay das von mir verlangt hätte. Wenn einer zur Polizei gehen müsste, dann ebay. Das tun die aber nicht, genauso wie auch andere Unternehmen das nicht tun.
du triffst es textlich besser als ich:
misslingt der versuch des betruges, bleibt das für betrüger in diesem fall völlig folgenlos. konnte er ja nicht ahnen, das am anderen ende des betrugs jemand aufpasst.
gelingt der betrug, ist ja eh alles in butter. bleibt dann ja (naturgemäss) ebenfalls völlig folgenlos für den betrüger. ist ja gelungen.
die unternehmen, die den boden für solche betrugsmaschen bereiten, werden in "ruhe" gelassen. denen möchte man ja keine strengen auflagen machen, um deren profit nicht unnötig zu reduzieren.
der betrogene bekommt bei einem gelungenen betrugsversuch quasi lediglich die quittung für seine dämlichkeit. es geschieht bw. widerfährt ihm sozusagen "recht".
so könnte der geneigte mitleser das jetzt in etwa verstehen.
der gesetzgeber hat aber nun mal gerade für betrugsdelikte bereits den blossen versuch des betrugs unter strafe
gestellt. (im gegensatz z.b. zu "versuchtem" diebstahl).
das solche fälle dennoch nicht verfolgt werden ist lediglich die kapitulation vor der vielzahl und der komplexität der fälle.
242 Abs. 2 StGB - der Versuch des Diebstahls ist strafbar.
Richtig, leider nur ein Vergehen und keine Straftat wenn ich mich recht entsinne?
Zitat:
@mdriver10 schrieb am 30. Januar 2016 um 22:52:46 Uhr:
Richtig, leider nur ein Vergehen und keine Straftat wenn ich mich recht entsinne?
Es ist eine Straftat, aber nur ein Vergehen. Kein Verbrechen.
Verbrechen ist es erst, wenn die Mindestfreiheitsstrafe bei einem Jahr liegt.
Sorry genau das meinte ich ja. ...der micha wird alt...:D
Zitat:
@mdriver10 schrieb am 30. Januar 2016 um 23:31:55 Uhr:
...der micha wird alt...:D
aber nur zu einem Brodzëhnd :D
:D......na das können mittlerweile auch schon paar Prozent mehr sein :D
Natürlich liegt ein Betrug vor, wenn jemand seine ebay-Gebühren durch einen anderen bezahlen lässt. Und natürlich wird die Polizei Ermittlungen anstellen, wenn ein "Geschädigter" so etwas unbedingt zur Anzeige bringen mächte. Nur, die Firmen, wie in diesem Fall ebay, wirken gar nicht mit oder es kommen Informationen, mit denen keiner was anfangen kann. Wobei ich dabei bleibe, als betroffener Kontoinhaber würde mich das gar nicht interessieren. Zurück buchen und gut! Wäre halt ärgerlich, vor allem, wenn das mehrfach vorkommt.
Gleiches gilt bei Warenbestellungen oder Betrügereien mit Kreditkartendaten im Internet - die Firmen versenden Waren an nicht nachvollziehbare Adressen oder sitzen im Ausland.
Oder zurück zum Kfz-Bereich, wenn jemand ein Fahrzeug im Ausland kauft und Geld auf ein ausländisches Konto überweist, was sollen da deutsche Polizei und deutsche Justiz tun?
Wenn ein Geschädigter tatsächlich etwas erreichen wollte, müsste er ins Ausland fahren, z.B. an den angeblichen Firmensitz oder Wohnort des Betrügers und dort Anzeige erstatten aber das macht niemand. Der Staat soll's richten und wenn das nicht klappt, hat die Justiz versagt.
Faustregel: Wenn etwas zu gut aussieht um wahr zu sein - ist es höchstwahrschlich nicht wahr :-P
Zitat:
@mdriver10 schrieb am 26. Januar 2016 um 16:57:12 Uhr:
Und oberste Regel, zu verschenken hat keiner etwas, bei einem unüblich niedrigen Preis ist auch ganz oft etwas faul, kann auch soetwas wie ein vertuschter Schaden sein oder sonst irgendwas. ...lg Michael
Dann verkaufe ich mein Auto, mit vertuschtem Schaden, einfach zu einem üblichen Preis und keiner denkt daran, dass ich etwas zu verbergen habe, weil der Preis nicht zu schön ist um wahr zu sein? :D