- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Golf
- Golf 7
- Modulbauweise beim neuen Golf 7 + mögliche Folgekosten
Modulbauweise beim neuen Golf 7 + mögliche Folgekosten
Guten Tag,
Mit jedem neuen Modell werden die Produktionskosten weiter reduziert, ohne ausreichend über Folgekosten nachzudenken, die dann beim Kunden aufschlagen. Das ist beim Wettbewerb sicher auch nicht viel besser.
Nun hatte ich gelesen, daß die Modulbauweise beim Golf 7 forciert wurde.
z.B.
Auspuffkrümmer, Katalysator + Turbolader sollen ein einziges Bauteil sein, stimmt das?
Wenn ja, dann hat man beim Defekt eines der eigentlich 3 Bauteile sicher ein Kostenproblem....................
Weiß jemand genaueres ?
Gruß
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von roughneck78
Außerdem geht bei VW nix kaputt.
Der ist gut.....:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
Ähnliche Themen
16 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von wolplu234
Guten Tag,
Mit jedem neuen Modell werden die Produktionskosten weiter reduziert, ohne ausreichend über Folgekosten nachzudenken, die dann beim Kunden aufschlagen. Das ist beim Wettbewerb sicher auch nicht viel besser.
Nun hatte ich gelesen, daß die Modulbauweise beim Golf 7 forciert wurde.
z.B.
Auspuffkrümmer, Katalysator + Turbolader sollen ein einziges Bauteil sein, stimmt das?
Wenn ja, dann hat man beim Defekt eines der eigentlich 3 Bauteile sicher ein Kostenproblem....................
Weiß jemand genaueres ?
Gruß
Modul Krümmer und Turbo gibts schon länger, u.a. bei den neueren BMW Motoren. Das würde beim Ersatzteilpreis aber nicht die ganz grosse Rolle spielen. Wenn Kat wirklich auch noch dran wäre, naja ........
Krümmerturboeinheiten gab es u.a. schon 1998 beim Ford Focus TDDI, ist also nix neues.
Außerdem geht bei VW nix kaputt. Wenn doch, bist du leider der bedauerliche Einzelfall. Bei ca. 1 Milliarde verkaufter VW-Fahrzeuge/Jahr ist die Wahrscheinlichkeit aber gering ;)
MfG
roughneck
Zitat:
Original geschrieben von roughneck78
Außerdem geht bei VW nix kaputt. Wenn doch, bist du leider der bedauerliche Einzelfall. Bei ca. 1 Milliarde verkaufter VW-Fahrzeuge/Jahr ist die Wahrscheinlichkeit aber gering ;)
MfG
roughneck
ach, das erklärt warum ich zur Fehlerbeseitigung immer mehrerere Termine wahrnehmen muss, weil wenn nix kaputt ist, lässt es sich auch nicht reparieren :p
Um die Frage zu beantworten: auf der IAA konnte man sich die neuen Motoren anschauen, im UP und A3 fährt schon was...
Es wird einen in den Zylinderkopf integrierten Krümmer geben, dann der Turbo, am Turbo wird der Kat angeflanscht.
http://blog.caranddriver.com/.../...agen-1.4-liter-EA211-breakdown.jpg
P.S.: es handelt sich also um drei getrennte Bauteile: Zylinderkopf, Turbo, Kat.
Zitat:
Original geschrieben von roughneck78
Außerdem geht bei VW nix kaputt.
Der ist gut.....:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
P.S.: es handelt sich also um drei getrennte Bauteile: Zylinderkopf, Turbo, Kat.
Bei meinem Seat ist 2 mal der Krümmer gerissen, konnte ich zum Glück schweißen lassen.
Aber in dem Fall wäre nen neuer Krümmer wohl teuer oder? Kopfdichtung etc?
Ich hatte im Audi A3 8V Forum auch schon das Thema angeschnitten, allerdings wird dort fast darüber hinweg gesehen.
Der Krümmer ist in Zukunft bei vielen Motoren in den Zylinderkopf mit integriert, hat den Vorteil dass das Kühlerwasser durch die Abgase schneller warm wird, hat aber auch noch andere Vorteile wie weniger Platzbedarf und eine Dichtfläche weniger die kaputt werden kann.
Zitat:
Original geschrieben von mkfsns
Der Krümmer ist in Zukunft bei vielen Motoren in den Zylinderkopf mit integriert, hat den Vorteil dass das Kühlerwasser durch die Abgase schneller warm wird, hat aber auch noch andere Vorteile wie weniger Platzbedarf und eine Dichtfläche weniger die kaputt werden kann.
:D, die Dichtfläche wird der Hauptgrund gewesen sein!:eek:
Vor allem hat es den Vorteil, dass man bei hoher Last nicht zur Kühlung überfetten muss, also mehr Kraftstoff einspritzen, als für den aktuell vom Fahrer gewünschten Vortrieb notwendig ist bzw. eigentlich wäre.
Und das wirkt sich positiv auf den Verbrauch aus!
Mehr dazu gibt´s wohl auch auf mtz zur Motorenserie EA211.
Siehe http://www.motor-talk.de/.../...4-tsi-mit-zahnriemen-t4115105.html?...
Ggf. kann man aber auch bei Ford über die neuen ecoboost-Motoren genaueres zum Krümmer im ZK erfahren.
Generell muss Modulstrategie nicht kostenaufwändiger sein, nämlich dann, wenn zwar Baugruppen als komplette Module vom Zulieferer angefertigt und am Band verbaut werden (simples Beispiel: Frontend inkl. Stoßfänger, Kühlergrill, Scheinwerfer etc. etc.), aber in sich noch teilzerlegbar sind.
Wenn man überlegt, dass man an den modernen Ventiltrieb dank Hydrostößeln nicht mehr dran muss, dann macht es aus VW-Sicht garantiert Sinn, die Ventildeckeldichtung gleich an den Kunststoff-Ventildeckel anzuvulkanisieren, wie das lt. Freundlichem wohl bei meinem Motor der Fall sein soll.
Wenn das Ding dann aber undicht wird, wird eben anstatt Deckel ab, neue Dichtung drauf, Deckel drauf gleich ein alter Deckel inkl. Dichtung ab und neuer Deckel inkl. Dichtung drauf daraus!
Fand ich nicht so toll, hätte ich selbst mit Hylomar behoben, aber trotz häufiger Sichtkontrolle war´s mir entgangen und erst dem Freundlichen anlässlich der Inspektion aufgefallen (weil in der Nähe des ZRs, nicht unkritisch...).
Hab aber 50% Sonderkulanz bekommen.
Daher denke ich, dass die Folgekosten zwar höher sein können, aber nicht zwingend höher sein müssen.
Ich sehe die viel größere Gefahr in den Skaleneffekten der Gleichteilstrategie quer über viele Baureihen.
Was einerseits für den Hersteller eine enorme Möglichkeit zur Kosteneinsparung darstellt, kann andererseits schnell zum Fluch werden, wenn es Probleme gibt. Denn dann ist nicht nur ein Modell betroffen, sondern sehr viele!
Das ist der Knackpunkt: Baut der Zulieferer bei einem Bauteil Mist (Beispiel war beim Golf V und VII halt die Steuerkette) betrifft das dann dank dem MQB in Zukunft bis zu 40! Modellreihen von VW über Audi, Skoda und Seat. Wenn es dann zu einem Rückruf kommt, sind die Folgen für VW (nicht nur finanzieller Art) nicht von der Hand zu weisen.
Das ist quasi die Achillesferse der neuen Konstruktion. Da kann man nur hoffen, daß VW für dieses Szenario einen funktionierenden Masterplan in der Schublade hat.
##
##
#