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Mit dem Motorrad durch den Stau schlängeln
das Durchfahren der Rettungsgasse mit dem Motorrad bei Stau ist zwar heute schon illegal, wird aber in Zukunft härter bestraft:
Das wäre schon harter Tobak für Biker.
Hier alle geplanten Änderungen zum Nachlesen.
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/stvo-novelle.html
In Kraft treten soll das ganze noch dieses Jahr.
Beste Antwort im Thema
Viel schlimmer finde ich die "Erweiterung der Erprobungsklausel" - damit könnten noch mehr Verbote für Motorräder durchgesetzt werden und die Kommunen könnten es als Erprobung bezeichnen, damit nicht dagegen geklagt werden kann. Da bin ich mal gespannt, wie sich das für uns auswirken wird. Für meinen Geschmack sind in meinem unmittelbaren Revier schon zu viele Streckensperrungen und sinnlose (weil nur auf Motorräder bezogene) Tempolimits vorhanden - und manche Gemeinden wetzen schon ordentlich die Messer, um weitere Beschränkungen einzuführen...
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121 Antworten
Autos sind gut, wenn einer von 10 eins hat. Wenn jeder Zwei hat, ist die Kacke am dampfen. Unsere Lebensart ist eine kleine Ausnahme im Weltgeschehen und kann nicht nachhaltig aufrechterhalten werden. Greta hin oder her. Greta tut nur weh, weil sie Recht hat und wir das alle wissen - aber nicht wahr haben wollen, weil wir für uns keine Alternative sehen. Wir sind lebenslang vom motorisierten Individualverkehr geprägt und können nicht zurück, müssten wieder ganz von vorn anfangen...
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 29. August 2019 um 07:39:39 Uhr:
Wenn man mal drüber nachdenkt, ist es schon bemerkenswert, dass man sich so viele Autos kaufen kann wie man will und deren Platzbedarf der Allgemeinheit einfach aufs Auge drücken kann.
Versucht das mal mit Booten.
Ich habe mal ein Interview mit einem "Was-auch-immer-Fachmann" gelesen, der tatsächlich der Meinung war, dass die Verknappung / Abschaffung von Parkraum auch die Anzahl an Fahrzeugen verringern würde.
Ja, die Zukunft der Individualmobilität wird sich ändern. Aber sie kann nicht herbeiverpflichtet werden. Aber genau das ist offensichtlich das Ansinnen von Politik und Industrie. Am liebsten würde man über 40 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor über Nacht in über 40 Millionen Fahrzeuge mit E-Motor verwandeln. Was ändert sich dadurch? Für einen Pendler wie mich: Nichts! Die Infrastruktur bleibt genauso schlecht wie vorher. Macht nichts, denn ich fahre und habe Kosten. Und meine Kosten führen zu Einnahmen. Ergo: Man will nichts ändern und nutzt das Klima und Elektromobilität als Feigenblatt. Auf die Idee, Individualverkehr mit geeigneten Maßnahmen (NICHT mit Restriktionen und Strafen!) und ohne Einbußen für den Nutzer zu reduzieren, kommt man nicht. Zumindest nicht freiwillig, denn wenn kein Umsatz durch Nutzung generiert wird, betrifft das auch den Staat und die Industrie.
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 29. August 2019 um 07:40:23 Uhr:
Autos sind gut, wenn einer von 10 eins hat. Wenn jeder Zwei hat, ist die Kacke am dampfen. Unsere Lebensart ist eine kleine Ausnahme im Weltgeschehen und kann nicht nachhaltig aufrechterhalten werden. Greta hin oder her. Greta tut nur weh, weil sie Recht hat und wir das alle wissen - aber nicht wahr haben wollen, weil wir für uns keine Alternative sehen. Wir sind lebenslang vom motorisierten Individualverkehr geprägt und können nicht zurück, müssten wieder ganz von vorn anfangen...
Greta hat Recht, weil sie nachplappert, was die Grünen vor über 35 Jahren schon erkannt haben. Greta & Co. würden in meiner Achtung höher stehen, wenn sie nicht Altbekanntes nutzen würden, um uns mit Dackelblick ein schlechtes Gewissen einzureden. Denn neue Ideen bzw. eine globale Lösungen haben sie auch nicht. Denn genau wie wir sind sie auch auf mindestens einem Auge blind.
Zitat:
@schredder66 schrieb am 29. August 2019 um 08:20:24 Uhr:
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 29. August 2019 um 07:40:23 Uhr:
Autos sind gut, wenn einer von 10 eins hat. Wenn jeder Zwei hat, ist die Kacke am dampfen. Unsere Lebensart ist eine kleine Ausnahme im Weltgeschehen und kann nicht nachhaltig aufrechterhalten werden. Greta hin oder her. Greta tut nur weh, weil sie Recht hat und wir das alle wissen - aber nicht wahr haben wollen, weil wir für uns keine Alternative sehen. Wir sind lebenslang vom motorisierten Individualverkehr geprägt und können nicht zurück, müssten wieder ganz von vorn anfangen...
Greta hat Recht, weil sie nachplappert, was die Grünen vor über 35 Jahren schon erkannt haben. Greta & Co. würden in meiner Achtung höher stehen, wenn sie nicht Altbekanntes nutzen würden, um uns mit Dackelblick ein schlechtes Gewissen einzureden. Denn neue Ideen bzw. eine globale Lösungen haben sie auch nicht. Denn genau wie wir sind sie auch auf mindestens einem Auge blind.
Richtig. 35 Jahre nichts getan und die Katastrophe immer im Blick gehabt. Profit hatte Vorrang. Also vorsätzlich wider besseren Wissens die Umwelt versaut. Mindestens eine Generation lang. Tolle Leistung.
Es ist auch ein bischen viel von einer 16jährigen verlangt, die Patentlösung zur Klimarettung entdeckt zu haben.
Was Greta so schmerzhaft macht ist, wie der TDIBIKER schon sagte, das Wissen, dass sie recht hat, wir aber nichts tun wollen, weil alle Alternativen für uns unkomfortabel und teuer sind.
In Südamerika brennen Millionen Hektar fürs Weltklima unverzichtbaren Regenwalds und hier wird in breiter Öffentlichkeit über den wahren CO2-Ausstoß von Gretas Segeltörn gestritten.
Aber wir schweifen vom Thema ab. Die Strafen für 2. Reihe Parker sind definitiv viel zu niedrig. Ich fahre jeden Tag durch die Innenstädte des Ruhrpotts und die Ignoranz und die Bequemlichkeit einiger Menschen sind schon arg ausgeprägt. Wenn der Paketbote in 2. Reihe hält, weil die erste völlig zugeparkt ist, finde ich das nicht toll, hab aber Verständnis. Aber in der Masse parken PKW in 2. Reihe, obwohl im Umkreis genügend Parkplätze wären, nur nicht exakt da, wo man gerade hin muss.
Greta hat Recht, keine Frage.
Andersrum werden für den Betrieb des gesamten Internets nach einer Studie von 2017 vier ausgewachsene Atomkraftwerke benötigt. Ziehe ich Militär, Wirtschaft und industrielle Faktoren ab, bleiben mit Sicherheit noch 6 oder 7 fette Kohlekraftwerke für die (a)sozialen Medien nach, damit fast jeder fuckbooken oder whatsfucken kann, IG, Twitter...MT ausgenommen :D
Das erzählt aber niemand und ich möchte mal den CO2 Fußabdruck eines Mediajunkies sehen, der jeden Shice gleich hochladen und teilen muß und sein Leben im Netz lebt anstatt real. Das Smartphone wird natürlich mit Strom aus der Steckdose geladen und all die Kiddies, die Freitags auf Demos hängen und zu hause die Füße noch unter den Tisch stellen, werden sich um die Herkunft sicher keine großen Gedanken machen.
Wo aber wäre Greta ohne soziale Medien? Vermutlich nach wie vor allein vor dem schwedischen Parlament mit ihrem Pappschild und alle paar Wochen kommt mal einer vorbei um zu sehen, ob sie noch da wäre...
So, und jetzt muß ich weiter mim Bock durch die Staus wedeln^^
Die Sache mit dem Durchschlängeln sieht aus Sicht des Autofahrers so aus: er schaut im Stau nicht immer nach hinten. Sondern meist nach vorne. Und wenn der Stau keine Streckensperrung mit Pinkelpause hinter der Leitplanke ist, bewegen sich die Autos nach vorne und auch zur Seite. Und dann hat man fix einen Moppedfahrer übersehen, der prallt gegen einen Kotflügel oder so und fällt.
Weder lustig für den einen noch für den anderen.
Zitat:
@ujboehnke schrieb am 29. August 2019 um 09:26:26 Uhr:
Die Sache mit dem Durchschlängeln sieht aus Sicht des Autofahrers so aus: er schaut im Stau nicht immer nach hinten. Sondern meist nach vorne.
Womit wir beim Problem wären. Häufig wird dann noch so dicht auf den Vordermann aufgefahren, dass dann auch kein Rangieren mehr möglich ist. In der Konsequenz brauchen dann Polizei/Feuerwehr/Rettungswagen die leider manchmal entscheidenden Minuten länger. Das ist ja der eigentliche Grund für die Strafe. Man kann nur hoffen, dass das durch die Punkte besser wird. Zumindest die Kontrolle sollte durch Kameras an den Einsatzfahrzeugen ja recht einfach möglich sein.
Wenn man als Motorradfahrer trotz Verbots durchfährt sollte man daher recht langsam fahren und immer bremsbereit sein... Gilt im übrigen nicht nur für die Dosenbahn sondern auch für Land-/Bundesstraße. Bei uns in der Ortschaft ist jemand tödlich verunglückt, weil ein Dosenfahrer im Stau auf der Bundesstraße wenden wollte und vorher nicht geschaut hat...
Finde ich lustiger als am Stauende von einem übermüdeten Pendler zusammengefahren zu werden. Selbst wenn man jemanden übersieht der einen unerwartet starken Schlenker macht, sind die Differenzgeschwindigkeiten so gering, dass es quasi nie zu (ernsthaften) Schäden kommt.
Nicht zuletzt deswegen ist lane splitting in vielen Bundesstaaten der USA erlaubt, weil (auch wenn das nicht gesichert ist) durchaus positive Effekte bzgl. Verkehrstoten zu erwarten sind. Beim Hindurchschlängeln stirbt niemand. Beim hinten anstellen schon. Sofern man nicht mit 80 zw. den Autos durchbolzt.
Zitat:
Richtig. 35 Jahre nichts getan und die Katastrophe immer im Blick gehabt. Profit hatte Vorrang. Also vorsätzlich wider besseren Wissens die Umwelt versaut. Mindestens eine Generation lang. Tolle Leistung.
Ihr hab recht, ich werde jetzt meine Maschine verkaufen. :( :(
Irgendwann muss man einfach Verantwortung für sein Tun übernehmen und Konsequenzen ziehen, wenn´s auch noch so schmerzt.........
...........außerdem hab ich dann endlich mehr Platz für meine anderen drei Motorräder :D
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 29. August 2019 um 08:44:35 Uhr:
Die Strafen für 2. Reihe Parker sind definitiv viel zu niedrig. Ich fahre jeden Tag durch die Innenstädte des Ruhrpotts und die Ignoranz und die Bequemlichkeit einiger Menschen sind schon arg ausgeprägt. Wenn der Paketbote in 2. Reihe hält, weil die erste völlig zugeparkt ist, finde ich das nicht toll, hab aber Verständnis. Aber in der Masse parken PKW in 2. Reihe, obwohl im Umkreis genügend Parkplätze wären, nur nicht exakt da, wo man gerade hin muss.
Das Problem sind die Arschlöcher unter den Mitmenschen.
Ich hatte mal eine Wohnung, zu der kein ausgewiesener Parkplatz gehörte. Aber es gab im Hof eine Stellfläche, auf dem - etwas beengt, aber problemlos - zwei Autos gepasst hätten. Der "liebe" Nachbar hat sich, nachdem ich einmal die Frechheit besaß, mein Auto auch dort abzustellen, in der Folge immer so hingestellt, dass kein anderes Auto daneben passte.
Anderes Problem: Strasse mit hauptsächlich Kleinbebauung (1 bis max. 4 Wohneinheiten) und Stellplätzen (offene Fläsche, Höfe, Garagen) auf dem Grundstück. Und alle parken auf der Strasse. Aber bitte nicht innerhalb der markierten Flächen, sondern davor / dahinter.
Ich hatte mal eine "liebe" Nachbarin. Vor unserm Vielfamilienhaus befinden sich Parklücken in Queranordnung. Eine davon ist zur Hälfte mit einer Laterne belegt. Da wollt ich mein Motorrad abstellen, da ein Auto dort nicht hinpasst. Daneben aber haben die Leute ihre Autos immer so geparkt, dass man auch mit dem Krad den Laterneneparkplatz nicht benutzen kann, also über die Linie.
Das habe ich mal einmal per Zettel an die WSS freundlich mitgeteilt. Dass ich mein Mopped gerne da parken würde, und so doch ein ganzer Autoparkplatz frei wird.
Da gab es nur Widerworte (gegen meinen Trabi, gegen mein Motorrad).
In den Folgenächten hat dann "irgendjemand" einmal seitlich und zweimal frontal in einen meiner Motorradreifen mit einer Nadel gestochen.
Die gute Nachricht ist: die Nachbarin wohnt jetzt seit einem Jahr eine Etage tiefer, in einer ganz kleinen Wohnung. Sie verstarb mit ihrem Audi A3 bei einem Verkehrsunfall. Schade um den schönen Audi.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 28. August 2019 um 13:36:15 Uhr:
Ja, MT spinnt bei mir auch.
Wenn die Regelung, dass Parken auf Gehwegen mit 100 Euro bestraft wird, auch für Motorräder gilt, ist die schöne Zeit für Motorräder vorbei.
Ich hab mal in Regensburg auf einem angeblichen "Gehweg" geparkt, der seitens der Stadt mit einem Blumenkübel verstellt war. Diesen "Gehweg" konnte somit an dieser Stelle kein Mensch benutzen. Knöllchen - 30,- €. Das war schon dreist!!
Der Satz "Greta ist schuld" ist der größte Blödsinn in diesem Thread - ob ernst gemeint oder nicht. Greta macht nichts anderes als aufmerksam auf die Vernichtung unseres Planeten. Da geht es nicht vorrangig ums Motorradfahren, sondern generell um die Abgase, die wir unserem Globus zumuten. Es geht um Abgase in Industrie, Landwirtschaft, durch Abholzung der Regenwälder, Überbevölkerung, Luftverkehr, Nitratverseuchung des Grundwassers und und und... Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Wenn wir weiter Müll produzieren (und verbrennen - welch ein Schwachsinn: Müll produzieren um ihn zu verbrennen!!), Regenwälder abholzen, am Wochenende für 89,- € nach Malle fliegen, mio. t Schweinefleisch produzieren und "verbraten", dann wird die Menschheit eines Tages auf unserem Globus ersticken, weil kein Sauerstoff mehr da ist, weil wir die Quellen unseres Sauerstoffs ja ausgeplündert haben!
Klar: Auch mit dem Motorradfahren tragen wir zum Umweltproblem bei, vor allem mit allten stinkenden und schlecht eingestellten Vergasermotoren, genauso mit den alten stinkenden Autos und rotzenden Dieseln aus dem vergangenen Jashrhundert. Aber das allein bringt die Welt nicht um. Es ist unser gesamtes Konsumverhalten und Anspruchsdenken, dass wir reduzieren müssen! Dazu gehört auch das Verhalten im Verkehr nach dem Motto: ICH fahre zuerst, ICH bin schneller als Du usw. Ich erlebe dieses Verhalten oft genug im Ausland (Südfrankreich, Italien u.a.). Das Thema wurde oben bereits angesprochen. Einige von Euch finden das offensichtlich gut, wie man dort fährt. Ich hasse es: Im Kreisverkehr immer nach dem Motto: "Rücksicht?? Was ist das?? ICH fahre zuerst!! Ordne Dich gefälligst hinter mir ein!" Zweiräder überholen - grundsätzlich schneller als erlaubt - fahrende oder stehende Autos. Das ist nicht nur enorm stressig, sondern führt auch oft zu Unfällen. Muss alles nicht sein! Wenn wir alle etwas rücksichtsvoller fahren würden, wären solche Verbote wie das Durchschlängeln durch Rettungsgassen erst gar nicht notwendig. Wenn alle so parken würden, dass auch der nächste Autofahrer noch neben mir parken kann, dann wäre das ein Beitrag zur Deeskalation im Straßenverkehr! Ich weiß, dass meine Sichtweise illusorisch ist, denn viele Menschen sehen diese Zusammenhänge nicht. Gretas Ansatz, sich mit einem Schild auf den Marktplatz zu setzen, war auch illusorisch. Aber es ist ihr gelungen, etwas im Denken der Menschen zu bewegen. Das ist es was zählt! Shredder66 hat schon recht: "Das Problem sind die Arschlöcher unter den Mitmenschen." Davon gibt es leider täglich mehr (auch in der "großen" Politik - siehe USA, Great Br., Brasilien, Polen, Ungarn, Italien ....)
Zitat:
@Martin P. H. schrieb am 28. August 2019 um 13:04:30 Uhr:
@VStromtrooper
Was bedeutet denn „Erweiterung der Erprobungsklausel" ?
Sorry für das sehr verspätete Melden, aber ich war gestern aus verschiedenen Gründen nicht mehr online...
Zitat:
Erweiterung der Erprobungsklausel
Die bestehende Klausel für zeitlich und örtlich begrenzte Anordnungen zur Erprobung verkehrsregelnder oder sichernder Maßnahmen soll künftig unabhängig von einer Gefahrenlage Modellversuche ermöglichen, um den Handlungsspielraum der zuständigen Straßenverkehrsbehörden zu erweitern. Solche Modellversuche sollen im Einvernehmen mit den Kommunen angeordnet werden. Damit wird auch die Mitbestimmung der Kommunen gestärkt. Eine weitergehende Öffnung des Straßenverkehrsrechts für Verkehrsversuche bedarf einer Änderung auf Gesetzesebene, die in einem weiteren Schritt im nächsten Jahr angegangen werden soll.
So wie ich das lese und interpretiere, ist die Erprobungsklausel darauf bezogen, dass die zuständigen Behörden (Kommunen/Landkreise etc) erweiterte Rechte bekommen, um Maßnahmen wie Tempolimits und Streckensperrungen auch ohne konkrete Anlässe (wie bspw. Verkehrszählungen, Radarkontrollen oder steigende Unfallzahlen) anzuordnen, eben "erprobungsweise" (siehe oben, "unabhängig von einer Gefahrenlage"). Bisher konnte ja oft genug dann vor Gericht ein Erfolg gegen solche Maßnahmen errungen werden, wenn keine harten Fakten die Grundlage für solche Maßnahmen vorlagen, sondern eben der "Wille der Anwohner" da zu diesen Maßnahmen führte.
Mit dieser Neuordnung könnte man dann mehr "versuchsweise" Beschränkungen einführen und dies dann vor Gericht als "Modellversuch unabhängig von einer Gefährdungslage" verteidigen.