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Missverständnis Turbo, die downsizing Seuche und wieso ich skyactive toll finde....
Unter dem Schlagwort "downsizing" werden uns mit Höchstdruck aufgeblasene Mikromotörchen mit der zu erwartenden Lebensdauer einer Eintagsfliege aufgeschwatzt.
Das einzige was diese Mikroben von Verbrennungsmotor können, ist einen völlig realitätsfremden Verbrauchszyklus mit Mini-Verbräuchen zu absolvieren, die eine immer größere Differenz zur Praxis zeigen.
Und dann die Bergründungen:
"der Turbo nutzt die noch in den Abgasen enthaltene Energie"
Unsinn !
Ein Hubkolbenmotor hat ein grundsätzliches Problem: eigentlich wäre es energetisch optimal, wenn das Hubvolumen beim Verdichten geringer wäre als beim Expandieren, denn das heiße Gas benötigt deutlich mehr Volumen um auf Umgebungsdruck zu expandieren als kaltes Gas. Weil das mechanisch aber nicht machbar ist, muß zwangsweise das expandierende Gas mit Restdruck in das Abgassystem entlassen werden.
Motoren, die dies durch nur teilweise Füllung beim Ansaugen zumindest abmildern, wurden schon viele entwickelt, das bekannteste Beispiel ist der Miller Motor. Doch schon der ganz normale Sauger hat das quasi systemimmanent eingebaut, weil durch die unvermeidliche Drosselung beim Saugen die Füllen in aller Regel unter 100% liegt.
Ein Turbo verschlimmert die Situation aus zwei Gründen:
a) durch die erzwungene > 100% Füllung wird der Expansionsraum des Motors noch ungenügender
b) seine für eine rotierende Strömungsmaschine sehr ungünstigen Abmessungen (viel zu klein) führt zu einem allen Hubkolbenmotoren stark unterlegenen Wirkungsgrad. Erst deutlich größere Maschinen, die aber für Fahrzeuge indiskutabel hohe Leistungen haben, erreichen mit ach und krach den Wirkungsgrad einer Hubkolbenmaschine.
Hinzu kommt, daß wegen der Klopfneigung bei Benzinmotoren ein Ladeluftkühler erforderlich wird, der die Energiebilanz weiter verschlechtert, weil hier Wärme abgeführt wird, die dann mühsam wieder durch Verbrennen von Kraftstoff erzeugt werden muß.
Die Mikromotörchen brauchen nur deshalb im Verbrauchszyklus weniger, weil sie hier in aller Regel nur sowenig Leistung abgeben müssen (man betrachte nur die lahmarschigen Beschleunigungszyklen der Messung...) daß sie in einem Bereich laufen, der so stark gedrosselt ist, daß der Turbo praktisch keine Wirkung mehr hat und das ganze als Sauger betrieben wird.
Allerdings als Sauger geringen Hubraums und damit geringer interner Reibungsverluste.
Und voila: man hat ein Verbrauchswunder !
(allerdings nur solange man die im Prospekt versprochene Leistung nicht abruft !)
___________________
Schön, daß mit Mazda wenigstens ein Hersteller den Blödsinn nicht mitmacht und einen optimierten klassischen Sauger dem gegenüber stellt.
Und siehe da: dieser verbraucht im unteren Leistungsbereich etwas mehr wie die Mikromotörchen, aber dafür bei mittlerer und hoher Leistung weniger.
Daß das viel praxisgerechter ist, zeigt sich schon daran, daß Mazda der einzige Hersteller ist, dem es gelang, im praxisnahen Test des ADAC WENIGER als der angegebene Normverbrauch zu verbrennen.
Danke Mazda !
Gruß SRAM
P.S.: wer die Thermodynamik dahinter nicht verstanden hat, dem erkläre ich sie gerne. Ich hab sogar alles, was oben steht mal exemplarisch durchgerechnet.
Beste Antwort im Thema
Unter dem Schlagwort "downsizing" werden uns mit Höchstdruck aufgeblasene Mikromotörchen mit der zu erwartenden Lebensdauer einer Eintagsfliege aufgeschwatzt.
Das einzige was diese Mikroben von Verbrennungsmotor können, ist einen völlig realitätsfremden Verbrauchszyklus mit Mini-Verbräuchen zu absolvieren, die eine immer größere Differenz zur Praxis zeigen.
Und dann die Bergründungen:
"der Turbo nutzt die noch in den Abgasen enthaltene Energie"
Unsinn !
Ein Hubkolbenmotor hat ein grundsätzliches Problem: eigentlich wäre es energetisch optimal, wenn das Hubvolumen beim Verdichten geringer wäre als beim Expandieren, denn das heiße Gas benötigt deutlich mehr Volumen um auf Umgebungsdruck zu expandieren als kaltes Gas. Weil das mechanisch aber nicht machbar ist, muß zwangsweise das expandierende Gas mit Restdruck in das Abgassystem entlassen werden.
Motoren, die dies durch nur teilweise Füllung beim Ansaugen zumindest abmildern, wurden schon viele entwickelt, das bekannteste Beispiel ist der Miller Motor. Doch schon der ganz normale Sauger hat das quasi systemimmanent eingebaut, weil durch die unvermeidliche Drosselung beim Saugen die Füllen in aller Regel unter 100% liegt.
Ein Turbo verschlimmert die Situation aus zwei Gründen:
a) durch die erzwungene > 100% Füllung wird der Expansionsraum des Motors noch ungenügender
b) seine für eine rotierende Strömungsmaschine sehr ungünstigen Abmessungen (viel zu klein) führt zu einem allen Hubkolbenmotoren stark unterlegenen Wirkungsgrad. Erst deutlich größere Maschinen, die aber für Fahrzeuge indiskutabel hohe Leistungen haben, erreichen mit ach und krach den Wirkungsgrad einer Hubkolbenmaschine.
Hinzu kommt, daß wegen der Klopfneigung bei Benzinmotoren ein Ladeluftkühler erforderlich wird, der die Energiebilanz weiter verschlechtert, weil hier Wärme abgeführt wird, die dann mühsam wieder durch Verbrennen von Kraftstoff erzeugt werden muß.
Die Mikromotörchen brauchen nur deshalb im Verbrauchszyklus weniger, weil sie hier in aller Regel nur sowenig Leistung abgeben müssen (man betrachte nur die lahmarschigen Beschleunigungszyklen der Messung...) daß sie in einem Bereich laufen, der so stark gedrosselt ist, daß der Turbo praktisch keine Wirkung mehr hat und das ganze als Sauger betrieben wird.
Allerdings als Sauger geringen Hubraums und damit geringer interner Reibungsverluste.
Und voila: man hat ein Verbrauchswunder !
(allerdings nur solange man die im Prospekt versprochene Leistung nicht abruft !)
___________________
Schön, daß mit Mazda wenigstens ein Hersteller den Blödsinn nicht mitmacht und einen optimierten klassischen Sauger dem gegenüber stellt.
Und siehe da: dieser verbraucht im unteren Leistungsbereich etwas mehr wie die Mikromotörchen, aber dafür bei mittlerer und hoher Leistung weniger.
Daß das viel praxisgerechter ist, zeigt sich schon daran, daß Mazda der einzige Hersteller ist, dem es gelang, im praxisnahen Test des ADAC WENIGER als der angegebene Normverbrauch zu verbrennen.
Danke Mazda !
Gruß SRAM
P.S.: wer die Thermodynamik dahinter nicht verstanden hat, dem erkläre ich sie gerne. Ich hab sogar alles, was oben steht mal exemplarisch durchgerechnet.
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4489 Antworten
Schon gut. Ich wolle nur mal dezent darauf hinweisen.
Moin
@KEV300
Das ist genau das Problem. Kaum einer kennt sich wirklich aus mit den Daten die ihm sein Händler oder eben Google ausspuckt. Da steht dann 120 PS. Das 120 PS aus einem Benziner aber nicht die gleiche Charakteristik haben wie die aus einem Diesel, beide nicht die gleiche wie aus einem Turbopendant, das wissen kaum welche. Sie haben halt 120 PS und wundern sich dann, warum sie an der Ampel von so einem kleinen 70 PS Wagen verblasen werden.
Im PKW Sektor merkt man es schon, wie der Drehmomentverlauf ist. Im Nutzfahrzeugbereich trennt der richtiege Verlauf die Spreu am Berg zwischen mit 80 hochkommen und im ersten hochkriechen. Einmal im falschen Moment schalten müße mit einer dann nicht passenden Charakteristik reicht.
Auf dem Feld ist es dann der Unterschied ob ich mit einem höheren Gang arbeiten kann, Drehzahlreduziert im Drehmoment laufend, oder aber ob ich dem Motor leider seine Drehzahl abverlangen muß.
Das ist kein beschönigen, das ist schlicht Fakt. Nur das 90% der Autofahrer schlicht etwas brauchen was Brumm macht, wo am besten noch nie genutzte 200 PS drauf steht, und der Tacho bis zu noch nie gefahrenen 250 reicht. Der Rest, den merken diese 90% nichtmal.
@OPC
Les mal die Überschrift, da braucht die Wahrheit nicht weh tun, sie behandelt schlicht ein anderes Thema.
Und deine 90% stimmen natürlich nur, wenn du mit einem Verlängerungskabel fahren willst.... Ansonsten mußt du noch den Akku abziehen, und natürlich mußt du auch noch einbeziehen, wie den der Strom erzeugt wurde, denn auch das Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad. :-)
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Na ja. Auch die Titanic musste etwas verbrennen um auf dem Meer fahren zu können. Ist halt beim E-Motor nicht der Fall.
Lustig, dass du mit das schlechteste Beispiel rausgesucht hast.
Womit sollte ein Schiff denn fahren? Strom? Okay, kann man erzeugen. Dabei müsste man auf See aber trotzdem sein Feuerchen unterhalten. Man müsste nicht ganz so viel Kohle verfeuern, da die E-Motoren ja einen höheren Wirkungsgrad haben. Aber: die Titanic sollte eine Leistung von um die 50.000 PS haben. Versuche das mal in der damaligen Zeit mit Elektromotoren zu realisieren :rolleyes:
2. Möglichkeit: Batterien. Das wäre aber nicht mal mit der heutigen Technik möglich.
Eine Möglichkeit vergessen?
Sorry für OT...
Zitat:
Original geschrieben von marcu90
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Na ja. Auch die Titanic musste etwas verbrennen um auf dem Meer fahren zu können. Ist halt beim E-Motor nicht der Fall.
Lustig, dass du mit das schlechteste Beispiel rausgesucht hast.
Womit sollte ein Schiff denn fahren? Strom? Okay, kann man erzeugen. Dabei müsste man auf See aber trotzdem sein Feuerchen unterhalten. Man müsste nicht ganz so viel Kohle verfeuern, da die E-Motoren ja einen höheren Wirkungsgrad haben. Aber: die Titanic sollte eine Leistung von um die 50.000 PS haben. Versuche das mal in der damaligen Zeit mit Elektromotoren zu realisieren :rolleyes:
2. Möglichkeit: Batterien. Das wäre aber nicht mal mit der heutigen Technik möglich.
Eine Möglichkeit vergessen?
Sorry für OT...
Segel.
Und das kommt wieder. Glaub mir. Nur halt besser als damals, elektronisch nach Windmessung gesteuert.
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Und das kommt wieder. Glaub mir. Nur halt besser als damals, elektronisch nach Windmessung gesteuert.
richtig. gibts schon.
grad gefunden
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
@Rael Imperial
Der Skyactiv 2.0 hat mehr ein Gebirge als Drehmomentkurve, aber stetig steigend bis 4000 Umdrehungen. Das ist für die Spritzigkeit recht schön, für leichte Fahrzeuge auch schön zu fahren.
Das "Gebirge" kommt teilweise durch die Skalierung der y-Achse zustande (bitte Wertebereich beachten!)
Zitat:
Das ein Diesel keine 6000 Umdrehungen schafft stimmt nur für den Serienbereich, und auch da hat BMW mal bewiesen das mehr geht, nur ist das Sinnlos.
Und was beweist das jetzt?
In der Formel 1 schaffen die Benziner bis zu 20.000/min. Und jetzt? Wollen wir jetzt Extreme vergleichen?
Zitat:
Der Diesel braucht schlicht keine so hohen Drehzahlen, er hat schon sehr früh ein maximales Drehmoment anliegen.
Auch der Diesel braucht für eine hohe Leistung Drehzahl. Die Formel zur Berechnung der Leistung enthält nämlich 2 (in Worten: zwei) Faktoren.
Zitat:
Dann hat der Benziner zwar immernoch den Vorteil der höheren Möglichen Leistung dank höherer Drehzahl, aber wer braucht 7000 Umdrehungen????
Derjenige, der die Leistung abrufen möchte. Wenn ich maximal beschleunigen möchte, dann sieht mein Benziner selbstverständlich auch die 7000/min. Im Gegensatz zum Diesel ist er dafür gemacht, er fliegt dabei nicht auseinander, und mehr Krach als ein Diesel macht er dabei garantiert auch nicht.
Zitat:
... leider gilt diese Kurve dann natürlich nur unter Vollast, was viele vergessen.
Das gilt für alle Motoren.
Zitat:
(Und leider gibt es keine Saugdiesel mehr)
Komisch, nicht wahr?
Wieso wohl??
Kleiner Tip: In den 70/80er Jahren die Mercedes 200D an einer leichten Autobahnsteigung.
Sind da vor lauter Drehmoment und wild durchdrehenden Rädern kaum hochgekommen. :D
Zitat:
Dann muß man noch beachten wo denn die Drehmomentspitze liegt. Beim Diesel fast immer im unteren Drehzahlbereich, beim Benziner im oberen. Daran erkennt man schon im Diagramm warum Benziner nicht dazu gedacht sind Anhänger in die Berge zu ziehen.
Schmarrn.
Um eine bestimmte Last in einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Höhe zu ziehen, benötigt man eine bestimmte Leistung, kein bestimmtes Drehmoment.
Zitat:
Original geschrieben von sukkubus
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Und das kommt wieder. Glaub mir. Nur halt besser als damals, elektronisch nach Windmessung gesteuert.
richtig. gibts schon.
grad gefunden
Dafür wurde ich im Hybrid-Forum ausgelacht. ;)
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Ich kenne einen absolut zuverlässigen und wartungsfreien Motor auf langer Sicht, der braucht keinen Turbo, Kompressor, Ladeluftkühlung und keine komplizierte Technik.
Arbeitet mit einem Wirkungsgrad von über 90%, ist leiser als jeder V12. Braucht noch nicht mal Öl, Kühlwasser oder Frostschutzmittel um zu laufen.
Und Emissionen werden auch keine direkt ausgestoßen.
Elektromotor!!!
Da sieht man doch, wie rückständig die alte Technik ist, wenn man sich hier über solche Details die Köpfe einschlägt.
Aber früher hatte man auch am Lagerfeuer gesessen, heute gibt`s moderneres....
Dann nenne mir mal ein Speichermedium, mit dem man z.B. von München nach Berlin kommt, und schon passt´s. Dieselmotoren schaffen diese Distanz notfalls ohne Auftanken sogar zweimal. Das Gesamtkonzept ist beim Verbrennungsmotor einfach unschlagbar. Und "alte Technik" ist der Hubkolbenverbrennungsmotor im Vergleich zum Elektromotor keinesfalls. Der erste Elektromotor wurde im Jahr 1866 erfunden.
Eine Verbrennung bleibt aber eine Verbrennung.
Kaminfeuer gab es schon vor dem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor führt die Verbrennung nur kontrolliert aus.
Zitat:
Dann muß man noch beachten wo denn die Drehmomentspitze liegt. Beim Diesel fast immer im unteren Drehzahlbereich, beim Benziner im oberen. Daran erkennt man schon im Diagramm warum Benziner nicht dazu gedacht sind Anhänger in die Berge zu ziehen.
Eine leicht abfallende Drehmomentkurve, die das Maximum sehr früh hat, ist am Berg sehr viel besser handhabbar, weil selbstregelnd.
Bei größer werdender Steigung verlangsamt sich das Vehikel, wodurch die Radzugkraft aufgrund des ansteigenden Drehmomentes größer wird --> das ganze stabilisiert sich daher bei etwas geringerer Geschwindigkeit von selbst. (bei kleiner werdender Steigung vice versa)
Bei einer ansteigenden Drehmomentkurve muß man runterschalten ....... das und die dabei unvermeidliche Zugkraftunterbrechung ist sehr unschön zu fahren.
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Eine Verbrennung bleibt aber eine Verbrennung.
Durch was wird der Strom eines Elektromotors erzeugt, wenn es windstill ist, sich kein fließendes Gewässer in der Nähe befindet, die Sonne selten auftaucht und man Kernkraft sinnvollerweise (wobei die ja chemisch gesehen auch eine Art von Verbrennung ist) ausklammert? Abgesehen davon: Wo ist Dein Problem, Dinge zu verbrennen? Es kommt nicht drauf an, dass man verbrennt, sondern was man verbrennt. Das Vernichten endlicher Rohstoffe, wie es gerade passiert, ist freilich nicht sinnvoll, aber das ist ein Kann, kein Muss. Bauern fahren ihre Verbrennungsmotoren z.B. mit Methan, also flapsig gesagt, Kuhfürzen. Davon gibt´s ganz sicher genug und die werden auch nicht knapp. :D
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Eine Verbrennung bleibt aber eine Verbrennung.
Kaminfeuer gab es schon vor dem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor führt die Verbrennung nur kontrolliert aus.
Eben. :D
Das Feuer heizt den Kessel, der Dampf treibt die Turbine, die Turbine treibt den Generator, der Generator treibt den E-Motor. ;)
Fazit: das Feuer musste zuerst erfunden werden um den E-Motor zum laufen zu kriegen! :p
Gruss, Pete
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Eine Verbrennung bleibt aber eine Verbrennung.
Durch was wird der Strom eines Elektromotors erzeugt, wenn es windstill ist, sich kein fließendes Gewässer in der Nähe befindet, die Sonne selten auftaucht und man Kernkraft sinnvollerweise (wobei die ja chemisch gesehen auch eine Art von Verbrennung ist) ausklammert? Abgesehen davon: Wo ist Dein Problem, Dinge zu verbrennen? Es kommt nicht drauf an, dass man verbrennt, sondern was man verbrennt. Das Vernichten endlicher Rohstoffe, wie es gerade passiert, ist freilich nicht sinnvoll, aber das ist ein Kann, kein Muss. Bauern fahren ihre Verbrennungsmotoren z.B. mit Methan, also flapsig gesagt, Kuhfürzen. Davon gibt´s ganz sicher genug und die werden auch nicht knapp. :D
Hahaha :D
Na ja erst mal ist Kernkraft eben nicht sinnvoll. Restrisikofaktor mit unbekannten Ausgang. Zudem der Müll....
Das die Energiequellen der Natur immer gleichzeitig nicht nutzbar sind kommt ja nicht permanent vor. Mittels besser.
Die Erzeugung von Windstrom in den Generatoren wird nicht mit Dampf bewerkstelligt und die mit Photovoltaik auch nicht. Höchstens bei Geothermie, aber hier wird nichts verbrannt, sondern der Dampf dreist direkt die Turbine an.
Insofern ist das sehr wohl fortschrittlicher als mit ein raffinierter Kamin mit Blasebälgen. :D
Bei Kohle als auch Gasverstromung hast du sicherlich recht, aber davon sollte man ja in Zukunft auch absehen. Zumindest vom ersteren, der Kohleverbrennung.
Wenn man einen SolarCarPort hat und damit sein E-Auto lädt, ist das schon sehr fortschrittlich und das Fahren an die Tanksäule um Flüssigkraftstoffe zu tanken wirkt dagegen antik.
Denn der Akku ist ja an für sich der Energiespeicher der Sonnenenergie.
Und das Bauern gewöhnlich mit Methan fahren wäre mir neu, also mit Gas? So leicht ist das nicht.
Wenn man mit Bio-Gas fährt, dann bestimmt nicht aus Fürzen hergestellt, sondern aus der Vergärung von Bio"abfallen" und Gülle.
Oder aus Energiepflanzen, wobei das alles andere als umweltfreundlich ist, wie wir wissen.
Problem mit der Verbrennung an für sich habe ich nicht. Aber Vorteile vom E-Motor sind halt:
- Geräuscharm und vibrationsfrei
- Keine lokalen Emissionen
- Wirkungsgrad über 90%
- Wegfall von Bauteilen und Nebenagregaten
- Wartungsfrei (bis 500.000km Tesla S)
- Lineare Kraftentfaltung
- Extremes Ansprechverhalten
- Kein erhöhter Kurzstreckenverbrauch
- Kompakt
- Leicht
- Erlaubt neue Gestaltung der Raumnutzung beim KFZ (u. a. Kofferraum vorne)
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Zitat:
Original geschrieben von OPC
Eine Verbrennung bleibt aber eine Verbrennung.
Kaminfeuer gab es schon vor dem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor führt die Verbrennung nur kontrolliert aus.
Eben. :D
Das Feuer heizt den Kessel, der Dampf treibt die Turbine, die Turbine treibt den Generator, der Generator treibt den E-Motor. ;)
Fazit: das Feuer musste zuerst erfunden werden um den E-Motor zum laufen zu kriegen! :p
Eben nur bei konventioneller Energiegewinnung, die Verbrennung erfordert. :D
Nicht aber bei Wasser, Sonne und Wind! Mit Ausnahme von Solarthermie.
Schöner Diesel-Renner .
Die Produktionskapazität für die skyactive Motoren wurde auf 800.000 Einheiten pro Jahr erhöht.
Gruß SRAM
Moin
@Rael
Verstehst du mich wirklich nicht, oder warum wiederholst du mich ohne es zu verstehen?
Die meisten Drehmomentverläufe haben ein leichtes Gebirge, dennoch steigt es stetig. Die Skalierung ist da für mich erstmal Zweitrangig, zumal ich diesen zustand weder als positiv noch als negativ erwähnt habe. Aber danke das du es nochmal wiederholt hast. Kannst du ja gleich nochmal machen.
Das ein Diesel keine 6000 Umdrehungen schafft stimmt nur für den Serienbereich, und auch da hat BMW mal bewiesen das mehr geht, nur ist das Sinnlos.
Und was beweist das jetzt?
In der Formel 1 schaffen die Benziner bis zu 20.000/min. Und jetzt? Wollen wir jetzt Extreme vergleichen?
Du liest schon alles? Wer bitte will in einem Serienwagen mit 20.000 Umdrehungen fahren? Oder bei einem Diesel mit 10.000, welche möglich sind? Oder auch nur mit 6000? Solch hohen Drehzahlen sind schlicht Sinnlos im normalen Alltagsbetrieb, aber das schrieb ich ja schon im ersten Anlauf. Verstanden?
Der Diesel braucht schlicht keine so hohen Drehzahlen, er hat schon sehr früh ein maximales Drehmoment anliegen.
Auch der Diesel braucht für eine hohe Leistung Drehzahl. Die Formel zur Berechnung der Leistung enthält nämlich 2 (in Worten: zwei) Faktoren.
Und ab jetzt glaube ich das du die Motoren doch noch nicht ganz so gut verstanden hast, wie du hier und anderswo immer behauptest. Warum nur haben LKW so große Motoren, wo es doch nur auf Leistung ankommt? Warum legt dort jeder das größte Augenmerk auf die Drehmomentkurve, erst dann auf die Leistung, warum nur.
Dann hat der Benziner zwar immernoch den Vorteil der höheren Möglichen Leistung dank höherer Drehzahl, aber wer braucht 7000 Umdrehungen????
Derjenige, der die Leistung abrufen möchte. Wenn ich maximal beschleunigen möchte, dann sieht mein Benziner selbstverständlich auch die 7000/min. Im Gegensatz zum Diesel ist er dafür gemacht, er fliegt dabei nicht auseinander, und mehr Krach als ein Diesel macht er dabei garantiert auch nicht.
Und wie oft hört man Autos an der Ampel oder auf der Straße mit 7000 Umdrehungen fahren? Außer bei den kleinen Halbstarken, die der Meinung sind damit Cool zu wirken?
Ich dachte wir reden hier nicht von der Formel eins sondern vom Alltagstrimm? Kaum einer fährt dort mit so hohen Drehzahlen, dank der richtigen Momentkurve braucht er das aber auch nicht.
.. leider gilt diese Kurve dann natürlich nur unter Vollast, was viele vergessen.
Das gilt für alle Motoren.
Habe ich das anders geschrieben? Nein. Um es genau zu nehmen stand es sogar recht Dieselnah in meinem Text, gemeint ist es aber für alle Motoren, aber auch hier danke für das wiederholen meines Textes ohne neue Infos.
Kleiner Tip: In den 70/80er Jahren die Mercedes 200D an einer leichten Autobahnsteigung.
Sind da vor lauter Drehmoment und wild durchdrehenden Rädern kaum hochgekommen. :D
Hey, so einen hatten wir, warum nur hatten den fast alle Bauern, die viel ziehen mußten?
Weil er es schlicht, im Gegensatz zu allem anderen der damaligen Zeit, konnte ohne dabei ein Erdölfeld alleine zu beanspruchen.
Danke fürs quasie wiedeholen meines Textes ohne neues.
Und danke an Sram dafür das er es dir auch noch einmal erklärt hat.
Rael, du bist nicht der einzige der Motoren und ihre Leistung versteht, da gibt es mehr von, auch wenn du durch anderes Ausdrücken der Fakten dies gerne so aussehen lassen willst.
Moin
Björn