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Mercedes V Klasse ASU nicht bestanden

Mercedes V-Klasse 447
Themenstarteram 21. Juli 2023 um 15:07

Meine V klasse hat mit nur 86000km die Asu nicht bestanden. Zu hohe Rußwerte bei der Partikelprüfung. Der freundliche- (original Werkstatt) ist erstmal 30 km mit dem Auto gefahren um zu bestätigen das er nicht regeneriert. Nun schlägt er den Austausch des DPF vor. Ist die von Werk vorgegebene Lösung. So seine Worte. Veranschlagten Kosten 1900 €.

Was meint Ihr dazu?

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359 Antworten

Zitat:

@fullframe.at schrieb am 6. Januar 2024 um 11:26:45 Uhr:

Aber ich hatte schon Screens gesehen da war der Rußgehalt viel höher beim Auslesen.....da würd ich sagen passt was nicht.

Natürlich schwankt der Rußgehalt in Abhängigkeit davon, wann die letzte Regeneration gefahren wurde.

Zitat:

@myEQV schrieb am 24. Dezember 2023 um 12:10:47 Uhr:

Kann man sich eigentlich über die Personen, die fehlerhafte Prüfungen durchführen, irgendwo beschweren?

Zitat:

@aquablader schrieb am 24. Dezember 2023 um 12:27:15 Uhr:

Naja, ich sehe keine Möglichkeit, nach oben zu manipulieren.

Zitat:

@Icehexe schrieb am 3. Januar 2024 um 15:54:33 Uhr:

Also ich hatte meinen V jetzt heute bei Mercedes wo der GTÜ Prüfer zur Abnahme kommt.

Hallo zusammen und @Icehexe, @myEQV, @aquablader,

Glückwunsch zur erteilten Plakette.

Wenn nach einer nicht bestandenen Abgasuntersuchung (AU) die Ursachen für wechselhafte und nicht erwartete Ergebnisse gesucht werden, sollten zunächst die Bereiche Messmittel, Messobjekt/Fahrzeug und natürliche Personen hinterfragt werden.

In einem ersten Schritt könnte eine Analyse in Form einer Gegenüberstellung der ersichtlichen Fakten aus den Prüfnachweisen erfolgen:

Partikelanzahlmessung1. AU TÜV Süd2. AU GTÜ MB-Vertragswerkstatt
Messobjekt / FahrzeugMB 639/2 V300d HSN:2222 TSN:ABX OM654, 1950 ccm, 176 kW (239 PS) EZ 09/2020MB 639/2 V300d HSN:2222 TSN:ABX OM654, 1950 ccm, 176 kW (239 PS) EZ 09/2020
Datum18.-22.12.20233.01.2024
Motoröltemperatur
Minimum SOLL-Wert Grad50° 60°
IST-Wert Grad59° 80°
Nenndrehzahl U/min4200keine Angabe
Drehzahl Stabilisierung
Minimum SOLL-Wert720 720
Maximum SOLL-Wert900820
Drehzahl Leerlauf IST-Wert870 770
Abgasmessung *)
Messung 1 IST-Wert322.000 200
Messung 2 IST-Wert5.106.000-
Messung 3 IST-Wert10.000.000 -
Arithm. Mittelwert5.142.667 -
Messmittel
Bedienerführungnicht bekanntAVL DiTEST DSS AU-DE V6.12 LF6 11/2023 CRC:8F56 Solldaten III/2023
AU Messgerätnicht bekanntAVL DiTEST AVL Counter Standalone WT V3.2 06/2022 [SN:31636]
AU Auslesegerätnicht bekanntAVL DiTEST AVL VCI 1000 V3.9 06/2020 [SN:ZYI149S]

 

Wie lautet das Ergebnis der Analyse?

 

Abgasmessung *)

Die Abgasmessung besteht aus maximal drei Abschnitten von je 30 Sekunden Dauer. Aus jedem dieser Abschnitte wird der Mittelwert der Partikelanzahl ermittelt.

Ist der Mittelwert des ersten Abschnitts kleiner oder gleich dem Grenzwert 50.000 cm3, dann ist die Prüfung bestanden.

Andernfalls werden zwei weitere 30-Sekunden Abschnitte gemessen und jeweils der Mittelwert ermittelt. Ist der Mittelwert aus allen drei Abschnitten dann kleiner oder gleich dem Grenzwert 250.000 cm3, dann ist die Prüfung bestanden.

 

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 6. Januar 2024 um 17:59:07 Uhr:

Wie lautet das Ergebnis der Analyse?

Weiß nicht genau was du uns sagen willst, aber ich skizziere mal das Ausmaß des Fehlers auf der OEM-Zulieferseite:

Es bedeutet dass der TÜV-Süd (Zulieferer) ein nicht fähiges Messsytem verwendet und nicht einmal in der Lage ist, fehlerhafte Messungen zu erkennen und beim Kunden icehexe (OEM) damit finanziellen Schaden verursacht.

So ein Vorfall würde beim Zulieferer ein sofortiges Audit durch den OEM mit 90%-iger Change auf die Farbe Rot und eine sofortige Liefersperre geben. Abzugeben sind dann ein Aktionsplan mit kurz, mittel- und langfristigen Abstellmaßnahmen. Ein Anspruch auf Schadenersatz ist glaube ich selbstredend.

Zitat:

@myEQV schrieb am 6. Januar 2024 um 18:27:43 Uhr:

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 6. Januar 2024 um 17:59:07 Uhr:

Wie lautet das Ergebnis der Analyse?

Weiß nicht genau was du uns sagen willst, aber ich skizziere mal das Ausmaß des Fehlers auf der OEM-Zulieferseite:

Es bedeutet dass der TÜV-Süd (Zulieferer) ein nicht fähiges Messsytem verwendet und nicht einmal in der Lage ist, fehlerhafte Messungen zu erkennen und beim Kunden icehexe (OEM) damit finanziellen Schaden verursacht.

So ein Vorfall würde beim Zulieferer ein sofortiges Audit durch den OEM mit 90%-iger Change auf die Farbe Rot und eine sofortige Liefersperre geben. Abzugeben sind dann ein Aktionsplan mit kurz, mittel- und langfristigen Abstellmaßnahmen. Ein Anspruch auf Schadenersatz ist glaube ich selbstredend.

Ich hatte am Donnerstag dann noch das telefonische Vergnügen mit den Regionalleiter meines TÜV Süd Servicecenters zu telefonieren.

Nach 20 min drehte sich das Gespräch im Kreis das ich es dann auch beendete. Wesentliche Aussagen:

Eine fehlerhafte Messung könne ausgeschlossen werden da die Geräte gewartet und geeicht sind. Ein Bedienerfehler ebenso weil das Gerät angeblich alles genau vorgebe (wie weit der Stab rein muss usw)

Man hörte durch das ich nicht die erste war die sich über einen sollen Vorgang beschwerte…

Fun fact: „Die in der Werkstatt werden das Auto halt richtig warm gefahren haben ..“ Daraufhin meine Antwort: „ ich habe insb darauf ihren TÜV Prüfer nach der Prüfung angesprochen welcher mir sagte es könne nicht daran liegen da er ja drei Messungen vornehme.“ daraufhin kam keine weitere Aussage des Regionalleiters.

Endergebnis: sehen keinen Fehler bei sich, keine Kosten Erstattung , fertig.

Das war für uns der letzte Besuch beim TÜV und werde auch wo es geht jeden den ich kenne davon nie abraten.

Hallo zusammen und @Icehexe,

ein Vortrag zur Sache beim TÜV Süd und bei der GTÜ könnte zunächst folgende Fragen beinhalten:

Weshalb unterscheiden sich auf den Prüfbescheinigungen die Soll-Deltas für die Motoröltemperatur und die stabilisierte Leerlaufdrehzahl?

1. Die Abgasmessung wurde beim TÜV Süd bei einer Motoröltemperatur von 59°C und damit unterhalb der laut GTÜ-Prüfbescheinigung erforderlichen Mindesttemperatur von 60°C durchgeführt.

2. Die minimale Solldrehzahl wird auf beiden Seiten mit 720 U/min angegeben.

Die maximal erlaubte Soll-Leerlaufdrehzahl ist nicht einheitlich und die vom TÜV-Süd während der AU gemessene stabilisierte Leerlaufdrehzahl von 870 U/min ist höher als die von der GTÜ angegebene zulässige maximale Leerlaufdrehzahl von 820 U/min.

 

 

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 6. Januar 2024 um 21:39:08 Uhr:

 

Weshalb unterscheiden sich auf den Prüfbescheinigungen die Soll-Deltas für die Motoröltemperatur und die stabilisierte Leerlaufdrehzahl?

Weil es Handeingaben sind. Jedenfalls waren die zu meiner Zeit mit der Raute gekennzeichnet

 

Zitat:

@bonbonauswurst schrieb am 6. Januar 2024 um 21:48:06 Uhr:

Handeingaben [...] mit der Raute gekennzeichnet

Eine Raute ist weder auf den Prüfbescheinigungen des TÜV Süd noch der GTÜ zu sehen und wirft die Frage auf, ob das Motorsteuergerät die Leerlaufdrehzahl unter bestimmten Bedingungen anhebt, denn die stabilisierte Ist-Leerlaufdrehzahl wird vom TÜV Süd mit 870 U/min gemessen, während die GTÜ-Prüfungbescheinigung nur 770 U/min ausweist.

Korrektur 22.28 Uhr nach Hinweis von bonbonauswurst:

Auf der Prüfbescheinigung des TÜV Süd ist eine Raute neben der Angabe Stabilisierung Max. 900 # zu sehen.

 

In dem Fall empfehle ich einen größeren Bildschirm oder einen Optiker ;-)

@bonbonauswurst:

Danke für deinen Hinweis

Auf der Prüfbescheinigung des TÜV Süd ist eine Raute neben der Angabe Stabilisierung Max. 900 # zu sehen.

Ebenso beim Sollwert für die Öltemperatur

@Icehexe:

Du solltest dir noch einmal den Hut aufsetzen!

Die Unterschiede in den Rahmenbedingung während der Messung müssen nicht zwangsläufig falsch sein.

Um das beurteilen zu können, muss man sich hierachisch von den gesetzlichen Vorgaben über die Dokumentation vom Messgerätehersteller bis hin zur Prüfanweisung der ausführenden Organisation durcharbeiten. Das ist mehr oder weniger aufwändig aber keine Raketenwissenschaft, aber jetzt kommt der Knackpunkt:

Als Endkunde kommst du zwar noch zu den gesetzlichen Vorgaben, aber dann ist niemand mehr verpflichtet dir Einblick in die Dokumente zu geben und schon gar nicht Rede und Antwort zu stehen, wie zum Beispiel bei einem normalen Automotiv-Prozessaudit. Es fehlt also ganz klar an der Prüfungsmöglichkeit des Endkunden bzw. einer Organisation/Verein die ihn vertritt. Vom Rohstoffschürfer bis zum Tier-1-Supplier kann es nicht genau genug gehen und es gibt harte Bandagen, aber dann beginnen paradisische Zustände und als Endkunde kannst dich brausen gehen. Ein durchgängiges Konzept sieht anders aus.

Edith: Und natürlich fehlt auch das Recht bei Abweichungen Maßnahmen einzufordern und deren Abstellung zu überwachen, wie es auf OEM-Lieferantenseite usus ist.

Zitat:

"Die in der Werkstatt werden das Auto halt richtig warm gefahren haben"

diese Aussage deutet m.M. darauf hin, dass dem TÜV bekannt und bewusst ist, dass die AU Messung verfälscht sein kann, wenn das Fahrzeug noch nicht die volle Betriebstemperatur erreicht hat.

 

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man darauf achten muss, das Fahrzeug richtig warmgefahren zu haben bevor man die AU machen lässt.

 

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 6. Januar 2024 um 22:33:34 Uhr:

@Icehexe:

Du solltest dir noch einmal den Hut aufsetzen!

?? Heißt ?

Zitat:

@v300d schrieb am 7. Januar 2024 um 00:00:49 Uhr:

Zitat:

"Die in der Werkstatt werden das Auto halt richtig warm gefahren haben"

diese Aussage deutet m.M. darauf hin, dass dem TÜV bekannt und bewusst ist, dass die AU Messung verfälscht sein kann, wenn das Fahrzeug noch nicht die volle Betriebstemperatur erreicht hat.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man darauf achten muss, das Fahrzeug richtig warmgefahren zu haben bevor man die AU machen lässt.

Und das ist ja wiederum der Witz wenn dann der Prüfer vor Ort sagt das dies überhaupt nicht erforderliche wäre aufgrund der „3 Messungen“

Da sagt der eine das und der andere das. Einfach alles ein Irrsinn… teures Lehrgeld bezahlt

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