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Meinungen zum Elektroauto?
Hey Leute ich weiß ja nicht wie ihr zu meinem Thema steht aber deswegen schreibe ich es ja jetzt hier her ;)
Ich bin durch Zufall auf das Thema Elektroauto gestoßen, ich wollte mich eigentlich bei http://sbww.eu/Solarthermie_sub.html über meine Bestellung erkundigen da bin ich auf deren Seite auf dieses Video gestoßen.
https://www.youtube.com/watch?v=RKs84nDtnKM
Zuerst dachte ich ja „oh mein Gott“ das mir die Karre rein Optisch rein gar nicht zusagt. Der Spot an sich ist nicht schlecht gemacht. Ich hab mir dann noch weitere Clips auf YouTube angesehen und mir den E-tron von Audi angesehen
https://www.youtube.com/watch?v=_8TdGbZ2H3k
Was für ein Auto kann ich nur sagen, was haltet ihr von Elektroautos???
Beste Antwort im Thema
Ich finde Elektroautos toll!
Da kann man die Atomkraftwerke weiter betreiben und muss nicht mit unseren Steuergeldern den teuren Abriss zahlen...
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896 Antworten
Es gab schon autos, die mit wasser fahren konnten.
Ehm halbiert sich nicht.
Ich fahre ja eines. 1/3 max weniger.
Ich schaffe im winter 130-140km.
Sommer 170-180km.
Nochmal. Wenn er kalt ist kann er weniger speichern weil innerer Zellwiderstand. Ist er aber warm (Garage, durchs Fahren) dann lädt er ganz normal und hat auch die Kapazität.
Deshalb haben manche auch ne Akkuheizung.
Vom Zoe erwärmt sich der Akku halt durchs Fahren.
Wenn man jetzt einige km gefahren hat und er warm genug ist um normal zu laden (also ohne Drosselung zum Schutz des Akkus -> merkt man wenn er mehr rekuperiert auf einmal) dann fährt man auch im Winter fast gleich weit. Da man aber etwas heizt usw. sinds dann so 150 km. Beim Zoe.
Hier eine Anzeige aus Jänner. Eigene Reichweite ca 137 km.
Mit Rekuperation, Rollen lassen (Segeln) usw. (Das kann er nicht voraussehen und damit einberechnen) kommt man auf gute 150 km :)
Langt doch für einen Zweitwagen. Wenn ich mich in meiner Nachbarschaft so umgucke, dann sind weniger als 20 km/Tag bei Zweitwagen eher die Regel als die Ausnahme.
20k€ für einen Zweitwagen ist auch nicht richtig viel, aber 80-100€ Batteriemiete im Monat plus Stromkosten .. 15 kWh/100km sind 3.75€, 6€ je 100km etwa gespart. Bedeutet, ich muss im Monat mindestens 1300km fahren (bzw. ca 40km pro Tag), damit sich das Ding gegen einen normalen Kleinwagen rechnet. Der als echter Kleinwagen allerdings nur die Hälfte kostet, für 10k€ statt 20k€ biste mit einem Yaris dabei.
Zitat:
Momentan rechnet sich ein reiner Elektroantrieb noch nicht wirklich, aber warte mal ab was Benzin in 20 Jahren kostet. Bei CNG/LPG bin ich bezüglich Verfügbarkeit und Preis deutlich optimistischer.
Ich nicht. Dort wird sich genauso eine Lobby bilden, sobald die Nachfrage hier steigt. Das wird dann künstlich verknappt, schon steigen die Preise. Diese Gewinnmitnahmen lässt sich niemand entgehen.
Alles wie so oft eine Sache von Nachfrage und Angebot. Die eigentliche Verfügbarkeit interessiert dann keinen.
Bei russischem Pipelinegas ist eher das Thema, dass dieses per Vertrag irgendwann in den 70er Jahren an den Ölpreis gekoppelt worden ist. Sollte UNS vor Abzockern schützen. Langsam wird das Öl alle werden, Gas aber auf Jahrzehnte bis ein Jahrhundert noch nicht. Trotzdem ists an den Ölpreis gekoppelt. Schützt momentan die Russen ...
Was übrigens auf LNG nicht zutrifft. Deswegen können vom Grundversorger unabhängige Gasanbieter sowas zum echten Marktpreis ankaufen und deutlich günstiger verkaufen. Macht etwa 15% Ersparnis. Das nur am Rand ...
Zitat:
Original geschrieben von GaryK
Bei russischem Pipelinegas ist eher das Thema, dass dieses per Vertrag irgendwann in den 70er Jahren an den Ölpreis gekoppelt worden ist. Sollte UNS vor Abzockern schützen. Langsam wird das Öl alle werden, Gas aber auf Jahrzehnte bis ein Jahrhundert noch nicht. Trotzdem ists an den Ölpreis gekoppelt. Schützt momentan die Russen ...
Was übrigens auf LNG nicht zutrifft. Deswegen können vom Grundversorger unabhängige Gasanbieter sowas zum echten Marktpreis ankaufen und deutlich günstiger verkaufen. Macht etwa 15% Ersparnis. Das nur am Rand ...
Was sie können und was sie dann später machen (wenn erstmal die Dollar fließen) sind aber oft zwei Paar Schuhe.
Oder meinste die Mineralölfirmen haben es wirklich nötig, rein zufällig immer zu Ferienbeginn die Preise zu erhöhen?
Gewinnoptimierung nennt man sowas übrigens.
Mit Billigpreisen erst kunden anlocken, und dann anziehen....
Zitat:
Original geschrieben von kerberos
.... rein zufällig immer zu Ferienbeginn die Preise zu erhöhen?...
Das passiert seit Jahrzehnten. Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Moin
Normal Isoliertes Haus, Baujahr um die 90er, kommt auf um 120 W/m², ältere Häuser, diesen Stand hatte meines beim Kauf kommen deutlich höher.
Also ich will jetzt auch nicht auf alles eingehen, dazu fehlt mir im Moment etwas die Zeit.
Aber: Die ganzen Beispiele von Häusern hier gehen von dem Bemessungsfall aus. Wie gesagt, -12°. Die Fausformel ist veraltet und sollte nicht angewendet werden eben weil Häuser heute extrem unterschiedlich sind. Sie kann natürlich dennoch passen.
Bei meiner Hütte: 100 Jahre alt, Dach neu mit 120mm PU Aufsparrendämmung, Wände und Boden ungedämmt. Neue Heizung vor 3 Jahren: Gasbrennwerter mit 14 KW bei 165Quadratmetern. W/m² kannst Du selber ausrechnen.
Wer aufmerksam gelesen hat, dem ist nicht entgangen, dass wir auch einen Holzofen betreiben. Die Gasheizung ist aber ausrücklich als alleinige Heizung dimensioniert worden, da der Ofen ja eventuell mal nicht betrieben werden kann (Krankheit, Abwesenheit).
Im Übrigen heizt der Ofen normalerweise ganz alleine das Haus (10KW) über einen Puffespeicher auch in die Radiatoren. Dabei hat man gemütliche 25° im Wohnzimmer.
Zitat:
Was denn nun? Sind die 100 Watt nun veraltet, oder kommen sie ganz gut hin? (12 kW durch 120m² sind ungefähr 100 Watt :-) )
Es ist veraltet und aufgrund großer Unterschiede der Häuser heute nicht mehr zeitgemäß und so darf auf keine Heizung dimensioniert werden.
Zitat:
Davon ab habe ich hier drei Winter in Folge gehabt, wo wir über Monate!!! unter null, unter -12 und teils auch unter -20 Grad hatten. Man bin ich gerade froh das mein Haus zwar gut isoliert, aber dennoch nach Faustformel noch warm blieb.
Sag doch gleich, dass Du in Norwegen wohnst. :-)
Wenn Du Deine Heizung dicker auslegen willst als notwendig, weil Dir das ein gutes Gefühl gibt, ist das Dein gutes Recht.
Mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich eine größere Reichweite habe als ich normalerweise brauche und mehr PS unterm Arsch als ich normalerweise brauche.
[quot]Davon ab, das du dir hier mal wieder widersprichst, und du ja der Meinung bist das diese 12 kW aus der Steckdose kommen können, sie aber nicht in ein Auto können, frage ich mich, was soll ich sonst tun, ob des obigen Textes?
Das hatte wir doch schon: Zum einen ging ich beim Auto immer von Schnelladung aus, was mehr zieht (bei uns dann auch 2 Autos) und zum anderen habe ich doch schon längst gesagt, dass man auch für die Elektrifizierung des Heizens das Netz ertüchtigen müsste. Also warum kommst Du wieder damit?
Zitat:
Davon ab, das F wohl ein etwas wärmeres Klima hat als wir hier oben, ich möchte in MEINEM Haus nicht mit nur 1,5 kW in der Stube sitzen. Und da ist dann dein nächstes Problem.
Naja, gibt ja nicht nur SÜDfrankreich. Aber wenn Du 5 Zimmer, Küche, 2 Bäder und ein Klo hast auf 120m², dann sind das im Schnitt 1,3KW pro Zimmer. Im Klo weniger als im Wohnzimmer. Passt doch.
Zitat:
Da ist es einfacher den WirkungsgradKiller Auto zu ersetzen als das Haus um zu bauen. (Davon ab das die Energie immernoch im eigenen Ofen besser verheizt wird als in jedem Kraftwerk der Welt.)
Wie schon mehrfach gesagt: E-Auto genauso wie E-Heizung machen natürlich sowieso nur dann Sinn, wenn der Strom aus Wind und Sonne kommt. Sonst ist das sowieso Schwachsinn. Und DANN und NUR DANN, wenn man diese Energiemenge aus Sonne und Wind zur Verfügung stellen kann, stellt sich mir die Frage: Soll ich den Strom wenn er jetzt endlich bei mir im Haus angekomme ist mit ca. 70% Wirkungsgrad und umweltschädlichem Akku im Auto verfahren oder gleich im Haus mit 100% verheizen?
so sind 86% meiner Fahrten unter 30km. Dennoch brauch ich jedes WE einen Mietwagen mit größerer Reichweite
Zitat:
Viele. Was sind "viele"? Du bedankst dich bei Gary für seine Idiologie. Benutzt sie aber selber. Hitler sagte auch das "alle" Juden Schuld sind. "Viele" seine Macht wollten (Nie die Mehrheit).
Und Du beschwerst Dich wegen Ökostalinisten?:rolleyes:
Zitat:
Viele ist zu oft eine Erklärung für das eigene Empfinden. Du willst also ohne Vorbereitung 1000 km fahren. (Klar, war nur ein Beispiel) Aber wie oft hast du es in den letzten Jahren dann auch gemacht?
Naja, 1000 am Stück sicher nicht oft. Aber wie Du schon erkannt hast war das nur beispielhaft. Wochenendausflüge kommen bei uns und eigentlich den meisten Familien mit Kindern doch recht häufig vor. Und man will eben nicht auch noch genau planen wie weit man kommt und wo die Ladesäule ist. Das nervt einfach. So wie es Dich nerven würde, wenn Dein Heizung bei -20 eben nur noch 19° Innentemperatur schafft (was kein Mangel wäre).
Zitat:
86%, glaubst du oder zeichnest du es auf, deiner Fahrten kannst du elektrisch machen. Und warum 30 km? Der Leaf fährt bis zu 150! (Klar, gutes Wetter etc. pp.)
Weil ich 10x die Woche ins Büro und zurück muss, Samstags diverse kleiner Fahrten und einmal am WE eine größere Fahrt. Damit wollte ich nur mal deutlich machen, dass es eigentlich nichtssagend ist, wenn der Durchschnittsdeutsche (so wie ich) 80% seiner Fahrten elektrisch machen könnte. Denn das bedeutet eben, dass er 20% NICHT elekrtrisch machen kann und das heißt im klassischen Durchschnittsfall, dass man so ca. einmal die Woche einen anderen Wagen braucht. 20% ist eben nicht total selten wie suggeriert wird.
Zitat:
, dann nehme ich den Wagen meiner Frau. Oder einen meiner Eltern, oder meinen Youngtimer. Klar, das hat nicht jeder. Ich schreibe aber auch nicht das VIELE damit kein Problem haben, aus den eben genannten Gründen.
Ja, wenn man Zugriff auf 3 andere Fahrzeuge hat, kann man halt gut elektrisch fahren. Ich denke aber eher, und das wollte ich mit den 86% darlegen, dass VIELE genau damit ein Problem haben.
Zitat:
Bis einige mit Idiologien anfingen. Trittin und Ökostalinist sind da nur Beispiele.
Da kannst Du Dich aber auch getrost mit einbeziehen.
Zitat:
Original geschrieben von Luke1973
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Moin
Normal Isoliertes Haus, Baujahr um die 90er, kommt auf um 120 W/m², ältere Häuser, diesen Stand hatte meines beim Kauf kommen deutlich höher.
Also ich will jetzt auch nicht auf alles eingehen, dazu fehlt mir im Moment etwas die Zeit.
Aber: Die ganzen Beispiele von Häusern hier gehen von dem Bemessungsfall aus. Wie gesagt, -12°. Die Fausformel ist veraltet und sollte nicht angewendet werden eben weil Häuser heute extrem unterschiedlich sind. Sie kann natürlich dennoch passen.
Bei meiner Hütte: 100 Jahre alt, Dach neu mit 120mm PU Aufsparrendämmung, Wände und Boden ungedämmt. Neue Heizung vor 3 Jahren: Gasbrennwerter mit 14 KW bei 165Quadratmetern. W/m² kannst Du selber ausrechnen.
Wer aufmerksam gelesen hat, dem ist nicht entgangen, dass wir auch einen Holzofen betreiben. Die Gasheizung ist aber ausrücklich als alleinige Heizung dimensioniert worden, da der Ofen ja eventuell mal nicht betrieben werden kann (Krankheit, Abwesenheit).
Im Übrigen heizt der Ofen normalerweise ganz alleine das Haus (10KW) über einen Puffespeicher auch in die Radiatoren. Dabei hat man gemütliche 25° im Wohnzimmer.
Zitat:
Original geschrieben von Luke1973
Zitat:
Was denn nun? Sind die 100 Watt nun veraltet, oder kommen sie ganz gut hin? (12 kW durch 120m² sind ungefähr 100 Watt :-) )
Es ist veraltet und aufgrund großer Unterschiede der Häuser heute nicht mehr zeitgemäß und so darf auf keine Heizung dimensioniert werden.
Zitat:
Original geschrieben von Luke1973
Zitat:
Davon ab habe ich hier drei Winter in Folge gehabt, wo wir über Monate!!! unter null, unter -12 und teils auch unter -20 Grad hatten. Man bin ich gerade froh das mein Haus zwar gut isoliert, aber dennoch nach Faustformel noch warm blieb.
Sag doch gleich, dass Du in Norwegen wohnst. :-)
Wenn Du Deine Heizung dicker auslegen willst als notwendig, weil Dir das ein gutes Gefühl gibt, ist das Dein gutes Recht.
Mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich eine größere Reichweite habe als ich normalerweise brauche und mehr PS unterm Arsch als ich normalerweise brauche.
[quot]Davon ab, das du dir hier mal wieder widersprichst, und du ja der Meinung bist das diese 12 kW aus der Steckdose kommen können, sie aber nicht in ein Auto können, frage ich mich, was soll ich sonst tun, ob des obigen Textes?[/quote
Das hatte wir doch schon: Zum einen ging ich beim Auto immer von Schnelladung aus, was mehr zieht (bei uns dann auch 2 Autos) und zum anderen habe ich doch schon längst gesagt, dass man auch für die Elektrifizierung des Heizens das Netz ertüchtigen müsste. Also warum kommst Du wieder damit?
Zitat:
Davon ab, das F wohl ein etwas wärmeres Klima hat als wir hier oben, ich möchte in MEINEM Haus nicht mit nur 1,5 kW in der Stube sitzen. Und da ist dann dein nächstes Problem. [/quoteNaja, gibt ja nicht nur SÜDfrankreich. Aber wenn Du 5 Zimmer, Küche, 2 Bäder und ein Klo hast auf 120m², dann sind das im Schnitt 1,3KW pro Zimmer. Im Klo weniger als im Wohnzimmer. Passt doch.
Zitat:
Da ist es einfacher den WirkungsgradKiller Auto zu ersetzen als das Haus um zu bauen. (Davon ab das die Energie immernoch im eigenen Ofen besser verheizt wird als in jedem Kraftwerk der Welt.)[/quote
Wie schon mehrfach gesagt: E-Auto genauso wie E-Heizung machen natürlich sowieso nur dann Sinn, wenn der Strom aus Wind und Sonne kommt. Sonst ist das sowieso Schwachsinn. Und DANN und NUR DANN, wenn man diese Energiemenge aus Sonne und Wind zur Verfügung stellen kann, stellt sich mir die Frage: Soll ich den Strom wenn er jetzt endlich bei mir im Haus angekomme ist mit ca. 70% Wirkungsgrad und umweltschädlichem Akku im Auto verfahren oder gleich im Haus mit 100% verheizen?
so sind 86% meiner Fahrten unter 30km. Dennoch brauch ich jedes WE einen Mietwagen mit größerer Reichweite
Zitat:
Viele. Was sind "viele"? Du bedankst dich bei Gary für seine Idiologie. Benutzt sie aber selber. Hitler sagte auch das "alle" Juden Schuld sind. "Viele" seine Macht wollten (Nie die Mehrheit).[/quote Und Du beschwerst Dich wegen Ökostalinisten?:rolleyes:
Zitat:
Viele ist zu oft eine Erklärung für das eigene Empfinden. Du willst also ohne Vorbereitung 1000 km fahren. (Klar, war nur ein Beispiel) Aber wie oft hast du es in den letzten Jahren dann auch gemacht?[/quote
Naja, 1000 am Stück sicher nicht oft. Aber wie Du schon erkannt hast war das nur beispielhaft. Wochenendausflüge kommen bei uns und eigentlich den meisten Familien mit Kindern doch recht häufig vor. Und man will eben nicht auch noch genau planen wie weit man kommt und wo die Ladesäule ist. Das nervt einfach. So wie es Dich nerven würde, wenn Dein Heizung bei -20 eben nur noch 19° Innentemperatur schafft (was kein Mangel wäre).
Zitat:
86%, glaubst du oder zeichnest du es auf, deiner Fahrten kannst du elektrisch machen. Und warum 30 km? Der Leaf fährt bis zu 150! (Klar, gutes Wetter etc. pp.) [/quote Weil ich 10x die Woche ins Büro und zurück muss, Samstags diverse kleiner Fahrten und einmal am WE eine größere Fahrt. Damit wollte ich nur mal deutlich machen, dass es eigentlich nichtssagend ist, wenn der Durchschnittsdeutsche (so wie ich) 80% seiner Fahrten elektrisch machen könnte. Denn das bedeutet eben, dass er 20% NICHT elekrtrisch machen kann und das heißt im klassischen Durchschnittsfall, dass man so ca. einmal die Woche einen anderen Wagen braucht. 20% ist eben nicht total selten wie suggeriert wird.
Zitat:
, dann nehme ich den Wagen meiner Frau. Oder einen meiner Eltern, oder meinen Youngtimer. Klar, das hat nicht jeder. Ich schreibe aber auch nicht das VIELE damit kein Problem haben, aus den eben genannten Gründen.[/quote
Ja, wenn man Zugriff auf 3 andere Fahrzeuge hat, kann man halt gut elektrisch fahren. Ich denke aber eher, und das wollte ich mit den 86% darlegen, dass VIELE genau damit ein Problem haben.
Zitat:
Bis einige mit Idiologien anfingen. Trittin und Ökostalinist sind da nur Beispiele. [/quote Da kannst Du Dich aber auch getrost mit einbeziehen.
Tatsächlich?
Zitat:
Ich nicht. Dort wird sich genauso eine Lobby bilden, sobald die Nachfrage hier steigt. Das wird dann künstlich verknappt, schon steigen die Preise. Diese Gewinnmitnahmen lässt sich niemand entgehen.
Alles wie so oft eine Sache von Nachfrage und Angebot. Die eigentliche Verfügbarkeit interessiert dann keinen.
Das siehst Du völlig richtig. Und der Staat wird sich den Einbruch bei der Mineralölsteuer auch nicht gefallen lassen. Entweder gibt es dann eine Steuer auf "Autostrom" (rot einfärben! oder meßtechnisch im Auto erfassen) oder auf die Akkus oder sonstwas.
Was in 20 Jahren ist weiß keine Sau.
Moin
@Verleihnicks
was willst du damit sagen? Außer das du ganz viele Zitate aneinanderreihst?
@Luke
Wie gesagt, -12°. Die Fausformel ist veraltet und sollte nicht angewendet werden eben weil Häuser heute extrem unterschiedlich sind.
So sehr veraltet, das man sie zum überschlagen auch heute noch recht genau, wie du ja selber merkst, unter anderem an deinem eigenen Haus, anwenden kann. Das man sie nicht zum auslegen anwendet, das ist doch wohl jedem klar.
Frag mal deinen Maurer was es dich kostet einen Wintergarten an deine Stube zu bauen, und dafür die Wand abzutragen und neu ab zu fangen. Zwischen Tür und Angel wird er das grob überschlagen, genau wie dein Haizungsbauer in einem einfachen Gespräch das schlicht grob, nach Faustformel, überschlägt.
Wenn du dann sagst, ja, kann ich mir leisten, mach mal ein Angebot, dann rechnet er.
Warum soll ich hier nach Din irgendwas ein mir nicht bekanntes Haus (Wie gesagt, ca. 15 Millionen sinds vor 2000) berechnen, nur damit du dann ums Eck kommst und sagen kannst: Ist bei mir aber ganz anders. Genau darum gibt es doch Faustformeln. Überall und schon immer. Sehr effektiv, genau genug um drüber zu reden. Nicht um ein Angebot zu machen.
Man, du hängst dich an Sachen auf, fern ab vom Thema.
Sag doch gleich, dass Du in Norwegen wohnst. :-)
Nö, nix Norwegen, Deutschland. Haben dennoch solche Winter gehabt. Und das ist keine 10 Jahre oder länger her.
: Zum einen ging ich beim Auto immer von Schnelladung aus, was mehr zieht (bei uns dann auch 2 Autos) und zum anderen habe ich doch schon längst gesagt, dass man auch für die Elektrifizierung des Heizens das Netz ertüchtigen müsste. Also warum kommst Du wieder damit?
Und nochmal, nur für dich, Bisher sprachen alle von einem Auto. Wenn du mit der ganzen Familie mit DEINEM Auto, wie du schriebst, weg willst, warum muß der zweite Wagen dann plötzlich schnell laden? Ist doch gar keiner mehr da?
Und wenn du zwei Autos hast, warum dann nicht einen Hybriden, wie hier auch Ellenlang beschrieben?
Wenn du zur Arbeit ist, und deine Frau mit den Kindern zu Hause, warum lädt der Wagen dann nicht normal in der Zeit? Blabla blubblub. Und immernoch lädt das E-Auto im Schnellmodus nicht mit mehr kW als deine E-Heizung. Nur eben mit besseren Wirkungsgrad als deine E-Heizung, oder aber mit einer höheren Einsparung an fossilen Stoffen als bei einer E-Heizung.
Kurz: Du willst kein E Auto. Und von Fakten läst du dich einfach nicht überzeugen.
Selbst mit Überschüssigen Windstrom macht es immer noch, oder erst recht, Sinn erst den "Bürowagen" durch einen Elektrowagen zu ersetzen, als 15 Millionen Häuser ab zu reisen und auf Niedrigenergiestandard zu bringen.
Mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich eine größere Reichweite habe als ich normalerweise brauche und mehr PS unterm Arsch als ich normalerweise brauche.
Läst tief Blicken... :-) Andere nehmen dafür Viagra.... ;-)
Es ging hier aber vornehmlich um Machbarkeit und Sinnvollen Alternativen. Ein Ferrari ist keine. Dennoch macht er spaß und darf existieren.
Aber wenn Du 5 Zimmer, Küche, 2 Bäder und ein Klo hast auf 120m², dann sind das im Schnitt 1,3KW pro Zimmer. Im Klo weniger als im Wohnzimmer. Passt doch.
Wer sagt das die bei mir so ist?
Und Du beschwerst Dich wegen Ökostalinisten?:rolleyes:
Und du hast also auch das nicht verstanden? Oh man. Wie sagte es schon jemand hier, Trittin ist zumindest ein Wortgegner.
Naja, 1000 am Stück sicher nicht oft. Aber wie Du schon erkannt hast war das nur beispielhaft. Wochenendausflüge kommen bei uns und eigentlich den meisten Familien mit Kindern doch recht häufig vor. Und man will eben nicht auch noch genau planen wie weit man kommt und wo die Ladesäule ist. Das nervt einfach.
Und wer sagt, nochmals, das BEIDE Autos Elektro werden müßen? Das würde bei meiner Aufzählung doch auch keinen Sinn machen, den E-Wagen der Frau zu nehmen, oder? Verstanden? Oder immernoch nicht?
Ja, wenn man Zugriff auf 3 andere Fahrzeuge hat, kann man halt gut elektrisch fahren. Ich denke aber eher, und das wollte ich mit den 86% darlegen, dass VIELE genau damit ein Problem haben.
Wie eben beschrieben, zum einen schrieb ich das ICH auf andere zugreifen könnte, und es sicher auch andere könnten. Hey, du auch! Ein E-Auto fürs Büro, und einen normalen fürs WE. Hast doch eh zwei Autos, also für dich keine Absurdität. 86% DEINER Fahrten also elektrisch mit doppelt so hohem Wirkungsgrad (aus einem Kraftwerk) als bisher mit deinem Benziner (Mit Regenerativ sogar mit dem 4 Fachen), 14% dann mit der Familie, da zähle ich dann deine Frau und den dann ihren Wagen mal zu. Problem?
Und, mit deinen Worten, so könnte es bei sehr vielen Familien laufen.
Bei deiner Heizung bleibt es allerdings, (egal ob nach Faustformel oder nach Din oder nach KarlAugust) bei einer Verschlechterung des bisherigen Wirkungsgrades von über 90% auf einen (Sogar regenerativ, wie du sagst, obwohl es dann, bei Überfluss egal wäre) auf 70%, mit Kraftwerken auf unter 50.
Akkus sind heute zum großen Teil recycelbar, die Umweltschädigung hält sich also in Grenzen.
Moin
Björn
Moin
Was übrigens auf LNG nicht zutrifft. Deswegen können vom Grundversorger unabhängige Gasanbieter sowas zum echten Marktpreis ankaufen und deutlich günstiger verkaufen. Macht etwa 15% Ersparnis.
Stimmt, aber wie schon erwähnt, nur genau so lange, bis es genug Kunden gibt. Dann werden die Preis anziehen. Entweder vom Produzenten, oder vom Staat gesteuert, oder von beiden.
So damals beim Biodiesel. Kaum waren viele Fuhrparks umgerüstet, da wurde die Steuer, 2 Jahre früher als im Gesetz verankert, angehoben. Natürlich zogen auch die Produzenten ihre Preise an.
Ja, das liebe Benzin, da verteuert sich der Sprit in den Tanks aufgrund eines Hustens eines Scheiches mal eben um14 Cent! 28 Pfennige! Früher hat man den Tankwart schon bei 4 Pfennigen gehängt.
Aber das Volk macht es ja mit. Verteidigt die angebliche Freiheit.
Moin
Björn
Moin
Ach ja, Luke, eins habe ich glatt vergessen.
Ohne Speicherung wird es nichts mit 100% regenerativ. (Wenns denn überhaupt mal was wird) Denn das ist ja gerade der Nachteil an Sonne und Wind, der ist halt da, wenn er da ist. Nicht wenn jemand gerade mal sein Licht anmacht.
Daher muß der Strom, auch der im Überschuss produzierte, in ausreichenden Mengen gespeichert werden. Nur so können diese Spitzen, und vor allem die Täler, schnell genug geglättet werden.
Und diese Speicherung, die findet idealerweise zu Hause statt. Wozu bitte den Strom, auch vom eigenen Dach, erst hunderte km ins nächste "Speicherzentrum" senden, dabei natürlich mehrfach umspannen, um ihn dann wieder zu mir nach Hause zu holen. Das geht viel besser vor Ort.
Und einer dieser Speicher, das wird schon heute im Smart Grid diskutiert, wäre dann das nachts in der Garage stehende, oder währen jemand 1000 km mit dem Benzin-Zweit-Auto unterwegs ist, Elektro-Auto.
Klar, man sagt vorher: Morgen um 6 Uhr muß er voll sein, oder eben: nicht unter 40 km Reichweite im Akku kommen, oder... Je nachdem wieviel Spielraum man den Netzbetreibern in seinem Akku läst, sowohl dem im Auto als auch dem im Haus, desto günstiger oder teurer bekommt man den Strom. Tja, und wer dann meint das er den Wagen schnell laden muß, obwohl er den Wagen zu 99% erst in 10 Stunden wieder braucht, oder, wenn jemand 1000 km weit weg fährt, so spontan, ihn dennoch schnell geladen haben will und dauerhaft voll haben möchte, der zahlt eben mehr.
Das "könnte" kostet schon heute mehr als das "braucht man". Das wird sich auch nicht ändern.
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Und diese Speicherung, die findet idealerweise zu Hause statt. Wozu bitte den Strom, auch vom eigenen Dach, erst hunderte km ins nächste "Speicherzentrum" senden, dabei natürlich mehrfach umspannen, um ihn dann wieder zu mir nach Hause zu holen. Das geht viel besser vor Ort.
Da würde ich jetzt gerne wissen wie genau du dir das vorstellst.
Gruß Metalhead
Wahrscheinlich mit sauteuren Akkus statt günstigen AA-CAESKraftwerken. CAES kann mit adiabater Wärmerückgewinnung bis real 70% (elektrisch) erreichen und sind eigentlich eine ideale technische Ergänzung zu Strom aus Biogasanlagen.
Kurz gerechnet: LiFePO4 Akkus kosten etwa 300€/kWh brutto, technisch ist Potenzial für 200€ vorhanden. Mit 60% Nutzungsgrad einer höheren Zyklenfestigkeit sind es 330-500€ je kWh Netto. Ca 20% Ladeverluste sind alleine beim Akku zu akzeptieren. 1000 MWh Speicher kosten also 400 Millionen Euro alleine für die Akkus (ohne Wechselrichter oder jegliche Steuerelektronik), der Skalenfaktor wenn man mehr bzw. weniger braucht liegt bei recht exakt "1"
Das geplante Speicherkraftwerk ADELE hat 360.000 kWh Speicherkapazität. Angeblich 100-200 Mio Euro für die Versuchsanlage. Der Skalenfaktor ist in der Regel deutlich kleiner als "1", weil eine 10x größere Turbine oder ein 10 x größerer leerer Salzstock nicht 10x teurer ist. Siehe u.a. http://www.bine.info/.../2007-05_Abschlussbericht.pdf Anlage 7 bzw. Abbildung 3.5. Damalige Kostenschätzung 250 Mio Euro (2007) für typisch 1/3 GW Generatorleistung.
Do the maths. Bei dezentralen Speichern muss man billig sein, da kleine Einheiten zwar Skalenfaktoren bei den Stückzahlen kennen, aber die Grenzkosten einer kleinen Einheit höher sind als bei einer großen.
Hi,
an Akkus würde mich primär stören daß diese nicht ewig halten.
Realistisch gesehen bräuchte man wohl alle 10 Jahre neue Akkus.
Gruß Metalhead