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Meinungen zum Elektroauto?
Hey Leute ich weiß ja nicht wie ihr zu meinem Thema steht aber deswegen schreibe ich es ja jetzt hier her ;)
Ich bin durch Zufall auf das Thema Elektroauto gestoßen, ich wollte mich eigentlich bei http://sbww.eu/Solarthermie_sub.html über meine Bestellung erkundigen da bin ich auf deren Seite auf dieses Video gestoßen.
https://www.youtube.com/watch?v=RKs84nDtnKM
Zuerst dachte ich ja „oh mein Gott“ das mir die Karre rein Optisch rein gar nicht zusagt. Der Spot an sich ist nicht schlecht gemacht. Ich hab mir dann noch weitere Clips auf YouTube angesehen und mir den E-tron von Audi angesehen
https://www.youtube.com/watch?v=_8TdGbZ2H3k
Was für ein Auto kann ich nur sagen, was haltet ihr von Elektroautos???
Beste Antwort im Thema
Ich finde Elektroautos toll!
Da kann man die Atomkraftwerke weiter betreiben und muss nicht mit unseren Steuergeldern den teuren Abriss zahlen...
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896 Antworten
Moin
Dir ist aber schon klar, warum es eine staatliche Förderung für Regenerative gibt?
Warum wurden wohl Nachrüstkatalysatoren staatlich gefördert? Weil sie sonst schlicht keiner verbaut hätte. Ebenso ists mit regenerativ. Es ging nicht darum diese planwirtschaftlich zu regeln, es ging darum sie Massentauglich zu machen. So haben auch nur die ersten Solaranlage, mittlerweile auch zehn Jahr alt, 50 cent bekommen. Heute bekommen Kleinanlagen noch 12 cent.
Ja, wenn Man so will ist es Planwirtschaft. Und ausgerechnet die großen EVUs haben absolut Marktwirtschaftlich durchgesetzt, dass Offshore WKAs 19 cent bekommen. Allerdings erst als alle Bürgerparks aufgeben mußten, da die Onshore Vergütung nicht reichen würde. Das ist dann schon witzig, da schimpfen die EVUs darüber, das Regenerativ zu teuer ist, fordern dann selber vom staat für ihre Regenerativen eine noch höhere Vergütung.
Preist man in AKWs alles ein, was an Kosten entsteht und Versicherung erfordert, der Strom läge bei einem Euro. Jedes private Auto ist im Verhältnis höher versichert als ein AKW. Jede WKA sowieso. Geplante Marktwirtschaft? Wenn mit einem Auto meines Typs viel passiert, dann wird auch meine Versicherung teurer. Nur weil es ja könnte. Nach den AKW Unfällen habe ich nicht gehört das unsere AKWs jetzt höhere Prämien zahlen. Ach ja, schäden zahlt ja, dort wie hier, der Staat.
Und damit weis man auch wohin es geht, wenn man diese Onshore Flächen ausschreibt. 9 cent reichen dann aus irgendwelchen Gründen nicht mehr, es würde teurer werden.
1994-1996 begann der regenerative Boom, davor war es nur geplänkel, das EEG in seiner jetzigen Form gibt es seit 2000.
Seither hat sich der Strom nicht ganz verdoppelt, ich meine um 80 %.
Von 1976 bis 1996, also ohne EEG und Regenerative Energien, hat sich der Strompreis ebenfalls verdoppelt. Ist das nicht witzig?
Moin
Björn
Du argumentierst beim Strompreis und den Verdopplungen zwischen 1976 bis 96 und 96 bis heute ziemlich unseriös. Schau dir die "Durchleitungsgebühren" und "Netzentgelte" an, das sind kommunale Abgaben. 2 Cent Stromsteuer kamen mit der Reform des Energiesteuergesetzes (2000?) dazu. In den 90er Jahren 14% MWST, heute 19% MWST. Der Staats- und Kommunalanteil wurde immer größer, auch mit der EEG Umlage seit Anfang des Jahrtausends.
Zudem: Zieh die Inflationsrate ab. Dazu kannst du dir den Verbraucherpreisindex ansehen: https://www.destatis.de/.../...reisindexLangeReihenPDF_5611103.pdf?...
Verbraucherpreisindex 1976 nach DESTATIS: 55.9 mit Bezugsjahr jeweils 1995 (=100%)
Verbraucherpreisindex 1996: 101.3 --> Das war die Inflation.
Zwischen 1976 und 1996 ist eine Verdopplung des Strompreises also vollkommen normal. Zudem haben sich die Durchschnittsentgelte zwischen 1976 und 1996 von 23.000DM auf 56.000DM auch knapp mehr als verdoppelt.
Was den letzten Zeitraum bei heute angeht: 1996 mit Basisjahr 2010: Index 81.6, steigt 2013 auf 105.7. Plus 29% durch Inflation. Verdienste: 28.300€ -> 34.000€, ein Plus von "nur" 20%, zusammen mit höheren Steuern und höherem Stromverbrauch - mittlerweile frisst ja alles Strom.
Ziehe ich vom Strompreis heute (ca 25 cent/kWh) die EEG Kosten (6.5 Cent netto) ab, so käme ich auf 17.3 Cent EEG bereinigt. Was recht exakt aktueller Strompreis minus 31% sind. Und noch mal: Und die Hälfte für Solarstrom, der eigentlich zu wirklich gar nichts zu gebrauchen ist.
Ich kritisiere nicht zwingend das EEG an sich. Mich kotzt an, dass nicht die preiswerteste Energie nennenswert gefördert wurde, sondern mit Solar die mit Abstand teuerste. Für die gleiche CO2 Einsparung hätten wir mit Strompuffern, KWK und einer besseren Abwärmenutzung durch dezentrale Blockheizkraftwerke viel weniger je gesparter Tonne CO2 ausgeben können. Aber die Ökos mussten zum Wohl Ihrer Parteispender jedes Dach mit sauteurem Solarstrom vollstopfen. Solarunterstützte Hausheizungen (Warmwasser) sind im Vergleich zu Solarpanels vollkommen "low Tech" und ein Klacks in der Massenfertigung. Aber mit Wirkungsgraden von 85% hocheffektiv. Bei Modernisierungen sowas aufs Dach, kleine Anschubförderung oder niedrig verzinste Investitionskredite dazu ... das wäre mal billig gewesen.
Moin
Mir kommt es so vor, Gary, als würden wir nur aneinander vorbei reden, aber zum großen Teil das gleiche meinen.
Du argumentierst beim Strompreis und den Verdopplungen zwischen 1976 bis 96 und 96 bis heute ziemlich unseriös.
Unseriös ist hier insbesondere das alle EEG-Gegner gerne erzählen, dass seit Einführung des selbigen sich die Strompreise verdoppelt haben, dabei dann aber nicht erwähnen, das sich diese Preise auch die 20 Jahre zuvor verdoppelt haben. Wie du richtig sagst kommen zum EEG noch ganz andere kosten hinzu, für die die Regenerativen nichts können.
Spannend auch hier, vom EEG befreit, das ist nachvollziehbar bei der einen oder anderen Firma, warum diese aber auch vom Netzentgeld befreit sind, das irgendwie nicht.
Ich kenne die Statistiken, oder glaubst du ich zieh mir die Zahlen aus dem kleinen Zeh? ;-)
Mich kotzt an, dass nicht die preiswerteste Energie nennenswert gefördert wurde, sondern mit Solar die mit Abstand teuerste.
Dem stimme ich ja auch zu. Nur wird aktuell auch dort nur noch 12 Cent bezahlt.
Warmwasser hat sich leider selber ein Grab geschaufelt. Was wurde da nicht alles vorgerechnet, man braucht keine Heizung mehr usw. Und welche Probleme brachte das mit sich, wenn zu viele Wasserkollektoren auf dem Dach liegen, etc.
Im Grunde gehört auf jedes Dach mindestens eine solche Platte. Mit Strom kann ich aber mehr anfangen, mein Fernseher, oder die Geschirrspülmaschine läuft nicht mit Wasser sondern mit Strom.
Solar wird genau dann produziert, wenn die meisten auch arbeiten, hier also Strom verbrauchen, oder, wenn zu Hause, auch etwas zu Hause gemacht wird, wie Mittag kochen. Nachts wird weder in einem Büro noch zu Hause viel Strom verbraucht.
Solar ist eine gute Sache, vor allem kannst du sie überall hinlegen. Bau mal eine 100m WKA in ein Wohngebiet... :-)
Für die gleiche CO2 Einsparung hätten wir mit Strompuffern, KWK und einer besseren Abwärmenutzung durch dezentrale Blockheizkraftwerke viel weniger je gesparter Tonne CO2 ausgeben können.
Ja, insbesondere die Speicherung kam viel zu spät, wird aber in meiner Gegend gerade erforscht und eben umgesetzt. Alles andere fordere ich, aber dann Sinnvol, schon lange.
(E-Auto mit eigenem Generator laden, welcher dann mein und eventuell das Haus des Nachbarn mit heizt, sonst ists wieder nur 45% Wirkungsgrad, nur als Beispiel)
Weg von einem großen Dino am Fluß, hin zu vielen kleinen, KWK Anlagen, welche aber nicht zwingend inneffektiv im eigenen Keller stehen sollte, sondern eine Straße versorgen könnte. Billiger, höhere Auslastung, bessere Wirkungsgrade, kaum Transporverluste.... Hach, wenn ich doch Geld hätte
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Moin
Aber frag Dich mal warum der Erfolg hierzulande so bescheiden ist.
Gute Frage, die Werbung, und tatsächlich die Falschinformationen über ihn, helfen in jedem Fall. Es gibt übrigens nicht nur den Prius als Hybrid, er ist nur das bekannteste Beispiel. Der Umstand das jetzt "plötzlich" alle Autobauer dem "un"erfolg mit eigenen Modellen hinterherrennen ist dir aufgefallen?
Wie jetzt? Die Werbung für den Prius hilft, dass er wenig gekauft wird? Die Autobauer rennen nur dem Gequatsche der Presse hinterher. Plötzlich heißt es, sie seinen rückständig. Um das zu wiederlegen legen sie eingene Modelle vor.
Die Hybridtechnik ist nicht uninteressant. Habe mich auch schon bei Lexus umgesehen als Ersatz für meinen E220. Aber es sind oft ganz profane Dinge, die ganz schnell den Mißerfolg erklären. Beispielsweise keine AHK möglich oder nur mit ganz wenig Anhängelast. Keine Durchlademögichkeit. Das sind oft absolute KO-Kriterien, egal wie gut der Antrieb ist.
Zitat:
am Schluss aber gegen einen Golf TDI nicht wirklich besser da steht.
Wir lassen das ganze blabla von wegen höheren Steuern und schlechteren Abgasen und teurerer Abgasreinigung, und allgemein Anfälligen Motoren mal weg.
Diesel hat einen höheren Heizwert als Benzin. 5 Liter sind also nicht 5 Liter. Hinzu kommt, dass die Toyota Hybride allesamt Benziner sind. Wenn vergleichen, dann bitte mit einem Benziner, und da sieht der Hybrid deutlich besser aus.
Sehe ich anders. Der potentielle Käufer vergleicht halt das was am Markt ist. Der denkt sich ja nicht "Oh, es gibt keinen Prius Diesel also darf ich nicht mit dem TDI vergleichen". Macht auch keinen Sinn.
Zitat:
Am Schluß kann man dann noch die Haltbarkeit nehmen, aber die hat nichts mit Effiziens zu tun.
Also ich fahr schon lange Turbodieseldirekteinspritzer und hatte noch nie irgendwelche Probleme an einem meiner Autos, die mit dieser Antriebsart in Zusammenhang gestanden hätten. Im Bekanntenkreis ist es ähnlich. Dass Diesel heute anfällig seien ist ein Gerücht. Hängt vielleicht damit zusammen, dass sie nicht mehr wie selbstverständlich 1 Mio km schaffen. Aber die ersten 250.000 schafft normalerweise jeder ohne Defekt.
Zitat:
Batterien
Fürs Auto reichts aber noch lange nicht. Und wenn es so weitergeht, wird es eher noch 50 als 5 Jahre dauern.
Wieviele E-Fahrzeuge waren dir 2000 denn bekannt, die auch den Namen verdient haben? Wahrscheinlich, und damit bist du nicht alleine, kanntest du 2000 noch nichtmal den Hybrid.
Dessen Funktion hat bis heute, auch wieder dank der Presse, kaum einer verstanden.
Also den Prius kenne ich sicher seit seiner Erscheinung, da ich damals noch fleißig AMS gelesen habe:D
Wieviele E-Fahrzeuge es gab, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass auch damals schon der Akku der Knackpunkt war. Einen leistungsfähigen E-Motor konnte man schon immer bauen.
Zitat:
Nun, ich verglich Akkus aus 2000 mit heute. 1998 hatte VW in seinen tdis schon zwischen 40 und 45% Wikrungsgrad. Heute ists nicht anders. Nichts geändert hat sich daran, das dieser Wirkungsgrad eben nur in 10% der Drehzahl erreicht wird. Wenn man dann bedenkt, das schon 1890 15% Wirkungsgrade erreicht wurden, und wir diesen über 100 Jahre später nur etwas mehr als verdoppelt haben....
Also 45/15 ist 3, oder? Aber ich bestreite ja auch nicht, dass es bei den Akkus in den letzten Jahren schneller ging. Aber: Das war die Einführung der Li-Ionen-Akkus. Ob es einen ähnlichen Durchbruch in nächster Zeit wieder geben wird, weiß doch niemand.
Zitat:
Auch bei E-Autos ist der Realverbrauch schlechter als der theoretische.
Komm ich dir wieder mit der Presse. Dort wird gerne geschrieben, das E-Fahrzeuge mit ihren realen Verbräuchen über den Drittelmix gescheert um 120 g CO2 verbrauchen, und damit ja schlechter wären als ein tdi, dieser aber in real über 150 g liegt.
Es ging doch nur darum, dass der Verbrauch von E-Autos in Realität höher ist als im Prospekt angegeben. Wie bei Benzinern eben auch.
Zitat:
Der Vergleich bezog sich zunächst, aktuell, auf das Heizen von Häusern, denn das war dein erster Vorschlag bevor Autos elektrisch werden sollten. Häuser aber nutzen über 90% der Energie aus einem Kraftstoff. Diese Energie erst mit nur 50% in Strom zu verwandeln, dann mit 93% in dein Haus zu bringen, um dan dort mit 99% dein Haus zu heizen, das ist schlicht, aktuell im Strommix, Blödsinn.
Aber dann bin ich bei 0,5x0,93x0,99=0,46 Wirkungsgrad. Und ich brauch dafür keinen Akku. Wieso ist das Blödsinn? Im Auto hab ich 0,5x0,93x0,95(laden)x0,95(Entnahme)x0,9(E-Motor)=0,38.
Zitat:
Ein Golf TDI ist von einem Prius sicher nicht weit weg und das bei besseren Fahrleistungen
Bitte gleiche Leistungen miteinander vergleichen. Der P3 hat nur 136 PS, und ist Systembedingt begrenzt. Nimm einen Lexus und vergleich den mit einem anderen, vergleichbaren, Wagen. Dann wird es erst spanend. Der 600h, nur als Beispiel.
Bei allen Beispielen, die ich mir bisher angeschaut habe, kommen die Hybriden etwas besser weg als ein Diesel. Und es hängt immer auch vom Einsatzzweck ab. Hybridtechnik ist ja nicht schlecht. Aber auch hier wehre ich mich gegen den Hype. Wenn so getan wird, als wäre der Hybrid DAS Ding. Die Lösung all unserer Probleme. In Wirklichkeit ist er aber nur eine minimale Verbesserung.
Und sag jetzt nicht wieder man dürfe nicht gegen einen Diesel vergleichen. Ich kann ja nichts dafür, dass es keinen 600h-DI gibt.
Zitat:
E-Auto mit Tankstelle zu Hause wird nicht ohne zentrales Netz funktionieren. Wo soll ich wenn ich abends heimkomme die 10-15kWh herholen?
Dem widerspreche ich nicht. Aber das Netz ist da, es wird nicht jeder gleichzeitig laden, und das Ende ist beim E-Fahrzeug und der Ladetechnik noch lange nicht in Sicht. (Wie gesagt, nenne mir E-Fahrzeuge aus 2000 ;-) )
Das vorhandene Netz kann das aber nicht leisten und doch, es werden (fast) alle gleichzeitig laden. Nämlich dann wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen.
Zitat:
An Wasserstofffahrzeugen wird schon deutlich länger, sehr intensiv geforscht, da gehts auch nicht wirklich weiter, das siehst du aber als Zukunftsidee. Und wenn jetzt kommt, das E-Auto (Lohner) gibts schon so lange, den Walter Antrieb gab es auch schon im Zweiten Weltkrieg für Flugzeuge, Torpedos, U-Boote, Typ 21 mal als Beispiel. Nie in Serie, aber die Entwicklung und Tests waren schon 1940 in Gange.
All diese Techniken sind von der Idee her alt. Das heißt aber doch nicht, dass man sie heute nicht mehr weiterverfolgen sollte.
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Im Grunde gehört auf jedes Dach mindestens eine solche Platte. Mit Strom kann ich aber mehr anfangen,..., oder die Geschirrspülmaschine läuft nicht mit Wasser sondern mit Strom.
Moin
Björn
Zumindest der Geschirrspüler braucht unbedingt Wasser. Und hier ist es auch nicht verkehrt, dass da schon Warmwasser reinläuft. Das Warmwasser könnte man natürlich mittels einer Solarthermischen Anlage gewinnen, allerdings brauchts dafür einen Pufferspeicher. Und der sollte möglichst auf das jeweilige Bauwerk zugeschnitten sein. Also weder zu klein, schon gar nicht zu gross.
Auch eine Photovoltaik-Anlage sollte schon vernünftig geplant werden. Wenn man jetzt nur ,,eine Platte,, draufnagelt, lohnt sich das sicher nicht. Denn die Regeltechnik dafür ist auch nicht ohne. Und das Dach sollte auch eine gewisse Ausrichtung und Neigung haben. Desweiteren unverbaubar.Dann gibts aber auch noch sehr alte Bauten, wo der Denkmalschutz dahintersteht. Die darfst nichtmal dämmen. Weil die Fassade ja nicht verändert werden darf. Und versuche mal, dort eine Solaranlage genehmigt zu bekommen.
Ähhh, helft mir mal wie was das Thema?
Moin
@Gleiterfahrer
Ja, und genau das ist in den letzten Jahren bei zig Anlagen eben genau nicht gemacht worden. Ob aus reiner Profitgier, oder aus Unwissenheit, da wurde gelogen das sich die Balken bogen.
Ja, warmes Wasser, wenn die Maschine dies unterstützt, kann man auch in einer Geschirrspühlmaschine nutzen, Strom auch um sie zu betreiben.
@Luke
Wie jetzt? Die Werbung für den Prius hilft, dass er wenig gekauft wird?
Falsch verstanden, denke ich. Nein, die Antiwerbung seitens der Medien.
Beispielsweise keine AHK möglich oder nur mit ganz wenig Anhängelast. Keine Durchlademögichkeit. Das sind oft absolute KO-Kriterien, egal wie gut der Antrieb ist.
Das ist ein KO Kriterium für dich. Macht den Antrieb aber nicht durstiger.
Sehe ich anders. Der potentielle Käufer vergleicht halt das was am Markt ist. Der denkt sich ja nicht "Oh, es gibt keinen Prius Diesel also darf ich nicht mit dem TDI vergleichen". Macht auch keinen Sinn.
Nö, der potentielle Käufer kauft zunächst mal das, was er schon immer hatte. Erst dann, wenn er damit zum xten mal auf die Nase fiel, oder es sich nicht mehr leisten kann, schaut er was andere Mütter haben, hier aber wieder mehr aufs Prestige als auf alles andere. Der Verbrauch steht bei den meisten Menschen recht weit hinten, denn im Prospekt verbrauchen sie ja alle nur 4 Liter, egal ob Porsche oder Lupo.
Selbst ob sich ein Diesel überhaupt lohnt wird kaum berechnet, viele fahren derart wenig, das sich die KFZ-Steuer und der Mehrpreis nicht reinholen läst, aber man tankt doch soooo schön billig.
Und zu guter letzt verwischt du hier zwei Dinge. Den sachliche, fachlichen Vergleich mit dem Vergleich des profanen, oben schon benannten Menschen. Letzterer vergleicht leider nur sehr selten Sachlich, nur so erklären sich einige Modelle vor den Haustüren, angefangen bei 99% aller SUVs.
Und den Vergleich zweier Antriebsarten, z.B. Benziner normal mit Startstop, Downsizing, Turbo mal zwei, Leichtbau, Zylinderabschaltung, Smart Generator
und eben einem einfach Hybrid, der bei gleichem Komfort, höheren Fahrkomfort dennoch den oben benannten Ansatz um längen schlägt.
Also den Prius kenne ich sicher seit seiner Erscheinung, da ich damals noch fleißig AMS gelesen habe:D
Und bist damit dann sicher auch ausreichend falsch informiert worden. Ich meine die schrieben auch das der Akku alle 7 Jahre neu muß, nur als Beispiel. Den Antrieb auch nur im ANsatz richtig zu erklären haben die meisten bis heute nicht drauf. Na ja, und dann fahren sie regelmäßig den Prius mit um 7 Liter. Wie wissen die Götter.
Ach ja, und Akkuprobleme wurden dem Prius auch von Anfang an nachgesagt, nur traten sie leider nie ein. (Na gut, selten) Zumindest hört man davon seltener als von defekten DSGs oder eben Turbodieseln.
Also 45/15 ist 3, oder? nur etwas mehr als verdoppelt
Der Lupo hatte 45%. Ein normaler tdi hat auch heute nur um 40%. Der 15% Motor aus 1890 war ein Benziner, vergessen zu sagen, und die haben im Schnitt auch heute keine 40%. (Mal vom Attkinson im Prius abgesehen)
Aber: Das war die Einführung der Li-Ionen-Akkus. Ob es einen ähnlichen Durchbruch in nächster Zeit wieder geben wird, weiß doch niemand.
Zum einen weis das niemand. Zum anderen war es beim Diesel in den 90ern der tdi. Seit dem ist da auch im Verbrauch echt Stillstand.
Es ging doch nur darum, dass der Verbrauch von E-Autos in Realität höher ist als im Prospekt angegeben. Wie bei Benzinern eben auch.
Nö, falsch verstanden. Der Nissan Leaf soll 15 kWh pro 100 km nehmen. Nimmt laut Bekannten und auch SM um 18 kWh. 18 kWh mal dem Strommix an CO2 sind 100,8 g/km, das ganze dann mal den Leitungs und Ladungsverlusten von je ungefähr 20% sind 120 g/km. Real.
Der Golf tdi 1,6 nimmt im Prospekt um 100 g/km bei 3,9 Liter. Also weniger.
Damit wird immer gerne verglichen. Dir werden diese Zahlen sicher bekannt vor kommen.
Laut SM aber gönnt er sich im Schnitt 5,25 Liter. Das sind dann aber umgerechnet real über 130 g/km. Also schlechter, insbesondere wenn man bedenkt das beim E-Auto die Transportkosten der Energie schon mit drin sind, beim Diesel dieser noch zur Tanke gefahren werden muß.
Das vergleicht aber kaum einer.
Zum Heizen
Aber dann bin ich bei 0,5x0,93x0,99=0,46 Wirkungsgrad. Und ich brauch dafür keinen Akku. Wieso ist das Blödsinn? Im Auto hab ich 0,5x0,93x0,95(laden)x0,95(Entnahme)x0,9(E-Motor)=0,38.
Weil Heizöl, oder eben Diesel, bei dir zu hause mit einem Wirkungsgrad von über 90% zu wärme gewandelt wird. Du also mit deiner Variante ungefähr das doppelte verballerst wenn du es elektrisch machst, als wenn du den Sprit bei dir verbrennst.
Und gerne nochmals, weil ein PKW seinen Kraftstoff im Schnitt mit um 10-15% Wirkungsgrad verbrennt, du also auch mit deiner Rechnung seinen Wirkungsgrad verdoppeln würdest.
Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, zumahl du es selber berechnet hast.
Bei allen Beispielen, die ich mir bisher angeschaut habe, kommen die Hybriden etwas besser weg als ein Diesel.
Ja. Passt aber auch nur solange der Diesel Steuerbegünstigt ist. Höhere Energiedichte im Sprit, nicht vergessen.
Diesel lohnen sich Steuerlich immernoch nicht für jeden, Hybride schon.
Aber: Diesel haben gänzlich andere Abgaswerte, nicht umsonst gibt es Länder da sind Diesel verpönt, teils verboten. Und das seit Jahren. Der Attkinson kennt diese Probleme nicht.
Und zu guter letzt, Diesel haben ihre Berechtigung, aber nur 50% sind Diesl. Und auch das aus gutem Grund. und die Benziner? Ego: Vergleich nicht Apfel mit Kokosnüssen.
Das vorhandene Netz kann das aber nicht leisten und doch, es werden (fast) alle gleichzeitig laden. Nämlich dann wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen.
Und dann schmeißen derzeit auch alle ihren Herd an, oder ihren Rechner, oder ihre Dusche, oder...
Also meine Heizwendel hat 2 kW. Glaubst du ehrlich das man sein Auto unbedingt mit 15kW Laden muß? Der steht die ganze Nacht in der Garage, also ungefähr 8 Stunden immer. Huch? Sind ja mal gerade 2 kW pro Stunde die ich ziehe, wie meine Heizwendel im Boiler, im Wasserkocher, in der Waschmaschine.
Glaub mir, das geht sogar leichter als du denkst, zumahl das E-Auto immernoch nicht deinen Diesel ersetzen soll, sondern den Kleinwagen um in der Stadt zur Arbeit zu kommen, wo er, huch, auf dem Firmenparkplatz auch laden könnte, schon sinds nur noch 1 kW, insbesondere wenn er keine 100 km pro Tag läuft.
All diese Techniken sind von der Idee her alt. Das heißt aber doch nicht, dass man sie heute nicht mehr weiterverfolgen sollte.
Stimmt, aber seit 1990 wird von BMW am H2 Auto geforscht. Fortschritte sind eher weniger als beim A-Auto zu sehen.
Und in Sachen Benzinern geht den deutschen leider gänzlich die Innovation aus. Leider.
Moin
Björn
@Friesel
Deine Argumentation stimmt aber leider sind die Toyota HSD in Sachen Fahrleistungen kaum mit gleich starken TSI oder TDI zu vergleichen
Nicht jeder ist bereit für einen guten Verbrauch auf so viel Power zu verzichten
Zitat:
Original geschrieben von RedRunner10
@Friesel
Deine Argumentation stimmt aber leider sind die Toyota HSD in Sachen Fahrleistungen kaum mit gleich starken TSI oder TDI zu vergleichen
Nicht jeder ist bereit für einen guten Verbrauch auf so viel Power zu verzichten
Ich denke letztendlich entscheidet der Geldbeutel.
Zitat:
Original geschrieben von verleihnicks
Ich denke letztendlich entscheidet der Geldbeutel.
Die Toyota HSD sind preislich sogar teilweise besser als gleichwertige deutsche Autos (z.B. Polo TSI DSG vs. Yaris HSD)
Der einzige wirkliche Nachteil ist die fehlende Power ansonsten hat man fast nur Vorteile
Wer eine Weile mit HSD gefahren ist der weiß wie angenehm das ist aber sobald man bergauf und/oder Autobahn fährt hört als TSI Fahrer doch der Spaß auf
Moin
Tdi mit 110 ps und Prius zwei mit 112 Ps, beide beschleunigen in gut 10 sekunden auf hundert. Und über 170 fahre ich eh kaum.
Beim Prius beschleunigt man nur Ruckfrei, was das ganze etwas langsamer erscheinen läst.
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von Friesel
Falsch verstanden, denke ich. Nein, die Antiwerbung seitens der Medien.
Ehrlich gesagt, die Presse war in Mehrheit nie gegen den Prius. Kann das nicht ganz nachvollziehen.
Zitat:
Das ist ein KO Kriterium für dich. Macht den Antrieb aber nicht durstiger.
Das und noch ein paar andere Dinge sind KO-Kriterien für sehr viele Menschen. Natürlich macht das den Antrieb nicht durstiger, erklärt aber dennoch den relativ schleppenden Verkauf. Außer Prius verkauft sich Hybrid ja eigentlich überhaupt nicht.
Zitat:
Nö, der potentielle Käufer kauft zunächst mal das, was er schon immer hatte.
Das ist Quatsch. Siehe TDI. Diesel wahren immer als lahm und "nur für Rentner" verpöhnt. Als dann die TDIs kamen sind innerhalb einer Autogeneration die Leute massenhaft umgestiegen. Das ging so schnell, dass einige Hersteller (z.B. Mercedes, die erst 2001 den CDI in die E-Klasse einführen) total überrumpelt waren.
Wenn neue Technik einen Mehrwert bietet, dann steigen die Leute sehr gerne und sehr schnell um.
Zitat:
Erst dann, wenn er damit zum xten mal auf die Nase fiel, oder es sich nicht mehr leisten kann, schaut er was andere Mütter haben, hier aber wieder mehr aufs Prestige als auf alles andere. Der Verbrauch steht bei den meisten Menschen recht weit hinten, denn im Prospekt verbrauchen sie ja alle nur 4 Liter, egal ob Porsche oder Lupo.
Sorry, aber ich glaube, da liegst Du total falsch. Für sehr viele Käufer spielt der Verbrauch bzw. die Kosten der Mobilität eine sehr sehr große Rolle.
Zitat:
Selbst ob sich ein Diesel überhaupt lohnt wird kaum berechnet, viele fahren derart wenig, das sich die KFZ-Steuer und der Mehrpreis nicht reinholen läst, aber man tankt doch soooo schön billig.
Also Vorurteile hast Du aber auch genügend. Da musste nicht auf die Hybridhasser schimpfen. :rolleyes: Natürlich überlegen sich die Leute ob sich ein Diesel lohnt. Das ist doch echt eine Binsenweisheit und weiß jede autophobe Hausfrau, dass Diesel sich erst bei höheren Laufleistungen Rechnen. Aber die Menschen beziehen eben mehr als nur EIN Kriterium in ihre Überlegungen mit ein. Für viele ist der Diesel eben auch einfach die angenehmere Antriebsquelle und sie wählen sie TROTZ höherer Kosten. Kannst Du Dir vielleicht nicht vorstellen, aber viele Leute mögen den Dieselpunch halt einfach.
Zudem: Die Rentabilitätsberechnung eines Autos über, sagen wir mal 5 Jahre, ist sowieso sehr sehr spekulativ. Aber eines weiß man (zur Zeit) noch sicher: Dass ein Diesel deutlich weniger Spritkosten verursacht als ein Benziner. Und da das oft der größte variable Posten ist (bei mir ca. 18.000€ über die 6 Jahre Haltedauer), ist das nicht soo unvernünftig. Ob dann wirklich mal ein Turbolader oder ein Injektor kaputt geht, kann Dir niemand sagen. Ich habs noch nicht erlebt.
Zitat:
Und zu guter letzt verwischt du hier zwei Dinge. Den sachliche, fachlichen Vergleich mit dem Vergleich des profanen, oben schon benannten Menschen. Letzterer vergleicht leider nur sehr selten Sachlich, nur so erklären sich einige Modelle vor den Haustüren, angefangen bei 99% aller SUVs.
Der Kauf von Autos ist, wie der Kauf von Kleidung, TVs, Immobilien, Möbeln oder eigentlich so ziemlich allem natürlich nicht nur von Sachargumeten geleitet. Das ist ja wohl klar und liegt in der Natur des Menschen. Es ist auch der völlig falsche Ansatz zu glauben man müsse nur möglichst günstige Mobilität zu Verfügung stellen. Die Menschen wollen mehr als nur von A nach B kommen. Siehe SUV als Beispiel. Fast niemand braucht so ein Auto wirklich, aber die Leute fahren sie gerne. Die Gründe sind dabei eigentlich irrelevant.
Zitat:
Und den Vergleich zweier Antriebsarten, z.B. Benziner normal mit Startstop, Downsizing, Turbo mal zwei, Leichtbau, Zylinderabschaltung, Smart Generator
und eben einem einfach Hybrid, der bei gleichem Komfort, höheren Fahrkomfort dennoch den oben benannten Ansatz um längen schlägt.
Oje, jetzt wird es arg hybridisch. Ich frag lieber erst gar nicht, wieso ein Hybrid einen höheren Fahrkomfrot hat.
Zitat:
Und bist damit dann sicher auch ausreichend falsch informiert worden. Ich meine die schrieben auch das der Akku alle 7 Jahre neu muß, nur als Beispiel. Den Antrieb auch nur im ANsatz richtig zu erklären haben die meisten bis heute nicht drauf. Na ja, und dann fahren sie regelmäßig den Prius mit um 7 Liter. Wie wissen die Götter.
Bei SM steht er bei 5,2 Litern. Und man kann wohl davon ausgehen, dass viele Priusfahrer es auf einen niedrigen Verbrauch anlegen. Von daher ist das eher niedrig gegriffen und absolut gesehen halt nicht die Glanzleistung, die immer wieder behauptet wird.
Zitat:
Ach ja, und Akkuprobleme wurden dem Prius auch von Anfang an nachgesagt, nur traten sie leider nie ein. (Na gut, selten) Zumindest hört man davon seltener als von defekten DSGs oder eben Turbodieseln.
Defekte DSGs gibt es bei genau EINEM Getriebe von genau EINEM Hersteller. Was hat das mit dem System DSG zu tun, wenn VW Bauteile nicht richtig dimensioniert?
Defekte Turbodiesel sind eine Seltenheit! Da raucht mal ein Turbolader ab (meist falsche Behandlung durch Fahrer) oder es geht ein Injektor kaputt. Aber das sind keine Defekte, die andauernd auftreten wie fäschlicherweise immer wieder gener behauptet wird. Du machst genau das, was Du AMS vorwirfst!!
Zitat:
Nö, falsch verstanden. Der Nissan Leaf soll 15 kWh pro 100 km nehmen. Nimmt laut Bekannten und auch SM um 18 kWh. 18 kWh mal dem Strommix an CO2 sind 100,8 g/km, das ganze dann mal den Leitungs und Ladungsverlusten von je ungefähr 20% sind 120 g/km. Real.
Der Golf tdi 1,6 nimmt im Prospekt um 100 g/km bei 3,9 Liter. Also weniger.
Damit wird immer gerne verglichen. Dir werden diese Zahlen sicher bekannt vor kommen.
Und der Golf liegt dann real auch bei 120. Und damit beweist Du doch genau das, was ich von Anfang an sagen wollte: Das E-Auto bringt im Moment wenig bis gar nix. Deswegen kaufts auch keiner. Nicht mal die, die nicht aufs Geld gucken müssen.
Zitat:
Weil Heizöl, oder eben Diesel, bei dir zu hause mit einem Wirkungsgrad von über 90% zu wärme gewandelt wird. Du also mit deiner Variante ungefähr das doppelte verballerst wenn du es elektrisch machst, als wenn du den Sprit bei dir verbrennst.
Und gerne nochmals, weil ein PKW seinen Kraftstoff im Schnitt mit um 10-15% Wirkungsgrad verbrennt, du also auch mit deiner Rechnung seinen Wirkungsgrad verdoppeln würdest.
Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, zumahl du es selber berechnet hast.
Dabei unterschlägst Du aber immer, dass man dann keine umweltschädlichen Akkus benötigte und praktisch die gesamte Heiztechnik inklusive Flächenverbrauch/Wohnraumvernichtung entfallen würde. Statt aufwendig zu produzierender Heiztechnik inklusive 100er Meter Kupferrohr, Pumpen, Ventile und Radiatoren (oder noch mehr Rohre bei FB-Heizung) mit jährlicher Wartung würde man einfach in jeden Raum ein 500 bis 1000W-Heizkörperchen hängen, dass an das ganz normale Hausnetz 230V angeschlossen werden würde, installieren. Die fossile Energie würde im Kraftwerk unter besseren Bedingungen mit REA und allem verbrannt anstatt in 30 Jahre alten Ölheizungen oder ungefilterten Öfen. Ich weiß nicht, ob die Umweltbilanz da wirklich soo schlecht aussähe. Aber lassen wir das.
Zitat:
Ja. Passt aber auch nur solange der Diesel Steuerbegünstigt ist. Höhere Energiedichte im Sprit, nicht vergessen.
Diesel lohnen sich Steuerlich immernoch nicht für jeden, Hybride schon.
Inwiegern ist Diesel steuerbegünstigt? Der Durchschnittsdeutsche mit seinem Golf TDI verbraucht im Jahr 12000/100*5,25=630 LIter. Das macht 630*0,2=126€ Steuerersparnis gegegnüber Benzin. Das legt er bei der KFZ-Steuer wieder drauf. Wie Du ja selbst schon geschrieben hast, es lohnt sich nicht immer.
Sowieso sind Steuern eine willkürliche Festlegung. Wer sagt, dass eine Besteuerung des Energiegehaltes richtig oder gerecht wäre? Man könnte alles Mögliche als Besteuerungsgröße heranziehen. Wie sieht das eigentlich bei Strom aus? Ich sehe da im Moment eine extreme Bevorteilung des Stromes im Vergleich zu Diesel. Außer 7% Ökosteuer (und MWSt) ist da nichts drauf.
Zitat:
Und dann schmeißen derzeit auch alle ihren Herd an, oder ihren Rechner, oder ihre Dusche, oder...
Äh, ja, das ist durchaus so. Man hat Spitzenverbräuche z.B. mittags wenn alle Küchen angeworfen werden und dennoch alle Maschinen laufen. Natürlich hat man Gewohnheiten der Masse, die sich decken.
Zitat:
Also meine Heizwendel hat 2 kW. Glaubst du ehrlich das man sein Auto unbedingt mit 15kW Laden muß? Der steht die ganze Nacht in der Garage, also ungefähr 8 Stunden immer. Huch? Sind ja mal gerade 2 kW pro Stunde die ich ziehe, wie meine Heizwendel im Boiler, im Wasserkocher, in der Waschmaschine.
Glaub mir, das geht sogar leichter als du denkst, zumahl das E-Auto immernoch nicht deinen Diesel ersetzen soll, sondern den Kleinwagen um in der Stadt zur Arbeit zu kommen, wo er, huch, auf dem Firmenparkplatz auch laden könnte, schon sinds nur noch 1 kW, insbesondere wenn er keine 100 km pro Tag läuft.
Also ich denke die meisten würden den abends in die Schnelladedose stecken. Für den Fall der Fälle, dass man später nochmal weg muss.
Zitat:
Stimmt, aber seit 1990 wird von BMW am H2 Auto geforscht. Fortschritte sind eher weniger als beim A-Auto zu sehen.
Das H-Auto ist eigentlich einsatzfähig. Es hat nur das gleiche Problem wie das E-Auto auch: Woher soll der H kommen? Aus Strom aus Kohlekraftwerken?
Zitat:
Und in Sachen Benzinern geht den deutschen leider gänzlich die Innovation aus. Leider.
Tja, im Motorenbau ist Deutschland wohl ein Entwicklungsland.
Einen hab ich noch: Laut ADAC Diesel-gegen-Benziner-Vergleich von 2014 kommt der E200 Benziner schon bei 10.000km/a knapp teurer als der E220CDI. Von wegen "Diesel lohnt sich nicht mehr".
Moin
Ich habe mich hinreisen lassen deinen Meinungen Kommetare entgegen kommen zu lassen. Aber dein letzter Text überzeugte mich in 2 Punkten das es Sinnlos ist, da du einen Glauben verteiigst, und dagegen kommt man real nicht an.
Beispiel eins:
Der Golf tdi 1,6 nimmt im Prospekt um 100 g/km bei 3,9 Liter. Also weniger.
Damit wird immer gerne verglichen. Dir werden diese Zahlen sicher bekannt vor kommen.
Und der Golf liegt dann real auch bei 120.
Nicht nur das in meiner vorherigen Antwort der Golf für dich nachrechenbar schon berechnet wurde, er verbraucht bei 5,25 Litern im Schnitt um 130g/km, du dies aber weg läst und falsch vervollständigst, nein, der P2, um den ging es bei 112 PS, ist mit 4,2 Liter NEFZ angegeben, nimmt aber 5,2 ebenso wie der verglichene tdi. Nur das der tatsächlich mit 3,9 angegeben wurde. Beim Prius ist es dann für dich absolut gesehen halt nicht die Glanzleistung, die immer wieder behauptet wird. beim Golf unkommentiert. Merkst was?
Und dann dein Karlauer:
Nummer zwei:
Dabei unterschlägst Du aber immer, dass man dann keine umweltschädlichen Akkus benötigte und praktisch die gesamte Heiztechnik inklusive Flächenverbrauch/Wohnraumvernichtung entfallen würde. Statt aufwendig zu produzierender Heiztechnik inklusive 100er Meter Kupferrohr, Pumpen, Ventile und Radiatoren (oder noch mehr Rohre bei FB-Heizung) mit jährlicher Wartung würde man einfach in jeden Raum ein 500 bis 1000W-Heizkörperchen hängen, dass an das ganz normale Hausnetz 230V angeschlossen werden würde, installieren. Die fossile Energie würde im Kraftwerk unter besseren Bedingungen mit REA und allem verbrannt anstatt in 30 Jahre alten Ölheizungen oder ungefilterten Öfen. Ich weiß nicht, ob die Umweltbilanz da wirklich soo schlecht aussähe. Aber lassen wir das.
Und beim E-Auto laden meintest du:
Das vorhandene Netz kann das aber nicht leisten und doch, es werden (fast) alle gleichzeitig laden. Nämlich dann wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen.
Dröseln wir deinen Traum mal auf. Schon mal in einer Wohnstube gesessen mit einem 1000 Watt Heizlüfterchen, oder eben Heizkörperchen? Von deren Produktion mal gänzlich abgesehen benötigst du ungefähr 100Watt/m² Wohnfläche, im z.B. Bad etwas mehr, Flure etwas weniger.
Für ein normales 15 m² Bad also 1500 Watt Heizleistung. Klar, nur im Winter, aber du mußt ja Extreme berechnen. Komme ich also abends nach Hause, dann mache ich die Heizung im Bad an, was soll das Bad bitte den ganzen Tag über 20 Grad haben, gilt für mich in allen Räumen. Also mach ich auch meine Stube und meine Küche an. Einmal 35m² einmal 25m² Ergo fährt bei mir dann 75 m² Heizfläche hoch, oder eben 7500 Watt. Mein Nachbar, und dessen und.. kommen zur gleichen Zeit nach Hause.
Das ist für dich in Ordnung.
Der Nissan Leaf hat an der Heimladestation eine 10 Ampere Sicherung verbaut, oder einfacher, er zieht maximal 2400 Watt. Das kann das Netz aber nach deiner Behauptung nicht leisten.
Nebenbei kann man deine Heizkörper nicht einfach in eine Mehrfachsteckdose hängen, bei den Lasten sollte sie, ähnlich einem Herd mit einer solchen, erforderlichen Leistung, mit dickeren Adern einzel angeschlossen werden. Also Umsonst ist das auch nicht, rein Kupfertechnisch.
Die fossile Energie würde im Kraftwerk unter besseren Bedingungen mit REA und allem verbrannt anstatt in 30 Jahre alten Ölheizungen oder ungefilterten Öfen.
Setzt dich mal mit den Abgasvorschirften einer Hausfeuerungsanlage auseinander. Zum einen sind nicht alle Heizungen 30 Jahre alt und es gibt auch noch Gas. Zum anderen sind auch die 30 Jahre alten unter ständiger Aufsicht was ihre Abgase anbelangt.
Den wichtigsten Punkt aber läst du immernoch weg, willst ihn nicht verstehen, leugnest ihn.
Strom wird in Kraftwerken mit gut 45% Wirkungsgrad erzeugt. Leitungsverluste obendrauf. Um einen kW Heizleistung in deinem Heizöfchen zu haben werden als weit mehr als 2 kW an fossiler Energie benötigt.
Ich hingegen benötige nur etwas mehr als den geforderten einen kW.
Wie gesagt, die Sinnvolle Diskussion ist hier zu Ende. Zum einen zitierst du Sätze für dich so zurecht das es passt, siehe CO2, und zum anderen sind 2,4 kW am Hausanschluß absolut nicht Wuppbar, über 7 aber kein Problem, kommt für dich halt nur darauf an wofür man sie braucht.
Nur nochmal zum Untermauern, du benötigst bei einem 120m² Wohnfläche habenden Haus ungefähr 12 kW an Heizleistung. Das ist keine Spitzenlast, das ist ein ganz normale Faustformel. In der Regel hat man stärkere Heizungen, um z.B. beim Lüften, oder neu Hochheizen ausreichend Reserven zu haben, darum laufen Öl und Gasheizungen ja auch nicht dauerhaft durch.
Als Beispiel aus meiner eigenen Hütte, ich verbrauchte im Mai im Schnitt ungefähr 4 Liter am Tag, oder eben gut 40 kW an Energie. Das sind im Schnitt 1,6 kW pro Stunde.
Im Winter vorletzten Jahres aber brauchte ich gut 18 Liter pro Tag, oder eben gut 180 kW. Das ergibt schnuckelige 7,5 kW in der Stunde. (Ich muß fest stellen, immer wieder erstaunlich wie genau freie Werte aus dem Internet doch hinkommen)
Warum ich die elektrisch abnehmen kann, aber 2,4 kW nicht, das bleibt dann wohl für immer dein Geheimnis.
Beenden wir es hier.
Moin
Björn
Elektroauto ist meiner Meinung nach einer feine Sache. Bei uns gibt es sehr viele und die bekommen auch mehr als genug Verguenstigungen. Keine Steuer, keine Maut, die meisten Faehren kostenlos und nutzung der Bus-spur. Dazu kommt das der Strom hier billig ist.
In Deutschland wuerde ich die Finger von lassen da mit Sicherheit wenn diese Autos populaer werden und man abhaengig davon ist, die Strompreise in die hoehe schiessen. Die sind zwar jetzt schon eine Frechheit, aber wir wissen ja das es nicht das Ende der Fahnenstange ist. Solche Verguenstigungen wie oben genannt wird es auch nicht geben. Als Autofahrer bist du die Melkkuh der Nation. Ob Elektro, Benzin oder Diesel
Moin
Ja, damit hast du leider recht.
Wo ist bei dir?
Moin
Björn