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Mein bisher schlechtestes Auto VW Golf 7 GTI / Servicewüste VW

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 18. August 2020 um 19:29

Guten Abend zusammen,

 

nach etwas über 1 Jahr werde ich mich wieder von meiner technischen Großbaustelle Golf 7 GTI trennen. Was mich diese Kiste an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, überschritt meine schlimmsten Erwartungen. Das Auto war nun seit Anfang Juli bereits 4x in der Werkstatt und der aktuelle Aufenthalt zieht sich bedingt durch den grandios schlechten Kundenservice in Wolfsburg seit sagenhaften 3 Wochen. Es fing alles mit einer defekten Batterie an (ok Verschleißteil), 1 Woche später eine absurd teure Inspektion, in der obendrein noch festgestellt wurde, dass die Kühlmittelventile Getriebe defekt seien. TÜV wurde ebenfalls gemacht. Ganze 2 Tage später ist mir schon mein flackernder Scheinwerfer aufgefallen und prompt folgte die Warnleuchte Abblendlicht: Bumm Xenonbrenner kaputt. Wir sprechen schon jetzt von Kosten nur durch die Reparaturen von weit über 1.000 Euro, die Inspektion plus Batterie weitere 1.400 Euro. 1 Woche später dann das aktuelle Highlight. Das Fahrzeug hat sich bei freier Fahrt auf der Bundesstraße plötzlich in den Notbetrieb begeben und es ging garnichts mehr. Das Fahrzeug hatte zu diesem Zeitpunkt 55.000 km auf der Uhr (!!!!!!!). Nun musste zu meiner großen Freude das Fahrzeug erneut abgeschleppt und zur nächsten Werkstatt (in dem Fall wieder meine Bisherige) gebracht werden. 2 Tage später kam der Anruf, dass sie nach Absprache mit Wolfsburg nur auf Verdacht zerlegen und die Mechatronik tauschen oder wenn es diese nicht ist, das gesamte Getriebe. Kostenpunkt: min. 3.000 Euro. Auf Nachdruck hat mein Serviceberater neben der behämmerten Kulanzanfrage im Programm auch noch mal eine E-Mail an VW gerichtet mit dem Hinweis auf das lückenlose VW Scheckheft. Wieder nichts. Wir verblieben so, dass es noch eine Chance gibt, wenn ich selber an VW schreibe. Die Prognose des Beraters: 2-3 Tage Bearbeitungszeit. Der Witz des Jahres. Ja ich weiß es ist Corona und wir haben Urlaubszeit. Aber nach 3-4 Nachfragen noch nicht mal einen Zwischenstand zu erfahren sondern nur abgewimmelt zu werden ist ein Armutszeugnis und die schlechteste Service erfahrung, die ich je machen musste. Bis auf den Hinweis 1-2 Wochen Bearbeitungszeit, war nichts, absolut nichts in Erfahrung zu bringen. Ich gebe nun auf und werde da es wohl selbst wenn sich VW großzügig beteiligt (also eine Chance von 1:1000000) günstiger bei einem Getriebeinstandsetzer reparieren lassen. Diese Firma ist wohl dort schon bekannt und deshalb enorm ausgebucht. Das glaube ich aufs Wort. Vielleicht musste jemand ähnliche oder noch schlimmere Erfahrungen machen. Ich wurde ja schon von vielen in meinem Umkreis vor VW gewarnt aber nun bin ich endgültig geheilt was diesen Konzern angeht.

 

Grüße und euch trotzdem gute Fahrt.

Beste Antwort im Thema

Ihr schreibt etz ewig über die Öffnungszeiten und beschwert euch mega über die 2 Minuten.

Arbeitet ihr in einem Dienstleistungsunternehmen mit Kunden? Anscheinend nicht.

Ihr seit auch die Art von Kunden die um 19:55 in einen Supermarkt gehen und sich dann gemütlich Zeit lassen beim Einkaufen.

Aber das alles hat nichts mit "Service" oder einem "schlechten autohaus" zu tun.

Wenn ich kurz vor Schluss erst hinkommen sollte, dann ruf ich unterwegs an und melde mich das ich am weg bin und ob vllt noch jemand warten kann.

Dann entschuldige ich mich mehrmals das ich nicht pünktlicher gekommen bin und lass ggf noch was in die Trinkgeld Kasse.

Aber das ist euch allen anscheinend fremd und ein einfaches DANKE, BITTE & ENTSCHULDIGUNG kennt in der heutigen Zeit niemand mehr.

Jeder sollte sich an seine eigene Nase fassen und überlegen....

Ihr macht aus einer Mücke einen ganzen Zoo und macht für euer verschulden andere verantwortlich.

Dann auch noch einen mega Service erwarten und am besten noch Rabatt bekommen.

Wärt ihr meine Kunden, dann würde ich euch auch so behandeln und extrem pünktlich die Schotten dicht machen und hinter verschlosser Tür über euch lachen.

Schönen Abend noch zusammen.

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Das scheint mir ein wenig zu pessimistisch zu sein. Denn in den meisten Fällen wurde mir schon kompetent geholfen.

am 21. August 2020 um 22:41

Bei Fehlern die entweder im Fehlerspeicher stehen oder eindeutig sind, mag das zutreffen

Und dort, wo es inkompetente Mitarbeiter gegeben hat, konnte mir normalerweise der Eskalationsweg helfen.

Das erkennt man eh meistens recht bald, wenn man mit den verschiedenen Mitarbeitern zu tun hat .

Der Fall tritt ja immer dann ein wenn der Mitarbeiter nicht so will wie der Kunde:p

Ein Mitarbeiter hat auch Angst wenn der Kunde schon am Empfang laut wird.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 21. August 2020 um 07:34:36 Uhr:

@CLK_CK

Man muss doch deshalb nicht spassfrei unterwegs sein - es gibt doch auch außerhalb des VW-Konzerns Autos die Spaß machen.

Spaß habe ich beim Dosenfahren schon lange nicht mehr (habe beruflich in den letzten 40 Jahren wohl 1Mio km abgenudelt). Wenn ich Spaß haben will, setzte ich mich auf's Mopped...

Wie alt ist der GTI genau?

Xenon ist ärgerlich, die reine Birne kostet kein Vermögen. Das nasse DSG ist unauffällig. Jenach Alter/Kilometer und Serviceheftpflege sollte sich VW an einem Schaden beteiligen.

Ist irgendwie auch das Risiko beim Gebrauchtwagen Kauf, man weiß, besonders bei Sportautos, nie, was das Auto vorher durchgemacht hat. Und auch die 7 Jahre Garantie bei Kia sind kein Freibrief, auch da wird nicht alles klaglos ersetzt.

Zitat:

@Christian He schrieb am 24. August 2020 um 11:08:49 Uhr:

Wie alt ist der GTI genau?

Xenon ist ärgerlich, die reine Birne kostet kein Vermögen. Das nasse DSG ist unauffällig. Jenach Alter/Kilometer und Serviceheftpflege sollte sich VW an einem Schaden beteiligen.

Ist irgendwie auch das Risiko beim Gebrauchtwagen Kauf, man weiß, besonders bei Sportautos, nie, was das Auto vorher durchgemacht hat. Und auch die 7 Jahre Garantie bei Kia sind kein Freibrief, auch da wird nicht alles klaglos ersetzt.

... so siehts aus.

Besagter R, den ich am Freitag mit knapp 98tkm abgegeben habe, schnurrt wie ein Kätzchen, fordert nur wenig Öl außer der Reihe, meistens immer kurz vor dem Ölservice. Ich würde bzw. hätte den Golf jedem Käufer ruhigen Gewissens verkaufen können.

Aber: ob ich mir selbst einen R mit so einer Laufleistung gekauft hätte? Wahrscheinlich nicht, nein. Ich wäre da auch skeptisch und hätte immer die Vermutung das der Vorbesitzer mit dem Wagen nicht pfleglich umgegangen ist.

Meine Standardsicht war die Öltemperatur und erst ab 80°C ging es flotter nach vorn, davor immer ganz behutsam. Selbst nach fünf Jahren.

Mein ex 7R wurde 2 Jahre lang von einem Autodieb vergewaltigt. Als ich den Wagen zurück bekam, hatte er 50tsd km mehr auf dem Tacho (insgesamt 83tsd) und sämtliche Verschleißteile waren runter (Bremsen vorn, Reifen ringsum und 1x kompletter Servicestau). Nachdem ich alles abgearbeitet hatte, fuhr sich der Wagen komplett unauffällig. Kupplung, Bremse, Lenkung, Leistungsentfaltung, Verbrauch und Ölverbrauch... alles im grünen und unauffälligen Bereich.

Am Ende hätte ich den Wagen (war damals 5 Jahre alt) sogar behalten, da eR mir souverän genug erschien nicht gleich in den nächsten paar Tausend km die Hufe nach oben zu strecken. Behalten hatte ich dann doch den später als Ersatz gekauften GTI, weil sich niemand für diesen interessiert hatte als ich beide parallel online angeboten hatte. Der R ging, trotz derber Vorgeschichte, nach nur wenigen Wochen des inserierens zu meinem Wunschpreis weg in die Hände eines jungen Mannes, der sich bis heute nicht wieder gemeldet hatte.

Ich denke schon das die Autos einiges aushalten. Insbesondere habe ich da immer noch recht gute Resümee's einiger ehemaliger 7R Fahrer (insbesondere Maody mit der häufigen Nordschleifennutzung) in Erinnerung, wo teilweise nach 3-4 Jahren die Laufleistung schon 6-stellig wurde.

Andererseits gab es aber auch genügend Fälle jüngerer Fahrzeuge mit tlw noch geringer Laufleistung, wo durch einen defekten Turbolader der komplette Motor in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde.

Es ist kein pauschales Urteil möglich. Man muss der Technik zum Zeitpunkt des Kaufs vertrauen können, und/oder sich über eine Anschlussgarantie zusätzlich absichern. Auch mit einem Neuwagen kann man schnell mal daneben greifen und einen Problemkandidaten erwischen. (siehe Elektronikprobleme rund um den Golf 8)

@gttom ... pew, das ist völlig an mir vorbei gegangen dass du den R wiederbekommen hast. Ich hab damals hier nur gelesen wie er dir quasi vom Hof geklaut wurde und du Stress mit der Versicherung hattest (laufender Motor oder so?!).

Unfassbar ... also wirklich quasi für den Eigengebrauch geklaut, ja? Sachen gibts.

Aber, man sieht das so ein VW Golf 7 dann doch vllt. sein Geld Wert ist, wieviel das auch immer sein mag!

Ja der Typ hatte insgesamt 8 geklaute Autos in regelmäßiger Nutzung (auch ein 7er GTI) und hat sich so seinen Alltag bespaßt. Am Ende hatte er wohl die Lust am R verloren, da die Batterie tot war und der Wagen nicht mehr ansprang. Als ich ihn wiederbekommen hatte, stand er vermutlich schon einige Monate zuvor im Freien (Bremse völlig verrostet und an einigen Dichtungen hatte sich schon Grünspan angesetzt).

Da die Versicherung nicht gezahlt hatte, blieb ich Eigentümer und konnte den Wagen noch für 18,5tsd Euro am Ende verkaufen (5 Jahre / 84,xx tsd km). Das war in Anbetracht der Vorgeschichte durchaus ein fairer Preis für mich und auch für den Käufer. Es gab damals keinen billigeren 7R unter 100tsd km in Deutschland zu kaufen. Daran sieht man übrigens auch wie relativ Wertstabil die Fahrzeuge sind.

Ich möchte dezent darauf hinweisen:

VW ist kein Premium-Hersteller. Die Fahrzeuge sind nicht schlecht. Erst recht nicht schlechter als Fahrzeuge anderer Hersteller.

Aber: VW ist auch ein ambitionierter Hersteller. Insbesondere bei der Preisgestaltung.

Und dort liegt der Punkt. Wo hebt sich VW von anderen Herstellern ab? Bis Golf 7 eventuell noch bei der Produktqualität, aber die Skandale häufen sich. Über Golf 8 und ID.3 möchte ich gar nicht erst reden.

In der Überschrift erscheint der Begriff "Servicewüste". Unter "ambitioniert" würde ich auch einen ambitionierten Service verstehen.

Auch daran hapert es. Häufig habe ich den Eindruck, bei VW ist man der Meinung: Unsere Fahrzeuge sind so gut, da gibt es keine Fehler. Mein Eindruck ist leider ein anderer ... Häufiges Argument: "Stand der Technik". Soll wohl heißen: Andere machen es auch nicht besser.

Auch das Prädikat "ambitionierter Hersteller" muss man sich erst einmal verdienen. Eben dort hat man, nach meiner Meinung, stark nachgelassen. Überteuerte Preise, null Gegenwert.

Oder wie ist euer Eindruck?

Zitat:

@gttom schrieb am 24. August 2020 um 15:39:40 Uhr:

Ja der Typ hatte insgesamt 8 geklaute Autos in regelmäßiger Nutzung (auch ein 7er GTI) und hat sich so seinen Alltag bespaßt. Am Ende hatte er wohl die Lust am R verloren, da die Batterie tot war und der Wagen nicht mehr ansprang. Als ich ihn wiederbekommen hatte, stand er vermutlich schon einige Monate zuvor im Freien (Bremse völlig verrostet und an einigen Dichtungen hatte sich schon Grünspan angesetzt).

Da die Versicherung nicht gezahlt hatte, blieb ich Eigentümer und konnte den Wagen noch für 18,5tsd Euro am Ende verkaufen (5 Jahre / 84,xx tsd km). Das war in Anbetracht der Vorgeschichte durchaus ein fairer Preis für mich und auch für den Käufer. Es gab damals keinen billigeren 7R unter 100tsd km in Deutschland zu kaufen. Daran sieht man übrigens auch wie relativ Wertstabil die Fahrzeuge sind.

... ich hab meinen für 18 TEUR / brutto an MB verkauft, war zwar fast volle Hütte, aber kein Leder.

Wie gesagt, 98tkm und ein guter Zustand, Sitzwange Fahrer war aufgescheuert, ein paar Steinschläge im Blechkleid, aber das war's dann quasi schon.

Wahrscheinlich hätte ich den für mehr verkaufen können, aber ist ein Firmenwagen. D.h. ich hätte den erst privat kaufen müssen, damit ich als Unternehmer nicht noch ein halbes Jahr Gebrauchtwagengarantie geben muss.

@gttom

Wieso hat die Versicherung nicht bezahlt?!

Grobe Fahrlässigkeit.

Schlüssel im Zündschloss stecken gelassen. Auto stand dabei auf Privatgrundstück und ich befand mich nur etwa 10m vom Auto entfernt in meiner Lagerhalle bei offenem Schiebetor. Hat die Versicherung damals aber nicht interessiert. Schlüssel stecken lassen ist grob fahrlässig. Selbst wenn man nur schnell ne Jacke aus dem Kofferraum holen will und in dem Moment jemand ins Auto springt und davon fährt. Damit ist die Versicherung raus!!!

Zitat:

@holmes21 schrieb am 24. August 2020 um 15:54:27 Uhr:

Ich möchte dezent darauf hinweisen:

VW ist kein Premium-Hersteller. Die Fahrzeuge sind nicht schlecht. Erst recht nicht schlechter als Fahrzeuge anderer Hersteller.

Aber: VW ist auch ein ambitionierter Hersteller. Insbesondere bei der Preisgestaltung.

Und dort liegt der Punkt. Wo hebt sich VW von anderen Herstellern ab? Bis Golf 7 eventuell noch bei der Produktqualität, aber die Skandale häufen sich. Über Golf 8 und ID.3 möchte ich gar nicht erst reden.

In der Überschrift erscheint der Begriff "Servicewüste". Unter "ambitioniert" würde ich auch einen ambitionierten Service verstehen.

Auch daran hapert es. Häufig habe ich den Eindruck, bei VW ist man der Meinung: Unsere Fahrzeuge sind so gut, da gibt es keine Fehler. Mein Eindruck ist leider ein anderer ... Häufiges Argument: "Stand der Technik". Soll wohl heißen: Andere machen es auch nicht besser.

Auch das Prädikat "ambitionierter Hersteller" muss man sich erst einmal verdienen. Eben dort hat man, nach meiner Meinung, stark nachgelassen. Überteuerte Preise, null Gegenwert.

Oder wie ist euer Eindruck?

Persönlich kann ich mich über meine bisherigen 4 Gölfe seit 2006 nicht beklagen. Auch nicht über die Servicequalität meines Händlers. Lediglich die hohen Preise für bestimmte Teile bzw auch die Lohnkosten für Servicearbeiten empfinde ich mittlerweile als vollkommen überzogen. Insbesondere vor dem Hintergrund, wenn man die Ersatzteilpreise am freien Markt zum Vergleich heranzieht. Das Argument Originalteile = beste Qualität und damit Gewähr einer hohen Zuverlässigkeit halte ich für Marketing. Wenn man bestimmte Verschleißteile in freien Werkstätten bzw in Eigenregie wechselt und nur notwendige Arbeiten in der Garantiezeit beim Fachhändler durchführen lässt, dann ist so ein Golf eigentlich ein recht günstiges Auto im Unterhalt. Grob kann ich sagen, dass ich im Verlauf von 14 Jahren durchschnittlich etwa 250-300 Euro pro Jahr an Wartungskosten inkl Verschleißteilen hatte (Ölwechsel, Inspektion, Reifen, Bremse).

Ansonsten hatten meine Gölfe immer eine Neuwagenanschlussgarantie, die in den wenigen Fällen von Defekten auch anstandslos immer alles bezahlt hatte.

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