BMW i3 (94 Ah): 200 bis 300 Kilometer Reichweite
München – Besser könnte das Timing für BMW nicht sein. Vor fünf Tagen haben Schäuble, Dobrindt und Gabriel eine Elektroautoprämie von 4.000 Euro beschlossen. Heute präsentieren die Bayern die ersten Informationen zum überarbeiteten i3. Über den Sinn der Prämie, die zur Hälfte von Staat und Herstellern getragen wird, kann man streiten. Aufmerksamkeit bringt sie Elektroautos in jedem Fall – und damit auch dem i3.
Wer über einen i3-Kauf nachdenkt, bekommt jetzt deutlich bessere Argumente als noch vor fünf Tagen. Die gemeinsam mit Samsung SDI überarbeitete Batterie bietet jetzt 94 Amperestunden (Ah) bei gleicher Größe. Vorher waren es 60 Amperestunden. Damit kann die Batterie 33 Kilowattstunden (kWh) statt 22 kWh speichern.
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BMW i3 mit aktuell bester Reichweite?
Damit steigt die Reichweite im NEFZ auf 300 Kilometer (vorher 190). BMW verspricht eine Alltagsreichweite – das heißt unter Verwendung von Klimaanlage oder Heizung – von 200 Kilometern. Das klingt deutlich besser als die bisherigen 160 Kilometer Alltagsversprechen.
Allerdings klingt es noch nicht so gut wie die 320 Alltagskilometer, die Tesla mit dem Model 3 und Chevrolet noch in diesem Jahr mit dem Bolt vorlegen wollen. Wohlgemerkt „wollen“ – denn beide Autos lassen noch auf sich warten.
Tatsächlich kann BMW mit den 300 Kilometern NEFZ-Reichweite die meisten Konkurrenten auf dem deutschen Markt überbieten – mal abgesehen vom teuren Tesla Model S. Dazu hat der i3 einen entscheidenden Vorteil: Die Batterietechnik wird ständig weiterentwickelt – das Auto spielt mit.
Der Baukasten war von vornherein auf die Integration einer aktuelleren Batterie ausgelegt, Umbauarbeiten zum Beispiel für die Kühlung waren nicht nötig. So kann BMW mit dem i3 einen aktuellen Stand auf die Straße bringen. Jetzt und später vielleicht noch einmal. Außerdem können die Fahrzeuge mit der alten Batterie auf die neue umgerüstet werden. Den Preis dafür verrät BMW allerdings noch nicht.
[bild=7]Technisch wurde die Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen verbessert. Nachteile hat das kaum. Der i3 sprintent mit 7,3 Sekunden 0,1 Sekunden langsamer auf 100 km/h – weil das Fahrzeuggewicht leicht auf 1.245 Kilogramm zulegt. In 3,8 Sekunden sind 60 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist weiter auf 150 km/h begrenzt. Am 125 kW starken Elektromotor (170 PS) ändert BMW Motorsteuerung und Leistungselektronik. Im NEFZ verbraucht der Motor 12,6 kWh pro 100 Kilometer.
Ein bisschen i8 für den i3
Ansonsten ändert sich am Auto selbst wenig. BMW bietet einige neue Innenraum-Ausstattungen und ein paar Farben für die Karosse – darunter auch einen Blauton, der bisher nur für den i8 bestimmt war.
Neuerungen gibt es dagegen beim Laden. Um bei höherer Batteriekapazität ähnlich schnell laden zu können, wechselt BMW vom Laden mit einphasigem Wechselstrom bei 7,4 kW zum dreiphasigen Laden mit 11 kW. Die Ladezeit soll damit an entsprechenden Stationen bei weniger als drei Stunden liegen, an der Haushaltssteckdose beträgt sie etwas weniger als zehn Stunden, die 60-Ah-Variante braucht nur acht. Zusätzlich kann der verbesserte i3 außerdem mit 50 kW Gleichstrom geladen werden – dann sind die Akkus nach 40 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt.
Die Version mit alter und mit neuer Batterie gibt es weiterhin auch mit dem Zweizylinder-Range-Extender. Wann BMW das Facelift in den Markt bringt, verschweigen die Münchner vorerst. Fest steht: Der BMW i3 (94Ah) kostet dann 36.150 Euro, mit Range Extender sind es 41.150 Euro. Die bisherige Variante wird BMW weiterhin anbieten. Mit der kleineren Batterie (60Ah) kostet der i3 34.950 Euro, mit zusätzlichem Range Extender 39.950 Euro.
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316 Antworten
Er ist schon sehr lässig zu fahren und recht anschaulich im Innenraum.
Das Heck ist erfrischend anders. Die Front ebenso aber ja ist schon klar, dass er nicht aussieht wie die Norm. Aber hässlich definitiv nicht.
Das Aussehen ist mir egal.
Innerorts hatte ich aber bisher mit keinem Modell so viel Spaß wie mit dem i3.
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 2. Mai 2016 um 23:04:57 Uhr:
Er ist schon sehr lässig zu fahren und recht anschaulich im Innenraum.
Das Heck ist erfrischend anders. Die Front ebenso aber ja ist schon klar, dass er nicht aussieht wie die Norm. Aber hässlich definitiv nicht.
Da bleib ich lieber bei Camaro und Mustang ;)
Zitat:
@Bord-Leser schrieb am 2. Mai 2016 um 18:40:52 Uhr:
Zitat:
@flat_D schrieb am 2. Mai 2016 um 13:34:45 Uhr:
Nein, im Gegenteil. Ich denke bis zu Ende und nicht nur von meiner Solarzelle bis zum Akku des Autos. Du betrachtest nicht das ganze System. Es geht auch nicht um Dich als Einzelperson, sondern um den typischen Kunden, der sich ein Elektroauto kauft. Der eigene Tellerrand ist nicht das Ende der Welt. ;)
Ähm.. ich betrachte das Auto für mich, weil ich es kaufe, mir geht es um mich als Einzelperson - um mich. Der durchschnittliche User, der Typische Kunde.. ich kenn den nicht mal? Wo wohnt der?
Das ist ja das Problem. Du betrachtest nur Dein Auto und Dich selbst. Beim Umweltaspekt eines Fahrzeugs geht es aber nicht um ein einzelnes Fahrzeug. Einzelne Fahrzeuge sind irrelevant. Nur die Summe sehr vieler Fahrzeuge hat eine Auswirkung auf unsere Umwelt. Und deshalb muß man auch darüber nachdenken, unter welchen Umständen hätte der massenhafte Einsatz von Elektroautos statt Verbrennern einen positiven Effekt auf die Umwelt. Und da ist es eben unerheblich, ob einer oder ein paar Kunden Solarzellen auf dem Dach haben. Elektroautos tragen auch in großer Anzahl nichts zur Minderung der Umweltbelastung bei. Beim Deutschen Strommix aus überwiegend Braunkohle und dem enormen Energieeinsatz bei der Akkuproduktion bleibt die ökologische Bilanz derart negativ, daß ähnlich leistungsschwache Benzinmotoren in Autos sogar ökologisch sinnvoller sein können.
Zitat:
@flat_D schrieb am 2. Mai 2016 um 23:27:57 Uhr:
Zitat:
@Bord-Leser schrieb am 2. Mai 2016 um 18:40:52 Uhr:
Ähm.. ich betrachte das Auto für mich, weil ich es kaufe, mir geht es um mich als Einzelperson - um mich. Der durchschnittliche User, der Typische Kunde.. ich kenn den nicht mal? Wo wohnt der?
Das ist ja das Problem. Du betrachtest nur Dein Auto und Dich selbst. Beim Umweltaspekt eines Fahrzeugs geht es aber nicht um ein einzelnes Fahrzeug. Einzelne Fahrzeuge sind irrelevant. Nur die Summe sehr vieler Fahrzeuge hat eine Auswirkung auf unsere Umwelt. Und deshalb muß man auch darüber nachdenken, unter welchen Umständen hätte der massenhafte Einsatz von Elektroautos statt Verbrennern einen positiven Effekt auf die Umwelt. Und da ist es eben unerheblich, ob einer oder ein paar Kunden Solarzellen auf dem Dach haben. Elektroautos tragen auch in großer Anzahl nichts zur Minderung der Umweltbelastung bei. Beim Deutschen Strommix aus überwiegend Braunkohle und dem enormen Energieeinsatz bei der Akkuproduktion bleibt die ökologische Bilanz derart negativ, daß ähnlich leistungsschwache Benzinmotoren in Autos sogar ökologisch sinnvoller sein können.
Hm, okay, stimme ich Dir zu. Dazu schaue ich auch nur meinen Beitrag an und der lässt sich sehen. Zum allgemeinen Strommix kann ich nichts beitragen ich gehe verantwortungsvoll mit Energie um, mag aber auf Annehmlichkeiten auch nicht wieder komplett verzichten.
Was verstehst Du unter dem leistungsschwachen Benzinmotor, Beispiel?
Die Technik ist ja Ok aber warum müssen E-Autos immer so potten Hässlich sein ?Der i3 ist Designmässig ein Optischer Totalausfall ähnlich wie der neue Prius 3.
Zitat:
@Bord-Leser schrieb am 3. Mai 2016 um 00:50:21 Uhr:
Hm, okay, stimme ich Dir zu. Dazu schaue ich auch nur meinen Beitrag an und der lässt sich sehen. Zum allgemeinen Strommix kann ich nichts beitragen ich gehe verantwortungsvoll mit Energie um, mag aber auf Annehmlichkeiten auch nicht wieder komplett verzichten.
Was verstehst Du unter dem leistungsschwachen Benzinmotor, Beispiel?
Also Bord-Leser,
Du antwortest tatsächlich so einem SUV-Troll, der nichts außer Stammtischparolen hier schreibt?
Typen die hier in ihrem Profil von einem "X5 50i" schwärmen, sollten zumindest was die Umwelt anbelangt sehr sehr ruhig sein. Besonders, wenn sie so einen Stuss von sich geben:
Zitat:
Beim Deutschen Strommix aus überwiegend Braunkohle und dem enormen Energieeinsatz bei der Akkuproduktion bleibt die ökologische Bilanz derart negativ, daß ähnlich leistungsschwache Benzinmotoren in Autos sogar ökologisch sinnvoller sein können.
So so, überwiegend Braunkohle, der hat keine Ahnung vom dt. Strommix. Der Braunkohleanteil liegt bei knapp über 25 %. Selbst die Erneuerbaren liegen darüber. Aber klar, bei den von Benzol vernebelten Petrolheads ist das schon die überwiegende Mehrheit.....
Der nächste Brüller ist der enorme Energieeinsatz bei der Akkuproduktion. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt berechneten den ökologischen Fußabdruck von mit Li-Ion-Akkus ausgestatteten Elektroautos (Golf-Klasse). Das Fazit- für unsern Petrolhead nicht sehr positiv - lautet:
"Ökobilanz von Li-Ion-Akkus – Umweltfreundlicher als erwartet."
und weiter
"Ein Benzinauto müsste zwischen drei und vier Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, um etwa gleich umweltfreundlich zu sein wie das untersuchte, mit europäischem Strommix aufgeladene Li-Ion-Elektroauto."
Dazu zwei Anmerkungen: Der Europäische Strommix ist höher mit CO2 belastet als der Deutsche. Und es gibt genau zwei Fahrzeuge, die zwischen drei und vier Liter verbrauchen: Es sind Audi A2 3L (126) mit 3,6 Liter/100 km und der Volkswagen Lupo 3L (251) mit 3,7 Litern. Beides Fahrzeuge die nicht mehr produziert werden.
Wer tiefer einsteigen will, hier der Link.
Und falls Studien mit anderen Ergebnissen kommen, hier ein weiser Satz aus Wikipedia:
"Die Prozesskette ist bei den meisten Produkten ziemlich komplex, sodass man bei der Berechnung der grauen Energie vereinfachende Annahmen treffen muss. Konkrete Zahlenangaben für den Gehalt an grauer Energie eines Produkts sind dementsprechend unsicher, je nach Quelle oder Berechnungsweise verschieden und häufig auch umstritten. Zudem ist der Begriff der grauen Energie nicht exakt definierbar, was sich u.a. im Auftreten von Abgrenzungsproblemen äußert wie beispielsweise:
Ist es etwa sinnvoll, den Energiebedarf der Betriebskantine auf die erzeugten Produkte umzulegen?
Soll allen Produkten, die auf der Straße transportiert werden, auch ein Anteil am Energiebedarf der Krankenhäuser, in denen Verletzte nach Verkehrsunfällen behandelt werden, zugeordnet werden?"
Quelle: Graue Energie
Ich frag mich nur immer, wie lange man den Müll dieser Stammtischprediger noch ertragen muss.
Bonne Route
Juergen
Jaja das Grüne Gewissen. Völliger Quatsch. Woanders verrecken für den westlichen Luxus Menschen und ganze Landstriche werden verwüstet und verseucht. Egal ob E-Auto oder Verbrenner. Egal ob Smartphone, Fernseher, Kleidung (empfehle ich dringend das Thema. Bekleidungsindustrie ist ne ganz schmutzige Sache.) oder sonstwas.
Wenns wem gut geht leidet meist wer anderes. Ist immer schon so gewesen. Aber was man nicht sieht ist ja nicht. Typisch deutsch.
Im Sommer mag ein E-Auto ja lokal (lokal im Sinne von Deutschland) noch ein wenig grün sein, aber im Winter fährt er überwiegend mit Kohle und Uran. Bei der Gelegenheit empfehle ich auchmal das Thema Wärmepumpe wozu Hausbauer ja fast schon gedrängt werden. Hört sich schön Grün an, aber im Winter.... Ja, es gibt Leute die ihren Strom selbst produzieren, aber die sind die Ausnahme.
Ich bin ehemaliges Mitglied einer Umweltschutzorganisation, aber inzwischen ist mir Umweltschutz recht egal. Zuviel schwachsinnige Forderungen/Regeln/Gesetze. Zuviele Lügen, zuviele persönliche Interessen die vielem dienen aber nicht dem Umweltschutz usw....
Danke für diesen sachlichen und fundierten Beitrag @JuergenII!
Zitat:
@Muffi1 schrieb am 3. Mai 2016 um 02:12:39 Uhr:
Im Sommer mag ein E-Auto ja lokal (lokal im Sinne von Deutschland) noch ein wenig grün sein, aber im Winter fährt er überwiegend mit Kohle und Uran.
Auf was zielst du da mit "im Winter" ab? Solarenergie? Die ist in D sowieso eher weniger stark besetzt (5,8%), aber auch im Winter scheint die Sonne. Und der Wind (Windenergie 8,6% - stark steigend wg. in Bau befindlicher Offshore-Windparks) bläst eher mehr als im Sommer und macht einen höheren Anteil aus. ;)
Und das Auto fährt mit genau so viel Kohle oder Uran, wie in deinem Stromtarif verankert ist, wenn du zu Hause lädst. Nimmst du einen Ökostromtarif ist der Anbieter dazu verpflichtet dafür zu sorgen, dass die von dir abgenommene Menge auch aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. Kann er das nicht mit Energie aus D erreichen muss er eben aus dem Ausland zukaufen. Der Strommarkt endet nicht an Landesgrenzen - und wo die Belastungen eingespart werden ist global gesehen letztendlich auch egal. (Und jetzt bitte nicht damit anfangen, dass der Strom aus der Steckdose dann aber auch kein anderer ist - das weiß ich. Es geht um die anteilig produzierte Gesamtmenge.)
In diesem Fall hat BMW alles Richtig gemacht. Der i3 war bisher schon ein wirklich tolles Auto und wird durch die verbesserte Reichweite und die staatliche Förderung weitere Kundenkreise erschließen können.
Wir haben den i3 seit fast 2 Jahren und sind mehr als zufrieden damit. Mit noch mehr Reichweite kann man auch mal größere Ausflüge damit unternehmen.
Zitat:
@flat_D schrieb am 2. Mai 2016 um 23:27:57 Uhr:
Das ist ja das Problem. Du betrachtest nur Dein Auto und Dich selbst. Beim Umweltaspekt eines Fahrzeugs geht es aber nicht um ein einzelnes Fahrzeug. Einzelne Fahrzeuge sind irrelevant. Nur die Summe sehr vieler Fahrzeuge hat eine Auswirkung auf unsere Umwelt. Und deshalb muß man auch darüber nachdenken, unter welchen Umständen hätte der massenhafte Einsatz von Elektroautos statt Verbrennern einen positiven Effekt auf die Umwelt. Und da ist es eben unerheblich, ob einer oder ein paar Kunden Solarzellen auf dem Dach haben. Elektroautos tragen auch in großer Anzahl nichts zur Minderung der Umweltbelastung bei. Beim Deutschen Strommix aus überwiegend Braunkohle und dem enormen Energieeinsatz bei der Akkuproduktion bleibt die ökologische Bilanz derart negativ, daß ähnlich leistungsschwache Benzinmotoren in Autos sogar ökologisch sinnvoller sein können.
Viel Halbwissen und auch gar kein Wissen!
Ist dir bekannt, dass für das Herstellen von einem Liter Sprit ca. 1,5 KW/h Strom in der Raffinerie benötigt werden? Ein Auto das 7 Liter auf 100km Sprit schluckt hat also schon mal ca. 10 - 11KW/h Strom "verbraucht". Das ist die Hälfte dessen, was ein E-Auto für 100km an Strom benötigt. Und da ist der Sprit noch nicht an der Tanke und auch noch nicht im Tank.
Allein daran sieht man, dass ein E-Auto deutlich weniger Umweltschädlicher ist als ein Verbrenner.
Dazu kommt der Energieverbrauch und die gigantische Umweltzerstörung bei Bohren nach ÖL und dessen Transport. Ich denke, man möchte gar nicht wissen was da so alles passiert. Oder glaubt jemand, dass den Russen oder den Arabern auch nur irgendwas an der Umwelt gelegen ist?
Alle 10 - 15 Jahre havariert irgendwo ein Öltanker oder es passieren Unglücke auf Bohrinseln, siehe zuletzt im Golf von Mexiko. Die Umweltschäden sind gigantisch.
Dass der deutsche Strommix so ist wie er ist, ist allein der Politik und dem Lobbyismus der Stromkonzerne und deren Verbündeten zu verdanken. Die Wünsche von uns Verbrauchern und die Umwelt stehen da leider an letzter Stelle. Es könnte schon längst alles anders sein, wenn man nur wollte.
Zitat:
@Cooperle schrieb am 3. Mai 2016 um 07:20:43 Uhr:
Dazu kommt der Energieverbrauch und die gigantische Umweltzerstörung bei Bohren nach ÖL und dessen Transport.
Das wird aber nicht ausbleiben, selbst mit 100% E-Autos. Die Spritherstellung macht nur einen kleinen Teil der Produktion aus.
Effektiv nur 200 km!!! Das ist eine so geringfügige Verbesserung, dass sich dafür kein Zeitungsartikel lohnt.
Unter 500 km tatsächlicher Reichweite erde ich mir nie ein E-Auto kaufen. Tesla zeigt, wie es richtig geht! Eigene Schnellladestationen, Hotels mit E-Steckdosen und super Reichweiten
Zur Strafe werden sie nicht mit der E-Prämie belohnt
@JuergenII
Danke für den Beitrag ;)
Und wer auf die "Argumente" vom Foren-Troll mit dem Prototypen der ultimativen P*****-Prothese überhaupt eingeht, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wenn jemand mit nem 5 Liter V8, 2.5 Tonnen SUV nur das Wort Umweltschutz in den Mund nimmt, kann man eh nur noch lachen.
@Muffi1 Ganz groß, deine Lösung für das Problem war also, wie deine negativ Beispiele, auf die Umwelt zu scheißen, weil es ja eh alles nichts bringt. Ja kein Wunder das sich so wenig tut, wenn die Masse diese Denkweise an den Tag legt. Und ja, es wird nie für alle gleiche Bedingungen geben, das liegt in der Natur der Sache. Der Mensch ist nun mal in erste Linie ein Egoist und an seinem Wohlbefinden interessiert, da schließe ich mich nicht gar nicht aus. Trotzdem kann man versuchen, in seinem individuellen Rahmen, nachhaltig zu Leben. Aber die meisten vertreten ja nunmal eher die nach mir die Sintflut Einstellung. Für meine Generation reichts schon noch, die nächste auch, bei der übernächsten wirds dann halt schon eng, aber ist ja nicht mehr unser Problem nicht wahr? :rolleyes:
E-Mobilität wird kommen, ob es uns passt oder nicht. Der Verbrenner ist ein Auslaufmodell. Wie bei allen großen Neuerungen werden sich die ewig gestrigen bis zuletzt, trotzig stampfend sperren, aber die Zeit wird auch dieses Problem lösen.
Zitat:
@draine schrieb am 3. Mai 2016 um 07:24:05 Uhr:
Zitat:
@Cooperle schrieb am 3. Mai 2016 um 07:20:43 Uhr:
Dazu kommt der Energieverbrauch und die gigantische Umweltzerstörung bei Bohren nach ÖL und dessen Transport.
Das wird aber nicht ausbleiben, selbst mit 100% E-Autos. Die Spritherstellung macht nur einen kleinen Teil der Produktion aus.
Lesen bildet auch hier: Laut dem Wirtschaftsministerium entfallen 73% des Mineralölverbrauchs auf den Verkehrssektor.
Anteil Verkehr
Ja, ist nur ein kleiner Teil und macht weiter nichts aus.....